Sozialismus, Kommunismus - linke Mordideologien

Nie wurden die Morde im Namen linker Ideologien aufgearbeitet. Stalin, Mao, Pol Pot, Tito und andere linke Führer liesen brutal morden und alle unerdenklichen Gräueltaten durchführen. Und heute sind solche Ideologien weiter gesellschaftsfähig und treten schamlos in Demokratien als Saubermännermänner auf - es ist eine Schande!

kommunismus 100 Millionen Morde im Namen linker Ideologien!

http://www.youtube.com/watch?v=0kOquYM1OvM

Manche guten Bücher hinterlassen Spuren, wenige außergewöhnliche Werke reißen tiefe Krater in die Gefühls- und Erkenntnislandschaft der Leser und Meinungsmacher. Das Schwarzbuch des Kommunismus der Autorengruppe um Stéphane Courtois provozierte binnen Jahresfrist Kontroversen, wie wir sie in Deutschland seit dem Ende des Historikerstreits der achtziger Jahre nicht mehr sahen. Dies umschließt sowohl die wissenschaftliche, wie auch die publizistische Arena, wie die Auswahl der Stellungnahmen zeigt, die der Historiker Horst Möller als Buch unter dem bezeichnenden Titel Der rote Holocaust und die Deutschen vor kurzem herausgab. Es sind in der Tat weniger die Fakten, die provozieren, vielmehr sind es die alten Fragen in neuem Gewande, die Courtois im Vorwort stellt: Wieso war es so lange nicht möglich, ein derartiges Buch zu schreiben? Und was spricht dagegen, die Mechanismen der Machtausübung zweier totalitärer Systeme, namentlich des Nationalsozialismus ("Rassen-Totalitarismus") und des Kommunismus ("Klassen-Totalitarismus") als zumindest 'ähnlich' zu klassifizieren?

Völlig nachvollziehbar steht die 250 Seiten starke Analyse der leninistischen und stalinistischen Verbrechen ("Ein Staat gegen sein Volk") von Nicolas Werth im Zentrum der Betrachtungen, handelte es sich dabei doch um das Gravitations- und Expansionszentrum kommunistischer Herrschaftstechnik schlechthin. Eine Technik, die darin bestand, die "Feinde der Arbeiterklasse" wahlweise 'umzuerziehen' oder gleich zu eliminieren. Hier führte die teilweise Öffnung der Archive zu neuen Erkenntnissen. Die übrigen Beiträge, die neben den osteuropäischen, sozialistischen Systemen auch die asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Metastasen des Kommunismus ins Blickfeld rücken, mußten mit einer sehr viel schmaleren Datenbasis auskommen.

Der Sprengstoff dieses Buches liegt in der Enttabuisierung: Massenmord wird hier als das bezeichnet, was er war: als Herrschaftstechnik. Damit ist der erste Schritt getan, um eine große Forschungslücke zu schließen. Auf jeden Fall entlarvt diese Topographie des Verbrechens Eines: 80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet.

Die Linken frönen nicht nur einer Mordideologie sondern ihr Ideologiegott Karl Marx war auch erwiesenermassen ein Antisemit: http://michael-mannheimer.info/2012/12/06/karl-marx-uber-ferdinand-lassalle-judischer-nigger/

Marx-Antisemitismus1

 

http://www.youtube.com/watch?v=jjtE3phDBaw

http://www.youtube.com/watch?v=GPrIVnoPrHw

http://www.youtube.com/watch?v=FcZqeIbx0Eo

sonnenfinsternis

Rubaschow, Mitglied der «alten Garde» eines revolutionären Staates, wird eines Nachts im eigenen Land und im Auftrag der eigenen Partei verhaftet. Der einstige Volkskommissar bleibt zwar auch in der Gefängniszelle seinen politischen Grundsätzen treu, allmählich wird ihm aber bewußt, welche Schuld er im Dienste der Weltrevolution auf sich geladen haben könnte und daß der Zweck womöglich nicht jedes Mittel heiligt. Um moralische Kategorien geht es seinen innerparteilichen Gegnern allerdings nicht: Angeklagt wegen oppositioneller Gesinnung und Verschwörung, widersetzt Rubaschow sich zunächst den haltlosen Vorwürfen, bis sein Widerstand in unbarmherzigen Verhören gebrochen wird. Sonnenfinsternis, Koestlers Abrechnung mit dem Stalinismus und jeder Form von politischem Totalitarismus, wurde in über dreißig Sprachen übersetzt und gilt als einer der bedeutenden politischen Romane des 20. Jahrhunderts.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Koestler

roter terror

Ein Buch über den Stalinismus mit einem Zitat Stalins : "Ein Toter ist eine Tragödie, eine Millionen Tote eine Statistik."
Dieser Ausspruch macht bereits das Dilemma des Stalinismus im historischen Gedächtnis der Welt deutlich. Der Durchschnittsmensch weiss schon, dass der Stalinismus eine schlimme Episode der Geschichte war, er weiss von Gulag, Hungersnöten, Schauprozessen und Vertreibungen, und möglicherweise ist ihm auch bewusst, dass die Opferzahlen in die Millionen gehen, und dennoch sind all diese Zahlen und Worte nur abstrakte Begriffe, für ein Grauen, das ihn dennoch nicht berührt? Warum ist uns der Stalinismus, der erst 50 Jahre zurückliegt doch genauso fern wie der 30jährige Krieg oder die Hexenverbrennungen? Die Antwort ist einfach: Weil die stalinistischen Mordexzesse (im Gegensatz zu den nationalsozialistischen Verbrechen) wenig bis gar nicht im Bild dokumentiert sind. Es gibt kein Filmmaterial auf ZDF, nur wenig Fotografien; die Sowjetunion ist als Sieger untergegangen und hat die haarsträubendesten Indizien über ihre dunkelste Episode mit ins Grab genommen.

Gerade in Hinblick auf den Wiederaufstieg der umbenannten SED und das zunehmende Verblassen der Gedenken von DDR-Opfern in Deutschland ist es notwendig, sich mit dieser Epoche zubeschäftigen, und das Buch von Jörg Baberowski ist mit seinem schmalen Umfang nicht mehr und nicht weniger als ein historiographischer Meilenstein, der keine Fragen offen lässt.
Bereits der Skeptiker, der meint, die Verbrechen des Sowjetkommunismus seien nur ein bedauerlicher Einzelfall, und Lenin sei dennoch ein brillanter Theoretiker und Vordenker gewesen, der leider viel zu früh starb, und der schon hinter dem Titel des Buches eine Voreingenommenheit des Autors sieht, wird bereits im ersten Kapitel in seine Schranken verwiesen; denn "Der Rote Terror" war tatsächlich der Titel eines Magazins der Bolschwiken, der das Grundprinzip der kommenden Politik bereits 1918(!) auf den Begriff brachte:

"Wir führen nicht Krieg gegen einzelne. Wir vernichten die Bourgeoisie als Klasse. Während der Untersuchung suchen wir nicht nach Beweisen, dass der Beschuldigte in Worten und Taten gegen die Sowjetunion gehandelt hat. Die ersten Fragen die gestellt werden müssen, lauten: Zu welcher Klasse gehört er? Was ist seine Herkunft? Was ist seine Bildung und Beruf? Und es sind diese Fragen, die das Schicksal des Beschuldigten bestimmen sollten. Darin liegt die Bestimmung und das Wesen des Roten Terrors."

Hier liegt der Hauptverdienst von Baberowskis Werk: Fernab von jeglichem Zahlengestrüpp schafft er es, dem Leser die zugrunde liegende Paranoia des Sowjetkommunismus zu verdeutlichen: Die Bolschewiken fühlten sich von Beginn an durch das Schreckgespenst des "Klassenfeindes" bedroht, dessen Unterstützer sie im Klerus, der Oberschicht und den Akademikern erkannte, und das sie in späteren Jahren beliebig auf jede missliebige Volksgruppe projizieren konnten.
Wer nur meint, die Opfer des Stalinismus seien Einzelbürger und Regimekritiker gewesen, deren Verurteilung durch die damalige Gesetzgebung eben unvermeidlich gewesen war, liegt einem fatalen Irrtum auf, denn spätestens nach dieser Lektüre gibt es keine Zweifel mehr, dass die Bolschewiki, genau wie die Nationalsozialisten, die kollektive Ermordung ganzer Volksschichten von Anfang an im Programm hatte.
Das Buch ist viel zu klug, um sich auf Aufwertungen oder Vergleiche der Mordaktionen der beiden Regime einzulassen, aber dennoch lässt sich die Tatsache kaum widersprechen, dass mit der Oktoberrevolution und den darauf folgenden Jahrzehnten zum ersten Mal in der Geschichte (abgesehen von einigen spontanen Pogromen) die physische Auslöschung ganzer Volksgruppen zur Staatspolitik wurde. Die Bolschewiken sahen keine skeptischen Außenstehenden, die sie mit ihrer Politik vielleicht überzeugen konnten, wo immer sie nicht erfolgreich waren, vermuteten sie das Werk des Klassenfeinds, der ausgerottet werden musste, damit der geschichtlich legitimierte Kommunismus zur vollen Blüte reifen konnte.
Und wenn man hier liest, wie zum ersten Mal "DIE Kulaken", "DIE Adligen" oder "DIE Zaristen" zur gesellschaftlichen Auslöschung freigegeben wurden, dann wird es auch ein kleines bisschen weniger unfassbar, wie 15 Jahre später ein paar tausend Kilometer weiter im Westen eine gesamte Religionsgemeinschaft kollektiv zum Tode verurteilt werden konnte, ohne dass ein Aufschrei durch die Welt ging.

Und neben dem semi-bekannten Grauen von Hungersnöten, Deportationen, Parteisäuberungen und dem GULAG, deren Ausmaße bereits das Fassungsvermögen des Normallesers überschreitet, sind es erst die kleinen historischen Nebenschauplätze, die das Grauen des Stalinismus in vollem Umfang verdeutlichen: Etwa, dass während des Zweiten Weltkriegs tatsächlich die Familien hoher Armeefunktionäre als "Geisel" in Haft genommen wurden, um sie zu besseren Leistungen anzuspornen; dass die verkrüppelten Soldaten, die nach der Sowjetunion den Sieg erst ermöglichten dafür keinen Pfennig Anerkennung in der Heimat fanden, sondern ihnen als Invaliden ebenfalls Lagerhaft drohte, da die als Arbeitskräfte nicht zu gebrauchen waren; Sogar dass die kleine Handvoll russischer Zwangsarbeiter, die das Glück hatte, die Mordmaschine der Nationalsozialisten zu überleben, sich nach ihrer Rückkehr in die Heimat noch einmal vor ideologischen Standgerichten erniedrigen musste, und nicht wenige wegen "Begünstigung der feindlichen Rüstungsindustrie" gleich vom Regen in die Traufe kamen.

Ein so geschliffenes, faktenreiches und glasklar erzähltes Buch ist neben vorherrschender ZDF-Doku-Sentimentalität dringend notwendig. Jörg Baberowski hat auf nur 250 Seiten ein Standardwerk abgeliefert, das mit seinem Fakten- und Detailreichtum die landesweite Anerkennung als Pflichtlektüre im Geschichtsunterricht verdient.
Und so, mit Blick auf all dies, lässt sich diese Rezension mit einem weiteren Zitat diesmal des Physikers Jurii Orlov zusammenfassen:
"Das waren die Verhältnisse in einer Nation, die dem Rest der Welt zeigen wollte, wie man lebt."

 

Solschenizyns großer Roman - eine literarische Abrechnung mit der Stalin-Ära - erschien 1968 unter dem Dantes »Göttlicher Komödie« entliehenen Titel »Der erste Kreis der Hölle« und erregte auf Anhieb weltweites Aufsehen. Kaum jemand ahnte damals, daß dieser Erstveröffentlichung ein gekürztes Originalmanuskript zugrunde lag: Um sein Buch bei den sowjetischen Behörden durchzubringen, hatte Solschenizyn im Winter 1964 eine massive Selbstzensur geübt, indem er den fertigen Text nicht nur um 9 Kapitel kürzte und an zahlreichen Stellen »entschärfte«, sondern ihn auch - durch Verlagerung der psychologischen Konflikte auf die abstrakte Ebene ideologischer Auseinandersetzung - in künstlerischer und philosophischer Hinsicht in seiner Brisanz abmilderte. Erst 1978 gab der Autor die wiederhergestellte Urfassung frei. In der Übersetzung von Swetlana Geier liegt nun erstmals der Originaltext eines der erschütterndsten politischen Romane dieses Jahrhunderts im Taschenbuch vor. »Die Handlung des umfang- und inhaltsreichen Werkes ist mit ein paar Tagen im letzten Dezemberdrittel 1949 begrenzt und stellt eigentlich einen Kriminalroman vor, der mit der Tat beginnt, ... jedoch mit der Verhaftung und genauen Bekann-gabe, wie es in der berüchtigten Lubjanka zugeht, nicht endet: Die Story von dem Staatsrat zweiter Klasse Innokentij Wolodin, der in einer plötzlichen Anwandlung von einer öffentlichen Telephonzelle aus die amerikanische Botschaft in Moskau anruft und einem Attache verrät, daß drüben ein Ehepaar Rosenberg in den nächsten Tagen die Geheimnisse der Atombomben-Herstellung einem sowjetischen Agenten weitergeben werde - dieser aufregende Anfang ist bloß Aufhänger für alles andere. ›Alles‹ ist wörtlich gerneint: vom Sonderlager Marfino in der Nähe der Hauptstadt, vom Leben der Angehörigen ›draußen‹, von den einfachen Aufsehern, von Politfunktionären im Offiziersrang und dem zuständigen Minister bis zu IHM, vor dem sie alle zittern, Stalin, wie er mitten in der Nacht die ihm gegenüber ohnmächtigen Machthaber zu sich zitiert. Ein historisch-soziologisches Panorama also, zwei Jahrzehnte, gesammelt im Brennpunkt jener halben Woche, gegen Ende 1949.« (Edwin Hartl in den