Österreichische Soldaten in der Wehrmacht

Pust_-Oesterreicher-im-Feuer

http://www.ares-verlag.com/buecher/neuerscheinungen/neuerscheinungen-detail/article/oesterreicher-im-feuer.html

Das Drama der Besiegten – „Österreicher im Feuer“

Im Grazer Ares – Verlag ist eine Dokumentation über Österreichische Soldaten im 2. Weltkrieg erschienen, die „Tragödie der Tapferkeit 1939 – 1945“ – so der Untertitel des Autors Ingomar Prust. Prust rückte bereits mit seinen Büchern „Die steinerne Front“ und „Titostern über Kärnten 1942 – 1945, totgeschwiegene Tragödien“ die manipulierte Geschichtsschreibung zurecht. Er lässt sich nicht von der Propaganda der Sieger und deren Gehirnwäsche, der selbstgefälligen „Reeducation“, beeinflussen, sondern seine Tatsachenberichte beruhen auf zum Teil berührenden Berichten von Zeitzeugen. Die meanstream – history verteufelt pauschal die Generationen unserer Väter und Großväter als „Nazis“, ohne auch nur den geringsten Versuch der differenzierten, wissenschaftlichen Berichterstattung zu bemühen. Prust hält dagegen: „Sie starben nicht für ein System, sondern für das Vaterland“. Diese Dokumentation ist eine Pflichtlektüre für all jene, welche sich selbst ein objektives Bild von der Rolle des österreichischen Soldaten in der Wehrmacht machen wollen. „Die Pflichterfüllung in der Wehrmacht war ein Handeln, das vom Schicksal erzwungen worden war. Die sittliche Rechtfertigung der Pflichterfüllung könnte in Frage gestellt werden, wenn die einseitige Schuldzuweisung zutreffen würde, die seit 1945 die Gehirne im eigenen Lande verwirren.“

Vae victis!

Von Ingomar Pust sind noch lesenswerte Dokumente erschienen:

Titostern

Dieses Buch soll Einblick geben in die Zeit, in welcher der Titostern über einen Teil Kärntens ihren Schatten warf, in der Gewalttaten begangen wurden, die man heute am liebsten totschweigen würde. Es soll der heutigen Generation Einblick geben in die Ereignisse in Kärnten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und in den Tagen nach dem Waffenstillstand.

Ein anderes Bild aus Kärnten, und was dieses österreichische Bundesland während der Besetzung durch die Slowenen bzw. Jugoslawen Titos mitgemacht hat. Morde an Männern, Frauen und Kindern, Brandschatzungen durch die Partisanenarmee Titos, welche wie sie sagten, nur zur Befreiung Kärntens einmarschiert sind. Der wahre Grund war vielmehr ein Jugoslawisches Reich unter Titos Herrschaft vom Großglockner an de Adria. Der Autor hat Zeitzeugen (sofern Diese überlebt haben) befragt, in Archiven und Gendarmerieberichten recherchiert.
Wer sich mit der Geschichte Kärntens befassen möchte, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es öffnet eine andere Blickrichtung, welche zur eigenen Meinungsbildung über das Gesamte beiträgt.

steinerne front

Ingomar Pust beschreibt ausführlich den Krieg an der österreichisch-italienischen Front von 1915 bis 1918. Von den Julischen über die Karnischen Alpen bis hin nach Görz (Isonzo), Tagliamento und Piava.
Auf verschiedenste Berichte von Augenzeugen wird Bezug genommen, vor allem wird immer wieder auch Julius Kugy, der berühmte Arzt und Erschließer der Julischen Alpen zitiert. Unter anderem auch seine Beschreibung und die vieler seiner Bergkameraden zeichen ein Stimmungsbild der letzten Jahre und letzten Schlachten der k.u.k. Armee. Auch eine Statistik über die Verluste während der 4 Kriegsjahre wird in einem der letzten Kapitel angeführt.