Good Bye Mohammed

Mohammed

Glauben heißt Nichtwissen

Über kosmische Zischer und Jungfrauen, die eigentlich Weintrauben sind.

 

Kaum hatte ich das Licht der Welt erblickt, fuhr aus einer günstigen Sternenkonstellation ein kosmischer Zischer auf mich herab. Wassermann – was will ich mehr, ewig begünstig vom astrologischen Schicksal brauchte ich mich nie mehr anstrengen – die Sterne haben mir alles gegeben. Bei meinen Weltreisen habe ich dann auch erfahren, dass ich ein chinesischer Büffel und ein burmesischer Elefant bin, wer kann das schon von sich behaupten! Ich musste andere leidgeprüfte Geschöpfe sehen, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat – indische Leichenverbrenner müssen als „Unberührbare“ brav zündeln, um nach vielen Wiedergeburten endlich in der Kaste der Brahmanen ihr Glück zu finden. Oder die armen Buddhisten – asketische Entbehrungen sind notwendig um nach vielen leidvollen Leben im Nichts eines schwarzen Loches zu verschwinden. Da habe ich es wirklich gut, dank der Inkas, Mayas und anderer netter Völker geht die Sonne auch immer noch im Osten auf – der hunderttausenden Menschenopfer sei dank! Auch im Jenseits habe ich gute Karten, nachdem ich noch niemand umgebracht habe, wird mich mein Gott wohl ins Paradies einlassen – ach so, das ist nicht sicher? Vielleicht wäre ein Märtyrerselbstmord der richtige Weg? Möglichkeiten gäbe es hier viele, wie ich dem Compact Spezial Nr. 5 entnehmen muss. Unter dem Titel „Wir werden eines Tages Europa erobern“ meint ein islamischer Dschihadist: „Nehmt Bomben, sprengt sie in die Luft. Oder stecht sie mit dem Messer ab – Christen, Juden, selbst 500 Millionen schiitische Glaubensbrüder sollen getötet werden.“ – Ich glaube er irrt, er wurde getäuscht, denn das mit dem Paradies, wo die alten Jungfern warten, ist ein Schmäh, wie überhaupt das mit dem ganzen Islam. Für Mohammeds Existenz gibt es keinerlei historische Quellen, nur religiöse Behauptungen – anscheinend ist das alles ein riesiges orientalisches Märchen, das behauptet zumindest Norbert G. Pressburg in seinem wissenschaftlichen, lesenswerten Buch: „Good Bye Mohammed“. Starker Tobak den er hier mit archäologischen und neuesten Quellen den verblüfften orientalischen Bartträgern vorsetzt. Der Koran wurde erst im 9.Jahrhundert handschriftlich in Koranarabisch verfasst, 200 Jahre wurden die islamischen Geschichten nur mündlich, an Wüstenlagerfeuern weitererzählt. Und ursprünglich auch in aramäischer Sprache – na wenn man da so zwei Jahrhunderte von Vater zu Sohn, von Großvater zu Enkel in unterschiedlichen Sprachen endlose und schwierige Suren weitererzählt, da kann es schon zu Übersetzungsfehler kommen, passiert ja uns auch beim „Stille Post“ spielen. Der Semit und Sprachforscher Christoph Luxenberger raubt den lüsternen Selbstmordbegeisterten allerdings auch die letzte Illusion endlich unbekleidete Frauen sehen zu dürfen, denn die Paradiesjungfrauen in Sure 44:54 lesen sich richtig übersetzt wie folgt: „Wir werden es ihnen unter prachtvollen Weintrauben behaglich machen.“ Die „gereinigten Gattinnen“ entpuppen sich als „allerlei Arten von reinen Früchten“. Einen Lichtblick für nach Frauen gierenden jungen Moslem gibt es, denn auch das mit der Kopftuchverhüllung ist falsch übersetzt.  Nicht laut Max Henning: „ihr Tuch über den Busen schlagen“, sondern, wieder zurück zum ursprünglichen aramäischen Text: „Sie sollen sich ihre Gürtel um die Lenden binden“ ist richtig (a.a.O. S. 31ff).

Doch schön der Reihe nach. Was behauptet Norbert Pressburger alles? Er zitiert etwa Gustav Weil: für diesen Orientalisten war bereits im 19. Jahrhundert klar, dass die rein mündlichen Überlieferungen des Lebens des Propheten, seiner Taten und Aussprüche, über Generationen weitergegeben, als Quelle für historische Vorgänge wertlos ist. Primärquellen aber sind die unabdingbare Grundlage jeder wissenschaftlichen Forschung und Lehre – eine akademische Bankrotterklärung. Das aber bedeutet doch, dass die hochgepriesene Imamausbildung an österreichischen Universitäten keine wissenschaftliche Basis hat, also eine Fakultät für orientalische Märchenerzähler vom Steuerzahler finanziert wird. Worauf stützt sich der Islam denn überhaupt?

Der Erzengel Gabriel hat über einen Zeitraum von 23 Jahren 114 Suren dem Analphabeten Mohammed diktiert, der hat das wieder mündlich weitergegeben. „Der Prophet selbst zog bisweilen Suren zurück oder änderte sie ab. So bezeugt der Schreiber Ubay, die Sure 33 habe 200 Verse umfasst, vorhanden waren aber nur 73. Aischa, die Lieblingsfrau des Propheten, berichtete, sie habe ein paar Verse unter dem Bett aufbewahrt, die seien aber von einer Ziege gefressen worden“ (a.a.O. S.16).  „Die erste Druckversion des Korans gab es 1802 in Kazan, Russland. Änderungen, Fehler, Fälschungen und Irrtümer sind zu Tausenden belegt. Nach islamischer Lehre ist jede Änderung am originalen Text eine Gotteslästerung. Nimmt man diese Aussage ernst, dann ist der heute offizielle Koran eine einzige Gotteslästerung“ (S.51). Nach dem Koran sind die Hadithe, Aussprüche und Handlungen des Propheten, die wichtigsten religiösen Quellen des Islam. Die Zahl der Hadithe überschreitet die Millionengrenze, welche auch erst 150 bis 250 Jahre nach seinem angeblichen Tode niedergeschrieben wurden. Ein Beispiel: Abu Huraira berichtet IV, 24 „Der Gesandte Gottes sagte – Uriniere ja nicht in stehende Gewässer. Denn später braucht ihr dieses Wasser vielleicht, um euch zu waschen“ (S.55). „Im 9. und 10. Jahrhundert gab es eine wahre Hadith-Industrie. Hadithe wurden gegen Bestellung und Bezahlung ausgestellt“ (S.59) – Auch das wird unseren wissenschaftlich geprüften Märchenerzählern sicherlich universitär vermittelt werden. Pressburg behauptet, es gibt keinerlei Beweise, dass Mohammed überhaupt gelebt hat. „Das gesamte Konstrukt des Lebens und Wirkens des Propheten, die Sira, die Lebensbeschreibung des Propheten, ist nichts anderes als biographisch aneinadergereihtes Hadithmaterial. Weil die Quellen vollkommen obskur und nicht verifizierbar sind, kann man die Hadithe getrost als eine Märchensammlung bezeichnen“ (S.62)  - Vom historischen Mohammed fehlt jede Spur! „Wir wissen absolut nichts über ihn“ (S.93). Trotzdem beginnt 622 n.Chr. die islamische Zeitrechnung mit der fiktiven Flucht eines fiktiven Propheten von Mekka nach Medina. Allerdings wäre um diese Zeit eine historische Parallele zu verorten, welche die Moslems umdeuteten: Maavia, der Vorsteher der Schutzgewährer in der Residenzstadt Damaskus, mit dem christlichen Heiligtum um das Grab Johannes des Täufers. „Muhamad“ war damals kein Name, sondern ein Titel – „der zu Preisende, der Gepriesene“.

Glauben heißt Nichtwissen, aber das ist ja das mystische jeder Religion. Erst im Jenseits folgt die Überraschung, nur die Moslems glauben, ein nichtexistierender Prophet schenkt ihnen bereits im Diesseits alles, auch unsere schöne Heimat! Eigentlich gehört eine Buchverteilungsaktion „Lesen!“ gestartet, mit „Good bye Mohammed“. Speziell für den Herrn Kurz, den Außenministerspieler, der behauptet, die Moslems sind gescheiter als die Österreicher – lesen Herr Kurz, erst sponsieren, dann regieren! „All das Genannte ist in Summe nichts anderes als das Konzept einer Wüstengesellschaft vor 1400 Jahren – und just nach diesem Konzept will man die Gegenwart bewältigen und eine Zukunft schaffen. Im islamischen Verständnis ist Religion immer noch öffentlich, ihr haben sich sämtliche Lebensbereiche unterzuordnen, das „wirkliche“ Recht ist religiöses Recht, eine Trennung von Religion und Staat ist nicht vorgesehen. Deshalb ist der Islam politisch.“ (S.235ff)

Ach ja – Moslems sind so intelligent Herr Kurz! „Die gesamte arabische Welt brachte es im Zeitraum von 1980 bis 2000 auf 370 Patente. Israel auf 7.650, Südkorea auf 16.300. Völlig abgeschlagen sind alle arabischen Länder in der Bildung. Der hohe – bei Frauen dramatisch hohe – Prozentsatz an Analphabeten schlägt sich in der Buchproduktion nieder. Bei einem Weltbevölkerungsanteil von 5% ging gerade 1% der weltweiten Buchproduktion auf die arabischen Länder – meist religiöse Titel“ – aber wozu Intelligenz? Allah gibt den Moslems die ganze Welt und sie greifen zu!

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Good_Bye_Mohammed

http://islamfacts.info/Islamfacts/Start.html

 

http://www.inarah.de/cms/rezension-good-bye-muhammad.html