02/2014

Bevölkerungsschichtwechsel - so nannte einst Kishon den Austausch des Volkes, also die Umvolkung:

Österreichische Bevölkerung gesamt am 1.1.2013:  8.451,860

davon Österreicher: 7.447,592 und Nicht-Österreicher: 1.004,268

Österreichische Bevölkerung gesamt am 1.1.2014:  8.504,850

davon Österreicher: 7.440,282 und Nicht-Österreicher: 1.064,568

Bevölkerungsveränderung: +  60,300

davon:Österreicher: 7.310 und Nicht-Österreicher:  52.990

 

Vor 69 Jahren, in der Nacht vom 13. zum 14.Februar wurde die ungeschütze, zur Lazarettstadt erklärte Stadt Dresden durch britische und amerikanische Bomber mittels 10.000 Tonnen Spreng- und 670.000 Phosphorbomben in Schutt und Asche gelegt.

Die Zahl der Toten werden im britischen "Observer" mit 250.000 angegeben - andere Quellen sprechen von 400.000 Toten - großteils Kinder, Frauen und alten Menschen sowie Verwundete!

Athur Harris war in der Militärgeschichte der erste, der gezielt Zivilisten töten ließ. Er hat in London ein Heldendenkmal! Vae victis!

 

ZITAT

Premier Erdogan zu seinen Türken:

„Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“

Jung, arbeitslos, sucht nicht (mehr)

In Österreich gibt es 78.000 Jugendliche, die weder einen Job haben noch eine Ausbildung machen. Aber nicht alle von ihnen sind auch wirklich Teil einer „verlorenen Generation“.

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„Die Hälfte der Jugendlichen in dieser Gruppe ist im klassischen Sinn arbeitslos“, sagt Studienautor Johann Bacher vom Institut für Soziologie an der Universität Linz. „Klassisch arbeitslos“ bedeutet, dass sie eine Arbeit suchen und auch bereit wären, innerhalb von zwei Wochen eine aufzunehmen. Zehn Prozent seien „in Warteposition“ – sie haben entweder bereits eine Jobzusage oder aber sind fertig mit der Schule und planen eine Aus- oder Weiterbildung.

 

Die meisten wollen arbeiten

Rund 20Prozent der betroffenen Jugendlichen haben grundsätzlich den Wunsch zu arbeiten, setzen aber keine aktiven Schritte zur Arbeitssuche. Die Studienautoren vermuten, dass sie die Arbeitssuche aufgegeben haben, weil sie zu viele negative Erfahrungen bei der Jobsuche gemacht haben und die Aussichten auf Erfolg gering einschätzen. Rund ein weiteres Fünftel gab laut Bacher schließlich an, weder arbeitssuchend zu sein noch einen Arbeitswunsch zu hegen.

Allerdings entspricht auch diese Gruppe nicht unbedingt dem Profil der totalen Systemverweigerer: Oft ist die „Arbeitsverweigerung“ auf Betreuungspflichten für Kinder zurückzuführen, wie aus der Studie, die vom Sozialministerium in Auftrag gegeben wurde, hervorgeht. Ein Teil der jungen Frauen, die wegen ihrer Mutterpflichten nicht arbeiten, hätte aber auch ohne Kinder keine allzu berauschenden Aussichten auf dem Arbeitsmarkt: Ein Drittel von ihnen hat maximal Pflichtschulabschluss. 15Prozent der NEETs in Österreich sind junge Mütter mit, acht Prozent junge Mütter ohne Migrationshintergrund.

„Den klassischen NEET-Jugendlichen gibt es nicht“, sagt Studienautor Bacher. In ihrer einjährigen Forschungsarbeit haben Bacher und seine Kollegen sieben NEET-Typen identifiziert. Unter ihnen findet sich der Schulabbrecher aus gutem Haus genauso wie das Mädchen mit türkischen Eltern, dem seine schlechten Deutschkenntnisse schon früh zum Verhängnis werden. Doch es gibt Faktoren, die das Risiko abzurutschen erhöhen: Etwa ein Migrationshintergrund, bildungsferne Eltern oder eine mangelhafte Schul- oder Berufsausbildung.

 

Höchster Wert in Bulgarien

Studienautor Johann Bacher sagt aber auch, dass in der Studie nicht alle NEETs anzutreffen sind. „Es fehlen bestimmte Jugendliche, die von Ausgrenzung gefährdet sind“, so Bacher: Obdachlose Jugendliche sind genauso wenig in der Erhebung erfasst wie Jugendliche, die in Anstalten wie Jugendheimen oder Internaten untergebracht sind. Auch geringfügig oder befristet – also „prekär“ – Beschäftigte seien in den Zahlen nicht berücksichtigt.

Laut der Erhebung befinden sich 8,6Prozent (das sind ebendiese 78.000) der Jugendlichen in Österreich im Alter von 16 bis 24 Jahren in einem NEET-Status. Die Zahl sei stark von der Konjunktur beeinflusst, heißt es in der Studie: In den Krisenjahren 2009 und 2010 etwa stieg der Anteil auf neun Prozent. Junge Männer sind stärker von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig als junge Frauen. Das wird damit erklärt, dass junge Männer mit geringer Qualifikation öfter in konjunkturabhängigen Branchen, wie etwa der Bauwirtschaft, arbeiten.

Im internationalen Vergleich gibt es in Österreich verhältnismäßig wenige NEETs: Aus einer Erhebung der europäischen Agentur Eurofund geht hervor, dass EU-weit 13Prozent der Jugendlichen unter 24 Jahren in die Gruppe der Arbeits- und Ausbildungslosen fallen – das sind 7,5 Millionen. Der Anteil der NEETs variiert je nach Definition. Laut Eurofund gab es hierzulande im Jahr 2011 nur 6,9 Prozent jugendliche NEETs, in Deutschland waren es 7,5Prozent, in den Niederlanden gar nur 3,8 Prozent.

Die höchsten Werte finden sich in Bulgarien (22,6Prozent), Italien (19,8Prozent) und Spanien (18,5Prozent). Laut Eurofund belief sich der volkswirtschaftliche Schaden durch Junge, die weder arbeiten noch eine Ausbildung machen, im Jahr 2011 auf 153 Milliarden Euro.

Zur Sache

Die Abkürzung NEETs bezeichnet Jugendliche, die weder eine Arbeit haben noch in die Schule gehen oder eine andere Aus- oder Weiterbildung machen („not in employment, education or training“). Laut einer aktuellen Erhebung fallen in Österreich 78.000 Menschen unter 24 Jahren in diese Gruppe. Die Hälfte davon seien „klassische Arbeitslose“: Sie suchen eine Arbeit und sind auch bereit, jederzeit eine Arbeit aufzunehmen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/1490725/Jung-arbeitslos-sucht-nicht-mehr