Weltbevölkerungsexplosion

Menschenmassen

Die biologische Bombe tickt – die Weltbevölkerung explodiert!

Seit 200.000 Jahren treibt die Spezies Mensch auf unserem Planeten ihr Unwesen und vermehrt sich – zuerst moderat, denn Nahrung und lebensnotwendige Ressourcen waren knapp und meist nur unter Lebensgefahr erreichbar. Mit zunehmender technischer Entwicklung, medizinischer Versorgung und scheinbar unendlicher Verfügbarkeit von Wasser und Lebensmittel jedoch scheint es für die maßlose Vermehrung des homo sapiens keine Grenzen zu geben. Vor 10.000 Jahren lebten gerade einmal eine Million Menschen auf der Erde, um 1800 n.Chr. immerhin schon eine Milliarde, vor 50 Jahren waren es drei Milliarden, am 9.Mai 2015 waren wir 7,313.705. 781 und im Jahre 2050 wird die explodierende Exponentialfunktion mindestens die neun Milliardengrenze erreichen und gegen Ende des Jahrhunderts prognostizieren die Demographen weit über zehn Milliarden Erdenbürger! Die Weltbevölkerungsuhr tickt, die biologische Zeitbombe dreht sich atemberaubend und die UN Population Division geht davon aus, dass der Zuwachs pro Sekunde 2,6 Menschen, pro Minute 155, pro Tag, 223.739, pro Jahr 81.664.697 Menschen beträgt. Die deutsche Stiftung Weltbevölkerung schätzt noch höhere Vermehrungsraten (1).  

Pro Jahr vermehrt sich die Menschheit um zehn Länderpopulationen in der Größe von Österreich. Aber das hat seinen Preis: die beispiellose Ausweitung der industriellen Landwirtschaft, mit dem Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Mineraldünger, verursacht enorme Umwaltschäden und führt zum Verlust von Lebensräumen und zu gigantischer Schadstoffbelastung unseres Planeten. Ganze Ökosysteme sind bereits vernichtet, die Meere überfischt und der Wasserbedarf explodiert, denn der Wasserverbrauch wächst doppelt so schnell wie die Bevölkerung.  Eine wachsende Menschheit braucht auch mehr Energie, das wiederum führt zu einem immer höheren Ausstoß von Treibhausgasen und beschleunigt den Klimawandel. Rohstoffe werden knapp. Jeder Erdenbürger will teilhaben am Wohlstand, jeder will ein Handy, einen Fernseher – ein Auto. 1960 gab es weltweit 100 Millionen Autos, 1980 waren es 300 Millionen und heute fahren weit über eine Milliarde Autos auf unserem Planeten herum (2). Alan Weisman dazu: „Während die Menschheit sich in den vergangenen 100 Jahren vervierfacht hat, hat sich unser Ressourcenverbrauch, gemessen am weltweiten Bruttosozialprodukt, um den Faktor 17 erhöht.“ (3)   Vor über 40 Jahren warnten bereits die bedeutendsten Wissenschaftler der Welt in ihrem Bericht an den Club of Rome davor, dass „Die Grenzen des Wachstums“ erreicht sind. Es half nichts, denn Politiker und die Wirtschaft gieren nach immer höheren Wachstumsraten – nur wie soll das gehen, wenn wir nur einen Planeten Erde zur Verfügung haben? Wissen all diese Wachstumsutopisten nicht, dass bei etwa 5% Wachstum nach 15 Jahren bereits ein Verdoppelungseffekt eingetreten ist? Jorgen Randers schreibt in seinem neuen Bericht an den Club of Rome „2052“: „Es ist überraschend schwierig optimistisch zu bleiben, wenn man im tiefsten Herzen weiß, dass die Welt auf eine Katastrophe zusteuert. Selbst wenn man ein ansonsten perfektes und befriedigendes Leben führt, ist es doch ermüdend zu wissen, dass so viel systematisch unternommen wird, um unsere gemeinsame Zukunft zu zerstören“. Nochmals: Selbst wenn die heutige Generation im Vergleich zu ihren Großeltern und Eltern pro Familie weniger Kinder bekommen, bevölkern doch alle viereinhalb Tage eine Million Menschen mehr unseren Planeten, speziell die Städte platzen aus allen Fugen, immer mehr menschenunwürdige Slums entstehen. 500 Städte beherbergen mehr als eine Million Menschen, 27 Städte mehr als 10 Millionen. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird unsere Zahl erneut fast um die Hälfte gestiegen sein. Alle produzieren Abfall, stossen Kohlendioxid aus, verbrauchen Wasser und Nahrung, Brennstoff, Wohnraum und eine Vielzahl an Dienstleistungen, Energie und Konsumgüter aller Art werden benötigen. Ein Horrorszenario!

Was bedeutet dass für uns Europäer, wenn es weiterhin keine Bemühungen gibt diese Entwicklungen in den Griff zu bekommen? Das vorrangigste Problem ist sicherlich die unkontrollierte Völkerwanderung entwurzelter Afrikaner und Asiaten. Speziell Afrika hat die höchste Bevölkerungsexplosion weltweit. Derzeit bevölkern rund eine Milliarde Menschen den schwarzen Kontinent. Laut Prognosen der Vereinten Nationen und des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA wird sich die Bevölkerung Afrikas vervierfachen, das sind vier Milliarden Menschen bis 2100. So wird, laut UNO Studie, sich etwa die Bevölkerung von Sambia um 941%, Nigerias um 349%, Nigers um 766%, Somalias um 663% usw. vermehren (4) Die Ursache ist darin zu sehen, dass es in afrikanischen Ländern keine staatliche Pensions- oder Krankenversorgung gibt und Kinder daher als Versicherung angesehen werden. Weiters ist keine flächendeckende Sexualaufklärung mit Empfängnisverhütungsmethoden etabliert. Die biologische Bombe tickt, denn 44% der Weltbevölkerung sind unter 25 Jahre alt, also im besten Vermehrungsalter, und diese jungen, kräftigen Menschen gieren nach einem besseren Leben. Hunderttausende, ja in Zukunft ist mit mehreren Millionen Wirtschaftsflüchtlingen zu rechnen, drängen ins Paradies Europa. Und unsere unverantwortlichen Politiker sagen, ja kommt nur, ob jetzt Afrika 1 Milliarde oder 4 Milliarden Menschen trägt, das ist egal, wir nehmen alle. Es findet der größte  Bevölkerungsaustausch aller Zeiten statt. Die größte Völkerwanderung der Menschheitsgeschichte wird zu sozialen Unruhen führe, Bürgerkriege sind vorprogrammiert. Die unterschiedlichsten Kulturen der Erde werden auf engstem Raum zusammenleben müssen und wie etwa das Beispiel Jugoslawien gezeigt hat, ist das nicht möglich. Parallelgesellschaften werden ihre eigenen Normen und Werte mit allen Mitteln umsetzen wollen, speziell die radikale Religionsideologie Islam drängt zur Weltherrschaft und ist auf Gewalt gegen Andersdenkende programmiert. Der bedeutende Historiker Egon Flaig bringt es auf den Punkt: „Der Multikulturalismus mündet langfristig in den Bürgerkrieg“. Österreichs Bevölkerung wird, trotz Vermehrungsrate von nur 1,4 auf 9,4 Millionen bis 2060 anwachsen. 2001 lebten in unserer Heimat 85.578 Türken, am 1,1,2013 waren es bereits 282.193. Der Ausländeranteil belief sich 2001 auf gesamt 959.034, am 1.1.2013 waren es bereits 1.665.050 – Tendenz stark steigend. Dabei brauchen wir, laut einer  Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, gar keinen Zuzug, mit den vorhandenen Fachkräften ist der Bedarf gedeckt, es ist eine reine Frage der richtigen Vermittlung (5).

Stephen Emmotts Resümee seiner Analyse lautet: „Wenn wir eine globale Katastrophe verhindern wollen, müssen wir irgendetwas Radikales tun – und ich meine wirklich tun. Aber ich glaube nicht, dass wir das machen werden. Ich glaube, wir sind nicht mehr zu retten. Ich habe einem der nüchternsten und klügsten Forscher, der mir jemals begegnet ist, einem jungen Kerl aus meinem Labor, der sich weiß Gott in diesen Dingen auskennt, die Frage gestellt: Wenn er angesichts der Situation, mit der wir derzeit konfrontiert sind, nur eine einzige Sache tun könnte, was wäre das? Wissen Sie, was er geantwortet hat?

- Ich würde meinem Sohn beibringen, wie man mit einem Gewehr umgeht.“ (6)

 

  1. http://www.weltbevoelkerung.de/meta/whats-your-number.html
  2. http://www.live-counter.com/autos/
  3. Alan Weisman: Countdown. Hat die Erde eine Zukunft? S.28
  4. Stephen Emmott: Zehn Milliarden, S. 194
  5. https://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Redaktion/Institute/Sozialwissenschaften/BF/Lehre/Materialien/Neue_Studie__DIW-Experten_bezweifeln_Mangel_an_Fachkraeften_-_SPIEGEL_ONLINE_-_Nachrichten_-_Wirtschaft.pdf
  6.  a.a.O. S.202ff