1.8 Religiöses - Die Erlösung allen Leidens im Jenseits

Todeskult-Islam

Religiöses -  Die Erlösung allen Leidens im Jenseits. Anfang und Ende sind bei Gott - Warum sollte sich Gott für Religion interessieren?

 

„Mensch, erkenne dich selbst und du erkennst Gott“
Worte über dem Eingang des Pallas Athene-Tempels in Delphi

Ein reicher Mann im Osten besaß einen Ring, der die geheimnisvolle Auswirkung hatte, „vor Gott und Menschen angenehm zu machen, wer ihn mit Zuversicht trug“. Er hatte drei Söhne und vererbte jedem von ihnen einen Ring, der dem echten völlig gleich war, so dass keiner der Söhne wusste, wer den echten Ring besaß. Alle drei wurden von einem weisen Richter schließlich belehrt, jeder sollte so handeln, als wäre der echte Ring sein eigen: „Es eifre jeder seiner unbestochenen, von Vorurteilen freien Liebe nach!“ Gotthold Ephraim Lessing will mit seiner Ringparabel ausdrücken, dass alle drei Wüsten- oder Offenbarungsreligionen, der Islam, das Judentum und das Christentum, den gleichen Stellenwert für ihre Gläubigen haben. Niemand weiß, welcher Glaube der richtige ist, glauben heißt bekanntlich nicht wissen. Alleine in Indien werden Millionen Götter verehrt, jede Familie hat eigene Gottheiten, von den Dämonen, Geistern und guten oder bösen Ahnen ganz zu schweigen. Im Christentum ist der Himmel von der Dreifaltigkeit, der Mutter Gottes, den Heiligen und Seligen sowie diversen Engel bevölkert. Seit es Menschen gibt, wurden nach ihren Vorstellungen Götter erfunden, ihnen wurden Menschen geopfert und die schönsten Tempel errichtet. Wilde Mythen, erzählt in diversen heiligen Büchern, welche unerklärbaren Naturphänomene überirdischer Willkür menschengleicher Gottheiten zugeschrieben werden, gibt es in allen Kulturkreisen. Bunt ist das griechische und römische Pantheon, Götter kämpfen gegen Götter und Menschen, Götter mischen sich in das Schicksal der Sterblichen überall ein und zeigen menschliche Gefühle. Besonders wild mordeten Menschen im Namen Gottes. Ganze Kontinente wurden durch Gotteskrieger entvölkert so etwa im dreißigjährigen Krieg, la Katholiken auf Protestanten trafen. Aufklärung und Humanismus brachten dem Okzident endlich die Trennung von Staat und Kirche, der Orient jedoch hat noch immer keine, durch menschliche Vernunft herbeigeführte, Säkularisierung erfahren und strebt weiterhin mit seiner Religionsideologie, dem Islam, nach der Weltherrschaft im Namen Allahs. In den kapitalistischen Staaten stellen gerade in unsicheren Zeiten immer mehr Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens. Sekten und Esoterik springen diesen verunsicherten und entwurzelten Menschen bei und so entstand ein religiös verbrämter Millionenmarkt mit zum Teil skurrilen Heilsversprechungen. Die Frage welcher Glaube den richtigen Weg ins Jenseits weist, wird wohl für jeden Gläubigen erst nach seinem Tod beantwortet werden können, denn aus dem Totenreich ist noch niemand zurückgekehrt, der berichten konnte, was dort auf die Menschen wartet. Nur Orpheus konnte einst der Unterwelt entweichen, auf der Suche nach seiner geliebten Eurydike, aber auch diese Expedition in den Hades ging nicht gut zu Ende. Gestritten, gemordet und erobert wird weiterhin im Namen Gottes werden, der naturwissenschaftlich nicht existiert, denn der metaphorische oder pantheistische Gott der Physik hat keine Ähnlichkeit mit jenem eingreifendem, wundertätigen, Gedanken lesenden, Sünden vergebendem Gott der Priester, Mullahs oder Rabbiner. Es ist eine Illusion von tausenden Kulturen, in tausenden Jahren mit tausenden unterschiedlichen mythologischen Entstehungsgeschichten, dass das Lebendige von Außerirdischen gezielt gestaltet wurde. Die darwinistische, natürliche Selektion weist auf keinen Gestalter hin. Aber tiefgläubige Menschen sind keinen naturwissenschaftlichen Argumenten zugänglich, denn ihre Indoktrinierung geht auf die früheste Kindheit zurück. Die Religion der Eltern wird an die Kinder weitergegeben, ohne dass die Religionssozialisation vom geistig abhängigen Nachwuchs kritisch hinterfragt werden können. Albert Einstein dazu: „Ich glaube nicht an Gott. Wenn in mir etwas ist, das man als religiös bezeichnen kann, so ist es die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, soweit unsere Wissenschaft ihn offenbaren kann.“ Carl Sagan arbeitet exakt heraus, warum Menschen zu einem von ihnen geschaffenen Gott erzitternd aufblicken wollen und nicht unwissend physikalischen Gesetzen gegenüberstehen möchten: „Wenn man mit „Gott“ die Gesamtheit der physikalischen Gesetze meint, die das Universum beherrschen, dann gibt es natürlich Gott. Doch dieser Gott ist emotional unbefriedigend. Es hat keinen Sinn zum Gravitationsgesetz zu beten.“ Die Folge: eine Welt mit tausenden Religionen, mit Hexenverbrennung, Ehrenmorden, ethnischen Säuberungen, wie im jugoslawischen Religionskrieg zwischen orthodoxen Serben, katholischen Kroaten sowie muslimischen Bosniern. Wer es auch nur wagt zu fragen, warum eine bestimmte Religion alleine seligmachend ist, verletzt allerdings bereits die Religionsfreiheit. Besonders Muslime sind leicht, und dann weltweit, zu beleidigen. Als harmlose Zeichnungen, die so genannten Mohammed–Karikaturen in der dänischen Zeitung „Jyllands-Post“ erschienen sind, empörten sich ein halbes Jahr später Millionen Muslime. Sie wussten zwar nicht warum sie beleidigt waren, aber Germain Geer kannte ihre Motive: „Was diese Leute am liebsten mögen und am besten können, ist das Inferno.“ In Großbritannien trug der aufgebrachte muslimische Mob Transparente mit ernst gemeinten Ankündigungen: „Schlachtet die, die den Islam beleidigen“, „Europa, du wirst bezahlen“, „Enthauptet alle, die sagen der Islam sei eine gewalttätige Religion“. Nach dem irischen Religionskrieg Protestanten gegen Katholiken, scheint eine gewaltsame europaweite Konfrontation mit dem Islam immer wahrscheinlicher zu werden. Schnell wird Religion zum Vorwand einer göttlichen Vorsehung, wenn es um die Erreichung von irdischer Macht und Herrschaft geht. Alle persönlichen Gefühle werden einer unbewiesenen Fiktion geopfert, welche in Koranschulen bereits Kleinkindern eingeprügelt werden. Nur so ist folgende Feststellung des „gemäßigten“ Moslems Sir Iqbal Sacranie, der übrigens auch zu Salman Rushdies Todesurteil meinte, dass der Tod noch zu milde für ihn sei, erklärbar: „Die Person des Propheten, Friede sei mit ihm, wird in der muslimischen Welt so tief verehrt, mit einer Liebe und Zuneigung, die man nicht in Worte fassen kann. Sie geht über die Liebe zu den Eltern, den Angehörigen, den Kindern hinaus.“ Sogar das eigene Leben wird geopfert, so tief dringt die Indoktrination ein, denn im Paradies erwarten den Märtyrer Paradies und 72 Jungfrauen“ – hat schon einmal einer dieser verblendeten Gotteskrieger an diese armen Mädchen gedacht? Aber die nichtbeweisbare Hypothese eines Gottes, ob einer polytheistischen oder monotheistischen Religion, entschuldigt den Bruch aller Gebote, wenn es zur Ehre irgendeiner Gottheit getan wird, Massenmord inklusive. Gottesbeweise, aber auch Gegenbeweise sind ebenfalls eine reine fiktive Glaubensauslegung, füllen aber ganze, eigentlich inhaltsleere, Bibliotheken. Thomas Jefferson meinte deshalb folgerichtig, dass „eine Professur für Theologie in unseren Instituten keinen Platz haben sollte“. Was also soll der sterbliche Mensch tun, wenn er gerne auch nach seinem Tode weiterleben möchte? Der französische Mathematiker Blair Pascal empfiehl an Gott zu glauben, denn seine berühmte Wette besagt, dass: „so unwahrscheinlich es auch sein mag, dass Gott existiert, so groß ist die Asymmetrie in Hinblick auf die Strafe, wenn man das Falsche vermutet hat. Man sollte lieber an Gott glauben, denn, wenn man recht hat, wird einem die ewige Gnade zuteil, und wenn man unrecht hat, ist es ohnehin egal.“ Aber, an welchen Gott glauben, denn bringt nicht die unübersehbare Anzahl der Götter wieder Pascals ganze Logik zum Einsturz? Der Naturwissenschaftler Richard Dawkins, ein überzeugter Atheist, begründet seinen Unglauben mit der Magie der großen Zahl an Möglichkeiten. „In unserer Galaxis gibt es nach Schätzung zwischen einer Milliarde und 30 Milliarden Planeten, und das Universum enthält 100 Milliarden Galaxien“, aber Millionen Galaxien sind Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Raum und Zeit sind unfassbar, unendlich, wo bitte wäre denn in dieser Unendlichkeit Gott und warum sollte er ausgerechnet in der Wüste vor 2000 Jahren auf dem winzigen Planeten Erde seine doch eher inneffizienten Offenbarungen deponiert haben? Unsere völlig unbedeutende Erde entstand vor 13 Milliarden Jahren mit dem Urknall, Arten entstanden und verschwanden, ganz nach dem darwinistischen Modell vom Überleben der Starken, ohne göttlichen Einfluss und ohne Spur von Adam und Eva. Wie lange es noch Menschen auf unserem Planeten geben wird, ist ebenfalls absehbar, nicht mehr sehr lange! Eine der größten Herausforderungen für den menschlichen Geist ist es daher zu begreifen, dass laut Evolutionstheorie keine gezielte göttliche Gestaltung nachweisbar ist, sondern die natürliche Selektion Ursache des Entwicklungsprozesses auf Erden darstellt. Trotzdem wird es weiterhin Religionen und Sekten unterschiedlichster philosophischer Richtungen geben, denn der Glaube spendet Trost, vermittelt Geborgenheit in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter und befriedigt einfach unser Bestreben zu verstehen, warum wir existieren. Allen Religionen gelingt somit die Befriedigung des rational unerklärbaren Wunsches, nach dem Sinn des menschlichen Daseins. Cathy Ladman fasst das einfach und verständlich zusammen: „Alle Religionen sind gleich: Religion, das sind vor allem Schuldgefühle mit unterschiedlichen Feiertagen“.

8.1. Gottessuche

 

Estragon: „Komm, wir gehen!“

Wladimir: „Wir können nicht.“

Estragon: „Warum nicht?“

Wladimir: „Wir warten auf Godot.“

Estragon: „Ach ja.“  (Samuel Becket, 1949: Warten auf Godot)

 Der Mensch versucht immer Grenzen zu überschreiten. Diese Suche bringt ihn unweigerlich zur letzten Grenze, den Übergang vom Leben zum Tode. Was kommt im Jenseits auf die arme Seele zu, muss sie Rechenschaft über die auf Erden begangenen guten und bösen Taten vor einem höheren Wesen - Gott, Zeus, Allah, Jesus oder wie immer – ablegen? Diese allerletzte Frage wurde immer und überall gestellt und unterschiedlichst beantwortet. Gerade heute, in einer Zeit, wo für viele Menschen der Sinn des irdischen Lebens nicht sichtbar ist, sucht der Sinnsuchende spirituelle Antworten nach jenseitigen Erfüllungen. Esoterik und Sekten verführen speziell junge Menschen mit scheinbar einfachen Erklärungen, aber auch die missionierenden Weltreligionen versprechen die Alleinseligmachende Erlösung im Paradies, wenn es sein muss auch mit Krieg und Gewalt. Aber nicht immer steht der erlösende-religiöse Glaube dahinter. Sekten bereichern sich auf Kosten ihrer Opfer und radikale, gewaltbereite Prediger ihres scheinbar einzig wahren Glaubens, missbrauchen die Gutgläubigkeit ihrer Jünger für subtile irdische Machtgelüste. Die Wege zu Gott sind nicht einfach zu finden und so mancher geht bei seiner Suche unweigerlich in die Irre, denn das Jenseits ist eine Einbahnstraße, ohne Rückkehrmöglichkeit.

Der Mensch - ein gottsuchender Hominide (51/2012 – neu)

Der Homo Sapiens, auch Mensch genannt, ist innerhalb der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten, eigentlich ein Menschenaffe, ein Hominide. 98,4% seiner Gene sind auch bei den Gibbons, den kleinen Menschenaffen, baumbewohnenden Primaten in Südostasien, anzutreffen. Aber dieser kleine Unterschied, diese 1,6% an divergierenden Genen, hat es in sich. Seit der Vertreibung aus dem Paradies, seit dem Naschen vom Baum der Erkenntnis, ist es vorbei mit zwangloser, lustvoller Promiskuität, vorbei mit nur auf der glücklichen Befriedigung von Primärbedürfnissen gerichteter Alltagsbeschäftigung. Der nun auf sein tristes irdisches Vegetieren reduzierte Mensch grübelt seit tausenden Jahren, was die Welt im Innersten zusammenhält und was wohl nach seinem Tode passieren wird – und all seine Erkenntnis ist nur ein glauben, kein wissen. Gerade jetzt glauben wieder Millionen Exemplare der Gattung Homo sapiens, dass es bald aus sein wird, genauer gesagt am 21.12.2012, mit dem Planeten, auf dem sie leben. Selbsternannte Propheten, Wahrsager, geschäftstüchtige Gurus und Missionare, wie etwa ein gewisser Peter Anamoah, aus Ghana, Begründer der „Glaubensgemeinschaft der Makara Kirche“. Er lockt seine blindgläubigen Anhänger in ein Bergdorf nahe des Stadt Bolgatanga, denn der Rest der Welt werde von Gott zerstört, predigt er. Andere Weltuntergangspropheten sehen dagegen in Südfrankreich einen sicheren Zufluchtsort. Dort soll, so heißt es, der Berg Pic de Bugarach nahe der Pyrenäen vom Weltuntergang verschont bleiben, denn dort liegt eine Startbahn für Außerirdische, die Auserwählte mit ins sichere All nähmen. In der Region werden bereits letzte Zufluchtsstätten zu astronomischen Preisen angeboten, ein Zelt für 450 Euro - pro Tag! Allerdings berichtete „Die Welt“ bereits am 16.5.2012: „Man kann sich auf nichts mehr verlassen, auch nicht auf einen angekündigten Weltuntergang. In Guatemala wurde jetzt ein Maya-Kalender entdeckt, der weit über den 21. Dezember 2012 hinausgeht“.  Vielleicht faszinieren die archaischen, blutrünstigen Götter der Maya, Azteken und Inkas bis heute die Menschen derart, dass nahezu weltweit die Angst vor der Apokalypse zu massenhysterischen Reaktionen verleitete. Bereits 1927 blickte der Vater der Psychoanalyse, Sigmund Freud, tief ins Unbewusste der gläubigen Menschen. In seiner Schrift: „Zukunft einer Illusion“ meint Freud, der Religion obliegt seit je die „dreifache Aufgabe, die Schrecken der Natur zu bannen, mit der Grausamkeit des Schicksals, besonders wie es sich im Tode zeigt, zu versöhnen und für die Leiden und Entbehrungen zu entschädigen.“ Wilhelm Reich, ein Schüler Freuds, meinte, dass Religionen im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder mystische Lehren von einem fundamentalen „Daseinsgrund“ vertreten haben, aus der alle individuellen Existenzen und Erfahrungen abgeleitet wurden. Er formulierte eine Theorie der kosmischen Energie, ähnlich dem hinduistischen prana, einer universellen Energie. Gerade dieses ozeanische Gefühl des Eins seins des Menschen mit dem Kosmos, auch im Taoismus, im Buddhismus und bei christlichen Mystikern anzutreffen, findet heute bei sinnsuchenden Menschen der werteentleerten Konsumgesellschaft starken Zuspruch. Der moderne Mensch strebt nach Statussymbolen, wie etwa noblen Autos, Handys, Computer, aber er wird durch solche „Spielzeuge“ immer einsamer, die zwischenmenschliche Kommunikation findet digital statt und dieses auf sich alleine zurückgeworfen sein, nutzen „Psychosekten“ und andere pseudoreligiöse Heilsversprecher schamlos aus, potentielle Anhänger hemmungslos zu verführen und abhängig zu machen. Radikale Moslems etwa verteilen hunderttausende Gratisexemplare des Korans, um Konvertiten für ihre Religionsideologie, den Islam, anzuwerben. In einer Interviewstudie von Chana Ullmann wird nachgewiesen, dass besonders Menschen, welche eine unglückliche Kindheit und Jugend, emotionale Probleme, eine schlechte Beziehung zu ihren Eltern und zu Gleichaltrigen, wenige soziale Kontakte hatten, leicht durch religiöse Heilsversprechungen verführbar sind. Solche psychisch labilen Typen werden bis zum Selbstmordattentäter gehirngewaschen, denn sie glaube sogar den Schwachsinn eines islamischen Paradieses, voller Wonne, mit Früchten und kühlen Bächen, Paradiesjungfrauen, Lustknaben mit Kissen und weichen Teppichen und anderen im Diesseits unerreichbaren Lüsten. „Introite, nam et hic dii sunt“ - Tretet ein, denn auch hier sind Götter – nur wo eintreten, zu welchen Göttern? Alle Religionen der Welt werden auch in Zukunft behaupten diese Frage beantworten zu können und viele Menschen werden daran glauben und auf ein besseres Leben im Jenseits hoffen.

Die Wege zu Gott (23/04)

Kontemplatives Pilgern oder mörderischer Hadsch

Unser christliches Abendland lebt! Mächtig war die Botschaft der Mariazellpilger, welche in der Tradition des Wanderpredigers Jesu und seiner missionierenden Apostel mitgekommen waren, um vor aller Welt die Kraft des christlichen Glaubens zu demonstrieren. Selbstverständlich hat Europa christliche Wurzeln und unsere humanistischen Werte können auch durch eine Invasion von Antichristen aus dem Osten nicht so rasch vernichtet werden. Über ganz Europa sind christliche Kirchen, Klöster u. heilige Orte für Menschen aller Glaubensbekenntnisse frei zugängig und jeder Gläubige oder Tourist kann problemlos Kunstschätze und sakrale Bauwerke besichtigen oder pilgernd besuchen. Touristen fahren in Bussen und sind ein Wirtschaftsfaktor.

Der echte Pilger jedoch kommt zu Fuß. Er bewegt sich auf alten Routen aus eigener Körperkraft seinem Ziel entgegen, nutzt Schuhe ab und ist an seiner Kleidung, dem Pilgerstab, der Trinkflasche und dem wichtigsten Pilgersymbol - der Jakobsmuschel - als Wallfahrer („wallen“ für wandern) leicht zu erkennen. Wie bereits vor tausend Jahren ist der Pilger („peregrinus“) ein Fremder, ein Vagabund („vagare“), ein suchender Wanderer. Die langen Anmarschwege zum jeweiligen Heiligtum ermöglichen dem Pilger sich für neue Gedanken zu öffnen, sein bisheriges Leben zu überdenken, sich selbst zu finden. Der gläubige Pilger zieht von Ort zu Ort, er kommt als Gast in die Herberge, findet Gleichgesinnte für horizonterweiternde Gespräche und besinnliche, meditative Stunden. Im Mittelalter waren viele Studenten, Händler, Pilger aber auch Gauner unterwegs. Deshalb wurde dieses fahrende Volk auch „Pilcher“ oder wienerisch „Pülcher“ genannt. Ein eigenes Gesetz „Lex peregrinorum“ diente zur strafrechtlichen Verfolgung von Ganoven, welche sich als Pilger tarnten. Der bekannte Wiener Soziologe Roland Girtler berichtet darüber in seinem lesenswerten Buch „Die Lust des Vagabundierens“.

Keinesfalls so tolerant und individuell gestaltbar ist die Pflichtwallfahrt für Moslems nach Mekka. Im Jahre 622 floh Muhammad, der Prophet, von Mekka nach Medina. Es ist dies der Beginn der islamischen Zeitrechnung und der gläubige Moslem muss einmal im Leben eine „Hadsch“ genannte Reise nach Mekka antreten. Diese Pilgerfahrt ist eine der fünf muslimischen Grundpflichten - neben dem Glaubenszeugnis, den fünf täglichen rituellen Pflichtgebeten, dem Fasten im Monat Ramadan und der Pflichtabgabe. Millionen Islamiten werden mit Flugzeugen und Bussen nach Saudi-Arabien transportiert, um dort in einer gigantischen Massenwallfahrt Mekka pflichtgemäß zu besuchen.

Es sterben bei dieser Pilgerreise auch fast jährlich Hunderte Gläubige. Der ganze Ablauf ist rituell genau vorgegeben, und die Mohammedaner werden dabei durch massenpsychologische Vorgänge selbstverständlich in ihrer religiösen Überzeugung gefestigt. Sollte ein „Ungläubiger“ an dieser Massenpilgerfahrt teilnehmen, droht ihm die Todesstrafe! Die Saudische Gesellschaft ist überhaupt radikal eingeengt. Es wird auch in Zukunft keine Trennung von Staat und Religion geben, denn Saudi-Arabien ist ein totaler Überwachungsstaat im Namen des Islam! Und diese Zustände sollen, nach Vorstellung der Islamisten, auch unser christliches Weltbild in Europa ersetzen.

Dazu kann man nur den großen Soziologen Georg Simmel zitieren: „Nicht der Fremde ist gefährlich, der heute kommt und morgen geht, sondern der, der heute kommt und morgen bleibt!“. Wie gefährlich für Christen eingewanderte Muslime sein könnten, zeigt eine Studie der Bielefelder Universität aus dem Jahre 1997: “Desintegration und islamischer Fundamentalismus“. Eine Befragung unter türkischen Jugendlichen ergab, dass die Aussage: „Gewalt ist gerechtfertigt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht“ bei 28,5 Prozent der türkischen Jugendlichen Zustimmung fand. Und die Kampfansage: „Wenn jemand gegen den Islam kämpft, muss man ihn töten“ rund 23 Prozent Befürworter fand!

Einseitige Toleranz und Dialogbereitschaft kann solche kulturspezifischen Auffassungsunterschiede nicht lösen.

Die Traditionspflege des christlichen Pilgerns jedoch demonstriert die Bereitschaft, traditionelle, auch christliche Werte weiterhin als Grundlage eines gemeinsamen Europa zu bewahren.

Im Garten der Madonna (48/04)

Agion Oros: Reise zum Heiligen Berg Athos

„Verlass die Welt und komm zu uns – sagten die Mönche – bei uns findest du dein Glück“, so begann Jakob Philipp Fallmerayer Mitte des vorigen Jahrhunderts seine Reiseerzählung über den Heiligen Berg Athos. Und diesem Ruf folgen heute wieder vermehrt auch sehr viele junge Mönche. Die zwanzig Klöster, Mönchsdörfer und Einsiedeleien leben in erstarkter Spiritualität auf. 963 n. Chr. wurde das erste Kloster, die Große Lavra, gegründet und die Priestergemeinschaft wuchs auf bis zu 40.000 Mönche an, heute leben ca. 2200 Personen in der Mönchsrepublik. Für den nicht orthodoxen Besucher ist es hingegen nicht leicht in die Mönchsrepublik im Norden Griechenlands einzureisen. Täglich dürfen nur neun männliche Besucher anderer Glaubensangehörigkeit, mit dem Schiff von Uranopolis kommend, zum Hafen Daphni fahren, um das einzigartige Abenteuer Athos zu Fuß, mit Rucksack ausgerüstet, maximal 4 Tage lang zu erleben. Bereits ein Jahr vorher ist es ratsam sich eine Einreisegenehmigung zu sichern und dann muss in Saloniki der Athospass, das Diamonitiron, gelöst werden. Damit genießt man als Gast die Möglichkeit in den Klöstern zu nächtigen und am kargen Mahl der Mönche Teil zu haben. Die langen Reisevorbereitungen ermöglichen es dem Pilger und interessierten Reisenden Abstand von der Erlebnisgesellschaft zu gewinnen und einzutauchen in eine Welt der Askese und totaler Frömmigkeit. Und es ist eine andere Welt. Wer keine Events und Animateure braucht wird hier für kurze Zeit zu sich selbst finden können. Auch die Uhren gehen auf dem Berg Athos anders. 12 Stunden Nacht und 12 Stunden Tag, immer ungleiche Stunden, da die Basis der Zeitberechnung der tägliche Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ist. Bei Anbruch der Dunkelheit wird die Klosterpforte geschlossen. Der Gast muss rechtzeitig kommen. Nach dem gemeinsamen Mahl kann er an den langen meditativen Gebeten in den prachtvollen Kirchen teilnehmen, denn in der Nacht kämpfen die Athosmönche mit den Waffen des Glaubens gegen die Dämonen. Durch Liturgie und Ikonenverehrung wird der Mensch mit all seinen Sinnen eins mit der Gemeinschaft, die Mönche kennen weder Herr noch Knecht. Sehr wohl distanzieren sich die orthodoxen Mönche von Andersgläubigen, speziell im Rebellenkloster Esfighmenou. Dort kann man auf einem großen Transparent lesen „Lieber tot als nicht orthodox“. Diese Distanzierung zur Westkirche ist auch nicht ganz unbegründet. Nach der Kirchenspaltung am 16. Juli 1054 durch Papst Leo IX in Ost (Byzanz) und West (Rom) vernichteten die Christlichen Kreuzritter des 4. Kreuzzuges 1204 aus rein materiellen Motiven Byzanz. Vor 800 Jahren begann also der Untergang des Abendlandes. Die orthodoxen Christen von Byzanz erholten sich von diesem Bruderkrieg nie mehr und wurden 1453 eine Beute der eroberungslüsternen Osmanen. Die kulturellen Bruchlinien zwischen römischen Katholiken, orthodoxen Christen und Muselmanen waren damit gezogen. Dabei könnten sich doch alle Angehörigen der verschiedensten Religionen über die Vergänglichkeit unseres irdischen Daseins ein Beispiel an den Athosmönchen nehmen. Stirbt ein Mönch, wird es drei Jahre sarglos unter der Erde begraben, dann wieder ausgegraben, die Gebeine mit Wein gewaschen und er ruht mit seinen verstobenen Mitbrüdern anonym im Klosterkarner. Die würdevollen, bärtigen Patres zeigen dem Pilger gerne ihre Kunstschätze. So gibt es „Wunder-Ikonen“, wie die Madonna mit den drei Händen im Serbenkloster Chilandar. Zum Glück blieben die wertvollen, unersetzlichen Gemälde vom großen Feuerinferno im Jahre 2003 verschont. Bedeutende Fresken findet man auch im Protaton-Kloster des Hauptortes Kariä. Besonders interessant sind die Paradiesleitern und Himmelsstiegen, die „Klimax“. Sie zeigen den schwierigen Weg ins Paradies. Überall lauern Höllendrachen, welche den Himmelswanderer bedrohen und in die teuflischen Abgründe reißen, wo furchterregende Dämonen den Sünder empfangen. Die Orthodoxie versucht, wie jede andere Religion, ihre Gebote durch Drohung mit Verdammnis bei sündigem Leben durchzusetzen. Der Unterschied zwischen Rom und Byzanz lässt sich theologisch vereinfacht in einen Streit der Gotteserkenntnis erklären. Die Westkirche (kataphatisch) meint bejahend, dass durch die Menschwerdung Christi und durch die Offenbarungen Rückschlüsse auf die Wesenheit Gottes gezogen werden können. Die Ostkirche (apophatisch) hingegen verneint, der Mensch als Geschaffener, kann Gott nicht erkennen. Gott ist unerforschlich. Der Athosmönch selbst ist bescheidener, er will nur die irdische Welt überwinden, um Frieden und Freiheit für sich selbst zu finden. Wenn die Stundentrommel, das Simandron, ruft, eilt er zum gemeinschaftlichen Gebet. Der Heilige Berg Athos, der Garten Mariens, übt in seiner Mystik eine ganz starke spirituelle Wirkung auf den Pilger aus. Die Wanderungen von Kloster zu Kloster, die Begrüßung an der Klosterpforte durch den Gastmönch mit erfrischenden Getränken und Süßigkeiten, die Intensität der Gebete und Gottesdienste, die Betrachtung üppiger Kunstschätze lassen die Hektik des Alltags allmählich verblassen und Ruhe und Gelassenheit einkehren. Es bleibt die Sehnsucht der Wiederkehr, um der weltmüden Seele erneut in der Einsamkeit Entlastung auf Zeit zu gewähren.

Endkampf im Jenseits (12/06)

Bei Armageddon sehen wir uns wieder

Meine Nachbarn sind äußerst liebenswürdige, nette und friedliche Mitbürger. Nie würden sie mir aggressiv begegnen. Wir grüßen einander höflich, aber seit sie erkannt haben, dass sie mich nicht missionieren können, bleibt es beim formellen Austausch von Höflichkeiten. Sie verkehren nur mit Gleichgesinnten, deshalb ist ihr Zusammenhalt untereinander auch so stark. Sie sind Zeugen Jehovas und sie praktizieren ihren Glauben im Diesseits so, dass ich mich nicht belästigt oder bedroht fühle. Kein akustischer Raummarkierungsruf von einem phallischen Minarett lässt mich erschaudern, kein junger, hormongeladener Gotteskrieger droht mit Selbstsprengung in meinem Garten, um endlich im Paradies von zweiundsiebzig Huris verwöhnt zu werden. Es ist ruhig und friedlich in meiner ländlichen Welt.

Trotzdem sind meine Nachbarn eigentlich meine Feinde, nicht hier und heute, aber bei Armageddon sehen wir uns wieder! Und dort soll es gar nicht so friedlich zugehen, denn „Har-Magedon“ ist der Name des Schauplatzes der letzten Entscheidungsschlacht der Könige der Erde gegen Gott in der Bibel, furchteinflößend erzählt im Buch der Offenbarung des Johannes 16,16.

Mein Schicksal im Jenseits soll sich also im asiatischen Karmelgebirge, dem klassischen Schlachtfeld Kanaans erfüllen. In dieser unwirtlichen Gegend muss ich gegen die 144.000 Auserwählten und ein Engelheer antreten, aber als listiger Jagdkämpfer gebe ich heute diesen Kampf noch nicht verloren. Die Mitglieder der Wachturmgesellschaft sind im Diesseits nett zu mir, im Jenseits jedoch drohen sie mir mit göttlicher Vernichtung. Es wundert mich jedoch nicht, denn seit es menschliche Horden gibt, wurde auch an überirdische Mächte geglaubt, in deren Namen Krieg geführt und unbeschreibliche Grässlichkeiten begangen wurden und werden. Tausende Götter hat der Mensch nach seinen Vorstellungen geschaffen, um unerklärbare Naturphänomene durch übernatürliche Mächte zu erklären.

Die Antworten jedoch waren und sind so unzählbar, wie die Götter und Mythen. Menschen und Götter kommen und gehen, wer kennt heute noch etwa „An“, den Himmelsgott der Sumerer, „Marduk“, den Kriegsgott der Babylonier, wer liest heute noch den „Gesang des Ullikummi“, den Mythenzyklus der Hethiter? Selbst unsere Parlamentarier dürften die griechische Weisheitsgöttin Pallas Athene nur vom Hörensagen kennen.

Glaube und Religion sind Systeme von Vorstellungen über die Existenz von Gegebenheiten jenseits des sinnlich Erfahrbaren. Als Soziologe muss ich hier Max Webers Aussage aus dem Jahre 1895 zitieren: „Die alten Götter, entzaubert und daher in Gestalt unpersönlicher Mächte, entsteigen ihren Gräbern, streben nach Gewalt über unser Leben und beginnen untereinander wieder ihren ewigen Kampf.“

Heute sind wir mitten in diesem religiösen Totalitarismuskampf, der die Aufhebung der Trennung von Kirche und Staat anstrebt und somit eine Sakralisierung des politischen Lebens zum Ziele hat.

Der Islam, vom Nobelpreisträger Elias Canetti als „Kriegsreligion“ bezeichnet, wird instrumentalisiert, um Raum für fremde Völker zu schaffen. Sie dringen bei uns zuerst friedlich ein, um bei der erstbesten banalen Gelegenheit ihre militanten Ansprüche anzumelden. „Toleranzkonferenzen“ von abgehoben agierenden Politikern bringen keine Lösung, die elitäre Metaebene hat längst den Anschluss zu den Volkmassen verloren. Religion, so meint Ludwig Feuerbach, ist „ein Traum des Menschengeistes“. „Gott, Himmel, Seligkeit sind durch die Macht der Phantasie realisierte Herzenswünsche. Was der Mensch Gott nenne, sei das Wesen des Menschen selbst: Homo Homini Deus est!“ (Der Mensch soll dem Menschen Gott sein). Goethe lässt seinen Faust daran verzweifeln, dass der beschworene, überirdische Geist dem nach Erkenntnis strebenden Menschen die resignierende Antwort gibt: „Du gleichst dem Geist, den Du begreifst, nicht mir“.

Gerade die letzten Erfahrungen mit den Islamisten zeigen, dass hier die Projektionstheorie anwendbar ist: Gott ist nur die Summe aller Wünsche jedes Menschen, die dieser aber nicht als Wünsche anerkennt, sondern in einem außenstehenden Gott charakterisiert. Dieser Gott wird benutzt, um den Mitmenschen eine Macht überzuordnen und mit dessen Autorität Gesetze zu erlassen, die von allen Mitgliedern der Gesellschaft eingehalten werden müssen.

Mir sind meine Nachbarn sehr angenehm, auch wenn ich in „Har-Magedon“ einst gegen sie antreten muss. Gott möge mich jedoch davor beschützen, mit militanten Islamisten in der U-Bahn konfrontiert zu werden, denn Toleranz im Diesseits kann ich dort nicht erwarten. Immerhin gibt es noch die Möglichkeit der Pascalschen Wette, welche erst im Jenseits aufgelöst werden kann. Die Wette basiert auf der Annahme, dass ein Gott, sofern er existieren würde, diejenigen belohnt, die an ihn glauben, und diejenigen bestraft, die nicht an ihn glauben.

Möge jeder für sich seine Wette abschließen und im Diesseits seine Mitwetter in Ruhe lassen, Belohnung oder Bestrafung erfolgt erst im Jenseits.

Blut ist ein ganz besonderer Saft“ (33/2012 – neu)

Teufel, Götter und archaische Tabus

In seiner Studierstube unterschreibt Goethes Faust mit Blut den Packt mit Mephisto. „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ will er endlich wissen und der Teufel verspricht ihm alle Zauberkünste der Hölle aufzubieten, damit die Seele dieses nach Erkenntnis strebenden Menschen ihm verfalle, denn mit Gott selbst hat er um Fausts Höllenfahrt gewettet. Nun – am Ende erretten ihn, trotz Teufelspackt mit Blutunterschrift die gütigen Engel, denn: "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen" - so groß ist also Gottes Gnade und Barmherzigkeit mit den irdischen Sündern - glaubte Goethe das wirklich? Kaum anzunehmen, denn der Geheimrat war ein aufgeklärter, rational denkender Humanist, der sehr wohl wusste, dass Glauben nicht Wissen bedeutet.

In nahezu allen Religionen, aber auch in vielen Sagen und Mythen spielen tabuisierte Blutrituale eine zentrale Rolle, denn der Mensch war und ist ratlos bei der Beantwortung der allerletzten Frage: Was kommt nach dem Tode? Wenn es also einen Gott gibt, egal ob er jetzt Jesus, Quetzalcoatl, Pachakamaq, Jehova, Allah, Zeus, Wotan oder wie immer im globalen Pantheon genannt, wäre es nicht vorteilhaft diesem mächtigen Unbekannten untertänig zu opfern, um ihn, für alle Fälle, positiv zu stimmen, denn aus der Unterwelt ist bisher nur Orpheus zurückgekehrt.

In archaischer Vorzeit vermuteten unsere Ahnen hinter jedem unerklärbaren Naturphänomen ein göttliches Zeichen und bis heute hat sich nur wenig an solch abergläubischen, religiös verbrämten Vorstellungen geändert. Es handelt sich oftmals um magische Tabus, welche eng mit einem geheimnisvollen Kraftglauben verbunden sind und von Priestern und Führungseliten gerne missbräuchlich als Machtmittel zur Sicherung irdischer Herrschaft eingesetzt werden. Solch ein ritualisiertes Blutopfer ist die Beschneidung von Babys im Islam und im Judentum. Ein deutsches – irdisches – Gericht hat nun diesen auf das Alte Testament, 1. Mose 17,10-14, zurückgehenden – angeblich von Gott gewünschten – Brauch als Körperverletzung verurteilt. Für das Judentum bedeutet die Beschneidung der Knaben das Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem Volke Israel, denn: „…Und wo ein Mannsbild nicht wird beschnitten an der Vorhaut seines Fleisches, des Seele soll ausgerottet werden.“ Uneingeschränkte Religionsfreiheit oder das Recht auf die Unversehrtheit des Kindes, das ist die heftig umstrittene Frage in einem laizistischen Staat, oder geht es doch um Macht oder gar um Rassenreinheit? Der politisch korrekte Autor ist verblüfft, denn anscheinend bedeutet die Geburt in eine religiöse Familie auch die Zugehörigkeit zu einer auserwählten Rasse, wie dies die Jazz Gitti, alias Martha Butbul-Bohdal in der „Welt der Frau“ Ausgabe 7/8 2012 anklingen lässt: „Jüdisch ist man. Weil Blut ist kein Wasser“! Weiters erfährt man dort: „Jüdisch ist man per Geburt. Soll heißen: Wer eine Jüdin zur Mutter hat, ist jüdisch. Und: Ein Austritt ist nicht vorgesehen. Auch wenn der Einzelne sich entschließt, ein anderes Religionsbekenntnis anzunehmen, gilt er in der jüdischen Gemeinde immer noch als jüdisch. Das prägt und sitzt fest in den Köpfen der JüdInnen.“

Auch Voodoo-Schamanen praktizieren solche Abwehrzauberrituale, meist mit abgeschnittenen Haaren oder Fingernägel, um Menschen gegen bösen Schadenzauber zu schützen. Dabei sind jedoch erwachsene Menschen freiwillig beteiligt, wie auch bei anderen blutigen Initiationsritualen, etwa einer Mensur oder einer Symboltätowierung bei Kriminellen.

Blut ist für viele Völker tabu, nicht jedoch im Hinduismus, wo der Göttin des Todes – Kali - in ihren Tempeln alle Arten von Tieren geopfert werden. Alle drei Welt-Wüstenreligionen berufen sich auf den Fastkindermörder Abraham, der mit der angeblich 90jährigen Sara seinen Sohn Isaak zeugte. Doch Gott befiehlt Abraham seinen Sohn zu opfern. Damit wird der Glaube Abrahams auf die Probe gestellt und Gott sendet im letzten Augenblick einen Widder, den Abraham an Stelle seines Sohnes opfert. Auch Gott selbst opfert seinen Sohn Jesus blutig am Kreuze, denn die Kreuzigung ist ein Inthronisationsgeschehen „Seht euren König“ heißt es bei Johannes 19,14. Für Jesus ist sein Menschenopfer das allerletzte ‚Werk‘, die Vollendung seines Weges: Im Kreuzesopfer des „Lammes Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“. An diesem blutigen Opfertod nimmt jeder Katholik bei der Wandlung von Wein zum Blute Christi und vom Brot zum Fleisch Christi teil. Menschenopfer gibt es heute allerdings angeblich keine mehr, abgesehen von der islamischen Verführungshoffnung, wenn ein Selbstmordattentäter „Ungläubige“ ins Jenseits befördert, denn dann werden, so hoffen diese Irren, Jungfrauen und Knaben sie lustvoll im Paradies verwöhnen.

Sigmund Freud war all diesen religiösen Praktiken nicht wohlgesonnen, er bezeichnete Religion als Illusion, da der Mensch sich nach kindlichem Schutz vor Gefahren sehnt, sucht er, aus Erfahrung der eigenen Hilflosigkeit, Gott als „Vatergestalt“, dieser gibt Schutz und Erfüllung der Gerechtigkeit. Ja er bezeichnet Religion als Zwangsneurose, welche sich durch religiöse Riten zeigt, da der Mensch in der Religion vor der Wirklichkeit flieht und nicht erwachsen werden will. „Die Psychoanalyse hat uns den intimen Zusammenhang zwischen dem Vaterkomplex und der Gottesgläubigkeit kennen gelehrt, hat uns gezeigt, dass der persönliche Gott psychologisch nichts Anderes ist als erhöhter Vater, und führt uns täglich vor Augen, wie jugendliche Personen den religiösen Glauben verlieren, sobald die Autorität des Vaters bei ihnen zusammenbricht. Im Elternkomplex erkennen wir also die Wurzel des religiösen Bedürfnisses“ Die Besänftigung ominöser bedrohlicher Mächte in primitiven Religionen oder des Vatergottes in monotheistischen Religionen bringt zwar keine reale Hilfe, wohl aber eine seelische Entlastung. So ist für Freud Religion eine „hilfreiche“ Illusion.

Wer sich eines Menschen bemächtigen will, der muss sich seines Blutes bemächtigen. Denn im Blute drückt sich das Ich aus. Mephistopheles bemächtigt sich des Blutes Fausts, weil er dessen Ich haben will. Gott braucht das Blut nicht, denn er schuf doch selbst dieses Lebenselixier, diesen besonderen Saft.

Der Fromme spricht (Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft)

„Gott liebt uns, weil er uns erschuf! -

Der Mensch schuf Gott – sagt darauf ihr Feinen.

Und soll nicht lieben, was er schuf?

Solls gar, weil er es schuf, verneinen?

Das hinkt, das trägt des Teufels Huf.“

Religion oder Ideologie? (06/08)

Die Verführung namens Scientology: Wie man mit einer „Religionsgründung“ Geld scheffelt

Der Gründer der reichen und politisch einflussreichen Sekte „Scientology“, Lafayette Ronald Hubbard, soll einige Jahre vor ihrer Entstehung gesagt haben, die beste Art, Geld zu verdienen, sei eine Religionsgründung.

Hubbard, ein ehemaliger Science-Fiction-Autor, verwirklichte seine Geschäftsidee 1953. Als Ideologie lehnte er sich an seine Romanvisionen an und behauptete, dass menschliche Körper Milliarden Jahre alte intergalaktische Geschöpfe seien, so genannte Theta-Wesen oder Thetaner. Obwohl diese Urkörper sehr stark seien, stünden sie doch negativ unter dem Einfluss von Engrammen, die von fernen interstellaren Kriegen herrühren können, wie von rivalisierenden Thetanern. Solche Schwächen, Engramm-Implantationen genannt, führten geistig und körperlich zu Krankheiten und Behinderungen. Aber – welch großes Glück – die Scientology-Missionare stellten mit Hilfe von „Hubbard-Elektopsychomesser“ den Grad der Besessenheit fest, und mittels „Auditing“, einer Mischung aus Beichte und Psychotherapie, könne eine Neutralisierung dieses Milliarden Jahre alten Krankheitsbildes erreicht werden. Sobald ein Opfer diese schwachsinnigen Diagnosen glaubt, kann es, um teures Geld, mittels Seminare eine stufenweise Anhebung seines Persönlichkeitszustandes erreichen. Neben solchen Praktiken der Gehirnwäsche muss der Läuterungswillige auch Geld für das „Dianetik-Buch“ und den berüchtigten „Hubbard-E-Messer“ aufbringen.

Sitz der „Mutterkirche“ ist seit 1954 in Los Angeles, die „Church of Scientology“, und weltweit werden, gegen Zahlung, in Form von Franchisesystemen, Lizenzen für weitere Sekten-Zentren verkauft. Diese Kultorganisation liegt überall, wo sie auftritt, mit der Justiz im Streit, entweder liegen Steuerprobleme vor oder Gerichtsverfahren wegen Gegendarstellungen zu behaupteten Menschenrechtsverletzungen. Scientology zeichnet sich als jene Sekte aus, welche die Gerichte am meisten beschäftigt.

Derzeit im „öffentlichen Diskurs“ Tom Cruise als Scientology-Prediger. Es kursieren zwei Videos des Schauspielers im Netz, die es in sich haben. Tom Cruise ist auf den Videos während seiner Rede zu sehen. Blinder Fanatismus oder nur harmlose Worte?

Eine riesige Medaille hängt um seinen Hals. Die Friedensmedaille für Mut, die ihm Augenblicke zuvor verliehen wurde. Er blickt starr und energisch ins Publikum. Seine Arme stützen sich breit auf das Rednerpult, das einem Altar gleicht. Neben ihm steht der oberste Führer der Scientologen, David Miscavige, und grinst siegessicher. Tom Cruise wirkt gespannt, seine Hände klopfen bedächtig, aber unaufhörlich auf das Pult. Immer wieder appelliert er an die Zuhörer, sich auf ihre Taten zu besinnen. „Leute, das ist unsere Zeit“, ruft er seinen Anhängern zu, „eine Zeit, an die wir uns alle erinnern werden.“ „Wart Ihr dabei? Was habt Ihr getan?“, fragt Cruise weiter. Stille. „Ich bin sicher, Ihr wisst, ich bin da für Euch. Ich kümmere mich sehr, sehr, sehr um Euch.“ Der Messias einer fragwürdigen Sekte, die sich selbst als „Herrn über den Geist“ bezeichnet und eigentlich „nur“ helfen will. Beklemmender Höhepunkt der Rede ist die Frage des Schauspielers, die er eindringlicher nicht hätte formulieren können: „Sollen wir die Welt säubern?“ Das Publikum springt auf, kreischt, brüllt einhellig „Jaaaaa!“ Cruise blickt triumphierend zu Miscavige. Der Applaus wird frenetischer, wie ein blinder Mob erhebt sich nun die Masse und feiert Cruise für seine Erweckungsrede. Dieser wendet sich zum übergroßen Portrait von Sektengründer Ron L. Hubbard, hebt die Hand zu einem militärischen Gruß und salutiert. Ein Kurzresümee dieses suggestiven Auftritts: „Tom Cruise tritt auf wie Goebbels“, bewertet der TV-Historiker Guido Knopp, Chef der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF, das Video gegenüber „Bild am Sonntag“. Knopp vergleicht die Frage nach der Weltsäuberung mit der berüchtigten Sportpalast-Rede von Hitlers Reichspropagandaminister. Die Frage steht im Raum: Ist Tom Cruise nur ein Star, der sich in einer von vielen Glaubensgemeinschaften lächerlich macht oder sind Cruise und Scientology fanatische Verschwörungstheoretiker, die sich als „bessere Rasse“ von Mensch begreifen? Eine Frage, die selbst „offizielle“ Stellen zu beantworten suchen. Schon seit 1997 wird die Scientology-Sekte in Deutschland aufgrund eines Beschlusses der Innenministerkonferenz durch den Verfassungsschutz beobachtet, da mit aggressiven Mitteln Menschen getäuscht würden, denn Scientology sei ein religiös verbrämter Wirtschaftskonzern mit totalitärem Machtanspruch.

Nach außen wirbt die Organisation mit Heilsversprechen und Lebenshilfe. Intern jedoch benutzt sie Psychotechniken, um den Einzelnen emotional abhängig zu machen. Mitglieder müssen sich einem rigiden Kontroll- und Strafsystem beugen, „Wissensberichte“ über andere Scientologen abliefern. Ethik-Offiziere und der eigene Geheimdienst OSA überwachen die Einhaltung der Regeln. Kritiker gelten als „geisteskrank“, der Ausstieg aus der Organisation als „Schwerverbrechen“ – in der Scientology-Logik das schlimmste aller Vergehen.  Scientology wird wie ein gewinnorientiertes Unternehmen geführt. Entscheidungen des derzeitigen Vorsitzenden David Miscavige sind bindend.

Das „World Institute of Scientology Enterprises“ (WISE) verkauft als Verband scientologischer Unternehmen Kommunikations- und Managementkurse. Die Organisation gibt sich auch ein soziales Gesicht: „NARCONON“ kümmert sich um Drogenabhängige, „Applied Scholastics“ um den Nachwuchs, nämlich lernschwache Schüler. Die Missionare nennen sich „Geistliche“ und rekrutieren „rohes Fleisch“, wie sie sagen, auf der Straße. Scientology-Anhänger werben Mitglieder an Infoständen, im Freundes- oder Familienkreis. Interessenten überreden sie oft zu einem Persönlichkeitstest, der „Oxford Capacity Analyse“. Diese stammt jedoch nicht von der britischen Universität, sondern von L. Ron Hubbard.

Aus den Antworten der Aspiranten werden die ersten Seiten einer Psycho-Biographie formuliert, danach wird ein Kommunikationskurs empfohlen – der Einstieg in das nach oben offene und teure Scientology-Training. Nach scientologischer Vorstellung speichert der Mensch alle schmerzhaften Erfahrungen als „Engramme“ ab. Diese seien auch für soziales Fehlverhalten, Krankheiten und Perversionen wie Homosexualität verantwortlich. Im Laufe der scientologischen „Umprogrammierung“ können die Engramme jedoch angeblich „gelöscht“ werden. Im Status „clear“ („geklärt“), so die Behauptung, sind alle Traumata und Verletzungen beseitigt. Nun könne die Seele allmählich in ihren ursprünglichen, freien Zustand zurückkehren. Gegen Geld müssen sich die Mitglieder regelmäßigen „Auditings“ unterziehen. Sie werden an einen „E-Meter“, eine Art Lügendetektor, angeschlossen und über intime Details ausgefragt. Das bayerische Innenministerium warnt, dass sich bei manchen Kandidaten ein „suchtähnliches Verlangen nach weiteren Kursen“ entwickelt.

Um Heilsversprechen zu verkaufen, bedient sich Scientology der christlichen Kreuzsymbolik und phantastischer Elemente: Wer der Lehre folge, könne lernen, Materie, Energie, Raum und Zeit („MEST“) zu beherrschen. Wer diesen Level erreicht, hat laut bayerischem Innenministerium möglicherweise mehrere Hunderttausend Euro an Scientology bezahlt. Die Fabrikation der Mensch-Maschine im kybernetischen Lernlabor, diese Form der menschenverachtenden Manipulation, thematisierte auch Ursula Caberta in ihrer kritischen Untersuchung „Schwarzbuch Scientology“ und sie stellt fest, dass diese Sekte mit Religion absolut nichts zu tun hat. Wie naiv muss man sein, so fragt man sich verwundert, um für die im Detail haarsträubende, „menschenverachtende Psycho-Ideologie“ (Günter Beckstein) allen Ernstes „Religionsfreiheit“ zu fordern? Ursula Caberta: Scientology ist keine Sekte. Der Sektenbegriff impliziert ja etwas Religiöses – und Scientology hat nichts Religiöses an sich. Scientology ist eine politische Organisation mit politischer Ideologie und einer subtilen Vorgehensweise, um ihre Ideen in der Gesellschaft zu etablieren – und diese letztlich zum gesellschaftlichen Meinungsbild zu erheben. Wie ist es möglich, dass trotzdem hunderttausende Menschen diesen Sekten-Rattenfängern in die Falle gehen?

Es ist das Sinnvakuum unserer gottlosen Gesellschaft, die Menschen glauben lässt, selbst gottähnliche, Milliarden Jahre alte Urmaterie zu sein. Es fehlt an Vorbildern, an patriotischer Gesinnung, und die gewachsene christliche Tradition des Abendlandes ist brüchig geworden. Das hilflose politische Establishment bietet keine Lösungen an, im Gegenteil – an unseren gewachsenen Werten und Normen wird munter weitergesägt, sehr zum Gefallen solcher Sekten und anderer Nutznießer des angestrebten multikulturellen, austauschbaren Einheitsbreis.

Oder wie schon der nach Erkenntnis strebende Faust erkennen musste: „Du gleichst dem Geist, den Du begreifst.“

 8.2. Die vielen Gesichter der Religionsideologie Islam

„Auf Dauer ist es unwahrscheinlich, dass man mit islamischen Minderheiten wirklich zusammenleben kann, in einer Gesellschaft, die überwiegend nichtislamisch ist. Der kulturelle Unterschied ist zu groß!“

(Helmut Schmidt, ehemaliger Deutscher Bundeskanzler und SPD Vorsitzender im Interview mit dem Wiener Kurier am 1.März 2010)

So stellt sich der Islam selbst vor:

„Der Islam ist nach muslimischem Verständnis die wahre Religion Gottes, und alle Propheten seit Adam haben nichts Anderes gelehrt, als den Islam. Die Wortwurzel des arabischen Begriffs "Islam" ist die gleiche wie die von Frieden [salam] und Ergebenheit [taslim]. Daher ist folgende Beschreibung ein erster Ansatz zum Verständnis des Islam:

Frieden [salam] im Herzen erreicht man nur durch Ergebenheit [taslim] in den Islam (Gottes wahre Religion).

Der Islam gilt ausgehend von der Zahl der Muslime als zweitgrößte Religion der Welt. Seine Anhänger werden als Muslime oder auch teilweise als Mohammedaner bezeichnet. Der Islam ist eine absolut monotheistische Religion, die sich deutlich und unmissverständlich vom Polytheismus und auch von der Trinität im Christentum abgrenzt.

Wer sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzt, muss selbstverständlich den Koran und alle anderen Grundlagen dieser Wüstenreligion studieren, allerdings klafft zwischen theoretischem „Friedensverständnis“ des Islam und seiner praktischen Ausübung und den Hasspredigten sowie der Rechtsprechung in den moslemisch regierten Sharialändern, eine gewaltige Kluft.

Es gibt wesentlich interessantere Religionsphilosophien als den Islam, etwa den Buddhismus, doch da eine Islamisierung Eurabiens droht, ist es notwendig diese Religionsideologie im Detail zu betrachten.

Necla Kelek: Himmelsreise – „Der Islam ist Kultur, Politik und Glaube. Der Glaube ist dabei aber so sehr marginalisiert worden, dass man, auch ohne an Allah zu glauben, als Muslim „funktionieren“ kann. Der Islam ist eine Leitkultur mit einer eigenen Wertorientierung, die zu einem anderen als in der deutschen Mehrheitsgesellschaft üblichen Verhalten führt…Man hat auch kein Recht, überhaupt Fragen zu stellen. Kritische Fragen zu stellen bedeutet zu zweifeln. Und Zweifel ist Gotteslästerung. Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan gebrauchte in diesem Sinne in einem Interview die Formel: „Unsere Religion ist ohne Fehler.“ Dass Allah den Moslems alle Schätze der Welt schenkt, auch die hart erarbeiteten Früchte des Abendlandes, beschreibt Kelek im Kapitel – Die Botschaft des Korans:

“Alles, was der Mensch hat und was er ist, hat er Gott zu verdanken und nicht eigenem Tun! Der in der arabischen Welt verbreitete Fatalismus und die mangelnde Neugier auf das Diesseits und dessen Erforschung haben in solchen Versen ihr religiöses Fundament.“

270 Millionen Tote im Namen Allahs! (48/2014)

. aber das hat mit dem Islam doch nichts zu tun! Oder doch?

Sogar der ausgewiesene Moslemfreund und ÖVP – Hoffnungsträger Kurz scheint verunsichert. Ganz in der Tradition unseres einstigen debilen Kaisers Ferdinand des Gütigen, meinte der Aussenministerlehring in der Presse zum Thema Islamterror ganz naiv"Gläubige Moslems dürfen so etwas nicht tun", und fordert die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich zum Handeln auf. Nachdem er auch eine einheitliche und lieblich–friedliche Koranübersetzung gefordert hat, bekam er eine harsche Zurechtweisung vom langjährigen Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Omar Al-Rawi im Standard vom 23.9.2014: „Ein gleichheitswidriger Nonsens“ sei das und „Wir brauchen gescheite und effektive Ideen, keine Schnapsideen…die Muslime Österreichs sind multiethisch“ – was soll er auch sonst sagen, der Koran kann gar nicht friedlich übersetzt werden, denn schließlich beinhaltet dieses politische Ideologiebuch die theoretische Grundlage für den größten Holocaust aller Zeiten. In 1400 Jahren wurden von den Moslems 270 Millionen Menschen im Namen Allahs ermordet, Tendenz steigend! Ganz genau sind diese Massenmorde auf der Webseite der von Moslems verfolgten Kopten nachzulesen: http://koptisch.wordpress.com/2011/06/03/die-tranen-des-dschihad/

Weltweit gibt es für diese 270 Millionen von Moslems abgeschlachteten Opfer kein Mahnmal! In der Türkei wird sogar die Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern bestraft. – Aber all das hat mit dem Islam nichts zu tun, würde sicherlich Carla Amina Baghajati, Chefpropagandistin der Islamischen Glaubensgemeinschaft meinen. Sie hatte in der TV Sendung „Im Zentrum“ eine nicht unoriginelle Antwort auf die moslemischen Brutalitäten: „Nicht die Religion“ Islam sei Ursache dieser Entwicklung, sondern „das Ausgrenzen dieser jungen Menschen, die keine Perspektiven für ihre Leben haben und an den Rand gedrängt werden“. So einfach werden Täter zu Opfer, ja Märtyrer umgelobt. Wen wundert’s, wenn diese armen Buben im Mannbarkeitskrieg Dschihad dann ein paar Christen massakrieren oder so nebenbei unreine Frauen vergewaltigen, denn das hat ja nichts mit dem Islam zu tun.   Bravo – gut gelernte Taqiya! Im Islam ist Lügen erlaubt, wenn es zum Wohle des Glaubens ist. Koranische Grundlage für das Taqīya-Prinzip ist Sure 3:28: "Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mehr mit Gott.“ Denn laut Sure 8, Vers 55 sind „Ungläubige schlimmer als das Vieh“ – wer noch andere Koranfeinheiten erfahren will, möge unter. www.koran.terror.ms nachlesen. Auch die Aussage Ayatollah Khomeinis hat sicherlich nichts mit dem Islam zu tun: „Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt. Alle nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen.“

An 216 Stellen im Koran und in den Hadithen, der zweiten schriftlichen Säule des Islam, an 1.800 Stellen, wird zum Kampf, zur Tötung von „Ungläubigen“ aufgerufen, dieser religiösen Verpflichtung folgen die Moslems seit 1400 Jahren in ihrem alltäglichen Leben: http://europenews.dk/de/node/42749 und somit ist es auch vollkommen legitim dieses ungläubige Menschenvieh zu versklaven. In seiner erschütternden Studie: „Der verschleierte Völkermord – die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels“ berichtet Tidiane N´Diaye: „…dass der von den erbarmungslosen arabomuslimischen Räubern betriebene Sklavenhandel und der von ihnen geführte Dschihad weitaus verheerender für Schwarzafrika war, als der transatlantische Sklavenhandel, er währte 13 Jahrhunderte und das Traurigste daran ist, dass die meisten der Verschleppten kastriert wurden. Araber und Nordafrikaner waren Rassisten, sie verachteten die Schwarzen" Laut Wikipedia gibt es noch heute in manchen islamischen Staaten Sklaverei und der saudi-arabische Scheich Saleh ibn-Fawzan, der Hauptautor der islamischen Lehrpläne für ca. 5 Millionen saudischer Schüler und Studenten (auch in saudi-arabischen Schulen weltweit) erklärte: „Sklaverei ist Teil des Islam“ und „Sklaverei ist Teil des Dschihad, und der Dschihad wird solange bleiben, wie es den Islam gibt“!

Damit ist klar: der Islam kennt keine Menschenrechte, denn in allen 56 islamischen Staaten ist die Scharia Verfassungsgesetz und diese 56 Staaten haben 1990 in Kairo beschlossen, dass die Menschenrechte nur unter Schariavorbehalt gültig sind. Die Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz betonen die kulturelle Rolle der islamischen Umma, die von Gott als beste Nation geschaffen wurde und die der Menschheit eine universale und wohlausgewogene Zivilisation gebracht hat. Anders als in demokratischen Verfassungen ist hier nicht vom Individuum die Rede, sondern von der Gemeinschaft der Gläubigen als Kollektiv. Infolge erkenne die Kairoer Erklärung nur die im Koran festgelegten Rechte an. Hans Zirker stellt fest, dass sich über „das individuelle Selbstbestimmungsrecht in Fragen von Religion, Glaube, Weltanschauung“ in der Kairoer Erklärung nichts findet, dieses sei der muslimischen Tradition fremd.

All diese Fakten: Ermordung von Nichtmuslimen, Versklavung von „Ungläubigen“, Nichtanerkennung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ soll mit dem Islam nichts zu tun haben? Hamed Abdel-Samad kann dem nicht zustimmen und in seiner Analyse: „Der islamische Faschismus“ kommt er zur Erkenntnis: „…all das bereitet den Boden für eine neue Welle der Radikalisierung, die viel größer sein wird, als alle anderen zuvor…Der Islamismus entstand parallel zum italienischen Faschismus und zum Nationalsozialismus. Sein faschistoides Gedankengut allerdings reicht viel weiter zurück – es ist bereits im Ur-Islam angelegt.“ Prof. Tibi dazu: „Ein Scharia-Staat ist ebenso furchterregend wie der NS-Staat oder die Diktatur Stalins.“

Der Islam ist mit unserer Rechtsordnung unvereinbar – zu diesem Fazit kommt Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider in seinem Rechtsgutachten den Islam betreffend: „Gegen jeden, der diese Ordnung, also die freiheitliche, demokratische Grundordnung, zu beseitigen versucht, haben alle Deutschen auf Grund des Art. 20 Abs.4 GG das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfen nicht möglich sind. Dieser Widerstand ist sittlich Pflicht, Bürgerpflicht. Ein Gemeinwesen aber ohne Freiheit und freiheitliche Rechte ist, entgegen der Verfassung des aufgeklärten Deutschlands und Europas, Gebot des Islam, nicht nur Ziel des Islamismus.“

In Österreich wird derzeit ein neues Islamgesetz diskutiert. Alle Parlamentarier sind auf die österreichischen Gesetze angelobt, auch die muslimischen Abgeordneten. Es ist daher Pflicht dieser Volksvertreter nur dann den Islam zu legalisieren, wenn er den Österreichischen Gesetzen entspricht – das ist derzeit nicht der Fall. Es gibt auch nur einen Islam, es gilt nicht die Schönrederei, dass wir den Islam nicht verstehen, nicht richtig verstehen, falsche Koranübersetzungen lesen und was es sonst an fadenscheinigen Ausflüchten gibt. Der türkische Präsident Erdogan sagt es ganz klar: „Es gibt nur einen Islam – wer etwas Anderes behauptet, beleidigt den Islam.“

"In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte." (Hans-Peter Raddatz: "Von Allah zum Terror?", München 2002, S.71).

Der Islam ist mit den Österreichischen Gesetzen unvereinbar (38/2014 – neu)

Elias Canetti, Nobelpreisträger: „Der Islam ist eine Kriegsreligion“

Gleich vorweg an all jene, welche nun aufschreien und sagen: ja man muss doch differenzieren und nicht pauschalieren, denn es gibt die guten Moslems und die schlechten Islamisten – ein Zitat des fanatischen Islamisierungsfreundes Erdogan: „Es gibt keinen moderaten oder nichtmoderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ Er geht noch weiter, der türkische Staatspräsident, er sagte im Kanal DTV über den Begriff: "moderater Islam“: „Diese Bezeichnung ist sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion.“ Erdogan hat vollkommen recht, denn jede kleinste Abweichung vom Koran wird als Apostasie mit dem Tode geahndet.

Prof. Dr. Karl Schachtschneider hat im Koppverlag ein Rechtsgutachten mit dem Titel: „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ publiziert, dort schreibt er: „Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Er verlangt nach dem Gottesstaat. Jede Herrschaft von Menschen über Menschen ist durch Allah befohlen. Demokratie, Gewaltenteilung, Opposition sind dem Islam wesensfremd. Die Menschenrechte stehen in der islamischen Gesellschaft unter dem Vorbehalt der Scharia, das ist das Ideal des göttlichen islamischen Gesetzes und die Grundlage einer allumfassenden moslemischen Rechts- und Werteordnung, mit den Hudud-Strafen, wie Steinigen, Köpfen, Amputieren, Auspeitschen. Damit ist vollkommen klar, der Islam ist mit unserer Verfassung nicht kompatibel, denn dort lautet der Artikel 1: „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“

In unserem Staat sind die beiden Welten, Diesseits und Jenseits, strikt getrennt, das gebietet die Säkularität der aufgeklärten Republik und die Religionsvielfalt. Eine Religion jedoch, welche irdische, politische Machtansprüche stellt, ist nicht republikfähig.

Auch der Artikel 7.(1) der Österr. Bundesverfassung wird von den Moslems negiert: „Alle Bundesbürger sind vor dem Gesetz gleich, Vorrechte der Geburt, des Geschlechts, des Standes, der Klassen und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen.“. Im Islam ist die Frau jedoch nicht gleichberechtigt, sondern nur halb so viel „wert“ wie ein Mann -  Sure 4 zum Erben: „Männliche Erben sollen so viel haben wie zwei weibliche.“ Es kommt noch viel schlimmer, denn nicht nur die Österreichische Verfassung wird verletzt, auch strafrechtliche Delikte sind normale religiöse Pflicht. Gewalttatbestände, wie schlagen und töten sind erlaubt:

"Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß."[Sure 4:34] – das kann bis zum so genannten „Ehrenmord“ gehen!

Andersgläubige werden als „Ungläubige“ diffamiert und auf der Webseite von „derprophet.info“ erfährt jeder, der sich mit dem Thema Islam beschäftigt, alle erschreckenden Fakten: „Die Menge an Material in der Trilogie (Koran, Sirat und hadith) über die kafir (Ungläubige) ist außergewöhnlich. Ungefähr 67% des mekkanischen Korans und 51% des medinensischen Korans handelt von ihnen. Zum Beispiel: - „Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!“ (Koran, Sure 9,5).

Dieser Mordaufruf schreckt derzeit weltweit alle kultivierten Menschen auf, denn im orientalischen „Islamischen Kalifat“ findet gerade ein Völkermord statt, mit Massenvergewaltigungen, Versklavungen und barbarischen Enthauptungen, welche diese Moslembanden auch noch triumphierend propagandistisch in den elektronischen Medien zeigen. So berichtet die Kronenzeitung am 11.9.2014: „Die Islamisten vom IS sind noch gefährlicher, als die Nazis waren“.

In Österreich wird Wiederbetätigung mit bis zu 20 Jahren Zuchthaus bestraft, Moslems in Österreich machen jedoch aus ihrer Sympathie zu Hitler kein Geheimnis, wie das Migrantenmagazin „biber“ im Artikel: „War Hitler nicht Moslem“ berichtet: „Hast du „Mein Kampf“ gelesen? Ich schon! Hast du den Koran gelesen? Ich schon! Wenn man sich mit beiden befasst, ist es eindeutig, dass Hitler Moslem war. Er hat sich mit dem Islam auseinandergesetzt, er hatte dieselben Vorstellungen von Gemeinschaft, Kampf und Familie wie Moslems.“

Die jüngsten Entwicklungen um „Gotteskrieger“ aus Österreich schrecken nicht nur den Verfassungsschutz auf, sogar der Grüne Bundesrat Efgani Dönmez fordert ein Verbotsgesetz für radikale islamische Strömungen und der IGGiÖ-Chef Fuat Sanac muss kleinlaut einbekennen: "Jihad kommt auch zu uns". Der Vorsitzende der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Fuat Sanac, hat eine gewisse Hilflosigkeit gegenüber jungen, radikalisierten Muslimen eingeräumt. In extremistischen Kreisen werde sein Wort nicht gehört, so Sanac gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Profil".

Es ist schon bemerkenswert still in der weltweiten Uma, der moslemischen Gemeinschaft, keine Massenproteste gegen den Völkermord im Namen Allahs im Orient, wie etwa gegen die harmlosen dänischen Karikaturen. Warum? Weil selbst so genannte moderate Moslems ihre radikalen Glaubensbrüder still unterstützen. Islam heißt eben nicht Friede, sondern Unterwerfung, Unterwerfung etwa in den Dschihad. Da hilft auch keine Verharmlosung des Glaubenskrieges, die Hanafi-Schule sagt ganz klar: „Dschihad bedeutet linguistisch, seine äußerst möglichen Anstrengungen aufzubieten, die notwendig sind, um die Kraft der Feinde des Islams zu brechen, was miteinschließt, sie zu schlagen, ihr Vermögen zu plündern, ihre Orte der Anbetung zu zerstören und ihre Götterbilder zu zerschlagen. Das heißt, dass Dschihad das Bestreben ist, zum Äußersten zu gehen, um die Stärke des Islams sicher zu stellen.“

Ist solch eine Aussage mit unseren rechtstaatlichen Grundsätzen vereinbar, nein, genauso wenig, wie die Fatwas, die Rechtsgutachten islamischer Gelehrter von heute. Gesammelt auf der Webseite der Evangelischen Allianz „islaminstitut.de“ – da wird offen zur Gewalt aufgerufen: „Ich schwöre bei Allah, gestern habe ich Kämpfer getroffen, die von kämpfenden Truppen aus Syrien kamen. Sie kamen aus Syrien, verkleidet, um sich mit uns treffen zu können. Hunderte von muslimischen, religiösen Gelehrten…Sie haben darüber beraten und diskutiert. Sie sind zum Ergebnis gekommen: Der Kampf für Allah ist eine Pflicht! Die muslimische Nation kann nicht ohne Kampf [arab. Jihad] leben. Wir können ohne Kampf nicht leben.” - Von dem Rechtsgutachter Dr. Muhammad al-Arifi, Dozent an der Lehrerfakultät der König Sa'ud Universität in Saudi-Arabien.

Ziel all dieser Gewalt ist das Weltkalifat, erst wenn der Islam die Welt beherrscht, herrscht Friede, auch im Kalifat Euraba wie dies Prof.  Bassam Tibi ganz eindeutig feststellt: „Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Scharia beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies und rechnen Europa durch demographische Islamisierung durch Migration zum Dar al-Islam/Haus des Islam.“. Dann allerdings gibt es keine österreichischen Gesetze mehr, dann herrscht die Scharia und wird auch exekutiert, wie dies in Europas Städten bereits durch die „Schariapolizei“ versucht wird.

Schachtschneiders Schlussfolgerung: „der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern im Wesentlichen ein Rechtssystem. Als solches kann der Islam das Grundrecht der ungestörten Religionsausübung nicht in Anspruch nehmen.“

Dschihad – Krieg dem Westen (10/2013 – neu)

 Wer die täglichen Kriegs- und Gewaltmeldungen aus aller Welt in den Massenmedien aufmerksam verfolgt, muss feststellen, dass fast ausschließlich über islamische Staaten oder moslemische Terroristen berichtet wird. Nach den unglaublichen Selbstmordattentaten in Pakistan, Irak, Afghanistan, Indien, im Jemen, Saudi-Arabien, den Vernichtungskriegen am Balkan, in Libyen, Sudan, Somalia, Tschad, Palästina, Syrien usw. wird jetzt auch in Mali für Allah gekämpft. Die moslemischen Gotteskrieger verstehen in ihrer Koranauslegung unter Friede – dar Al-Islam – nur Gebiete, in denen das islamische Gesetz, die Scharia gilt. Wenn in Staaten noch „Ungläubige“, also Nichtmoslems, regieren, herrscht dort Krieg – dar Al–Harb. Diese Dschihadisten bekämpfen jedoch nicht nur Andersgläubige, sie töten sich auch gegenseitig: Türken gegen Kurden, Schiiten gegen Sunniten und die radikalen Moslembrüder sind in Ägypten an der Macht. Fanatische Salafisten sind von Bosnien kommend in Europa islamisierend aktiv, finanziert von den Erdölmilliarden der Wahabiten. Über manche Konfliktherde wird kaum berichtet, so z.B. über Südthailand - Malaysia, Ost – Timor/Indonesien, die Philippinen, Nigeria, Tschetschenien, die Sahelzone oder über die Uiguren in China. Untereinander sind die Moslems zerstritten, ihr erklärtes gemeinsames Ziel jedoch ist die Errichtung eines weltweiten moslemischen Kalifats. In ihrem Einflussbereich gibt es keine Trennung von Religion und Staat: „In der Welt des Islam ist es heute immer noch lebensgefährlich, für eine Trennung von Religion und Politik einzutreten. Selbst in der Türkei, wo Religion und Politik getrennt sind, erstarken die Fundamentalisten.“ schreibt der islamische Professor Bassam Tibi. Der türkischer Regierungschef Recep Erdogan bestätigt diese totalitäre, antidemokratische Position: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Nicht nur grenzenlose Gewalt wird bei der Zwangsislamisierung eingesetzt, die Moslemzuwanderer verkünden auch ganz offen in ihren Gastländern: „Wir gebären euch zu tode, Allah hat uns euer Land geschenkt.“ – bereits im Jahre 2025 rechnen Demographen mit einem moslemischen Weltbevölkerungsanteil von mindestens 30%. Die Bild Zeitung zitiert dazu Vural Öger, SPD-Politiker und „deutschen“ Unternehmer: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen“. Die hemmungslose Vermehrungs- und Zuwanderungswaffe, gepaart mit rücksichtsloser Gewaltbereitschaft führt in Europa bereits zu islamischen Ghettogesellschaften, in denen die autochthone Bevölkerung fremd im eigenen Land ist. In Schulen, etwa in Teilen Wiens, beträgt der Ausländeranteil bereits an die 90% - Tendenz steigend, denn die Überbevölkerung in islamischen Staaten führt zu unkontrollierten Migrationsströmen und die Menschenschleppermafia überflutet Europa mit Scheinasylanten. Bereits 1998 analysierte der Sozialforscher Ernst Gehmacher: „In Ägypten kommen auf einen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche mehr als 800 Bewohner, in Deutschland sind es 11 Einwohner…Und die Bevölkerung wächst – und Kinder werden groß, die keine Chance auf ein befriedigendes Leben haben, auch nicht bei größter Bescheidenheit. Daraus werden junge Männer, für die der Krieg die beste aller Lebensformen ist. Der Guerillakrieg, der Bandenkrieg, der Terrorkrieg, der Religionskrieg.“ Damit bestätigt er die Aussage des Nobelpreisträgers Elias Canetti, der in seinem Werk „Masse und Macht“ den Islam als Kriegsreligion bezeichnet hat, indem sich radikal fanatisierte Moslemmassen zum Kampf gegen die Ungläubigen zusammenrotten: „Der Koran, das von Gott inspirierte Buch des Propheten, lässt keinen Zweifel darüber - "Wenn die heiligen Monate vorüber sind, tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet; ergreift sie, bedrängt sie und setzt euch in jedem Hinterhalt gegen sie."“

Ulrich Schäfer bringt in seiner Analyse: „Der Angriff – Wie der islamische Terror unseren Wohlstand sprengt“ noch einen weiteren Aspekt im Kampf der Moslems gegen das Abendland zur Diskussion, der wohlweislich verschwiegen wird: den Wirtschaftskrieg. Im Namen einer Religion, die in Wahrheit eine Ideologie ist, im Namen Allahs und Al – Kaidas, wollen die islamischen Attentäter unsere Industriegesellschaft dort treffen, wo sie am empfindlichsten ist: „. die Handelswege und Börsen, die Unternehmen und Anleger, die Symbole der westlichen Wirtschaft, die Banken und Hotelketten, die Versorgungswege für Öl und Gas – und damit uns alle.“ Die immensen Kosten zur Sicherung des empfindlichen Wirtschaftskreislaufes betragen Milliarden Dollar jährlich, welche die Industriestaaten aufbringen müssen. Diese in Zukunft unfinanzierbaren Kosten sollen die westliche Welt sprengen und das Abendland reif für eine Installierung eines moslemischen Kalifats machen. Im Herbst 2010 sprach die deutsche Bundeskanzlerin erstmals aus, warum Europa am Hindukusch und am Horn von Afrika verteidigt werden muss – weil Krieg herrscht! „Und nun wird Krieg auch auf deutschem Boden geführt, an Bahnhöfen und Flughäfen, in Hotels und Shopping-Zentren, auf Weihnachtsmärkten und in Einkaufsstraßen. Er wird geführt gegen einen Feind, der im Dunkeln operiert, aus dem Hinterhalt zuschlägt. Dieser Feind ist schwer zu fassen, weil er ständig sein Gesicht verändert…Al–Kaida hat in europäischen Großstädten seine Schläfer platziert, die irgendwann geweckt werden und unseren Wohlstand zerstören könnten. Al-Kaida kann zudem auf immer mehr homegrown terrorists zurückgreifen, auf junge, oftmals gut ausgebildete Männer, die im Westen aufgewachsen sind, einen normalen Beruf erlernt oder eine Universität besucht und sich dem radikalen Islamismus zugewandt haben.“ Die Polizei, der Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst beurteilen die islamische Bedrohung als gefährlichstes Schreckensszenario, denn in der BRD gibt es 32.000 als radikal eingestufte Islamisten von etwa fünf Millionen in Deutschland lebenden Moslems. Allerdings schwimmen diese potentiellen Terroristen unter ihren Glaubensbrüdern wie Fische im Wasser, denn laut einer Studie der Universität Bielefeld, sind immerhin 35,7% von islamischen Jugendlichen in Deutschland bereit körperliche Gewalt anzuwenden, um sich gegen Ungläubige durchzusetzen und 24,3% würden andere erniedrigen, wenn es der islamischen Gemeinschaft dient. 28,5% finden Gewalt gerechtfertigt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht und unfassbare 23,2% rechtfertigen Tötungen von Andersgläubigen, im Kampf für den Islam. Die Botschaft des Alparslan Türkes „Das Türkentum ist unser Körper, der Islam unsere Seele“ fällt bei diesen moslemischen Jugendlichen auf fruchtbaren Boden, sie wollen sich auch niemals integrieren. Samuel P. Huntington spricht in seiner Studie: „Kampf der Kulturen“ auch von einem kalten Krieg zwischen dem Islam und dem Westen und er spricht weiters von einer Harmonieillusion bei naiven Europäern, welche potentielle Bedrohungen Kleinreden. „Kulturkreise sind das umfassendste „Wir“ in dem wir uns kulturell zuhause fühlen, gegenüber allen anderen „Sie“ da draußen.“

Auch Österreich ist Teil der moslemischen Eroberungsstrategie und längst keine Insel der Seligen mehr. Dass sich in Europa und somit auch in Österreich in nächster Zeit islamische Angriffe auf die Wirtschaftinfrastruktur ereignen werden, darüber sind sich die Sicherheitsexperten einig. Die Frage ist nur: wann genau und wo. In Frankreich sichert derzeit das Militär potenzielle Terrorangriffsziele, Männer in Kampfanzügen vor dem Eifelturm sind in den Medien zu sehen. Und Objektschutz in Österreich? Wie würde der ausschauen? Eines ist sicher, auch nach dem Tod von Osama bin Laden herrscht in der Alpenrepublik Terrorgefahr, dies bestätigt auch der Verfassungsschutzbericht des Innenministeriums: „Der religiös motivierte Extremismus und Terrorismus stand im Jahr 2009 im Zentrum der Bearbeitung durch das. BVT. Insbesondere die Tendenzen einer Verschärfung der Radikalisierungs- und Rekrutierungsaktivitäten im Bundesgebiet haben sich bestätigt. Der „home-grown“ Extremismus bzw. Terrorismus mit transnationalen Vernetzungen der Exponenten stellt die größte Gefährdung für Europa und für Österreich dar. Die salafistisch-jihadistische Ideologie und insbesondere das Konzept des Globalen Jihad finden weiterhin weltweit Resonanz.“

Islam – Religion des Friedens? ((03/2015 – neu)

Wenig gebildete Muslime und unsere naiven Gutmenschen behaupten immer wieder, Islam heißt „Frieden“. Allerdings hat im Arabischen jedes Wort nur eine Wurzel und Islam wird von „al-Silim“ abgeleitet, das bedeutet „Unterwerfung“ oder „Kapitulation“ und nicht Friede - „al-Salaam“. Der Koran fordert nämlich, dass sich Muslime und Andersgläubige bedingungslos bereits im Diesseits(!), der islamischen Herrschaft und den islamischen Gesetzen, der Scharia, zu beugen haben. Dies begründet die aggressive Geschichte des Islam und dessen blutige „Erfolge“ bei der Unterwerfung anderer Kulturen. Die Geschichte des Islam erzählt vom größten Völkermord aller Zeiten: Im Namen Allahs wurden seit dem Jahre 620 bis heute, laut realistischer Schätzung des Shoebat-Instituts, etwa zweihundertsiebzig Millionen Menschen ermordet oder versklavt – nachzulesen unter: www.shoebat.com.

Selbst an islamischen Hochschulen wird heute das Gewaltprimat des Islam gelehrt, so zitiert Prof. Mark A. Gabriel in „Islam und Terrorismus“ Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo, der auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten wie folgt antwortet: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die ´Die Kriegsbeute ´ heißt. Es gibt keine Sure, die ´Frieden` heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“

Es gibt im Koran, dem absoluten und nicht diskutierbaren islamischen Gottesbuch, 67 Stellen mit dem Bezug zu „Qital“. „Qital“ heißt nach Salam Falaki der „bewaffnete Kampf mit dem Ziel des Tötens“. Aufgelistet unter: http://www.koran.terror.ms/ Eine kleine Kostprobe daraus, wie uns unsere muslimischen Mitbürger so sehen: Sure 8, Vers 55: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“ Völlig intolerant werden Andersgläubige als Ungläubige diffamiert, eben Vieh, und Vieh darf geschlachtet werden. Das sah auch der Nobelpreisträger Elias Canetti so. In seinem Werk „Masse und Macht“ S.168 schreibt er: „Der Islam ist eine Kriegsreligion.“ und weiter: „Mohammed“ sagt einer der besten Kenner des Islams, „ist der Prophet des Kampfes und des Krieges…Bekämpfung der Ungläubigen, die Ausbreitung nicht so sehr des Glaubens als seiner Machtsphäre, die die Machtsphäre Allahs ist. Es ist den Kämpfern des Islams zunächst nicht so sehr um Bekehrung als um Unterwerfung der Ungläubigen zu tun.“ Mohammed hatte dazu gleich eine „heilige“ Anwendung als Sure formuliert, welche auch heute noch in den Koranschulen auswendig zu lernen ist: „Wenn die heiligen Monate vorüber sind, tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet; ergreift sie, bedrängt sie und setzt euch in jeden Hinterhalt gegen sie.“

Der Islam ist also keine Friedensreligion, das Schwert Mohammeds kann übrigens in Istanbul besichtigt werden. Bereits vor einiger Zeit warnte Mag. Alfred Ellinger in der Zeitschrift. „Die Kriminalisten“ vor dem islamischen Terror – auch bei uns! Anscheinend vergebens: „Europa ist bedroht. Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden. 40 % der Menschen in den arabischen Ländern sind jünger als 14 Jahre. 15 Mio. Muslime leben heute bereits in der Europäischen Union und die Überalterung Europas ist unübersehbar. Die muslimische Bedrohung wurde in Kastilien, Südfrankreich und letztlich vor Wien zurückgeschlagen. Aber heute ist die Grenze zwischen Europa und der islamischen Welt durchlässig, die Bedrohung Europas evident. Die Gewalt gegen Andersgläubige findet ihre Grundlagen im Koran: „Wenn ihr mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann schlagt Ihnen die Köpfe ab ... (Sure 47) und greift sie und tötet sie, wo ihr sie auch findet. Wir geben euch vollständige Gewalt über sie“ (Sure 4). Auch diese Worte des Koran sind wörtlich auszulegen und gelten bis heute!“ der ganze Artikel ist nachzulesen unter: http://www.diekriminalisten.at/krb/show_art.asp?id=1106

Es muss daher die Frage gestattet sein, ob der Islam überhaupt als Religion und nicht als radikale, politische Ideologie einzuschätzen ist. Religion hat sich mit Gott im Jenseits auseinanderzusetzen, der Islam ist jedoch diesseitsorientiert. Wir haben eine Verfassung, welche faschistische Ideologie verbietet und ist der Islam, laut den Worten von Reichsführers SS, Heinrich Himmler, nicht genau das? "Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser [muselmanisch-bosniakischen SS-] Division seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion“

www.zmo.de/biblio/nachlass/hoepp/1_10_48.pdf

Wer Sir William Muir: „The Life of Muhammad“ liest, weiß, dass der Islam niemals eine Religion des Friedens war, ist und sein wird: "Am Morgen befahl Mohammed, der selber zu den Zuschauern der Tragödie gehörte, dass die männlichen Gefangenen in Gruppen von jeweils fünf oder sechs herbeigeführt werden sollten. Jede Gruppe hieß man dann in einer Reihe am Rande des Grabens niedersitzen, der bestimmt war, ihr Grab zu werden; dort wurden sie enthauptet und die Leichen hinabgestoßen“

Konvertiert doch endlich zum Islam, ihr geknechteten Männer! ((20/2013 – neu)

 Jedes Mal, wenn in den Medien die suffragettische Frauenministerin Heinisch-Hosek wild blickend zu sehen ist, erstarre ich eunuchisiert zur Salzsäule, denn jetzt werde ich wieder gegendert oder gequotet – Entsetzen und Panik breitet sich in meiner gepeinigten Psyche aus – Flucht! Natürlich – der einzige Ausweg ist der Islam, denn dort ist der Mann noch ein Mann! Laut einer weltweiten Umfrage – so berichtet Die Presse vom 3.5.2013 – meinen die Mohammedaner einstimmig: „Frau muss Mann gehorchen“. Das Prew Research Center hat erhoben, dass der Gleichstellung der Geschlechter in Schariastaaten eine klare Absage erteilt wird. Sollte das Kalifat Eurabia endlich ausgerufen werden, dann ja dann – rote Gabieemanze mit den Männern kastrierenden Blick, dann gilt auch für unsere oberste Feministin die Koransure 4,34: „Die Männer stehen über den Frauen, weil Allah sie vor diesen ausgezeichnet hat...“ In unserer islamischen Parallelgesellschaft gilt ja bereits die Scharia und auch der Züchtigungsvers: „Und wenn ihr fürchtet, dass die Frau sich auflehnt, dann ermahnt sie im Ehebett und schlagt sie!“ ist gültig. Dabei wollen unsere gepeinigten abendländischen Mannsbilder gar keine solchen Sado- Masospiele, sondern nur stinknormale artgerechte Männerhaltung, gehört doch die Zukunft ohnehin den Frauen. In der weltweit größten wissenschaftlichen Studie mit 100.000 Personen durchgeführt, so berichtet Hans – Peter Blossfeld - laut Die Presse vom 21.4.2013 – überholen die Frauen sowohl bei Schul- als auch Studienabschlüssen die Männer ziemlich rasant. Das hat „massive Konsequenzen. Bei der Partnerschaft werden entweder sehr viele Frauen „übrig bleiben“, oder es wird sich etwas ändern müssen bei der Partnerwahl.“ Männer und Frauen gehen in Zukunft vermehrt getrennte Wege, Singledasein und Kinderlosigkeit nimmt noch mehr zu, wir sterben aus, stressbedingte Samenausdünnung, in vitro, Viagra, Impotenz, das ist unsere Männerzukunft – nein, natürlich nicht, wie Vural Öger, SPD-Politiker und „deutscher“ Unternehmer in der Bild- Zeitung prophezeit: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“ Also doch konvertieren? Doch halt – laut Die Welt vom 2.5.2013 wollen die türkischen Frauen in einen Sex – Streik treten, weil 62 Prozent der türkischen Männer Gewalt gegen ihre Frauen brutal praktizieren. Vielleicht sollten die karrierebewussten Dominas uns Männer mehr Gleichberechtigung geben –die zarten Geschöpfe müssen ja nicht gleich auch Zivil- oder Militärdienst machen und ihre um sechs Jahre längere Lebenserwartung gönnen wir ihnen auch. Aber warum etwa ist das gesetzliche Pensionsantrittsalter von Frauen gleich um fünf Jahre vorgezogen? Und warum soll, laut dem nicht nachvollziehbaren Dogma von Gender Mainstream, das biologische Geschlecht erst durch Ausprobieren diverser sexueller Spielereien gefunden werden – bitte lasst uns endlich ganz stinknormale Menschen männlichen Geschlechtes sein und drängt uns nicht in widernatürliche Rollenbilder hinein, die nur zu gesellschaftlichem und individuellem Frust führen müssen, sonst…der Muezzin ruft!

 8.2.1. Kampf der Kulturen

 " Der politische Islam stellt sich in seinem ganzen Wesen als Gegenentwurf zur aufgeklärten Zivilgesellschaft dar. Ohne Säkularisierung wird der Islam fremd in ihr bleiben. Das Beispiel Österreich, wo die Muslime seit 1912 als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, zeigt, dass dies nicht automatisch zu einer gelungenen Integration führt: 45 Prozent der Muslime in Österreich, befand die vormalige Innenministerin Prokop, seien nicht integrationswillig."

(Necla Kelec: „Himmelsreise“, S. 247)

 Wir haben uns aufgegeben! (42/06)

Über die vorbeugende Kapitulation vor dem nach der Weltherrschaft strebendem Islam

Sol occidens, die untergehende Sonne, macht dem Namen „Okzident“ alle Ehre – der kulturelle Gesamtbereich europäischer Identität geht unter! Der Begriff prägte sich im frühen Mittelalter aus, seit sich – auch aus der Konfrontation und im Austausch mit dem islamischen Orient – Europa als kulturelle und in Ansätzen politische Einheit zu formieren begann. Die Fundamente unseres Abendlandes beruhen auf gewachsenen kulturellen Traditionen und Denksystemen, welche bis in die Antike und das frühe Christentums zurückreichen.

Nun unterwirft sich das aufgeklärte und humanistische Europa dem nach der Weltherrschaft strebenden Islam. Alle mühsam erkämpften Freiheitsideale werden in immer kürzer werdenden Abständen geopfert. Es dominiert die unterwürfige Frage, was darf ein Christ, ein Europäer noch tun, damit nicht Millionen Moslems weltweit Tage des Zorns ausrufen? Waren es zuerst harmlose Zeichnungen, dann genügte ein einziger Satz aus einem scholastischen Meisterwerk des Papstes, der die zum chronischen Beleidigt sein neigenden Muslime so erregte, dass Kirchen brannten und Christen getötet wurden. Wäre hier nicht der politisch korrekte Ansatz „Wehret den Anfängen“ anzuwenden, anstatt einen einseitigen Toleranzmonolog zu führen?

Der Islam war und ist keine friedfertige Religion. Islamische Geistliche teilten die Welt immer schon in zwei Teile, nämlich in das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“. Diese Zweiteilung hängt davon ab, wo der Islam herrscht - in Gestalt der Scharia. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41).

Mit Zorn und Brutalität kompensiert eine von Minderwertigkeitskomplexen erfüllte islamische Weltgemeinschaft ihre kollektiven psychischen Probleme regressiv. Dem Autor dieser Zeilen erklärte vor der internationalen Messe in Damaskus ein Syrer das wirtschaftliche Versagen des Orients. Er bewunderte die ausgestellten westlichen Errungenschaften, wie etwa moderne Autos, elektronische Geräte und alle von intelligenten, abendländischen Wissenschaftlern konstruierte Güter. Dann stellte er die Frage, was denn die Syrer anbieten. Er selbst beantwortete diese Frage: „Die neuesten Modelle unserer Wasserpfeifen!“ Seit 1683 sind die orientalischen Muselmanen wirtschaftlich, politisch, militärisch und kulturell weit hinter den Okzident zurückgefallen. Dieser Rückstand erklärt die Aggression und Gewalt, eine eindeutige Frustrationsreaktion infantilster Art. Diese kollektive Rückentwicklung in eine soziale frühkindliche Phase erzeugt Terror, nämlich den überlegenen Gegner soweit einzuschüchtern, dass er hilflos, zermürbt, handlungs- und reaktionsunfähig wird und widerstandslos die Realisierung der fremden, islamischen Interessen und Herrschaftsansprüche hinnimmt. Diese Anomie wird durch das Auswendiglernen des Korans begünstigt. Unreflektiert wird dieses jahrtausendalte Werk als Erklärung aller Weltereignisse zitiert. Im Jemen konnte der Autor selbst beobachten, wie Imame in einer Koranschule Schüler aller Altersgruppen mit einem Stab schlugen, sobald auch nur eine Silbe einer Sure falsch heruntergebetet wurde. Diese Prügelpädagogikmethode hat zur Folge, dass kein Zweifel an der Gleichmachungslehre aufkommen darf. Das verhindert auch, dass Frustration und Aggression durch Sublimation in andere Ideale, etwa unsere westlichen Kulturwerte, kompensiert werden könnten. Ein besonders tragisches Kapitel spielt dabei die Rolle der Frau in den orientalisch geprägten Sippen. „Frauen sind ein Instrument des Satans“ wird gelehrt und die mutige, türkischstämmige Soziologin Necla Keleg spricht das grausame Schicksal des Sklavendaseins moslemischer Importbräute in ihrem Buch „Himmelsreise“ an: „Fünfzig Prozent ihrer Patientinnen, sagte mir eine türkische Frauenärztin, die in einer deutschen Großstadt praktiziert, „haben Gewalt erlebt“. Körperliche und sexuelle Gewalt auszuüben, so glauben viele Musliminnen, sei ein Recht der Männer. Die Aufklärung und der Schutz dieser Frauen steckt noch in den Anfängen, weil in diesen Gemeinschaften eine „Schweigekultur“ vorherrscht, die nichts nach außen dringen lässt. Eine Frau, die über diese Dinge spricht, bringt sich in Gefahr.

Auch bei Missbrauch wird der Mann nicht zur Verantwortung gezogen. Selten erfahren Außenstehende davon, lieber würde sich das Kind das Leben nehmen, als sich jemanden anzuvertrauen. Meist wird ein solcher Missbrauch, so haben mir türkische Ärztinnen berichtet, anal vollzogen, damit die Töchter als „Jungfrauen“ verehelicht werden können. Denn sind sie das nicht mehr, ist der Vater und somit auch die Familie entehrt.“ Selbst wenn ein Mädchen vergewaltigt wird, muss sie ihren Peiniger heiraten, viele dieser gedemütigten und entrechteten Frauen fliehen in den Freitod.

Überhaupt ist die Aussage radikaler Moslems „Ihr liebt das Leben, wir den Tod“ kritisch zu hinterfragen. Helden begehen keinen Selbstmord, wohl aber Menschen, welche Aggression gegen sich selbst in Selbstverachtung und Eigenhass richten. Nach der neopsychoanalytischen Narzissmethode sind speziell Menschen selbstmordgefährdet, deren Selbstwertgefühl gestört ist. Hier spielt natürlich der total unterdrückte Sexualtrieb eine entscheidende Rolle, denn auch die eigene Ehefrau darf niemals entschleiert gesehen, da laut renommierter islamischer Lehre der Al-Azhar-Universität in Kairo völlige Nacktheit beim ehelichen Verkehr die Ehe ungültig macht.

Pornographische Ersatzhandlungen bietet nur das Internet. Nach einer „Google-Trend-Analyse“ frequentieren speziell Moslems besonders oft Sex-Seiten im Internet. Wilhelm Reichs „Die Massenpsychologie des Faschismus“ erklärt exakt solche Reiz-Verzweiflungsreaktionen. Diese Situation wird sich in Zukunft noch verschärfen, da junge, sexuell dynamische Männer immer weniger Heiratspartnerinnen in ihrem Kulturkreis vorfinden werden. In manchen Ländern besteht bereits ein Missverhältnis von 100 Mädchen zu 135 Burschen. Was das an Sexmigration bedeuten könnte, ist kaum auszudenken, besonders da westliche Frauen pauschal als Nutten bezeichnet werden. Ishtiaq Ahmed, Politologe an der Universität Stockholm dazu: „Wenn wir unsere Auffassung von Sexualität modernisieren und humanisieren würden, wären wir in der Lage, unsere Energien produktiv und kreativ einzusetzen. Indem wir es nicht tun, züchten wir Frustration, die sich in Extremismus und Terrorismus entladen. Ja, ich glaube, dass es eine sozio-sexuelle Grundlage für den gegenwärtigen Aufschwung von Extremismus und Terrorismus in der moslemischen Welt gibt.“

Solange sich, laut einer Spiegelreportage, 81 Prozent der Muslime zuerst als Muslime und dann erst als Bürger ihres Landes empfinden, ist jeder noch so edel gemeinte Integrationsmonolog zum Scheitern verurteilt. Die Islamisten betrachten Europa inzwischen als Teil des islamischen Reiches und sie wollen, dass sich alle Nicht-Muslime dem islamischen Recht beugen müssen. Anscheinend wird das bereits stillschweigend durch präventive Kapitulation akzeptiert und wir gehen dekadent unter, wie alle Hochkonjunkturen, welche nicht mehr die Kraft aufgebracht haben, ihre Werte zu verteidigen. Es gibt nur einen Weg nicht unterzugehen wie das alte Rom – nämlich den Islamisten den Spiegel ihrer Intoleranz und Brutalität vorzuhalten und sie, etwa mit wirtschaftlichen Mitteln, zu zwingen, den Weg der Aufklärung einzuschlagen, wenn sie weiterhin mit dem Westen kooperieren wollen. Ansonsten bieten die Weiten der Wüste genug Lebensraum für alle Moslems, das Haus des Islam dort zu bewohnen und nicht in Eurabia, denn die Folgen für Europa beschreibt Cem Gülay in seiner Autobiographie „Türken-Sam. Eine deutsche Gangster-Karriere“ - „Wir hassen euch, ihr hasst uns. In 20 Jahren werden Migranten in den Großstädten die Mehrheit bilden…, dann werden keine Vorstädte brennen wie in Paris. Nein, brennen werden die Innenstädte.“

 Unter dem Schatten des Schwertes (14/07)

Eine Reise in die Gedankenwelt islamischer Terroristen

Auf einer ihrer etwa 50.000 Internetseiten haben islamische Extremisten auch Österreich mit Gewalt gedroht. Die Reaktion österreichischer Politiker kann man ruhig als naiv-phlegmatische Gelassenheit bezeichnen. Das Begreifen der religiösen Ideologie der weltweit agierenden Islamisten ist schwierig und mühevoll, vielleicht geht man daher in Österreich den scheinbar einfachen, blauäugigen Weg des passiven Abwartens, anstatt Vorkehrungen mit Antiterrorstrategien zu treffen. Deutschland wird bekanntlich bereits am Hindukusch verteidigt. Auf einen friedlichen Dialog zu hoffen, bleibt eine Illusion, wie Mark A. Gabriel in seiner Analyse „Motive islamischer Terroristen“ umfassend darstellt. Die folgende Zusammenfassung stützt sich auf die Gedanken des zum Christentum konvertierten ehemaligen Islamprofessors.

„Der Koran ist unsere Verfassung, und der Prophet ist unser Führer“. Diese Maxime des siebenten Jahrhunderts wird als Grundlage des Islam buchstabengetreu auch noch 1.400 Jahre später verwendet. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Religion, sondern um Gesetze, welche alle Lebensbereiche regeln. Dieses islamische Recht (Scharia) weltweit als Staatsverfassung einzuführen, ist die Grundmotivation, säkulare Regierungen anzugreifen und den Heiligen Krieg (Dschihad) gegen sie auszurufen. Bis 2005 gab es bereits 56 Länder in der islamischen Welt, in der die Sharia Staatsrecht ist (etwa in Saudi-Arabien, Jemen, Iran, Arabische Emirate usw.). Alle radikal-islamistischen Organisationen, von der Muslim-Bruderschaft bis hin zu Al-Qaida, berufen sich auf fünf Säulen, welche ihre Mordtaten rechtfertigen sollen: 1. Gehorche keinem anderen Gesetz als dem islamischen, 2. Man ist umgeben von Ungläubigen, 3.Der Islam muss an die Macht kommen, 4.Dschihad ist der einzige Weg zum Sieg, 5.Der Glaube ist die Antriebskraft. Für einen echten Moslem gibt es keinen Verhandlungsspielraum, was das islamische Recht betrifft, denn „Gottlose Regierungen müssen vernichtet werden“. Der Moslem unterscheidet zwei Weltteile: „Dar-ul-Islam“ – das sind Orte, an dem islamische Staaten bereits errichtet wurden in denen die Scharia als einzige Autorität gilt. Der Rest der Welt ist das Haus der Feindseligkeit – „Dar-ul-Harb“. Ein Muslim darf nur Treue gegenüber dem Dar-ul-Islam schwören, nicht aber gegenüber einer nichtislamischen Nationalität. Die genannten Glaubensgrundlagen berechtigen daher zu hinterfragen, ob der Islam sich nur als Religion tarnt und ob die Staatsbürgerschaft für Muslime nicht vollkommen wertlos ist. Berechtigt diese Religionsideologie ihre Anhänger nicht skrupellos alle Rechte ihrer Gastländer in Anspruch zu nehmen, ohne aber Pflichten eingehen zu müssen? Denn das Ziel ist die Errichtung des Kalifats, eines Gottesstaates unter dem Kampfruf „Islam an die Macht!“ und wenn das nicht friedlich geht, dann ist es Pflicht der Gotteskrieger zu kämpfen: „Tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet“. Sure 47,4 – „Wenn ihr im Kampf die trefft, die ungläubig sind, dann schlagt auf ihren Nacken! (Enthauptung). Wenn ihr sie schließlich niedergekämpft habt, dann schnürt ihnen die Fesseln“.

Selbstmordattentäter opfern zu Tausenden ihr Leben für den Dschihad, ohne angegriffen zu werden. Die Belohnung ist der garantierte Eintritt ins Paradies. Aber nicht nur Gewalt gilt als legitim, auch Täuschung ist ein wesentliches Werkzeug des Dschihad. Wenn Muslime noch in der Minderheit in einem nichtmuslimischen Land sind, dann gilt: „wir gebären euch zu Tode!“ Der Kampf um die Machtübernahme beginnt, sobald die Muslime eine große Bevölkerungsgruppe gebildet haben. Dann können die Radikalen mit der duldenden Unterstützung auch ihrer liberaleren Glaubensbrüder rechnen. Weil der Prophet des Islam selbst die Grundlage für dieses Prinzip gelegt hat, sehen die Islamisten die Täuschung als etwas Heiliges an. Es ist daher anzunehmen, daß eine sogenannte Dialogbereitschaft nur auf Zeitgewinn hinarbeitet, bis der Kampf gegen die Ungläubigen und die verhasste Demokratie Erfolg verspricht. Gabriel stellt dazu fest, daß eine Koraninterpretation für das 21.Jahrhundert längst fällig sei, denn eine Religion, welche auf sozialer Kontrolle durch ein archaisch-patriarchalisches Kollektiv beruht, ist mit westlichen-demokratischen Werten und Gesetzten nicht vereinbar.

„Extremisten sind nicht verrückt. Sie sind intelligente, logisch denkende Menschen, die die Lehren ihres Glaubens in jede Konsequenz hinein befolgen, auch bis in jene Konsequenzen, die die wenigsten Menschen jemals auf sich nehmen würden“, meint Gabriel in seinem aufschlussreichen Buch.

Islamistischer Massen-Wahnsinn (08/06)

Wer hier allen Ernst von einem möglichen Dialog mit Hasserfüllten Religionsfanatikern träumt, bringt uns an den Rand eines Abgrundes.

Hunderttausende gleichgeschaltete, hysterische Islamisten brüllten weltweit ihre unreflektierte, eingetrichterte, religiös-fanatische Ideologie heraus. Ihre Führer schrien kurze Sätze vor, der Pöbel, mit hassverzerrten Gesichtern, überschlug sich beim Nachbrüllen. Einige Vorbeter hatten Symbole des gemeinsamen Feindes zur Schändung vorbereitet und wenn der, durch Hyperventilation bereits sauerstoffunterversorgte Geist restlos ausgeschaltet wurde, brannten Fahnen, Stoffpuppen und es wurden andere verhasste Ersatzgegenstände kriegerisch vernichtet. All das geschah und geschieht weltweit, wenn sich Moslems beleidigt fühlen. Die dänische Fahne, mit Kreuz, eignet für diesen Mob hervorragend zur gemeinsamen Triebabfuhr, kann doch damit auch das Christentum generell besudelt werden.

In seinem Essay „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ aus dem Jahre 1921, stellt Sigmund Freud dar, welche psychologischen Mechanismen innerhalb von Massenbewegungen wirksam sind. Eine Masse ist nach Freud ein „provisorisches Wesen, das aus heterogenen Elementen besteht, die sich für einen Augenblick miteinander verbunden haben.“ Er bezieht sich in seinem Text stark auf die Schriften des Soziologen und Psychologen Gustave Le Bon und er referiert zu Beginn auch im Kapitel „Le Bons Schilderung der Massenseele“ größtenteils dessen Arbeit. Freud erkennt ebenso wie Le Bon, dass in den Massen der Einzelne ein Gefühl unendlicher Macht erlangt, welche es ihm gestattet, Triebe auszuleben, die er als Individuum hätte zügeln müssen. Damit einher geht jedoch ein Schwund der bewussten Persönlichkeit und es entsteht eine Neigung, sich von jedem Affekt innerhalb der Masse anzustecken und diesen wiederum durch „gegenseitige Induktion“ zu verstärken. Insgesamt ist die Masse „impulsiv, wandelbar, reizbar und knetbar“. Das emotional Unbewusste steuert die Handlungen. Individualität und Rationalität werden geopfert. Freud erklärt in seiner Zusammenfassung von Le Bons Massenpsychologie: „In der Masse verwischen sich die individuellen Erwerbungen des einzelnen, und damit verschwindet deren Eigenart. Das rassenmäßige Unbewusste tritt hervor, das Heterogene versinkt im Homogenen.“ Aber die Masse zeigt ja noch andere Eigenschaften, die bei Le Bon ausführlich analysiert wurden: Die Schwächung der intellektuellen Leistung, Ungehemmtheit der Affektivität, Unfähigkeit zur Mäßigung und zum Aufschub, Schwund des Verantwortungsgefühls und Tendenz, die suggerierten Ideen unverzüglich in die Tat umzusetzen, also laut Le Bon eine Regression der seelischen Tätigkeit auf eine frühere Entwicklungsstufe. Verstärkt wird dies im konkreten Fall des Islam dadurch, dass durch unreflektiertes Auswendiglernen des Korans, kein kritisches Gegenpotential verfügbar ist.

„Der Islam als Kriegsreligion“ nimmt bei Nobelpreisträger Elias Canetti in seinem Hauptwerk „Masse und Macht“ ein eigenes Kapitel ein und die jüngsten Ereignisse bestätigen leider Canettis treffliche Analyse. Er bezeichnet diese religiöse Masse als „Gebetsmeute“ und da sie sich zum heiligen Krieg versammeln, als Kriegsmeute, welche den „Ungläubigen“ gegenübersteht: „Ihr Schicksal, das für immer getrennt bleiben wird, ist es, einander zu bekämpfen. Der Glaubenskrieg gilt als heilige Pflicht. Mohammed ist der Prophet des Kampfes und des Krieges.“ Wer hier allen Ernst von einem möglichen Dialog mit diesem Mob träumt, ist nicht nur realitätsfremd, er bringt uns alle an den Rand eines Abgrundes. Die einzige Antwort kann nur lauten – Massendemonstrationen der Islamisten nur in islamischen Staaten, nicht im christlichen Europa. Wir lassen uns von losgehetzten Massen nicht mehr einschüchtern!

8.2.2. Frauen und Islam

 Alice Schwarzer, Feministin: „In den muslimisch dominierten Vierteln ist Gewalt das identitätsstiftene Element.“ Dazu Helmut Schmidt – ehemaliger deutscher Bundeskanzler und SPD Vorsitzender:

„Wer seinen Lebensraum nicht verteidigt, wird ihn verlieren!“

Die Überlegenheit der Männer über die Frauen. Koran, Sure 4, Vers 34:

„Die Männer stehen über den Frauen. Sie führen und beherrschen sie, weil Gott sie mit Vorzügen gegenüber den Frauen ausgestattet hat. Weil diese Vorzüge die Männer befähigt zum Führen des heiligen Krieges, zur Religionslehre und zum Verwalten des Vermögens. Weil die Männer mit ihrem Vermögen für den Lebensunterhalt der Frauen aufkommen. Die rechtschaffenen Frauen sind Gott gegenüber gehorsam und bewahren während der Abwesenheit der Männer ihre Unbeflecktheit und Ehre. Die Frauen aber, die widerspenstig sind – warnt sie, meidet sie im Ehebett und wenn sie dann immer noch nicht gehorchen – schlagt sie!“

Das wird auch praktiziert, wie die „Süddeutsche Zeitung“ vom 9.7.2007 meldet „In der Türkei wird laut Polizeistatistik alle drei Minuten eine Frau geschlagen oder misshandelt. Wie türkische Zeitungen berichteten, stieg die Zahl der Frauen, denen Gewalt angetan wurde, im Jahr 2006 um 76 Prozent auf nahezu 73.000. Im Vorjahr waren es 41.000. Gründe für den enormen Anstieg wurden nicht genannt. Insgesamt registrierte die Polizei 2005 und 2006 mehr als 333.000 „mit Gewalt verbundene Straftaten“ gegen Frauen. Dabei wurden allein im vergangenen Jahr 842 Frauen getötet. Stark zugenommen habe auch die Zahl der Suizidversuche, zu denen Frauen in der Türkei häufig aus Gründen der Familienehre gedrängt würden, schrieb das Massenblatt Posta. Mit 5852 Fällen im Jahr 2006 hat sich die Zahl der Selbsttötungsversuche von Frauen und Mädchen im Vergleich zum Vorjahr ungefähr verdoppelt.“

Es gibt ein Fatwa zum Schlagen der Ehefrauen vom offiziellen Rechtsgutachter Saudi-Arabiens Abdul-Aziz Ibn Baz: „Schlagen ist erst das letzte Mittel, das gegen die Ehefrau eingesetzt werden darf“ diese und andere barbarische und mehr als skurrile Rechtsgutachten sind vom Institut für Islamfragen der evangelischen Allianz publiziert worden.

Eine völlig falsch verstandene Toleranz (15/05)

Wenn Gewalt und Unterdrückung zum islamischen Alltag gehören, hört sich die Toleranz auf

In jeder Stadt, in der islamische Zuwanderer leben und nahezu in jeder islamischen Familie wird Zwangsheirat und Gewalt gegen Frauen praktiziert, der österreichische und deutsche Rechtsstaat hat jahrzehntelang bei Rechtsbruch und Menschenrechtsverletzungen weggeschaut. Serap Cileli wurde mit 12 Jahren zwangsverlobt. Sie hilft gedemütigten Leidensgefährtinnen, nachdem die Politik hier versagt und nicht wahrhaben will, dass „hinter der islamischen Religion Menschenrechtsverletzungen stecken.“ In ihrem Buch „Wir sind Eure Töchter, nicht Eure Ehre“ erzählt sie die Leidensgeschichten junger islamischer Frauen, etwa wenn ein vergewaltigtes Mädchen gezwungen wird, ihren Schänder zu heiraten, um die Familienehre wiederherzustellen Die Männer sind Richter und Vollstrecker, wenn es um die Sexualität der Frauen geht. Auch die Soziologin Necla Kelek berichtet in ihrem Buch „Die fremde Frau“, dass in der dritten und vierte Einwanderergeneration Zwangsehe und Ehrenmord als selbstverständlicher Teil der islamischen Kultur praktiziert werden. Frauen müssen als Jungfrau in die Zwangsehe gehen, österreichische Frauen werden als Huren bezeichnet und islamische Schulkinder sind so programmiert, dass sie in die Fernsehkamera stolz hineinkotzen: „Sex vor der Ehe ist ein Schlampenhinweis“. Aisha ist vor ihrer Familie geflohen und berichtete anonym im ORF aus Angst vor der eigenen Familie, dass ihr Vater ihren selbsterwählten Freund einfach erstochen hat.

Es drängen sich zwangsläufig die Fragen auf, ob man jahrelang aus falsch verstandener Toleranz diese Menschenrechtsverletzungen gebilligt hat und ob die Integration gescheitert ist, wenn dies zutrifft, dann ist die bisherige Zuwandererpolitik bankrott! Dabei hat sich diese Entwicklung bereits vor Jahrzehnten abgezeichnet, die verantwortlichen Politiker und selbstgefälligen Gutmenschen hätten nur sozialwissenschaftliche Studien richtig interpretieren müssen. So berichteten etwa Farin/Seidel-Pielen bereits 1991 in ihrer Untersuchung „Krieg in den Städten“ über den Männlichkeitswahn bei türkischen Zuwanderern:

Die Jungs wachen streng über die Familienehre. Ein Bursche namens „Rocky“ kommt in der Studie zu Wort und lässt keinen Zweifel daran, wie er mit seiner Schwester verfahren würde, falls sie auf die Idee käme, mit einem Jungen herumzuziehen: „Ich würde sie gleich abstechen. Das steht so im Koran. Das würde ich wirklich machen.“ Das Zölibat gilt natürlich nicht für ihn. Rocky nimmt, „was der Markt hergibt, egal ob deutsche, arabische, jugoslawische oder türkische Mädchen“. Sie sind für ihn ohnehin nur „Bettunterlagen“. „Ich schwör`s, Liebe gibt es nicht. Nur vögeln, weiter nichts. Mädchen sind halt Abfallprodukte, die zum Leben dazugehören.“ Liebe, das sei nur ein Bluff, um die Mädchen einzuseifen. „Endstation ist sowieso das Bett oder der Park.“

Wenn solche Kompensationen von Minderwertigkeitskomplexen mit brutaler Unterdrückung, Gewalt bis zum tolerierten Mord an Frauen zum kulturellen islamischen Alltag gehören, ist ein sofortiges Einschreiten der Justiz überfällig! In unserem Kulturkreis darf kein Platz für solche abnormen Rechtsbrecher sein. Die Iranerin Sudabeh Mortezal berichtet in einem Pressebericht „Das Sexobjekt im Tschador“, dass islamischen Männern mittels Ehe auf Zeit ganz legal der verbotenen Prostitution fröhnen können. Segnet der Imam diese Zeitehe nicht, wird Sex zwischen Unverheirateten drakonisch bestraft - mit 100 Peitschenhieben für den Mann und Steinigung für die Frau.

Auch Hans Magnus Enzensberger stellte bereits 1996 im Buch „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ fest: „Das bevorzugte Opfer heutiger Bürgerkriege sind Frauen und Kinder. Es ist eine neue Männlichkeit, die hier zum Vorschein kommt. Man könnte meinen, ihre Ehre heißt Feigheit; aber das wäre eine Überschätzung. Schon die bloße Unterscheidung von Mut und Feigheit ist ihnen unverständlich. Auch das ist ein Zeichen für Autismus und Überzeugungsschwund.“

Die Fakten sind erdrückend, nun ist es endlich an der Zeit, diese Unsitten abzustellen. Toleranz ist ja schon längst ein recht zweideutiger Wert.

Gleiches Recht für Allah! (32/06)

Die Parallelgesellschaften erzeugen Parallelrechte

Dürfen in Österreich Frauen geschlagen werden? Selbstverständlich nicht! Oder doch? Die Frage wird nämlich kniffliger, wenn man sie vor dem Hintergrund der sich auch in unseren Breiten schon abzeichnenden Parallelgesellschaften beantworten will.

Denn Parallelgesellschaften erzeugen auch „Parallelrechte“. Wie Herr und Frau Österreicher regelmäßig in den Lokalteilen der Tageszeitungen zu lesen bekommt, herrschen in der islamischen Parallelgesellschaft andere Gesetze als jene, welche für normale Österreicher gültig sind. In den patriarchalischen Großsippen unserer zugewanderten Neo-Österreicher bemüht man in gewissen Angelegenheiten die offizielle Justiz gar nicht, sondern vollzieht Recht ohne staatliches Gesetz, wie es der traditionelle Brauch, etwa in Anatolien, seit Jahrhunderten vorsieht. So wurde für diese Zuwanderer auch ein Lehrbuch mit Steuermittel gefördert, welches erklärte, wie Frauen zu schlagen sind. Oder denken wir an die Verdinglichung der „Ware“ Frau bei Zwangsehen. Geht die verkuppelte Braut nicht als Jungfrau in die Ehe, besteht Rücktrittsrecht oder gar Umtauschanspruch. Ganz zu schweigen von sogenannten Ehrenmord­ritualen und Genitalverstümmelungen. Langsam sickert der unglaubliche Umfang dieser archaischen Bräuche durch, denn betroffene Frauen publizieren, unter Lebensgefahr, den Leidensweg mancher Gedemütigten. Der Rechtssoziologe Emil Durkheim stellte bereits im vorigen Jahrhundert fest: „Je archaischer die Gesellschaft, desto vorherrschender die außerordentlich strengen und intensiven repressiven Sanktionen.“ Unser Strafvollzug ist human und milde, in islamischen Gesellschaften ist jedoch öffentliches Händeabhacken bei Dieben oder Köpfen, Auspeitschen und Steinigen vor sensationslüsterner Menschenmasse üblich.

Recht, so der Jurist und Ethnologe Richard Thurnwald, ist die „Funktion der Lebensbedingungen und Geistesverfassungen einer Gesellschaft, es ist ein Regulativ für das Verhalten der Persönlichkeiten innerhalb einer Gemeinde. Aus diesem Grund hängt alles von der Art der Zusammensetzung, der Tradition und der äußeren und inneren Situation dieser Gemeinde ab.“ Die Rechtssoziologie befasst sich mit den Interdependenzen von Recht und Sozialleben. Die Gesetzgebung und die Jurisprudenz müssen gesellschaftliche Normen und Werte berücksichtigen. Die Soziologie stellt empirisch das „Sein“ dar, die Rechtswissenschaft das normative „Sollen“, heute nicht ohne Unbehagen, da verschiedene Gesellschaften innerhalb eines Staatsganzen ein unterschiedliches Rechtsverständnis zeigen. Die Rechtsnormen sind nicht losgelöst vom gesellschaftlichen Hintergrund, den Sitten und Gebräuchen und den sozialen und kulturellen Systemen zu betrachten, sie typisieren Handlungen und Situationen und entstehen durch ein bestimmtes Beziehungsnetz, welches die Mitglieder einer sozialen Einheit miteinander verbindet. Ludwig Gumplowitz, einer der Begründer der Rechtssoziologie, sieht einen Kampf von Gruppen, welcher nach den „unabänderlichen Gesetzen eines Naturprozesses sich vollzieht“. Sind wir heute in einer Situation, in der gefestigte Staatsstrukturen von Zuwanderern infrage gestellt werden?  Gumplowitz weiter: „Die soziologische Staatsidee leitet das Recht daher weder aus dem Geist des Individuums noch aus einem fiktiven Gesamtwillen ab, sondern aus dem Kampf der sozialen Bestandteile, die den Staat bilden, indem sie die in diesem Kampfe zwischen dem einen Bestandteil und dem oder den anderen jeweilig festgestellten Schranken ihrer Machtausübung als das Recht des Staates auffasst.“  Die Österreichische Demokratie beruht allerdings bereits auf der Grundlage von Gesetzen, welche das Zusammenleben reguliert, und die Gewaltenteilung sichert die Vollziehung und unabhängige Kontrolle unserer Normen und Werte. Das Parlament ist die Bühne zur Austragung gesellschaftlicher Kämpfe, nicht irgendeine Hinterhofmoschee. Wir brauchen keinen neuerlichen Kampf von Bestandteilen der Gesellschaft mit anderen Rechtsvorstellungen. Alle Menschen, welche sich auf Österreichischem Hoheitsgebiet aufhalten, haben sich diesen Gesetzen zu unterwerfen, ohne Ausnahme! Allerdings stimmen in den Par­allelgesellschaften Gesetzesrecht und Verhaltensregeln vielfach nicht überein, denn sonst käme wohl niemand auf die Idee zu lehren, wie man Frauen schlägt.

Integration kann daher nur bedeuten, uneingeschränkt den Erwartungen unseres Sozialsystems, unserer Normen und Werte, Gesetze und Leitideen zu entsprechen und zu folgen. Nicht umsonst lautet ein altes Sprichwort: „Andere Länder, andere Sitten“, in Österreich jedoch sind immer noch österreichische Sitten üblich!

Rätsel hinter dem Schleier (10/08)

Ein religionskritischer Versuch

Jeder noch so harmlose Ansatz, die kulturellen Normen und Werte, nach denen immerhin 1,2 Milliarden Muslime weltweit leben, kritisch zu hinterfragen, ist heute lebensgefährlich. Wissenschaftliche Dispute zu islamischen Problemen enden meist, ohne auf die eigentliche These des jeweiligen Autors einzugehen, mit einem so genannten Fatwa, einer Todesdrohung, wie dies etwa seit vielen Jahren Salman Rushdie oder die mutige Hirsi Ali, erleiden müssen. Der Kairoer Literaturprofessor Abu Said wollte die 1 400 Jahr alten Suren des Korans einer wissenschaftlichen Textkritik, dem 21.Jahrhundert entsprechend, unterziehen, er wurde sofort zum Ketzer erklärt und von seiner Frau zwangsgeschieden. Deshalb sei vorab angemerkt, dass alle folgenden Behauptungen durch entsprechend vielfältige und seriöse Literatur abgesichert sind, und der Autor dieses Artikels selbst insgesamt über ein Jahr in islamischen Ländern den sozialen Alltag erforschen konnte – etwa 1974, bei einer dreimonatigen Geschäftsreise in das damals westlich orientierte Persien. Vereinzelt verschleierte Frauen gab es auch damals, allerdings in harmonischem Nebeneinander mit islamischen Mädchen im Minirock. Selbst in den heiligen Pilgerorten Qum oder Maschad war der prowestliche Einfluss des Schah Regimes sichtbar. Umso unfassbarer wurde im Westen die sogenannte Islamische Revolution 1978 durch den aus Frankreich eingeflogenen Ajatollah Chomeini beobachtet, der nicht nur alle wirtschaftlichen Fortschritte von Schah Reza Pahlavi zunichtemachte, sondern auch gesellschaftlich den Iran ins finsterste Mittelalter zurückführte.

Speziell die Frauen wurden sofort wieder dem totalen Diktat der patriarchalischen Wertevorstellung der alles beherrschenden Scharia unterworfen. Eine brutal agierende Sittenpolizei überwacht seither die totale Verschleierung der Frauen, wie auch in anderen islamischen Staaten – in Saudi-Arabien ist dies die Religionspolizei Mutawa, die „Organisation zur Förderung der Tugend und Verhinderung des Lasters“. Mit der Machtergreifung der Mullahs erfolgte auch, unterstützt von den Geldern der Erdölförderung, eine militant organisierte Ausbreitung des Islam in den Westen. Die Bäuche der Frauen wurden ganz offen als Invasionswaffe deklariert, abgestützt durch die Sure 4, Vers 34: „Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat“. Sicherheitshalber ließ Ayatollah Khomeini zum Sexualverhalten der Frau zusätzliche Gebote veröffentlichen.

Die europäische Linke verehrte jenen islamischen Geistlichen sehr, der genaue Richtlinien erließ, wenn Männer neunjährige und jüngere Frauen ehelichten, homosexuell waren, oder der verbot, die Geliebte zu essen, wenn sie ein Schaf war. Die Sure 4 regelt auch die Folgen für Frauen, wenn sie ungehorsam ihren Herrn gegenüber sind: „Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“ Wie man Frauen schlägt, wird genau gelehrt und war auch bis vor kurzem in staatlich subventionierten Schulbüchern für Österreichs angehende Mohammedaner-Patriarchen Lehrstoff: „Einen dünnen, leichten Stock benutzen, der dazu dient, sie auch von weitem zu treffen. Sie nur am Körper, an Händen und Füßen schlagen. Nie ins Gesicht, sonst sieht man die Narben und Blutergüsse. Vergessen Sie nicht, dass die Schläge psychische, nicht nur körperliche Schmerzen verursachen.“

Dass Frauen für den islamischen Mann nur ein Sexobjekt zur Triebabfuhr sind, begründet in einem Islam- „Spiegel-spezial“ Scheich Fadlallah ausführlich folgendermaßen: „…wird der Mann, aufgrund seiner Biologie automatisch zu mehr Frauen hingezogen als Frauen im umgekehrten Fall. Der von Natur aus stärkere Sexualdrang der Männer zwingt sie förmlich, zu mehreren Frauen gleichzeitig Beziehungen aufzunehmen.“ Und dieses Verhalten erlaubt und fördert der Koran! Es gibt verschiedenste Methoden der ganz legalen Bigamie, auch für im Westen lebende islamische Sex-Patriarchen. Da wird „kulturspezifischer“ Familiennachzug toleriert, auch wenn damit demokratische Grundgesetze gebrochen werden. Es gibt zwei Sorten der islamischen Ehe. Eine ist die klassische Ehe, genannt nikah: Sie fällt unter die Kategorie der Kaufverträge und ist, von einer eventuellen Verstoßung abgesehen, unbefristet. Die andere ist die Ehe auf Zeit, genannt mut’a: Sie gehört zur Kategorie der Miet- und Pachtverträge und kann beliebig befristet sein. Sie kann eine Stunde, eine Woche oder einen Monat dauern, wie es die sexuelle Stimmung des Paschas verlangt. Neben all diesen angetrauten Mehrehemöglichkeiten gibt es heute das Internet, und laut Google Analyse sind es vor allem Angehörige islamischer Staaten, welche auf Sexseiten surfen. Auch die als „ungläubige Huren und Hündinnen“ bezeichneten Westfrauen werden zur Sexbefriedigung gerne benutzt, sind sie doch ach so weltoffen und kommen als Touristinnen gerne nach Tunesien oder in die Türkei oder lassen sich auf Multikultibeziehungen ein, ohne über die Sitten einer islamischen Familie informiert zu sein. Dort bestimmt immer noch der Familienrat über eine Ehepartnerin, denn Jungfräulichkeit ist Pflicht.

Wenn nicht, geht die Befleckung der Ehre bis zum Ehrenmord, denn die Ausübung von sexueller Herrschaft des Mannes über die Frau ist ein Machtspiel. Dazu gehört das auch heute noch praktiziertes Kulturritual, die Beschneidung – auch in Europa! Laut „Spiegel-spezial“ sind derzeit weltweit 130 Millionen Frauen dieser blutigen Tradition zum Opfer gefallen. Die ägyptische Ärztin Nawal el-Saadwi behauptet, dass täglich 6.000 Mädchen mit Rasierklingen oder Glasscherben verstümmelt werden, wovon sehr viele diese Höllenprozedur nicht überleben. Aber Scheich Jussuf el-Badri meint im „Spiegel“ dazu: „Gott wolle das so. Die Beschneidung gehört zum gesunden islamischen Empfinden“. Das schaut dann folgendermaßen aus: Den 4 bis 14jährigen Mädchen wird ohne Narkose die Klitorisvorhaut oder die gesamte Klitoris abgeschnitten, werden die kleinen Schamlippen abgetrennt oder sogar die großen Schamlippen ausgeschabt, wird die verbleibende Haut zusammengenäht oder mittels Dornen aneinandergeheftet. Wenn die Wunden vernarbt sind, bleiben oft nur ein maiskorngroßes Loch – und Schmerzen. Vor der Hochzeitsnacht muss die Frau wieder aufgeschnitten werden. Doch Genitalverstümmelung wird auch, laut „Spiegel“, in Europa durchgeführt, für etwa 500, – Euro pro Eingriff. Dass blutige Rituale im Islam üblich sind, zeigt auch die Verdinglichung von Tieren, denn die Halal–Schächtung ist an Gefühllosigkeit gegenüber Gottes Schöpfung kaum zu überbieten, lassen aber den gläubigen Islamisten kalt, werden doch auch verhasste Ungläubige oftmals geschächtet, wie etwa der Holländer Theo van Goch. All das ist möglich, weil der Islam eine Theokratie ist und die Demokratie ablehnt. Demokratisches Recht wird durch Gottesrecht, die Scharia, ersetzt, und Allah als oberster Gesetzgeber wird weltweit in mehr als fünfzig Staaten anerkannt. Die Scharia erstreckt sich auf alle Beziehungen des religiösen, bürgerlichen und staatlichen Lebens im Islam.

Die Scharia beansprucht universale Geltung für alle Menschen. Auch alle Nichtmuslime sollen ihr unterworfen werden. Alle Beziehungen des öffentlichen und privaten Lebens müssen im Sinne des religiösen Gesetzes geregelt werden. Nur Männer können Rechtsgelehrte werden, deshalb werden Frauen im Islam weiterhin nur ihre Pflichten tun müssen, Rechte haben sie nicht. Frauen werden der Ehre halber ermordet, werden verkauft, der Menschenhandel blüht und das alles neben arrangierten Ehen und sexueller Versklavung. Das Abendland inklusive der linken Emanzen und Genderfeministinnen schaut freilich tatenlos zu, wenn Millionen Frauen in Europa als Menschen zweiter Klasse abgestempelt werden. In bezug auf das Drama der muslimischen Frau herrscht gemeinhin das große Schweigen. Es ist ein Schweigen, bei dem die kritischen Stimmen im Namen des liberalen Denkens und des intellektuellen Großmuts regelmäßig verstummen. Henrik Broder nennt dies die Kapitulation des aufgeklärten Westens gegenüber dem im mittelalterlichen Denken verharrenden Islam. Aber die ungezügelte Zuwanderung dieser Glaubensanhänger, die Unterdrückung ihrer Frauen und die arrogante Anmaßung der Unfehlbarkeit ihrer, in Gottesgesetze gegossenen 1400 Jahre alten Wüstengesetze, schreiten unaufhaltsam fort.  Die Islamisten wollen das Weltreich, ihr Kalifat, errichten, sie warten auf ihren militanten Führer, den Mahdi, und nicht auf einen Martin Luther, der ihnen den längst fälligen geistigen Weg zur islamischen Aufklärung weist.

Ayatollah Khomeini über die Rechte der Frauen in der Ehe:

„Hat eine Frau fleischliche Beziehungen mit ihrem zukünftigen Ehemann, so hat dieser nach der Hochzeit das Recht, die Annullierung der Ehe zu verlangen. Hat ein Mann sexuelle Beziehungen mit seiner Tante unterhalten, darf er deren Tochter, also seine Cousine nicht heiraten. Die muslimische Frau darf keinen Abtrünnigen heiraten, und der muslimische Mann darf keine Abtrünnige heiraten. Der muslimische Mann darf jedoch im Konkubinat mit jüdischen und christlichen Frauen leben. Heiratet ein Mann eine Minderjährige, die das neunte Lebensjahr erreicht hat, und zerreißt ihr sofort das Jungfernhäutchen, so kann er sie nicht mehr genießen. Hat eine verwitwete oder verstoßene Frau noch nicht das Alter von neun Jahren erreicht, kann sie sofort, nachdem sie Witwe oder verstoßen wurde, wieder heiraten, ohne die vorgeschriebenen vier Monate und zehn Tage abzuwarten. Mutter, Tochter und Schwester eines Mannes, der Analbeziehungen mit einem anderen Mann unterhalten hat, dürfen letzteren nicht heiraten.“

8.3. Vermengung von Politik und Religion

 „Wer nicht mit mir ist, der ist wider (gegen) mich.“ (Evangelium nach Matthäus, 12,30)

 Die Trennung von Staat und Religion ist in unserer Verfassung verankert. Viele westliche Staaten sind zwar nicht nach ihrer Verfassung explizit laizistisch, praktizieren jedoch in unterschiedlichem Ausmaß die Trennung von Staat und Religion um die Neutralität des Staates in religiösen und weltanschaulichen Belangen sicher zu stellen. In diesem Sinne gelten die meisten westlichen Staaten als säkular. In sechsundfünfzig Staaten der Welt jedoch gilt islamisches Recht, die Scharia und der Islam ist Staatsreligion und Gesetzt zugleich. Alle Beziehungen des öffentlichen und privaten Lebens müssen im Sinne des religiösen Gesetzes geregelt werden. Das ist natürlich für die Integration von muslimischen Zuwanderern ein schwieriges Hindernis. Laut einer GfK Austria Umfrage verlangen mehr als die Hälfte der etwa 220.000 türkisch–stämmigen Migranten vom österreichischen Justizsystem allen Ernstes die Einführung des islamischen Rechtes, also der Scharia. Für fast drei Viertel (72%) ist die Befolgung der Gebote der Religion wichtiger als die Demokratie. Gesetze und Vorschriften der Religion sind für 57% der Türken wichtiger als der österreichische Rechtsstaat. Und fast die Hälfte der Zuwanderer aus der Türkei meint, dass man an den vielen Kriminellen in Österreich sehe, wohin die Demokratie führe. Junge Türken entwickeln einen extrem starken Hang zur Subkultur, sie fühlen sich dem Islam stärker verpflichtet als der Gesellschaft, in der sie leben. So bekennen 45% der Türken ein mangelndes Einverständnis mit der österreichischen Gesellschaft, ihrer Lebensweise und dominierenden Werten. Und rund die Hälfte der türkischstämmigen Bevölkerung fühlt sich dem alten Heimatland mehr verpflichtet als Österreich. 55% lehnen für Sohn und Tochter einen nicht–türkischen Ehepartner ab. Damit noch nicht genug: 57% der Türken möchten keinen Atheisten als Nachbarn, 20% lehnen grundsätzlich Ausländer (also autochthone Österreicher) als Nachbarn ab. Diese Umfrage bezog nur Türken ein, in Österreich leben aber bereits 515.914 Muslime (laut Publikation des Österreichischen Integrationsfonds, 2010). Die Problematik Österreichische Gesetzte durch Muslime nicht anzuerkennen, dürfte weiterverbreitet sein, als angenommen. " Der politische Islam stellt sich in seinem ganzen Wesen als Gegenentwurf zur aufgeklärten Zivilgesellschaft dar. Ohne Säkularisierung wird der Islam fremd in ihr bleiben…das Beispiel Österreich, wo die Muslime seit 1912 als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, zeigt, dass dies nicht automatisch zu einer gelungenen Integration führt: 45 Prozent der Muslime in Österreich, befand die vormalige Innenministerin Prokop, seien nicht integrationswillig." (Necla Kelek) und auch der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt glaubt nicht an ein Zusammenleben der einheimischen Bevölkerung mit dem Islam. In einem Kurier – Interview vom 1.3.2010 meint er wörtlich: „Der Unterschied ist zu groß“.

Menschenrechte und Scharia (13/08)

Über die Unvereinbarkeit orientalischer und westlicher Rechtsnormen

Die UN-Generalversammlung verabschiedete 1966 den „Internationalen Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte“ sowie den „Internationalen Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte“. Für alle zivilisierten Staaten ist, neben der „Erklärung der Menschenrechte“ aus dem Jahre 1948, die „International Bill of Human Rights“ der Vereinten Nationen Grundlage der menschenrechtlich verankerten Gleichberechtigung aller Menschen. Dieser von rechtskundigen Sachverständigen verschiedenster demokratischer Länder erarbeiteten modernen Gesetzesnorm, steht das an die 1500 Jahre alte Gottesgesetz, die Scharia der islamischen Welt, gegenüber. Die „Schari‘a“, eingedeutscht Scharia im Sinne von „Weg zur Tränke“, „deutlicher, gebahnter Weg“; auch: „religiöses Gesetz“, „Ritus“; abgeleitet aus dem Verb schara‘a den Weg weisen, vorschreiben, ist das religiös legitimierte, unabänderliche Gesetz des Islam. Die Pluralform schara‘i‘ bezeichnet alle einzelnen darin enthaltenen Vorschriften. Seit der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (1990) ist die Scharia wieder Basis der Gesetzgebung in allen islamischen Ländern. Die Menschenrechte, wie sie durch das heutige Völkerrecht bzw. Völkergewohnheitsrecht definiert sind, stehen in einem fundamentalen Gegensatz zur Scharia. Dies wird beispielsweise bei einer Gegenüberstellung der UNO-Deklaration von 1948 mit der Kairoer Erklärung von 1990 deutlich. Die Kairoer Erklärung, formal am Typus der Menschenrechtsdeklaration orientiert, stellt den menschenrechtlichen Gehalt in fast jedem Artikel und darüber hinaus in einer Generalklausel unter den Vorbehalt der Scharia. Nach herrschendem völkerrechtlichem Verständnis müsste es genau umgekehrt sein.

Aus westlich-aufgeklärter Sicht ist die Scharia ein zutiefst rückständiges Rechtssystem, weil dazu Verstümmelungen wie das Abhacken von Gliedmaßen und Folterungen bis zum Tode und die Steinigung gehören. Ferner gilt in der Scharia nicht die Gleichheit aller vor dem Gesetz, speziell Frauen und Andersgläubige werden als Menschen zweiter Klasse eingestuft. Aus islamischer Sicht wiederum sind die Menschenrechtsdeklaration der UNO und die entsprechenden Kataloge der Staatsverfassungen, etwa der Grundrechtsteil des Grundgesetzes der BRD, teilweise inakzeptabel, weil sie dem Koran bzw. der Scharia widersprechen. Die Bedeutung der Scharia nimmt seit etwa Mitte der 1970er Jahre in allen islamischen Ländern wieder kontinuierlich zu. Auch in der laizistischen Türkei mehren sich politisch einflussreiche Stimmen, die die Rückkehr zum islamischen Scharia-Recht fordern. So schrieb etwa die islamitisch-nationalistische Tageszeitung „Milli Gezete“ am 16. Oktober 2006: „Es ist unlogisch, widersprüchlich und unsinnig, wenn ein Mensch behauptet, er sei zwar Muslim, aber gegen die Scharia. … Die Scharia ist ein heiliger Begriff. Islam und Scharia sind gleichbedeutend“. In der islamischen Welt ist Religionskritik verboten, daher wird die Scharia auch von keinem Moslem angezweifelt. Schon gar nicht in den mehr als fünfzig islamischen Staaten, in denen es keine Trennung von Staat und Religion gibt, dort ist die Scharia die Staatsverfassung. Sollte doch ein Muslim zaghaften Zweifel äußern, wie unter „Wenn die Politik ein wildes Tier wird“ im „Standard“ am 23. Februar 2008 publiziert, so wird der Kritiker sofort zum Tode verurteilt. Die Anzahl der möglichen Skeptiker ist auch gering, da in den vom Diktat der Scharia regierten Staaten die Geisteshaltung in Koranschulen genormt wird und, laut Oriana Fallaci, die „Analphabetismusrate zwischen 60 und 80 Prozent beträgt“. Dort wird Bildung mit dem Auswendiglernen des Korans gleichgesetzt, eine Art Gehirnwäsche, denn in einige Suren wird ganz deutlich, dass von Menschenrechten keine Rede sein kann: „Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie bevorzugt hat. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen.“ (4,34) „Männer und Frauen haben als Menschen nicht denselben Wert“ und der berühmte Koranausleger Ibn Kathir erläutert diese Suren: „Männer sind den Frauen überlegen, und ein Mann ist besser als eine Frau“. Frauen und Männern, welche nicht verwandt sind, ist auch ein gemeinsames öffentliches, noch so unverbindliches Gespräch, verboten, und das im 21. Jahrhundert. Ein Hochschullehrer aus Saudi-Arabien wurde zu 180 Peitschenhieben und acht Monaten Gefängnis verurteilt, weil er sich mit einer Studentin in einem Café getroffen hat.

Es gibt keinen „säkularen“, also von der Religion abgetrennten Lebensbereich eines gläubigen Muslims, denn für alles Verhalten und für alle Ebenen existieren religiös reglementierte Vorschriften. Eine Verweigerung, an diesen Normen sein Leben auszurichten, ist tödlich: „Wer seine Religion wechselt, den tötet.“ (16,106 u.a.). Mohammed starb 632 n. Chr. und ein schriftlicher Gesamttext der rechtlichen Bestimmungen des Korans lag nicht vor! Bis etwa 720 wurden die Überlieferungen größtenteils nur mündlich weitergegeben. Necla Kelek vergleicht diese mündliche Überlieferung mit „stiller Post“, daher sind gravierende Textverfälschungen sogar wahrscheinlich. Sie stellt auch fest, dass die Existenz Mohammeds überhaupt nicht sicher bewiesen ist: „Hat Mohammed überhaupt gelebt? Niemand weiß das, da alle Überlieferungen nur mündlich weitergegeben wurden!“ und weiter schreibt sie: "Niemand weiß heute genau, welche Erzählungen über Mohammed wahr sind und welche als fromme Erfindungen verstanden werden müssen." (Kelek zitiert in „Himmelsreise“ zu dieser Frage den Islamwissenschaftler Hans Jansen aus Utrecht)

Die Nachahmung der „vorbildhaften Gewohnheiten“ (sunna) Muhammads scheinen in der Frühzeit des Islam großes Gewicht gehabt zu haben. Bis heute ist Vielweiberei im Islam erlaubt und die Eheschließung religiöse Pflicht (24,32). Mohammed ging selbst, nach frühislamischen Quellen, 9 bis 13 Ehen und unzählige eheähnliche Gemeinschaften mit Nebenfrauen, ein (vgl. Schirrmacher/Spuler-Stegemann). An der Spitze aller Vergehen stehen nicht Verbrechen gegen Menschen, sondern Hadd-Vergehen, also Gotteslästerung. Mit der Begehung dieser Straftat überschreitet der „Täter“ eine Grenze. Mord kann hingegen nachgesehen werden, wenn er die Ehre der Familie herstellen half. Vor Gericht sind vier männliche Zeugen zu benennen, oder drei männliche und zwei weibliche Zeugen, da ein Mann doppelt so viel wert ist wie eine Frau (vgl. Sure 2,282). Der Richter kann Ankläger und Urteilsverkünder gleichzeitig sein, auch kann sein Urteil, von der Ermahnung bis zum Todesurteil, vollkommen seinem Ermessen (tazir) obliegen. Freiheitsstrafen ohne zeitliche Begrenzung („bis er bereut“) sind ebenfalls möglich.

Die fehlende Rechtsstaatlichkeit erlaubt sogar, daß eine Familie ungestraft einen Ehrenmord begeht. Die Islamwissenschaftlerin Schirrmacher berichtet, dass „dem Rechtsmissbrauch Tür und Tor geöffnet sind“. Urteile können auch, je nach Wertigkeit des Verurteilten, abgekauft werden (Blutgeld, vgl. Sure 2,178 oder 4,92), ein Mann etwa mit 100 Kamelen, eine Frau mit 50 und ein unbedeutender Ungläubiger muss nur 30 Kamele an das Gericht bezahlen, um freizukommen. Im Iran beträgt der Blutpreis derzeit für einen muslimischen Mann 100 fehlerlose Kamele, 200 Kühe oder 1.000 Hammel, 200 jemenitische Gewänder und 1.000 Dinar oder 10.000 Silberdirham. Der Aufklärung oder Humanisierung der Scharia sind unter solchen Normen enge Grenzen gesetzt.

Da im Arabischen der Terminus „Neuerung“ für Verfälschung und Abweichung vom vorgezeichneten Glaubensweg der frommen Vorväter steht (as-salaf as-salih), also jede Annäherung an westliche Menschenrechte Ketzerei wäre, ist keinesfalls auf eine Änderung der Bestrebungen, auch in Europa einen islamischen Gottesstaat zu errichten, zu hoffen. „Die Scharia ist der Königsweg, die gerade Straße, das ideale Gesetz Gottes, das allen menschlichen Gesetzeswerken überlegen ist, weil sein Urheber Gott selbst ist“ zitiert Schirrmacher diverse Korangelehrte.

Unter all den bekannten Missachtungen der Menschenrechte und demokratischer Verfassungen und Grundrechte seitens islamischer Gläubigen muss die Frage gestattet sein: wurde den nach Europa zugewanderten Muslimen überhaupt zu Recht die Staatsbürgerschaft des jeweiligen Gastlandes verliehen und wäre die Verknüpfung von Religion und Gesetz nicht ein hinreichender Grund diese Privilegien, nämlich alle Rechte eines demokratischen Rechtsstaates in Anspruch zu nehmen, wieder rückgängig zu machen?

Leider sind den gutgläubigen und einseitig toleranten Europäern viele Zusammenhänge im Islam gänzlich unbekannt, denn nur so sind unsachliche, ja sogar falsche Aussagen von der Harmlosigkeit der lieben Moslems erklärbar. Eine Säkularisierung der islamischen Gesellschaft ist derzeit mit Sicherheit nicht in Sicht, das bedeutet aber auch, dass in Europa in Zukunft zweierlei, gänzlich unterschiedliche, Rechtsauffassungen gegeneinanderstehen. Inwiefern die europäischen Rechtsstaaten dies zulassen werden, bleibt abzuwarten.

Der Koran als verbindliche Offenbarungsquelle aller Muslime, weist Aussagen auf, die in grobem Widerspruch zu unseren Grundauffassungen stehen. Fundamentalisten, die eine wortwörtliche Auslegung praktizieren, geraten unweigerlich in Widerspruch zu den Grundlagen unserer Gesellschaft. Dies sehen viele Moslems in Koran Sure 2, 2 begründet. Darin heißt es: „Dies ist das Buch, an dem nicht zu zweifeln ist, geoffenbart als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“ Wer die folgenden Koran-Aussagen wortwörtlich als Legitimation für sein politisches Handeln heranzieht, gerät zwangsläufig in Konflikt mit unserer Rechtsordnung:

Koran Sure 2, 191: Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

Koran Sure 33, 60: Wenn die Heuchler und diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt verbreiten, nicht (von ihrem Tun) ablassen, dann werden wir dich sicher gegen sie anspornen, dann werden sie nur noch für kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein.“

 Mission ohne Wiederkehr (16/07)

Selbstmordattentäter: Selbstopfer für das Vaterland, für die Religion oder für eine Ideologie haben mythische Tradition

Der heute weltweit stattfindende Kampf der Kulturen wird spektakulär geprägt vom islamistischen Terror. Tausende Selbstmordattentäter sind bereit, den Märtyrertod im Namen Allahs auf sich zu nehmen. Zwar ist im Islam der Selbstmord verboten, doch die „schihada“, das Märtyrertum, wird als religiöse Pflicht von Predigern wie dem Mufti von Jerusalem gerechtfertigt: „Die Feinde des Islam lieben das Leben, die Muslime aber lieben den Tod.“

Diese Bereitschaft zur Opferung des eigenen Lebens ist kein modernes Zeitgeistphänomen, sondern steht in einer langen Tradition von Mythen um Helden, zu allen Zeiten, bei unterschiedlichsten Kulturen, Nationen und Religionen. Bereits im 9. Jahrhundert v. Chr. führte das antike Assyrien religiös motivierte Kriege. Ihr Gott Assur rechtfertigte eine äußerst brutale Kampfmethode – „ad majorem Dei gloriam“ – quasi ein religiöser Gottesdienst. Heldengräber und Kultstätten ehren für ewig Volkshelden, welche selbstlos, den sicheren Tod vor Augen, ihre Pflicht erfüllten. Weltweit ist die Gedenkstätte bei den Thermophylen berühmt. Diese griechische Landenge verteidigten dreihundert Spartaner unter ihrem legendären König Leonidas gegen eine tausendfache Übermacht des persischen Heeres. Der Tod konnte sie nicht schrecken, ihre Motive beschrieb der Dichter Simonides, welche Friedrich Schiller folgendermaßen übersetzte: „Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dort, du hast uns hier liegen sehen, wie das Gesetz es befahl!“

Auch isländische, germanische und Wikingersagen erzählen von Heldentaten, und die Götter spielen dabei eine bedeutende Rolle. Im Kampf gefallene Heroen wurden nach Asgard, dem Sitz der Götter, in die Ruhmeshalle Wallhall gebracht. Hier bleiben sie, bis sie am Weltenende in die Ragnarök, die letzte Entscheidungsschlacht, ziehen werden. Die Sagen des frühen Mittelalters knüpfen an diese Tradition an.

Im „Rolandslied“ wird vom Opfertod der Nachhut der kaiserlichen Armee gegen die überwältigende Übermacht der Sarazenen in der Enge von Roncevaux berichtet, doch geht es primär um den Kampf Christen gegen Heiden - religiöse und nationale Motive vermengen sich miteinander. Diese christlichen Kämpfer waren für die Kirche ebensolche Märtyrer, wie diejenigen, welche wegen ihres Glaubens an Christus verfolgt und getötet worden waren. Den Kreuzrittern wurde die Vergebung ihrer Sünden und der Einzug ins Paradies versprochen. In der Romantik verherrlichten Dichter mit großer Leidenschaft die Taten der Helden. Heldenkult und Märtyrertum wurden etwa von Theodor Körner, dem Dichter der Napoleonischen Befreiungskriege, verklärt: „Nur in dem Opfertod reift uns das Glück“. In dieser Tradition des „Dulce et decorum est pro patria mori“ – süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben – steht das Gedenken an die Helden von Langemarck. Im November 1914 stürmten tausende Studenten und Mitglieder der Jugendbewegung „Wandervögel“ mit dem Deutschlandlied auf den Lippen gegen die feindlichen Stellungen an. Die Gefallenen waren aber nicht wirklich tot, so der Mythos, sondern sie ruhen im Schutze Christi. Ihre Gräber wurden zu Nationalheiligtümern, ihr Tod - ganz im Geiste von Ludwig Uhlands berühmten Gedicht „Der gute Kamerad“ – ist nur ein Übergang ins ewige Leben.

Das Dritte Reich kultivierte den Heldenkult, zu dem das Selbstopfer gehört, nahezu zur politischen Religion. So heißt es im Horst-Wessel-Lied: „Kameraden, die Rotfront und Reaktion erschossen, marschieren im Geiste in unseren Reihen mit.“ Bei Appellen wurden nicht nur die Namen der Anwesenden verlesen, sondern auch die der gefallenen Kameraden, und stellvertretend rief jeweils einer der lebenden Kameraden bei Aufruf eines Toten: „Hier“.

Der letzte Funkspruch der 6. Armee aus Stalingrad erinnert an Leonidas und seine getreuen Spartaner: „Die 6. Armee hat getreu ihrem Fahneneid für Deutschland bis zum letzten Mann und bis zur letzten Patrone die Position bis zuletzt gehalten.“ Ernst Bertram, ein Freund von Thomas Mann, schrieb, daß nur Gräber Heimat schaffen, und die Toten uns Licht geben, erst über Särgen würden die Menschen ein Volk. Aber gerade das will der moderne und beliebige Zeitgeist in Österreich verhindern, den toten Helden werden sogar ihre Ehrengräber geschändet. Idealismus wird durch Beliebigkeitskonsumismus ersetzt.

Nicht unerwähnt dürfen die japanischen Kamikazeflieger der Jahre 1944 und 1945 bleiben. Die Überlieferung der Samurais und die Religion des Schintoismus‘ spielen eine große Rolle dabei, für den Kaiser, der auch gleichzeitig als Gott verehrt wurde, sein Leben zu opfern. Diese Idealisten, welche es als ihre patriotische Pflicht betrachteten, in einem heiligen Krieg zu sterben, werden heute noch in Yasukuni, einem Heldenhain, nahezu religiös verehrt.

Allen Selbstopfermissionen ging die rituelle Aufnahme ihrer Mitglieder voran. Sie wurden in den Kreis einer ausgewählten Elite nur dann aufgenommen, wenn sie Initiationsprüfungen bestanden hatten. Sie waren zu allen Zeiten überzeugt, Kämpfer in einem gerechten Kampf in der besten Tradition ihrer jeweiligen Religion oder Nation zu sein. Außerdem teilten sie die Ansicht, das Kollektiv sei viel mehr wert als das Individuum, sowie die Überzeugung der rassischen oder religiösen Überlegenheit. Ihr bedingungsloser Einsatz versprach nicht nur einen Sieg der Nation oder Religion, sondern versprach auch persönliche Erhöhung, meist durch Belohnung im Jenseits.

Den heutigen islamischen Terroristen unterschiedlichster, weltweit operierender Organisationen, wird durch Gehirnwäsche eingetrichtert, dass auf Erden erst nach einem weltweiten Sieg des Islam Frieden und soziale Ordnung herrschen kann, da alle anderen Religionen und Ideologien die wahren Gläubigen verfolgen und den Untergang des Islam zum Ziel hätten. Der Islam lehrt, dass Märtyrer nicht betrauert werden dürfen, da im Paradies ein besseres Sein auf sie wartet. Mit folgenden Versprechen gelingt es den islamischen Fanatikern, auch noch im 21. Jh. neue Selbstmordattentäter zu ködern: „Im Paradies erwarten den Märtyrer phantastische Gärten, Bäche mit klarem Wasser und über allem eine juwelenbesetzte Kuppel, die sich von Damaskus bis zum Südjemen erstreckt. Die Märtyrer ruhen auf Thronen und essen und trinken in größter Glückseligkeit. 70.000 Diener stehen für sie bereit, und siebzig schwarzäugige Frauen, allesamt noch unberührt, jung und vollbusig, warten nur auf einen Wink von ihnen.“ Vielleicht wirft diese skurrile Jenseitsmotivation ein bezeichnendes Licht auf die islamischen Terroristen des 21. Jahrhundert Eine wissenschaftliche Studie, welche islamische Terroristen psychologisch analysierte, kam zu folgendem Schluss: „Nach kritischen Geistern und unabhängigen Denkern unter ihnen zu suchen, wäre vergebliche Mühe.“

In der pazifistischen Tradition stehende christliche Märtyrer sind mit den Anhängern des Dschihad nicht vergleichbar, und historisch betrachtet hat sich der Islam durch seine Kriege verbreitet und nicht durch friedliche Missionierung.

Selbstopferung war und ist kein sporadisch auftretendes Phänomen. Nicht nur Menschen, die willens sind, Märtyrer zu werden, sind dafür notwendig, sondern auch Organisation und Koordination, welche schwache Menschen so indoktrinieren, dass sie ihr Leben für jenseitige Heilsversprechen wegwerfen.

Die türkische Gefahr (16/08)

Über die tatsächliche Lage in Kleinasien

Durch die Ankündigung Frankreichs, keine Volksabstimmung zum geplanten EU-Beitritt der Türkei abzuhalten, bleibt Österreich mit einem geplanten Referendum alleine übrig. Die Franzosen würden sicherlich gegen einen Türkeibeitritt stimmen, Staatspräsident Sarkozy will plötzlich sein Volk bevormunden und alle Macht den Politikern überlassen. Gerade deshalb wird die bei Herbig erschienene Analyse über Risiken und Chancen der Türkei als EU-Mitglied, „Die türkische Gefahr“ des Orientalisten Hans-Peter Raddatz, zur Pflichtlektüre jedes politisch interessierten und mündigen Bürgers.

Auch die negative Entwicklung des „kranken Mannes am Bosporus“ lässt nichts Gutes für das christliche Abendland erwarten, denn die Armee will mit einem „Justizputsch“ die islamistische Partei Erdogans verbieten und weiter Krieg gegen die Kurden führen. Die Menschenrechte werden weiterhin missachtet, Christen verfolgt und Systemkritiker wegen „Schmähung des Türkentums“ verurteilt. Das änderte sich auch nicht nach dem erfolglosen Besuch von Außenministerin Plassnik, die in der türkischen Zeitung Milliyet abfällig als „1,90 Meter blonder Eigensinn“ diffamiert wurde. Die Zeichen stehen auf Konfrontation, und Hans-Peter Raddatz analysiert die langfristigen Auswirkungen eines Beitritts der asiatischen Türkei: es droht eine Völkerwanderung, denn bereits für das Jahr 2015 wird mit mindestens zehn Millionen migrationswilligen Türken gerechnet, wobei der Großteil dieser asiatischen Horden in Österreich und Deutschland Zuflucht suchen will. Raddatz’ kulturhistorische und soziologische Analysen schärfen das Bewusstsein für diese Gefahren, welche von willigen Eurokraten nicht wahrgenommen werden wollen, weil primär ökonomische Interessen vertreten werden, mögliche bürgerkriegsähnliche Konflikte nimmt man dabei in Kauf. Die Türkei gehört nicht zu Europa. Das tat sie nie, weder geographisch noch kulturell.

Das Erbe der Antike, die jüdisch-christliche Ethik, die Renaissance und die Aufklärung sind an ihr genauso vorübergegangen wie an uns die Kultur des Harems. Zwar standen die Osmanen 1683 vor Wien, Polen und Reichstruppen aber konnten sie glücklicherweise vertreiben. Heute gehört nur noch ein Zipfel der Türkei, Türkisch-Thrakien, zu Europa. Wer ein außereuropäisches Land aufnimmt, muss sich auch Israels und der Maghrebstaaten, der Ukraine, Weißrusslands und Russlands annehmen. Europa als geographische Einheit, als gemeinsamer Geschichts- und Kulturraum ginge zugrunde. Die Aufnahme der Türkei könnte die Europäische Union jährlich zwischen 17 und 28 Milliarden Euro kosten. Diese Schätzung zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ aus der Studie von EU-Kommissar Günther Verheugen. Der Orientalist warnt aus diesen und anderen Gründen vor unlösbaren finanziellen, kulturellen und demographischen Folgen eines Türkeibeitritts, seine kritische Stimme ist jedoch nicht allen demokratisch gebildeten Menschen willkommen. Zwei Deutschtürken betreiben eines der größten deutschsprachigen Internet-Portale für Muslime, den „Muslim-Markt“. Sie sind bekennende Fundamentalisten, werden vom Verfassungsschutz beobachtet und werben für einen Islam nach Art des iranischen Mullah-Regimes. Yavuz und Gürhan Özoguz wollen – so sagen sie – Brücken bauen zwischen Orient und Okzident, zwischen Muslimen und Christen. Raddatz steht ihnen im Wege, und so haben sie öffentlich aufgerufen: „Lassen Sie uns folgendes Gebet beten: Wenn der Islam so ist, wie Raddatz es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen“.

Raddatz hält den Islam für gefährlich und expansiv und sieht ihn als eine strukturell gewalttätige Religion, in der eine mehr oder minder gerade Linie von Allah zum Terror führt. Dagegen wird nicht argumentiert, sondern offen zur Bestrafung gehetzt. Kurz nach dem Interneturteil fällten Unbekannte im Garten des Orientalisten einen Baum. Raddatz nannte den Özoguz-Vorschlag einen „geschickt in ein Gebet verpackten Mordaufruf“, gerade das qualifiziert sein Buch zu einer objektiv-kritischen Informationsquelle. Übrigens: Von dereinst 250.000 Griechisch-Orthodoxen in Istanbul sind knapp 2.000 übriggeblieben, von mehr als zwei Millionen christlichen Armeniern (in osmanischer Zeit) leben noch ganze 80.000 im Land. Die Ermordung von mehr als 1,5 Millionen christlicher Armenier durch die Jung-Türken gilt unter Historikern als erster Genozid im 20. Jahrhundert. Claude Mutafian (Universität Paris) schilderte die Geschichte der türkischen Verleugnung des Völkermordes. Kemal Atatürk, Gründer der Türkei, verleugnete die Existenz der Armenier, um den Anspruch der Turkvölker aus Mittelasien auf die Türkei zu rechtfertigen. Erst 1965, mit dem Segen der Sowjetunion, „erwachten die Armenier“, um den NATO-Partner Türkei an den Pranger zu stellen. Die Türkei hingegen spricht bis zum heutigen Tag von einem „Aufstand der Armenier“ und „tragischen Kriegsereignissen“.

Vergessen ist der zeitgleich stattgefundene Völkermord an über 500.000 christlichen Aramäern. Die Leidensgeschichte der aramäischen Christen ist weitgehend unbekannt; der ottomanisch-türkische Massenmord an über 500.000 von ihnen im Ersten Weltkrieg ist bisher von keinem einzigen Staat offiziell verurteilt worden. In der Türkei, die diese beiden Völkermorde bis zum heutigen Tag vehement bestreitet, steht bereits die öffentliche Erwähnung des Genozids an den Armeniern bis heute unter schwerer Strafe. Derzeit stellen in der Türkei alle Christen zusammen, einschließlich der Ausländer, einen Bevölkerungsanteil von weniger als einem Prozent – Tendenz sinkend. Entgegen den offiziellen türkischen Verlautbarungen führen Christen dort ein Dasein als Bürger zweiter Klasse. Kirchlichen Baumaßnahmen wird mit erheblichen Schikanen begegnet, kirchliche Einrichtungen werden immer wieder enteignet. Selbst kleinste bauliche Änderungen oder Renovierungsmaßnahmen an den Kirchen bedürfen der staatlichen Genehmigung. 1971 wurde die theologische Hochschule der griechisch-orthodoxen Kirche geschlossen, und im Jahre 1997 wurde den syrisch-orthodoxen Klöstern verboten, die aramäische Sprache zu lehren. Gleichzeitig sprießen die türkisch beeinflussten Moscheen in Europa wie Pilze aus dem Boden. In Deutschland etwa gab es im Jahre 1970 gerade mal drei Moscheen. 1997 waren es bereits über 2.700. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und die evangelische Nachrichtenagentur „idea“ haben den türkischen evangelischen Pastor Ahment Guvener zum „Verfolgten Christen des Jahres 2003“ benannt. Im April 2003 wurde Pater Perre Brunissen bei einer islamistisch motivierten Messerattacke in der südtürkischen Stadt Samsun schwer verletzt. Zweien zum Christentum konvertierten Türken, Hakan Tastan (37) und Turan Topal (46), drohen neun Jahre Gefängnis. Der Vorwurf: Sie hätten den Islam beleidigt (Artikel 216 der türkischen Verfassung) und „vertrauliche Informationen über Staatsbürger gesammelt“ (Artikel 135).

In frischer Erinnerung sind die Morde an drei Bibelverlegern im osttürkischen Malatya. Auffallend zurückhaltend war die Reaktion deutschsprachiger Medien auf diese islamistisch motivierten Morde im EU-Bewerberstaat Türkei. Kaum ein deutscher oder österreichischer Politiker, der es wagte, entgegen der „political correctness“ Stellung gegen diese Skandalmorde zu beziehen. Keine österreichische Zeitung wagte es, die Verhöhnung und Beleidigung der Opfer und deren Angehöriger in einigen türkischen Zeitungen als Meldung aufzugreifen. Weder die, wegen radikalislamischer Ansichten ins Kreuzfeuer geratenen, türkischen Politiker Erdogan und Gül, noch der Gouverneur und kein einziger türkischer Bürgermeister waren bei der Beerdigung dabei. Gnade uns Gott, wenn weitere Antichristen die Invasion nach Europa fortsetzten.

Christenverfolgung und Islam (17/08)

Über die fehlende religiöse Toleranz von Moslems

Ausgerechnet am 1. April publizierte in der „Kleinen Zeitung“ der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Omar Al-Rawi, einen Artikel, in dem er doch tatsächlich Österreich vorwarf, Moscheebauten zu behindern, während in islamischen Staaten neue katholische Kirchen eingeweiht werden, ja sogar in Saudi-Arabien gäbe es Hinweise, dass sich die rigide Haltung Andersgläubigen gegenüber langsam aufweicht. Der Artikel erinnert an wunderbare orientalische „Märchen aus 1001 Nacht“ – das böse Österreich „verstößt nicht nur gegen die Freiheit der Religionsausübung, sondern auch gegen den Gleichheitsgrundsatz, das Diskriminierungsverbot sowie gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz“, während die guten Moslems „von der Meinungs- und Religionsfreiheit und der parlamentarischen Demokratie des Westens beeindruckt“ sind. Er lobt speziell die Staaten Syrien, Ägypten, Indonesien und Irak, in denen „es seit jeher Kirchen mit Kreuzen und Glockentürmen“ gab. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute – allerdings nicht mehr in einem islamischen Staat, denn den Irak haben 600.000 Christen in den letzten Jahren fluchtartig verlassen, weil sie aus religiösen Gründen gejagt wurden.

Die Christenverfolgung in den islamischen Ländern ist also ein von den Medien nur allzu gern verschwiegener Alltag. Anfang April wurden bei der Entführung und Ermordung des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Paulos Faradj Rahho, auch gleich drei weitere Priester getötet. In einem „Presse“-Leserbrief vom 22. März stellte selbst der bekanntlich sehr liberale Grazer Pfarrer Wolfgang Pucher dazu bedauernd fest, dass „die bei uns lebenden muslimischen Mitbürger“ über die Christenverfolgung „beharrlich schweigen“. Pfarrer Pucher hat dann den Mut, endlich zu fragen, warum es Christenverfolgung in so vielen muslimischen Ländern gibt, wenn der Islam eine Religion der Toleranz und des Friedens ist, wie immer wieder betont wird. Darauf antwortet genau jener ehrenwerte Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft ­(IGGiÖ), dass eben die Bürgerkriegssituation im Irak dafür verantwortlich sei. In Österreich sollen hemmungslos Moscheen und Minarette islamisches Gebiet markieren, während in Staaten des Islam hunderttausende Christen vertrieben oder ermordet werden. Dazu der Herr Integrationsbeauftragte: „Wollten wir jede dieser Taten verurteilen, müssten wir fast stündlich solche Meldungen veröffentlichen. Es ist nicht unsere Aufgabe, wöchentlich Aussagen oder Rülpser Bin Ladens oder von wem immer in der Welt zu kommentieren.“

Kaum sind Millionen Moslems wegen einer Zeichnung, die sie gar nie gesehen haben, beleidigt und zünden Botschaften christlicher Demokratien an, erklären sich naive „tolerante“ Christen mit dem randalierenden islamischen Pöbel solidarisch. Christenverfolgungen in Staaten der Scharia jedoch werden totgeschwiegen. Wie gewaltig das Ausmaß dieser Verbrechen ist, wurde bereits 1999 in Berlin, anlässlich einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung thematisiert: „200, eher 230 Millionen“ verfolgte Christen wurde genannt und auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1949 verwiesen, nach der jede Person frei ihre Religion wählen darf, ohne dadurch verfolgt zu werden. Die Bischöfe Küng und Fischer widersprachen dem weltfremden Moscheenfreund und Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn bereits und sie widersetzten sich damit der islamischen Markierungsversuche im christlichen Abendland – sehr zum Ärger Al-Rawis: „Es wäre wirklich traurig angesichts solch positiver Entwicklungen in der islamischen Welt, wenn gerade Österreich, das als europäisches Modell im Umgang mit dem Islam gilt, sich von Meinungen durch Populisten oder konservative Bischöfe beeinflussen lässt und dass allgemeine Menschenrecht auf Religionsfreiheit für muslimische Bürger in Österreich einschränken würde.“

Zwei Fragen seien an diese Stelle erlaubt: Wie schauen nun diese „positiven“ Entwicklungen in der islamischen Welt tatsächlich aus? Und wie wird das Menschenrecht in islamischen Ländern gehandhabt? Dazu ein Zitat: „Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt. Alle nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen“ Worte eines Hasspredigers? Nein! Kein Geringerer als Ayatollah Khomeini, höchster schiitischer Geistlicher und in der Hierarchie der Schiiten somit gleichzusetzen mit der Rolle des Papstes im Christentum, qualifizierte mit eben diesen Worten auf zahlreichen seiner öffentlichen und weniger öffentlichen Veranstaltungen pauschal alle Christen, Juden und sonstige „Ungläubige“ der Welt ab.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: In kaum einer Zeit wurden die Christen so hartnäckig und brutal verfolgt wie in der Gegenwart. Nach Quellen der „Evangelischen Allianz“ wird alle drei Minuten ein Christ wegen seines Glaubens hingerichtet und die „Katholische Kirche Schweiz“ berichtet, daß pro Jahr 100.000 Christen wegen ihres Glaubens von Muslimen ermordet oder zu Tode gefoltert werden. Jeder zehnte Christ ist nach Angaben der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ Opfer von Diskriminierung und Gewalt. Laut dem Weltverfolgungsindex der Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ aus dem Jahre 2006 sind Christen die weltweit meistverfolgte Religion.

„Millionen Christen leiden wegen ihres Glaubens unter Benachteiligungen oder Verfolgung – sei es in islamischen Ländern, totalitären Staaten oder in Gebieten, in denen Gewalt herrscht. Sie gelten häufig als Bürger zweiter Klasse, denen selbst humanitäre Grundrechte verwehrt werden“, lautet das vernichtende Urteil von „Open Doors“ zur Menschenrechtssituation der Christen. „Open Doors“ hat in seinem „Weltverfolgungsindex“ auch eine Rangliste von 50 Staaten erfasst, in denen Christenverfolgungen vorkommen. Das Fazit dieser weltumspannenden Studie ist erschreckend und aufschlussreich zugleich. In sechs der zehn Länder mit der schärfsten Christenverfolgung sowie in 37 der 50 erfassten Länder herrscht der Islam.

Der angeblich laizistische Vorzeigestaat Türkei, dereinst von ihrem Gründer Atatürk als moderner, westlich ausgerichteter Staat gedacht, wandelte sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend in Richtung eines islamischen Fundamentalstaates. Ihr derzeitiger Präsident Erdogan sowie sein Mitstreiter Gül machen aus ihrer islamistischen Einstellung kein Hehl. Haben manche Europapolitiker vergessen, was Erdogan als Mitverfasser eines Manifests seiner Partei 1997 empfahl? - Die Vernichtung aller Juden und den Kampf gegen den Westen, indem man die „Demokratie nicht als Ziel, sondern als Mittel“ begreift. Und bis heute wird Erdogans folgende entlarvende Äußerung (gehalten bei einer Rede als Oberbürgermeister von Istanbul) sowohl seitens der Medien als auch der EU-Politiker entweder verharmlost oder schlichtweg ignoriert: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Weltweit beteuern islamische Geistliche unentwegt, Islam bedeute Frieden. „Unsinn!“, schreibt hierzu Hans-Peter Raddatz, einer der führenden westlichen Orientalisten und Mitverfasser der „Enzyklopädie des Islam“. Seiner Wortbedeutung nach bedeute „Islam“ nichts Anderes als „Unterwerfung“ und „völlige Hingabe“ – und zwar an die Worte Mohammeds und die Glaubensgrundsätze des Koran, so Raddatz. Hauptziel des Islam sei die Unterwerfung aller Ungläubigen und letztendlich die Errichtung einer islamischen Weltherrschaft, des globalen „Dar-al-Islam“. Erst bei einer muslimischen Weltgemeinschaft zieht nach Überzeugung des Islam wahrer Frieden in die Welt ein.

Bis dahin gilt es, alle Ungläubigen so lange zu bekämpfen, bis sie sich dem Islam unterworfen haben. Hierzu Bassam Tibi: „Das Wort ‚Frieden‘ impliziert für einen Muslim die Erweiterung des ‚Dar-al-Islam‘ – des ‚Hauses des Islam‘ - auf die ganze Welt. Das unterscheidet sich vollständig von dem aufgeklärten Konzept des ewigen Friedens, welches das westliche Gedankengut beherrscht.“

Den Auftrag zur Weltherrschaft erhalten die Muslime von Allah persönlich. Aus dem Munde seines Propheten erfahren die Gläubigen: „Er ist’s (Allah), der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.“ (Heiliger Koran, Sure 61, Vers 9). In Sure 98 Vers 6 lässt Allah keinen Zweifel daran, was von den „Ungläubigen“ zu halten ist: „Siehe, die Ungläubigen vom Volke der Schrift (Anm.: gemeint sind Juden und Christen) …sie sind die schlechtesten aller Geschöpfe!“ Und damit jedermann weiß, wen Allah zu den Ungläubigen zählt, wird dieser Begriff geradezu im Stil einer wissenschaftlich-semantischen Begriffsbestimmung unzweideutig definiert: „Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“ (Sure 5 Vers 17).

Die erwähnte Bemerkung Khomeinis zu Juden und Christen muß vor dem Hintergrund der wahren Lehren des Islam als genau das gesehen werden, was sie ist: Die Äußerung eines gläubigen Muslims, der die Weisungen Allahs wortwörtlich nimmt. Dazu noch einmal der Orientalist Raddatz in einem Interview in der „Welt“ (17. Februar 2002): „Koran und Prophetentradition schreiben für jede islamische Gesellschaft vor, langfristig auch politisch dominant zu werden. Diesen Anspruch müssen die Muslime aufgeben. Diese Zumutung müssen wir den Muslimen abverlangen – oder wir müssen uns die Konsequenzen zumuten.“ Ein Integrationsbeauftragter als orientalischer Märchenerzähler ist eine theoretisch-komödiantische Sache, die brutale praktische Ermordung und Vertreibung von Christen durch Mohammedaner ein tragisches Faktum.

Die Wiederkehr der Teufel und Hexen (50/2013 – neu)

Über die unkontrollierte Unterwanderung Europas durch animistische - afrikanische Stammesbräuche.

Wir christlichen Abendländer haben Mitleid mit allen verfolgten Menschen dieser Erde und die medienwirksamen Inszenierungen der gestrandeten Afrikaner in Lampedusa lassen niemanden ungerührt. Doch der erste, total emotionalisierte Eindruck sollte rational überprüft werden, denn wer begehrt hier so aggressiv Einlass in unsere Heimat und was passiert, wenn wir ungeprüft zehn- hunderttausende, ja manche fantasieren von Millionen, dieser scheinbar bemitleidenswerten Geschöpfe bei uns aufnehmen? Niemand weiß, woher sie, meist ohne Ausweispapiere, kommen, welche Sprachen sie sprechen, woran sie glauben und wie sie in ihren Stammesgesellschaften sozialisiert wurden. Wer sich aus soziologischer Sicht diesen Fragen nähert, der wird plötzlich hellhörig, denn in Afrika gibt es fast keine Parallelen zu unserer abendländischen Kultur. Gänzlich andere Werte und Normen prägen diese Wirtschaftsflüchtlinge, welche in Europa das Paradies vermuten und hier heimisch werden wollen, mit all ihren primitiven Weltbildern. Nur wenige Experten wagen es zu sagen, dass in Afrika Hexen- und Teufelsglaube, Kinderhandel, etwa 80 Millionen arbeitende Kinder, Tötung von alten und kranken Menschen, ungezügelte Aidsverbreitung tägliche Praxis sind. Die Hexenjagd auf Kinder, junge Frauen und alte Menschen ist in machen afrikanischen Ländern selbstverständliche soziale Kontrolle und fordert jährlich tausende Todesopfer. „In Nigeria dreht sich alles um Geisterglaube. Geister beeinflussen alle Bereiche des Lebens. Sie sollen Reichtum, Ruhm und Fruchtbarkeit bringen. Läuft einmal etwas schief, muss jemand gefunden werden, der die Schuld trägt. Und das sind immer die Schwächsten der Gesellschaft.“, berichtet die gebürtige Nigerianerin Joana Adesuwa Reiterer in ihrem schockierenden Tatsachenbericht „Die Wassergöttin“ – „Magrose wurde lebendig begraben, in Nwaekas Kopf ein Nagel gerammt. Mary wurde mit kochendem Wasser verbrüht und Ekemini mehr als eine Woche lang an einen Baum gefesselt. Sie alle sind kaum älter als zwölf und wurden von ihren Familien zuerst verstümmelt und dann verstoßen, weil sie angeblich Hexen sind. Ihnen werden böse Kräfte nachgesagt, und deswegen wird unbarmherzig Jagd auf sie gemacht, das sind keine Einzelfälle.“ In einem Presseartikel berichtete Irene Zöch über Reiterer und ihren Verein „Exit“ in Wien und weist auf die Zusammenhänge von Hexenverfolgungen und Frauenhandel nach Europa hin. Mittels Juju – Ritualen - (Voodoo Zauber) schmerzhafte Teufelsaustreibungen, werden die Mädchen gefügig gemacht und so willenlos auf den Strich geschickt. Wie viele Menschen Opfer der Hexenverfolgungen sind, ist unklar. NGOs schätzen, dass im Niger-Delta jährlich etwa 5000 „Hexenkinder“ ausgesetzt werden. Von Tansania werden über 20.000 Hexenverfolgungen innerhalb von wenigen Jahren berichtet. Ugandas Regierung hat sogar eine Sondereinheit zur Bekämpfung von Ritualmorden eingerichtet. In Malawi sind Hexen und Zauberer furchterregende Gestalten: Sie gelten als Menschenfresser, die sich vom Fleisch der Toten ernähren, die sie mit ihren Sprüchen umbringen. Um Feinde heimzusuchen, können sie sich unsichtbar machen, durch Wände gehen, sich in Katzen, Eulen oder Hyänen verwandeln und mit Hilfe eines „magischen Flugzeugs" fliegen. Heimtückische Hexer lassen Penisse schrumpfen und Brüste, sie stehlen die Zeugungskraft, und nicht einmal die Fruchtbarkeitspüppchen können ihren Fluch abwehren.  Ihre Gegenspieler sind die Zauberheiler: Sie beherrschen die weiße Magie und stellen Tränke und Talismane her, die die potentiellen Opfer vor der Kraft der Zauberei beschützen sollen. Nicht nur in Malawi sind Zauberheiler geachtete und reiche Männer. Sie haben ein Interesse daran, dass der Hexenglaube, ihre Geschäftsgrundlage, erhalten bleibt. Im Kampf gegen die Hexenverfolgung ist ein angeblicher Zauberer inzwischen vor Malawis höchsten Gerichtshof gezogen: Medson Kachilika will erreichen, dass das 108 Jahre alte Zauberei-Gesetz ausgesetzt wird. Aber das wird den tief verwurzelten mörderischen Wahnglauben nicht ausrotten, weil sich die rückständigen, abergläubischen Afrikaner systematisch von den Hexenkulten leiten lassen, behaupten afrikanische Intellektuelle. Der Philosoph Valentin Yves Mudimbe zählt den esprit sorcier, den Hexenglauben, zu den größten Entwicklungsblockaden Afrikas. Wäre der Mann nicht Kongolese, er geriete unter Rassismusverdacht. Denn dass die Misere zwischen Dakar und Daressalam auch etwas mit den Afrikanern selbst zu tun haben könnte, mit ihrer Kultur, ihren Traditionen, ihrem Glauben, ihrer Mentalität, ist für Europas Zuwanderungslobby ein geradezu unanständiger Gedanke. Der Journalist Grill berichtet in „zeitonline“, dass trotz weit über 1000 Milliarden Dollar bisher überwiesener Entwicklungshilfe die Armut im Schwarzen Kontinent weiterwächst. Jeden Tag fragen sich Millionen von Afrikanern: Wie können die Weißen Raketen ins All schießen und Computer bauen? Warum sind sie so reich und wir so arm? Ihre selbstverständliche Antwort: weil sie mit übernatürlichen Mächten im Bunde sind und die besseren Hexen haben. Die mentale Triebkraft der Modernisierung, die protestantische Ethik, also jenes fromme Schaffen und Raffen, das laut Max Weber den Kapitalismus in Europa befeuerte, hat sich in Afrika noch nicht entfaltet. Das Volk glaubt, dass sich der Wohlstand irgendwie herbeizaubern lasse – und handelt danach. Die Anthropologen Jean und John Comaroff haben dafür den Begriff »okkulte Ökonomie« geprägt: Er umschreibt die Anwendung magischer Mittel zur Erzeugung materieller Reichtümer, Mittel, die rational nicht erklärbar sind und oft auf der Vernichtung anderer Menschen beruhen. Und mit diesem Zauberglauben wird die explosionsartig wachsende afrikanische Bevölkerung weiter sozialisiert. Mehr als eine Milliarde Menschen leben derzeit in Afrika und monatlich kommen ca. zwei Millionen Menschen dazu! Nur vor Ort kann geholfen werden, jede Massenzuwanderung dieser zaubergläubigen, nicht integrierbaren Schwarzen würde zu gesellschaftlichen Katastrophen führen, denn welche gegenderte EmanzIn will sich als Hexe von teuflischen Zulukaffern inquisitorisch opfern lassen?  In einer Broschüre über „Die Europäische Union und die Kultur“ schrieb die Kommission bereits 2001: „Allmählich entsteht ein europäischer Kulturraum.“ Allerdings wird dieses Ziel nur dann zu erreichen sein, wenn die europäische Gesellschaftsstruktur möglichst homogen ist. Multikulturelle, heterogene Parallelgesellschaften schaffen jedoch soziale Spannungen mit latentem Gewaltpotential. Diese „Verbanlieueisierung“ unserer Heimat ist mit dem bewährten aufgeklärten, humanistisch- christlichen Weltbild unvereinbar und die naive, gutmenschliche totale Zuwanderungstoleranz wird zwangsläufig zum Untergang des Abendlandes führen müssen. Sehr anschaulich auf der Webseite „derhonigmannsagt“ zusammengefasst: „Weißer Mann! Wir bedauern, Dir mitteilen zu müssen, dass Deine Art zur Auslöschung vorgesehen ist. Wir, die verschiedenen Drittweltmehrheiten Afrikas und des Nahen Ostens machen hiermit geltend, dass Deine lange Geschichte des erfolgreichen Aufbaus von Zivilisationen, der Entwicklung neuer Technologien, der Schaffung stabiler Regierungen, des guten Willens, große Teile der Welt durchzufüttern und selbst zwischen den am schlimmsten randalierenden Horden unserer eigenen Heimatländer Frieden und Wohlstand zu schaffen, uns neidisch und voller Abneigung gemacht hat. Wir, die wir immer mehr werden, fühlen, dass wir die große Kluft zwischen Eurem Erfolg und unserem jämmerlichen Versagen nicht weiter ertragen können. Wir haben vor, Schritt für Schritt in Eure angestammten Heimatländer einzufallen, und um das zu erleichtern, haben wir die vollständige Kooperation eurer Medien, Regierungen, akademischen Einrichtungen und Justiz. Infolgedessen seid Ihr Weißen zu einer kastrierten, identitätslosen Viehherde geworden, die leicht manipulierbar ist und keine Bedrohung für die Fremdgruppe darstellt, die in ständiger Panik davor lebt, dass Ihr jemals aufwachen und ihre Pläne erkennen könntet. Wenn wir wollen, können wir Euch fast straflos überfallen und ermorden. Bald werdet Ihr auch in euren Heimatländern eine Minderheit sein und wir werden nicht müde werden, Euch auszusaugen und auszusaugen, bis nichts von euch übrig ist. Wir werden eure Länder, eure Kulturen zerschlagen und schließlich werden wir euch auch das Leben auspusten. Wir kommen, um uns eure JOBS zu nehmen, euer GELD, eure FRAUEN und am Ende euer LEBEN. Es wird nicht mehr lange dauern.“

8.4. Religion bleibt das Opium für das Volk

 

„Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrein
würd in der ganzen Welt in allen Häusern sein?“

(Aus: „Torheit“ des Barock-Dichters Friedrich von Logau)

 Den Glauben und die Sehnsucht nach Gott werden auch künftig Milliarden Menschen brauchen. Ob ganz still und alleine meditierend auf Sinnsuche oder in riesigen Massenveranstaltungen als Machtdemonstration zur Propaganda für religiös getarnte politische Ziele, Religionen werden mit der Menschheit immer untrennbar verbunden bleiben.

Es stellt sich allerdings bei kritischer Betrachtung der momentanen religiösen Entwicklung, speziell des expandierenden Islam, die Frage: Findet die Endschlacht von Armageddon schon im Diesseits statt? Alfred Ellinger, der Präsident der Vereinigung Österreichischer Kriminalisten in der Zeitschrift „Kriminalpolizei“ vom Februar 2007: „Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden. 40 % der Menschen in den arabischen Ländern sind jünger als 14 Jahre. 15 Mio. Muslime leben heute bereits in der Europäischen Union und die Überalterung Europas ist unübersehbar. Die muslimische Bedrohung wurde in Kastilien, Südfrankreich und letztlich vor Wien zurückgeschlagen. Aber heute ist die Grenze zwischen Europa und der islamischen Welt durchlässig, die Bedrohung Europas evident.
Wenn sich Europa nicht sehr schnell von einer völlig verfehlten Migrationspolitik, der Vision einer „multikulturellen Gesellschaft“ und einer verfehlten Toleranz im Umgang mit verhetzten Islamisten verabschiedet, wird der gebetsmühlenartige Aufruf zu „Dialog“ und „Toleranz“ zu ungeahnten Problemen und zu neuen politisch motivierten Glaubenskriegen in unseren Städten führen…Die Bibel ist in einem Zeitraum von mehr als 1.000 Jahren entstanden. Beim Koran waren es etwa 20 Jahre. Die Aussagen des Korans stammen aus dem Munde eines einzigen Mannes, des Propheten Muhammed. Im Islam ist nicht nur der Koran fundamental, sondern auch die Tradition, die so genannte „Sunna“. Ergänzt wird der Koran durch die Lebensbeschreibung des Propheten (Sira) und durch die Überlieferung der Aussagen Muhammeds (Hadith). Basierend auf diesen drei Quellen ist ein „Gottesgesetz“, die Scharia, entstanden. Es gehört zu den folgenschwersten Prinzipien islamischer Glaubenstradition, das Religionsgesetz, die Scharia, mit dem normativen Recht islamischer Gemeinschaften, der Politik und des Staates, zu identifizieren. Für den Islam ist es undenkbar, dass die Religion nur in einem Teilbereich des gesellschaftlichen Lebens Geltung haben könnte. Die Religion bestimmt und kontrolliert alle Bereiche des Staates. Alle zeitgenössischen islamischen Fundamentalisten bestehen auf der Durchsetzung einer umfassenden Ordnung des politischen, sozialen und individuellen Lebens. Ihrem Religionsverständnis zufolge ist der Islam ein vollkommenes System, das alle Belange des menschlichen Lebens erschöpfend regelt. Von vielen Fundamentalisten wird die Scharia mit dem Islam als solchem gleichgestellt. Der islamische Fundamentalismus bezieht sich daher nicht nur auf das Verständnis des Korans, sondern in gleichem Maße auf die Scharia, des im Frühmittelalter auf der Basis des Korans formulierten Gottesgesetzes. Wer sich der Scharia unterstellt, ist Muslim, wer sie zurückweist, gehört nicht zur Gemeinschaft der Gläubigen. Zum Kodex der Scharia gehören auch die berüchtigten „Hudud-Strafen“, wie Steinigung bei Ehebruch, Hand-Abschneiden für Diebstahl, Auspeitschung und viele andere barbarische Strafen, die selbst hier mitten im toleranten Europa von muslimischen Fundamentalisten gefordert werden. Nicht weniger aktuell ist die Diskussion um den Begriff des „Djihad, des heiligen Krieges“. Der „Djihad“ kann erst dann aufhören, wenn alle Menschen den islamischen Glauben angenommen oder sich dessen Herrschaft gebeugt haben: „Die Grenze des Islam ist die Grenze der Welt“. Gerade in unserer Zeit eines multikulturellen Gesellschaftsverständnisses ist es immer wieder verlockend, das mittelalterliche Spanien vom 10. bis 12. Jahrhundert, als ein islamisches Beispiel der Toleranz zu zitieren. Dort, so soll vermittelt werden, hätte sich eine ideale multikulturelle und gemischt religiöse Gesellschaft gebildet, in der die christliche, die muslimische und die jüdische Kultur in relativer Harmonie zusammenleben konnten. Befasst man sich näher mit der Geschichte dieser Zeit, so ergibt sich aber ein ganz anderes Bild. Wohl ermöglichte die politische Struktur im muslimischen Spanien es den Christen und Juden, ihre Identität auch unter muslimischer Herrschaft eingeschränkt zu bewahren. Diese Haltung der islamischen Herrscher gegenüber den religiösen Minderheiten basierte auf dem Koran, der Muslimen vorschreibt, die Mitglieder der monotheistischen Religionen zu respektieren. Christen und Juden galten somit als geschützte Minderheiten, als so genannte „Dhimmis“. Die Wirklichkeit des täglichen Lebens war jedoch von Ausgrenzung geprägt. Juden und Christen galten als minderwertig. Entscheidende Positionen im Staat blieben ihnen selbstverständlich verwehrt und insbesondere das Steuerrecht spiegelte die gesellschaftliche Benachteiligung wider: Christen und Juden zahlten spezifische Steuern, eine Individualsteuer, und eine Grundsteuer, die sehr viel drückender waren, als die den Muslimen auferlegten Steuern. Der „Judenstern“ war keine Erfindung Hitler-Deutschlands. Auch im angeblich so toleranten Spanien des Mittelalters gab es Kleidervorschriften für „Dhimmis“. Christen und Juden mussten etwa im 12. Jahrhundert den so genannten „Zunnar“ tragen, die Juden in Granada mussten eine gelbe Mütze oder eine andere gelbe Kennzeichnung an ihrer Kleidung tragen. Einem Juden oder Christen war es verboten Waffen zu tragen oder auf einem Pferd zu reiten. Ehen zwischen muslimischen Männern und christlichen Frauen waren erlaubt, aber die Kinder dieser Verbindung galten als Muslime. Umgekehrt war die Ehe zwischen einem christlichen Mann und einer muslimischen Frau untersagt. In manchen Gegenden wurden Christen und Juden mit Aussätzigen verglichen. Während der Herrschaft der nordafrikanischen Almoraviden und Almohaden im 11. und 12. Jahrhundert kam es zu Zwangsbekehrungen, Deportationen und zu massenhaften Emigrationen in das christliche Spanien. Das idyllische Bild eines muslimischen Spanien als Treffpunkt dreier Kulturen erscheint sohin völlig unangebracht.

Aber kehren wir in unsere Zeit zurück. Die westliche Welt und Europa gefällt sich gerne in der Rolle des toleranten Weltbürgers, der einen „gleichberechtigten Dialog“ mit dem Islam und den Muslimen führt. So wurde auch erst kürzlich in Wien eine „Imame-Konferenz“ abgehalten, in der dem Islam breite Gelegenheit gegeben wurde, seine Friedfertigkeit und Integrationsbereitschaft darzulegen. Von „Djihad“ und „Scharia“ war hier selbstverständlich keine Rede.

Soviel zu Toleranz und Friedfertigkeit im Islam. An den meisten Europäern ist bisher vorübergegangen, dass die Überalterung Europas und die gleichzeitige Bevölkerungsexplosion im Nahen Osten und in Nordafrika auf der einen Seite und die Tatsache, dass bereits 15 Mio. Muslime in der Europäischen Union leben andererseits und der Islam daher zu einem durchaus explosiven Importartikel geworden ist, vorübergegangen. Muslime, viele Muslime, auf der Flucht vor den Kriegen und Gräueln in ihren Heimatländern, haben den Islam und überwiegend einen fundamentalistischen, radikalen Islam, in die „bilad al-kufr“, die Länder des Unglaubens, gebracht. Diese neue Gattung von Islamisten fühlt sich nur einem radikalen Islam verpflichtet. Dem neuen Land, so meinen sie, schuldet man keine Loyalität, die Sozialleistungen, das Asylrecht, Internet und Funktelefone allerdings werden durchaus geschätzt. Integration oder gar Assimilation sind Worte, die ihnen unbekannt sind. Die Vorstellung der Europäer, dass der Pluralismus und die Vielfalt der offenen europäischen Welt zu einem anderen Verständnis des Islam führen müssten, hat sich nicht verwirklicht. Vielmehr ist in den „bilad al-kufr“, die Religion zum Instrument des Kampfes geworden. Man vergegenwärtige sich nur, dass etwa Mohammed Atta einer der Todespiloten des 11. September 2001 in Hamburg ausgebildet wurde. Man denke weiter an die Anschläge in Madrid (2004), London (2005) und an die gescheiterten Anschläge auf Züge in der Bundesrepublik Deutschland (2006). Über das Satellitenfernsehen, einem hervorragenden Instrument für die Entstehung des neuen Radikalismus, konnte man hören: „Ein Muslim hat keine Nationalität, außer seinem Glauben“ (Sayyid Qutb, ein Vordenker des radikalen Islamismus, der 1966 in Ägypten hingerichtet wurde).

Die islamische Welt hat sich, aufgestachelt durch Provokateure, maßlos über die „Mohammed-Karikaturen“ ereifert. Dass von Muslimen Juden mit Affen, Christen mit Schweinen und Frauen mit Hunden verglichen werden und auf diese Weise derart abgewertet werden, dass die Theologie die rigorose Beschränkung ihrer Lebensbedingungen, ihre permanente Kontrolle und gelegentlich sogar ihre Vernichtung zur natürlichen Pflicht macht, wird hier im toleranten Europa gar nicht zur Kenntnis genommen. Wir stoßen uns auch nicht daran, dass Muslime in ganz Europa Toleranz und eine Fülle von Rechten einfordern, die sie selbst zu gewähren, geschweige denn zu leben, nicht bereit sind. Europa träumt von einer Toleranz, die der Islam nicht kennt, träumt von einer „convivencia“, die es schon aus dem religiösen Verständnis des Islam nicht geben kann. Wir sprechen von einem „Dialog“, der in Wahrheit nicht geführt wird, da der Islam von etwas völlig Anderem spricht als die europäischen Eliten. Schon aufgrund der in dieser Arbeit nur eingeschränkt dargestellten Koran-Texte muss es jedem gläubigen Muslim, noch vielmehr den führenden Kräften des Weltislam, geradezu absurd erscheinen, die Lebensformen von Christen, Juden oder anderen außerhalb des Islam stehenden, anzuerkennen, geschweige denn die eigenen koranischen Leitsätze ihres Herrschaftsanspruches außer Kraft zu setzen. Die islamische Ethik beruht auf der Dominanz des islamischen Rechtes, der Scharia. Für Muhammad Tantawi, Großmufti von Ägypten und Azhar-Scheich, ist es heilige Pflicht zu den Lehren des Islam zurückzukehren, um die Feinde Allahs zu bekämpfen und die heilige Erde von den Juden zu reinigen. Er erließ ein Fatwa ein Rechtsgutachten, dem zu entnehmen ist, dass Attentäter gerade dann zu Märtyrern werden, wenn bei ihren Anschlägen jüdische Frauen und Kinder in den Tod gerissen werden. Als Vorbild und Gewährsmann zitiert er Adolf Hitler, der sich seinerseits auf eine Gewalt vermittelnde Gottheit bezog: „In dem ich mich der Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn“ (siehe Tantawi, Das Volk Israels im Koran und Sunna; Hannover'sche Allgemeine vom 18.04.2002; Jochmann, Adolf Hitler-Monologe im Hauptquartier, 313 f).“

In Europa hat man längst die Warnungen der geheimen CIA Studie ernst genommen. Dort wird analytisch dargelegt, dass spätestens um das Jahr 2020 in vielen europäischen Ballungsgebieten Bürgerkriege erwartet werden. CIA Chef Michael Hayden ließ seine Befürchtungen in der Washington Post veröffentlichen. Er folgerte aus diese Bürgerkriegsszenarien anlässlich einer Rede vor der Kansas State University, dass Teile Europas unregierbar sein werden. Die Bürgerkriege sollen als Hintergrund Migrationsbewegungen und mangelnden Integrationswillen haben, wobei sich Zuwanderer auch mit Waffengewalt rechtsfreie Räume erkämpfen. Die CIA geht davon aus, dass Teile Europas in sich zusammenbrechen werden und die EU in ihrer heutigen Form wahrscheinlich auseinanderbrechen wird. In Europa wurde als Gegenmaßnahme eine Sondereingreiftruppe für zukünftige Bürgerkriegskämpfe, EuroGendFor, gegründet. Die Bedrohungslage wird bereits intensiv von der Österreichischen Bevölkerung wahrgenommen, denn laut einer aktuellen IMAS–Studie sind 59% der Österreicher gegen den Bau von Minaretten. Es besteht eine tiefe Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung, denn 71% der Befragten glauben, dass der Islam mit westlichen Vorstellungen von Demokratie, Freiheit und Toleranz nicht vereinbar sei. Studienauftraggeber Erich Reiter, Chef des Instituts für Liberale Politik, weist darauf hin, dass auch Menschen mit Glaubenszweifeln die Unterschiede zwischen Christentum und Islam ähnlichsehen. 54% der Österreicher glauben, dass der Islam eine „Bedrohung für den Westen“ ist. Die Befragten haben aber zunehmend das Gefühl, über solche Bedrohungen nicht wirklich offen reden zu können. Das ergibt eine große Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS zum Thema „Religion und Freiheit“: 72% der Österreicher kritisieren auch die mangelnde Anpassungsbereitschaft von hier lebenden Muslimen. „Österreich ist ein christliches Land und soll es auch bleiben“ – das sagen 61% der Befragten. 42% sagen auch „Je weniger Ausländer, desto besser“.

Aber die Massenzuwanderung und der Kinderreichtum der Migranten lässt das Schlimmste befürchten, werden doch die Muslime finanziell von Saudi-Arabien und den reichen Emiraten unterstützt. Besonders der dominierende Moscheebau wird gefördert und dabei wird gar kein Hehl von der landnehmenden Absicht gemacht. „Fatih–Moschee“ heißen sehr viele der moslemischen Gebetshäuser, eine schwere Demütigung für Christen. Mehmet II. Fatih ließ 1453 seine Soldaten bei der Niederwerfung Konstantinopels drei Tage lang die christliche Stadt plündern, er war ein Christenhasser. „Die Straßen und Gassen färbten sich rot von Blut. Die Häuser wurden geplündert, Frauen, Männer und Kinder vergewaltigt. Gepfählt oder auf andere Art umgebracht. Die letzten Einwohner flüchteten sich in die christliche Kirche „Hagia Sophia“. Sie wurden mitsamt ihren Priestern, die die Messe lasen, erschlagen oder in die Sklaverei verschleppt.“ Berichtet die Zeitung „Welt“. In diesen türkischen Fath–Moscheen gibt es Unterricht für türkische Kinder. Dort wird der Stolz auf das Türkentum gelehrt, vom Okzident toleriert, während in der Türkei und anderen islamischen Staaten die brutale Christenverfolgung weitergeht. Nicht nur die Christen werden gezielt verfolgt und getötet, auch zum „Heiligen Krieg“, dem Jihad rufen wahnsinnige Moslemführer auf, zuletzt durch den Lybischen Staatspräsidenten Muammar Gaddafi. Da die Schweizer Bürger in einer Volksabstimmung ein Minarett–Verbot demokratisch beschlossen haben, bezeichnete sie der „Revolutionsführer“ als ungläubig: „Jeder Muslim in der Welt, der mit der Schweiz zusammenarbeitet, ist ein Abtrünniger und gegen den Propheten Mohammed, Gott und den Koran.“

Interessant und erwähnenswert sind die prophetischen Worte von Swen Hedin. Vor 70 Jahren geschrieben, heute bittere Realität: „Ein geschlagenes Deutschland bedeutet nach meiner Auffassung die Öffnung der Tore des grenzenlosen Asiens und seiner unübersehbaren Horden, und damit den Untergang der westlichen Kultur.“

Im Namen von Religionen wird auch in Zukunft viel Unheil und Leid über die Menschheit im Diesseits hereinbrechen. Hoffentlich finden zumindest einige religiöse Gläubige Trost und Hoffnung beim Gedanken an eine Erlösung im Jenseits.

„Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen. Fast schäm‘ ich mich, mit ihnen zu schaffen; zur leckenden Lohe mich wieder zu wandeln, spür‘ ich lockende Lust. Sie aufzuzehren, die einst mich gezähmt, statt mit den Blinden blöd‘ zu vergehen, und wären es göttlichste Götter! Nicht dumm dünkte mich das! Bedenken will ich’s: wer weiß, was ich tu‘!“ Loge der Listige in Richard Wagners Rheingold zum Einzug der Götter in Wallhall, die nahende Götterdämmerung voraussehend.

islam_kari