Die Bosniaken

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 Die „Bosniaken“ tapfer und treu – für Gott, Kaiser und Vaterland

Österreich hätte eine lange Tradition mit dem Islam, bereits in der Habsburgmonarchie wäre diese Religion anerkannt worden, so klingt laufend das Lied vom braven Vielvölkerstaat, der jedoch mit multikulti heutiger Illusion nichts zu tun hatte. 1879 unterzeichnete Österreich- Ungarn und das Osmanische Reich das sog. Novi Pazar – Abkommen. Darin wurden die Sitten und Bräuche der bosnischen sunnitischen Muslime formal anerkannt, keinesfalls alle islamischen Spielarten mit Dschidad und Scharia, jede politische Vereinnahmung wurde strikt abgelehnt. Die bosnischen Untertanen des Habsburgerreiches praktizierten einen gemäßigten Islam mit heidnischen Elementen, der eher einer Volksreligion vergleichbar ist, diese Besonderheit ist nur aus der historischen Rückblende erklärbar und sicherlich kein Freibrief, alle islamischen Glaubensrichtungen in Österreich aus historischer Tradition zu akzeptieren.

Spätestens mit dem Ausbruch des Bruderkrieges der jugoslawischen Völker 1992 – 1995, auch in Bosnien und Herzegowina, stellte sich die Vorstellung einer friedlichen multiethnischen Gesellschaft als Utopie heraus. Die drei in Bosnien lebenden Nationalitäten - bosnische Muslime, katholische Kroaten und orthodoxe Serben – leben heute getrennt voneinander. Das erzwungene Zusammenleben, die kommunistische „Pax Sovietica“, am Balkan durch den Partisanenführer Tito vollzogen, stellte sich als totale Fehlentwicklung heraus. Die unterschiedlichen Nationen und Völker sind sich ihrer verschiedenen Identität und Rasse durchaus bewusst, wie dies Samuel Huntington als Ursache des Kampfes der Kulturen treffend erkennt: „In der Welt nach dem Kalten Krieg sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Völkern nicht mehr ideologischer, politischer oder ökonomischer Art. Sie sind kultureller Art. Die Menschen definieren sich über Herkunft, Religion, Sprache, Geschichte, Werte, Sitten und Gebräuche, Institutionen.“ Genau diese Besonderheit der Bosniaken wurde von Österreich – Ungarn anerkannt, denn die Ursprünge liegen in illyrischen Stammeswanderungen im 1. Jahrtausend v. Chr. Der Balkan war und ist ein strategisch zentraler Raum zwischen Ost und West und wurde, nach der Teilung des Christentums 395 zu einer Grenzregion der griechisch, byzantinischen Orthodoxie und des  europäischen Katholizismus. Die Identität der bosnischen Muslime wird geprägt von der Crkva Bosanska, der Bosnischen Kirche und deren angeblicher Verbindung zur häretischen Glaubenslehre der Bogumilen. Die Bogumilen, benannt nach dem Begründer Bogumil, d.h. Gottlieb, vertraten eine manichäistsche, dualistische Theologie aus christlichen und orientalischen Elementen mit volkstümlichen Motiven. Das Bogumilentum spiegelte ein gnostisches Welt- und Lebensgefühl wieder. Nach der osmanischen Besetzung Bosniens setzte eine Zwangsislamisierung ein, denn „Ungläubige“ wurden systematisch entrechtet. Adelige, welche versuchten sich gegen die Unterdrückung aufzulehnen, wurden ermordet oder versklavt. Die Bosnier waren den Osmanen bedingungslos ausgeliefert, nur wer zum Islam konvertierte, konnte ein einigermaßen menschliches Leben führen. Im 15. Jh. war ein Grossteil der bosnischen Bevölkerung noch katholisch, die Übertritte zum Islam geschahen jedoch kontinuierlich. Der sunnitische Glaube hat den Anreiz, Grundbesitz und Privilegien zu erhalten. Dieser oberflächliche Islamisierungsprozess brachte so genannte „poturen“ (Halbmuslime) hervor, für die Religion reine Lippenbekenntnisse bedeuteten. Dieses Poturentum war ein reiner Formalakt und eine Überlebensstrategie, denn Söhne christlicher Familien wurden oft Opfer der „Knabenlese“, einer systematischen Verschleppungsstrategie der Osmanen. Die Bosnier kämpften 1389 in der Schlacht auf dem Amselfeld als Verbündete der Serben. Die siegreichen Osmanen drückten die Verlierer in die Vasallität und bestimmten auf dem Balkan das militärische und politische Geschehen. Nach der Niederlage bei Wien 1683 und dem Frieden von Karlowitz 1699 begann der Niedergang der Osmanen. Anfang des 19. Jh. stellte sich die muslimische Oberschicht Bosniens erstmalig offen gegen das Sultanat. 1875 brach ein Bauernaufstand aus, die bosnischen Katholiken suchten Unterstützung durch Österreich – Ungarn und nach dem türkisch – russischen Krieg wurde auf dem Berliner Kongress die Verwaltung Bosniens an die Habsburgermonarchie übertragen. Die k.u.k. Monarchie förderte ein Völkerübergreifendes Gemeinschaftsgefühl, um  ein nationales Bosniakentums zu verhindern. Die Mehrheit der bosnischen Muslime arrangierte sich mit Österreich – Ungarn, denn der Kaiser als Integrationsfigur, die Symbole der Monarchie, das Schulwesen und nicht zu vergessen die Zugehörigkeit zur k.u.k. Armee, schuf ein Gefühl der Zugehörigkeit zum habsburgischen Vielvölkerreich. Allerdings ließ der aufkeimende Panslawismus den Balkan zu einem Pulverfass werden. Hinter Serbien stand Russland, was als Balkankrieg 1912/13 begann, endete mit dem Mord am Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Frau am 28.6.1914 und dem anschließenden 1. Weltkrieg. Die bosnischen Muslime kämpften für Gott (nicht Allah), Kaiser und Vaterland an der Seite Österreich – Ungarns. Nur ganz wenige Bosniaken unterstützen die Serben gegen das osmanische Reich. Auch die bosnischen Kroaten schlossen sich den k.u.k. Truppen an, darunter ein gewisser Josip Broz, später Tito genant. Die Bosniaken waren eine Elitetruppe der k.u.k. Armee und man verwendete sie für die schwierigsten militärischen Aufgaben. Ihr besonderes Merkmal war der Fez - ihre spezielle Kopfbedeckung.  Man durfte auf ihre fraglose Treue rechnen, auf eine strikte bedingungslose Erfüllung der Befehle. Sie waren gefürchtet bei den italienischen Gegnern, da sie keinerlei Erbarmen kannten und bis zum Letzten auch noch schwerstverletzt kämpften. Die heldenhafte Erstürmung des stark befestigten und verteidigten Berggipfels von Meletta Fior an der italienische Südfront am 7. Juni 1916 durch die von Oberstleutnant Stevo Duic angeführten Soldaten des 2. bosnisch-herzegowinischen Regiments, war an Tapferkeit, ein Musterbeispiel dieser Elitetruppe. Das "zweite Grazer" steht heute für alle vier bosnisch-herzegowinisch Regimenter, die in vorbildlicher Treue zu ihrem Eid, sowie zum Kaiser und König unter schwersten Verlusten, aber mit unverminderter Tapferkeit und Wirksamkeit bis zum letzten Tag der kriegerischen Auseinandersetzung und der Existenz der österreichischen Monarchie gedient haben. Der Begriff Muslim erhielt für die Bosniaken zunehmend eine volkstümliche Bedeutung, da die Religionszugehörigkeit kein primärer Identifikationsfaktor wurde. Es ist daher eine Wunschvorstellung, dass Österreich- Ungarn in liberaler Utopie den Islam bereits vor über 100 Jahren als Weltreligion anerkannt hat. Den damals etwa zwei Millionen Bosniaken stehen heute an die 1,5 Milliarden Muslime gegenüber, niemals wäre der heutige radikale Islamismus in der Habsburgermonarchie anerkannt worden. Dies blieb den blauäugigen Utopisten der Zweiten Republik überlassen. Mögen alle Muslime, welche die Ehre haben heute Österreichische Staatsbürger zu sein, die Bosniaken als Vorbild sehen und ihnen nacheifern, denn sonst muss die Frage gestattet sein: warum will ein Muslim in Österreich leben, wenn er nicht Österreicher sein will?

KASTEN:

http://www.stocker-verlag.com/Buchpraesentationen-196-17/Die-Bosniaken-kommen.html

Die “Exoten des Kaisers”

Das Grazer Landwehrstammregiment 54 gedenkt in soldatischer Tradition alljährlich des 2.bosniakisch – herzegowinischen Regimentes, dessen Stammsitz sich ebenfalls in der steirischen Hauptstadt befand. Die Bosniaken dankten der Habsburger Monarchie mit ihrem soldatischen Einsatz, denn nach 400 jähriger türkischer Unterdrückung begann, wenn auch nur für 40 Jahre, ein materieller und kultureller Aufbruch des Fortschritts auf allen Gebieten der modernen Aufschließung des Landes, nicht zuletzt durch eine Bildungsoffensive. Die Bosniaken wurden Europäer mit traditionellen Werten. Die Integration Bosniens und der Herzegowina in den Völkerverband der Doppelmonarchie wurde zu einer Glanzleistung dieser alten mitteleuropäischen Großmacht. Bosnien wurde im größeren Vaterland geachtet. Schon 1882 wurden die ersten Bosnikenkompanien aufgestellt. Die Kommandosprache war, wie in der ganzen k.u.k. Armee Deutsch und für den 20 jährigen Rekruten betrug die Dienstpflicht drei Jahre in der Linie und neun Jahre in der Reserve. Die notwendigen Ausbildner, damals „Abrichter“ genannt, sowie das notwendige Kaderpersonal, wurden aus dem stehenden Heer übernommen. Später absolvierten auch bosnische Aspiranten die Kadettenschulen. Die Eidesformel der Bosniaken lautete: „Ich schwöre zu GOTT dem Allmächtigen, dass ich treu sein werde Sr. Majestät dem Kaiser und König Franz Joseph dem Ersten und allen Befehlen meiner Vorgesetzten und Höheren gehorche, selbst auf die Gefahr meines Lebens.“

Der Vollständigkeit sei erwähnt, dass auch im 2. Weltkrieg einundzwanzigtausend Bosnier in der islamischen SS Division „Handzar“ an der Seite Deutschlands kämpften. Aufgestellt wurde diese Einheit vom Großmufti von Jerusalem, Mohamed Amin al-Husseini, der „große Ähnlichkeit zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islamismus“ festgestellt hat (Oriana Fallaci: Die Kraft der Vernunft). Der Neffe des Großmuftis war Yassir Arrafat, der auch europäische Terroristen ausbilden ließ, um der Ideologie seines Onkels gegen „Ungläubige“ zum Siege zu verhelfen. Viele nützliche Idioten ließen sich für die Ziele Arafats vereinnahmen. Der gemäßigte Islam der Bosniaken in der k.u.k. Monarchie wurde von radikalen Moslems untergraben, heute treten auch in Bosnien vermehrt Hassprediger auf, finanziert von arabischen Ländern, speziell Saudi Arabien. Ihr Ziel ist es, auch in Europa ein „echtes“ muslimisches Land zu etablieren, mit dem Ziel einen europäischen Gottesstaat zu errichten, von dem aus weitere christliche Staaten infiltriert und destabilisiert werden können.

http://www.youtube.com/watch?v=DcE1ueNuqOE

http://www.youtube.com/watch?v=_xT1aHlCXF8