05/2015

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Grüne ohne Zukunft

Im Nahen Osten zerstören die IS-Terroristen unwiederbringliche kulturgeschichtliche Einzigartigkeiten. In Wien zerstören die Grünen das Andenken an Gefallene.

In der Wiener Stiftskirche wird nun die Gedenktafel an Generaloberst Alexander Löhr über Betreiben des grünen Nationalratsabgeordneten Harald Walser entfernt. Alexander Löhr galt als Gründer der k. u. k. und der österreichischen Luftstreitkräfte. 1939 wurde er als Generalleutnant in die Luftwaffe der Deutschen Wehrmacht übernommen. Dort stieg er zum Generalobersten auf und kommandierte schließlich die Heeresgruppe Südost. Nach dem Krieg geriet er in jugoslawische Gefangenschaft und wurde 1947 von den Tito-Jugoslawen als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet. Ihm wurde vor allem der 1941 erfolgte Luftangriff auf Belgrad zur Last gelegt.

Zu Allerheiligen 1955, wenige Tage nach Abzug des letzten Besatzungssoldaten, gedachte der Wiener Aero-Club seinem ehemaligen Mitglied und ließ in der Stiftskirche eine Tafel mit der Inschrift: „Dem unvergesslichen Kameraden Generaloberst Alexander Löhr, Kommandanten der Österreichischen Luftstreitkräfte“ anbringen.

Bereits im September letzten Jahres hetzte ein Abordnung der Wiener Grünen unter Mithilfe des Grünen Parlamentsklubs gegen das Andenken Löhrs.

Nun gab die Militärdiözese, in deren Besitz sich die Stiftskirche befindet, nach und erklärte sich bereit, die Gedenktafel des Aero-Clubs zu entfernen.

Damit „auf den Geschmack gekommen“ fordert nun die grüne Neubauer Bezirkspolitikerin Ursula Berner laut einer Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs, „dass nun die in der Kirche noch verbliebenen zahlreichen Ehrentafeln für zu Tode gekommene Wehrmachtsangehörige schleunigst abzunehmen seien“.

Diese unappetitliche Form der Umgangs mit dem Andenken Verstorbener sollte sich aber schon bald rächen, glaubt man der Ansicht des Kaisersohnes Otto von Habsburg, der in einem Interview gemeint hatte: „Wer nicht zu seiner Vergangenheit steht, hat keine Zukunft.“

Kurz bleibt dabei: Österreicher dümmer als Zuwanderer

"Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher". Diesen verheerenden Satz sagte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Veranstaltung in der Gemeinde Gerasdorf bei Wien und er wurde glatt vom Redakteur des anwesenden Bezirksblatts in der nächsten Ausgabe zitiert. Die gar nicht schmeichelhafte Aussage über die Österreicher schlug hohe Wellen, und als Unzensuriert.at den Minister mit seiner Feststellung konfrontierte, schwieg der PR-Apparat des 28-Jährigen plötzlich. Von seinem Pressesprecher, Gerald Fleischmann, kam auch nach vier Tagen keine Antwort. Jetzt aber musste Kurz doch noch Stellung beziehen und eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Walter Rosenkranz beantworten.

Zuwanderer mit höherer Qualifikation

Sebastian Kurz bestätigte darin die von ihm getätigte Aussage in Gerasdorf und versuchte diese nun mit Statistiken zu belegen. Demnach hätten im Schnitt Zuwanderer aus EU-Staaten eine höhere Qualifikation (rund 50 Prozent besitzen die Matura bzw. haben ein Hochschulstudium absolviert) als der Durchschnitt der Österreicherinnen und Österreicher (rund 30 Prozent). Vor allem durch die Zuwanderung von Studierenden erhöhe sich das Qualifikationsniveau. Im Jahr 2013 verfügten beispielsweise 15,6 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über einen akademischen Abschluss, wogegen dieser Anteil bei allen Zuwanderern 21 Prozent und bei den Zuwanderern aus anderen EU-Staaten, dem EWR und der Schweiz 26,3 Prozent betrug.

Statistik je nach Belieben

Eine bekannte Redewendung besagt, dass man nur jener Statistik Glauben schenken dürfe, die man selbst gefälscht habe. Abgesehen davon gibt es dazu offensichtlich unterschiedliche Quellen und Zahlen, auf die je nach Belieben zugegriffen wird. Denn selbst auf der Homepage von Kurz, dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), ist unter der Rubrik "Zahlen und Fakten: Wie gebildet sind Migranten?" nachzulesen, dass nur sechs Prozent der ex-jugoslawischen und vier Prozent der türkischen Migranten einen Uni-Abschluss haben. Außerdem würden sich Probleme junger Migranten schon zu Beginn ihrer Bildungskarriere zeigen. Sebastian Kurz tut aber immer so, als wären die Österreicher dümmer als die Zuwanderer, wohl mit dem Hintergedanken, die Migranten besser zu stellen.

AMS-Chef Johannes Kopf: Zuwanderung ist schuld an der Arbeitslosigkeit

Die Zuwanderung sei schuld an der größten Arbeitslosigkeit seit 1953 in Österreich. Das sagt nicht etwa ein FPÖ-Funktionär, sondern einer der beiden Chefs des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf. In einem profil-Interview sagt er: „Wir täten uns mit weniger Zuwanderung derzeit leichter.“ Kopf muss seit vielen Monaten schlechte Nachrichten überbringen – die Zahl der Arbeitslosen steigt und steigt, derzeit ist sie bei 450.000 angelangt.

Sozialstaat statt Zuwanderung

Die FPÖ warnt seit Jahren vor einer zügellosen Zuwanderung. „Sozialstaat statt Zuwanderung“, war auf den Wahlplakaten der Blauen bei der vergangenen Nationalratswahl zu lesen. Doch die Regierungsparteien spielten diesen Slogan bestenfalls als „ausländerfeindlich“ herunter. Und sie agierten weiterhin „inländerfeindlich“, in dem sie weder etwas gegen den Zustrom aus allen Herren Ländern etwas unternahmen, noch Maßnahmen zur Eindämmung dieser steigenden Arbeitslosigkeit ergriffen.

„Im Vorjahr hatte Deutschland 437.000 Zuwanderer – und das zehn mal kleinere Österreich 55.000, dazu Einpendler aus Ungarn“, so Kopf im profil. Vor 20 Jahren hätten 20.000 Deutsche in Österreich gearbeitet, nun seien es fast 100.000. Die Deutschen seien gemeinsam mit den Ungarn die stärkste Zuwanderungsgruppe, und die Arbeitnehmer aus diesen Ländern seien sehr gut ausgebildet.

Verdrängung am Arbeitsmarkt

Dadurch komme es zu einer Verdrängung, denn die Anforderungen an die Arbeitnehmer würden immer mehr. „Ein Lagerarbeiter musste früher nur stark sein. Heute muss er Stapler fahren und Lagerlogistiksoftware bedienen können“, gibt Kopf zu bedenken. Was Kopf nicht bedenkt, ist, dass es gerade in der Baubranche oder in der Gastronomie oft nicht darum geht, ob der Arbeitssuchende eine gute Ausbildung hat, sondern darum, um wie viel Lohn er bereit ist zu arbeiten. Der Zuzug in den vergangenen Jahren hat nämlich nicht nur zu einer dramatischen Lage auf dem Arbeitsmarkt geführt, sondern auch zu einem Lohndumping, das österreichische Arbeitnehmer zusätzlich benachteiligt.

http://www.unzensuriert.at/content/0017473-Tunesien-Attentate-zeigen-Arabischer-Fruehling-Truemmern

38.000 Euro Schulden pro Person, das ist natürlich viel zu wenig

Der Umstand, dass die Republik Österreich mittlerweile mit rund 38.000 Euro pro Person verschuldet ist – also schlappen 152.000 Euro für eine vierköpfige Familie –, ist für all jene mieselsüchtigen Spaßbremsen in Politik und Medien, die noch immer nicht kapieren wollen, dass Wohlstand entweder a) durch Schulden des Staates oder b) das bunt Bedrucken von Papierstücken entsteht, in diesen Tagen wieder einmal Grund zu beckmesserischem Geraunze.

Doch zum Glück ist es nun den Ökonomen der Arbeiterkammer (AK) gelungen, der weinerlichen These von angeblich zu hohen Staatsschulden einen geradezu tödlichen Schlag zu versetzen. „Die Budgetsituation ist deutlich günstiger als vielfach dargestellt“, behauptet die AK in einer Aussendung, was angesichts einer Rekordverschuldung trotz Rekordsteuereinnahmen etwas überraschend daherkommt. Denn würde man die Kosten der Hypo-Abwicklung beiseitelassen, betrüge das Defizit des Jahres 2014 nur noch ein Prozent der Wirtschaftsleistung, also rund 3,3 Milliarden Euro. Für die AK gleichsam eine Petitesse.

Logisch, dass die im Kanzleramt sehr einflussreiche und aus Zwangsabgaben der Arbeitnehmer finanzierte AK daraus den Schluss zieht, „Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung“ (was auch immer damit gemeint ist) seien „leistbar“. Denn: „Das Budgetdefizit kann keine Ausrede mehr sein.“ Man kann das nicht anders interpretieren denn als Appell an den Staat, sich doch bitte wieder einen kräftigen Schluck aus der Kreditflasche zu genehmigen, anstatt der reaktionären These, wonach man langfristig nicht mehr ausgeben könne, als man einnimmt, Gehör zu schenken.

Es ist dies ein Weg, der sich ja in Österreich schon bisher überaus bewährt hat. Allein in den vergangenen zehn Jahren sind die Schulden der Republik von rund 170 Milliarden um bescheidene 100 Milliarden auf nunmehr 278 Milliarden angewachsen – ein Weg, der ganz zweifellos nachhaltig und unbegrenzt fortführbar ist, jedenfalls in der wunderbaren Welt der AK-Ökonomie. (Nebenbei bemerkt: Von diesen 100 Milliarden entfallen gezählte fünf auf die Hypo-Katastrophe; ein weiterer Beweis für die in diesem Milieu beliebte These, ohne Bankenkrise wäre das Budget hoch weiß.)

Geschuldet ist das ziemlich robuste Anwachsen der Staatsschulden im Wesentlichen übrigens einem Phänomen, an dem die AK und ihre Funktionäre nicht ganz unbeteiligt sind: Dass nämlich die Sozialausgaben der Republik in den vergangenen 15 Jahren im Schnitt doppelt so schnell wachsen wie die Wirtschaft insgesamt. Was die schweizerische „NZZ“ zu der herzlosen Diagnose veranlasste, Österreich lebe „immer ungenierter über seine Verhältnisse“.

Wie dringend notwendig die von der AK eingemahnte Aufstockung des Schuldengebirges geworden ist, zeigt schließlich auch ein Blick in die sogenannte Eröffnungsbilanz der Republik Österreich, in der wie bei einem Unternehmen die Vermögenswerte auf der einen und die Verbindlichkeiten auf der anderen Seite einander gegenübergestellt werden.

Dabei zeigt sich, dass der Staat (Stand 2013) um eher bemerkenswerte 134 Milliarden mehr Verbindlichkeiten als Vermögenswerte in seinen Büchern stehen hat, was bei einem gewöhnlichen Unternehmen eine eher abrupte Insolvenz zur Folge hätte. Dass in einer derartigen Situation die Schulden möglichst energisch und flott aufzustocken sind, um weiteres Unheil abzuwenden, ist im Milieu der AK-Ökonomen offenbar gesichertes Wissen, schließlich „kann das Budgetdefizit keine Ausrede mehr sein“.

In einem Punkt hat die Zwangskammer der Unselbstständigen freilich recht: Die Arbeitslosigkeit ist in der Tat beschämend hoch. Aber deshalb hat die Regierung ja jetzt auch im Weg der sogenannten „Steuerreform“ die Lohnnebenkosten der besser qualifizierten und verdienenden hinaufgeschnalzt und damit deren Arbeit verteuert. Das wird sicher viele neue Jobs ergeben. Ganz sicher.

E-Mails an: debatte@diepresse.com

Zum Autor:

Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des
Neoliberalismus“.

Die Arbeitslosigkeit beginnt nicht beim AMS, sondern in der Schule

Vor einem halben Jahr geisterte die Meldung durch das Land, dass das Arbeitsmarktservice sogar Schulungen für arbeitslose Profifußballer im Angebot hat. Da trafen sich tatsächlich Kicker, die bis vor Kurzem noch fette Gagen kassiert hatten, auf einem Sportplatz im Burgenland und übten ihre Reintegration in den Arbeitsmarkt. Man kann also wirklich nicht sagen, dass hierzulande zu wenig für Menschen ohne Beschäftigung unternommen wird.

Trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit von Monat zu Monat. Im März waren fast 430.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir zu sehr damit beschäftigt sind, Arbeitslosen zu helfen, wieder einen Job zu bekommen. Und viel zu wenig damit, den oft schon vorgezeichneten Weg hin zur Arbeitslosigkeit rechtzeitig zu verlassen.

Der Weg in die Arbeitslosigkeit beginnt in der Schule. Dort bilden wir am Arbeitsmarkt vorbei. Von einem Ausgleich der Nachteile, aus einem bildungsfernen Elternhaus zu kommen, ganz zu schweigen. Ein Kind eines Arbeiters mit Migrationshintergrund schafft in 56 Prozent der Fälle bestenfalls einen Pflichtschulabschluss. Akademikerkinder werden mehrheitlich selbst einmal ein Studium absolvieren. Und bevor der reflexartige Ruf nach mehr Umverteilung und sozialer Zuwendung ertönt: Ein bisschen mehr fordern und weniger fördern wäre ab und zu auch ganz förderlich.

Das persönliche Problem der Arbeitslosigkeit beginnt für viele nach dem letzten Schultag. Wenn uns die Statistik also erklärt, dass die Arbeitslosigkeit bei den unter 20-Jährigen ohnehin nur um 3,1 Prozent gestiegen ist, dann spricht sie nur von jungen Menschen, die bereits einen Job verloren haben. Jene, die noch nie einen hatten und deshalb irgendeine Zusatzausbildung, eine Schulung, ein Praktikum absolvieren und von den Eltern finanziert werden, werden nicht erfasst. Die Arbeitslosigkeit bei den Jungen ist in Wahrheit dramatischer, als sie offiziell erscheint. Auch die Gefahr, seinen Job zu verlieren, ist bei jungen Mitarbeitern wesentlich – nämlich um 100 Prozent – höher als bei älteren Arbeitnehmern.

Besonders putzig sind an Tagen der allgemeinen Arbeitslosigkeitsempörung Appelle an die Wirtschaft, ältere Mitarbeiter nicht an die frische Luft zu setzen. Jeden Ersten im Monat immer dieselbe Leier. Die bösen Betriebe entledigen sich der Alten. Das ist leider nur ein winzig kleiner Teil der Wahrheit.

Laut Daten des Ökonomen Ulrich Schuh von Eco-Austria steigt die Arbeitslosigkeit der Älteren signifikant kurz vor deren Pensionierung an. Es liegt also der Verdacht nahe, dass hier in vielen Firmen systematisch via AMS frühpensioniert wird. Und natürlich wälzen in diesen Fällen Unternehmer Personalkosten an den Sozialstaat ab. Allerdings tut man sich in Österreich nicht sonderlich leicht, einen über 50-Jährigen einfach zu kündigen. Da muss auch der Betriebsrat mitreden und gegebenenfalls mitspielen. Es sind also nicht die bösen Unternehmer allein, es stecken wohl auch die Gewerkschafter unter dieser AMS-Decke.

Wenn es um Lösungen geht, gibt es in Österreich nur ein probates Mittel: Strafe. Die beliebteste politische Geste ist der erhobene Zeigefinger. Unternehmer sollen Strafe zahlen, wenn sie die erforderliche Quote für ältere Arbeitslose nicht erfüllen. Ganz nach dem Motto: Wir lösen ein Problem, indem wir es verbieten. „Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen!“

Welches Problem? Die liberale Denkfabrik Agenda Austria kommt zum Schluss, dass es kaum ein Land gibt, in dem die Arbeitskosten am Ende der Beschäftigung so hoch sind wie bei uns. In Großbritannien sinken die Kosten bei den Älteren sogar. Die Einkommenskurve ist in Österreich steiler als in Deutschland. Es geht nicht darum, dass Ältere weniger verdienen sollen. Statt sie via Krankenstand und AMS in eine neue und extrem teure Form der Frühpension zu schicken, könnte man die Lohnnebenkosten für diese Gruppe senken. Dann zahlen sie zwar nicht mehr ins Sozialsystem ein, werden aber auch nicht mehr darin „verräumt“. Denn das haben sich – oft lang gediente – Mitarbeiter im wahrsten Sinn des Wortes nicht verdient.

http://www.focus.de/panorama/welt/umstrittene-werbemassnahme-darum-fahren-jetzt-busse-mit-hitler-bildern-durch-philadelphia_id_4586716.html

http://zurzeit.eu/artikel/2070-weltweit-mehr-moslems-als-christen_156?SID=26803a8eb2d88dab459f35515beba2cbef21bb62

http://www.unzensuriert.at/content/0017509-Eva-Glawischnig-Eine-alarmistische-Helikopter-Mutti

http://www.unzensuriert.at/content/0017507-Nach-Arbeit-im-Gefaengnis-Psychologe-warnt-vor-muslimischer-Zuwanderung
 

Wilders und Strache: Die vergebliche Suche nach dem moderaten Islam

Journalisten bei der gemeinsamen Pressekonferenz von HC Strache und Geert Wilders waren bemüht, Differenzen zwischen den Parteien der beiden Politiker herauszuarbeiten. Tatsächlich stimmen die FPÖ und die „Partei für die Freiheit“ (PVV) nicht in allen Politikfeldern überein. Auch in den Themenfeld, dem sich der gemeinsame Auftritt widmete, gibt es Unterschiede. Der Niederländer Geert Wilders kritisiert „den Islam“, der Österreicher HC Strache hingegen zieht gegen „den Islamismus“ zu Felde.

Dschihadisten sind für Moslems Helden

Doch blickt man auf Zahlen und Fakten, so stellt sich dieser Unterschied als nicht allzu groß heraus. Wilders zitierte in der Pressekonferenz und auch in der abendlichen Rede zum Thema „Europas Bedrohung durch die Islamisierung“ eine Studie, wonach 73 Prozent der in Holland lebenden Muslime ihre Glaubensbrüder, die in Syrien den Dschihad kämpfen, für Helden halten. 80 Prozent der türkischen Jugendlichen in die Niederlande fänden an Gewalt gegen Nicht-Muslime nichts Anrüchiges. Fast zwei Drittel der Muslime in Österreich seien der Meinung, dass man Juden nicht vertrauen könne. Und elf Prozent der Muslime in der Niederlanden seien nach einer Studie der Universität Amsterdam bereit, für den Islam Gewalt einzusetzen. Das sind bei rund einer Million Muslime im Land immerhin mehr als 100.000 Menschen.

Ähnliche Entwicklungen zeigte HC Strache auf. Allein in Wien gebe es 21 salafistische Kindergärten und Privatschulen, in denen schon die Kleinsten radikalisiert und Lehren wie im Mittelalter verbreitet würden. In einem Schulbuch für den islamischen Religionsunterricht wurde der Märtyrertod verherrlicht und die Unterdrückung der Frauen und der Ungläubigen propagiert, wie die Freiheitlichen schon vor Jahren aufdeckten. Und eine salafistische Organisation verteile in Wien und anderen Städten Gratis-Korane. Jeder fünfte Islamist, der nach Syrien in den „Heiligen Krieg“ gezogen ist, wurde über diese Organisation rekrutiert.

Radikaler Islamismus reicht bis in offizielle Moslem-Vertretungen

Auch in Österreich reicht der radikale Islamismus weit in die offiziellen organisationen der Muslime hinein. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) wird von einem Präsidenten (Fuat Sanac) geführt, der der Islamischen Föderation angehört, der Vertretung der fundamentalistischen Milli-Görüs-Bewegung. Und selbst der Präsident dieser IGGiÖ sah sich dazu veranlasst, die offizielle Jugendorganisation „Muslimische Jugend Österreich“ zu kritisieren, weil hinter ihr „alte Männer mit Bärten“ – gemeint ist die Muslimbruderschaft – stecken würden, wie HC Strache in der Hofburg berichtete. Der lange Arm dieser Muslimbruderschaft reiche sogar bis in die Ausbildung für islamische Religionslehrer, wie der Kurier berichtete. Damit werde die Steinzeitmentalität des radikalen Islam an eine junge Generation weitergegeben.

Wilders glaubt nicht an reformierten Islam

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Bedeutung zwischen Islam und Islamismus. Geert Wilders‘ Antwort darauf:

Ich glaube nicht in einen reformierten Islam. Und denen die das tun, sage ich: Auch wenn es möglich wäre, so würde das Jahrzehnte dauern. Solange können wir nicht warten. Wir haben jetzt ein Problem.

Falsche Toleranz ebnet dem Islam den Weg

Ein Problem, das sich nur lösen lässt, wenn die eigene Gesellschaft Stärke zeigt, waren sich Strache und Wilders in der Hofburg einig. Es sei die falsche Toleranz der Gutmenschen gegenüber islamischer Intoleranz, die das Problem verschärfe. Gegen diese Toleranz gelte es anzukämpfen, so Strache:

Gegen eine angebliche „Toleranz“, die es zulässt, dass eine Moschee samt Minarett nach der anderen quer durch Österreich gebaut wird, obwohl die Österreicher das nicht wollen.

Gegen eine „Toleranz“, die es nicht für nötig hält, dass in Moscheen auf Deutsch gepredigt wird, damit man auch alles verstehen kann.

Gegen eine „Toleranz“, die nichts dabei findet, dass Frauenrechte durch Zwangsehen oder Kopftuchzwang mit Füßen getreten werden.

Gegen eine „Toleranz“, die gewaltbereite Dschihadisten als verführte Opfer betrachtet.

Und gegen eine „Toleranz“, die islamistische Hassprediger duldet, die unsere Verfassung ignorieren und die Scharia als einzig gültiges Gesetz ausrufen.

Politiker biedern sich nach Terroranschlägen an

Die meisten Politiker würden die Augen vor der Realität verschließen, beklagte Strache. Jeder noch so blutige Terrorakt verleite sie nur dazu, sich noch mehr anzbiedern:

Jeden Tag hören wir das widerliche Mantra, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Bei jeder Schreckenstat, die im Namen des Islam geschieht, stürmen Barack Obama, David Cameron, Angela Merkel, mein eigener Premierminister Mark Rutte zu den Fernsehkameras, um der Welt zu erklären, dass die Taten nichts mit dem Islam zu tun haben. Für wie dumm halten die uns?

Wer die westlichen Werte anerkennt, ist kein Moslem mehr

Zwischen Islam und Terrorismus besteht eine direkte Verbindung. Diese können Muslime in Europa nur kappen, wenn sie sich vorbehaltlos zu den Werten der Länder bekennen, in denen sie leben wollen. Wer das nicht tut und auf die Scharia, die Unterdrückung der Frau oder die Geringschätzung Andersgläubiger beharrt, der ist ein Islamist. Wer das aber tut, der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder kein Moslem mehr.

http://www.unzensuriert.at/content/0017461-Tuerkische-Gemeinde-fordert-Kriminelle-Migranten-sollen-bleiben

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/martinengelberg/4697718/Wenn-das-Bose-es-schafft-in-unser-Kontrollzentrum-einzudringen?_vl_backlink=/home/index.do

http://www.stern.de/politik/ausland/boko-haram-kaempfer-sollen-ihre-eigenen-frauen-getoetet-haben-2183280.html

http://www.unzensuriert.at/content/0017475-Amadeus-Awards-mit-ein-paar-kleinen-Hurenkindern

http://diepresse.com/home/bildung/schule/4698551/Jeder-siebte-Erstklassler-versteht-kein-Deutsch?_vl_backlink=/home/index.do

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4698543/Arbeitsmarkt_Viele-Depressionen-wenig-Krankenstaende?from=gl.home_wirtschaft

 

Heute um 1:28 PM

http://www.unzensuriert.at/content/0017568-Tuerken-verhoehnen-Voelkermord-Armeniern-im-Ersten-Weltkrieg

http://www.unzensuriert.at/content/0017569-Jeder-dritte-Verdaechtige-ist-Auslaender

http://www.unzensuriert.at/content/0017561-Sozialbetrug-Salafistischer-Hassprediger-sorgt-fuer-Eklat-im-Gerichtssaal

http://www.unzensuriert.at/content/0017555-Intimdusche-fuer-Muslime-flutet-neue-Toilettenanlage

aufgegriffenen Syrer verzehnfacht - GRAFIK

Utl.: Syrische Familie muss mindestens 30.000 Euro für Schleppung
von Syrien bis Österreich zahlen - Starke Steigerungen auch
bei Irakern, Eritreern, Kosovaren und Somaliern - GRAFIK =

Wien (APA) - Bis zu 12.000 Euro muss ein Syrer für eine Schleppung von seiner Heimat bis nach Österreich und darüber hinaus zahlen. Eine Familie kostet das mindestens 30.000 Euro. Trotz solcher Summen hat sich die Zahl der aufgegriffenen Staatsbürger aus dem Kriegsland im Nahen Osten 2014 gegenüber 2013 verzehnfacht. Das geht aus dem der APA vorliegenden Schlepperbericht des Bundeskriminalamts (BK) hervor.

Demnach wurden im Vorjahr 9.083 Syrer bei der Einreise nach Österreich aufgegriffen, für 2013 wurde die Zahl mit 847 angegeben. Die Zahlen des aktuellen Schlepperberichts stimmen allerdings nicht mit denen des Berichts davor überein. Laut Oberst Gerald Tatzgern, Leiter des Büros für Menschenhandel und Schlepperei im BK, handelt es sich bei den Zahlen nämlich um Momentaufnahmen. Stellt sich danach heraus, dass ein Aufgegriffener etwa Staatsbürger einer anderen Nation ist, als von ihm ursprünglich angegeben, ändert das nachträglich auch die Statistik.

Insgesamt wurden im Vorjahr 34.070 Personen aufgegriffen, um 24 Prozent mehr als 2013. Neben den Syrern waren laut BK auch bei Irakern, Somaliern, Eritreern und Kosovaren Steigerungen von mehreren hundert Prozent zu beobachten. Starke Rückgänge gab es hingegen bei Menschen aus Pakistan, der Russischen Föderation (Tschetschenien), Indien, Algerien und Marokko. Tatzgern sagte, nach den ersten Beobachtungen dürfte sich der Trend 2015 bei den Steigerungsraten fortsetzen. Aktuell sehe man auch wieder steigende Zahlen bei den Einreisenden aus Afghanistan.

Syrische Flüchtlinge können sich die horrenden Preise für die Schleppungen offenbar auch leisten. "Bei Schiffspassagen von Afrika nach Europa wurden teilweise 'Abladungen' registriert. Das heißt, Afrikaner wurden wieder vom Schiff gebracht, weil die Schlepper Syrer mitnehmen konnten. Die Syrer zahlen mehr", schilderte Tatzgern. 4.000 Euro kostet die unter Deck besonders gefährliche Überfahrt pro Person. An Deck ist es um 2.000 Euro teurer.

Syrische Flüchtlinge kommen teilweise mit großen Summen: Tatzgern zufolge wurden sie mit bis zu 10.000 Euro aufgegriffen. Sie dürften eine Anzahlung geleistet und mit den Schleppern ausgemacht haben, den Rest bei erfolgtem Transport zu zahlen. Billig ist die Reise nach Westeuropa auch aus den Flüchtlingslagern in der Türkei nicht: Eine Person muss dafür 6.000 bis 10.000 Euro zahlen. Von Griechenland nach Österreich und weiter kostet es für eine Einzelperson 3.000 bis 5.000 Euro. Wesentlich billiger ist es von Serbien nach Österreich: Zwischen 700 und 1.200 Euro pro Person.

Starke Steigerungsraten gab es laut BK auch bei den angezeigten Schleppern. Von 352 im Jahr 2013 erhöhte sich die Zahl auf 511. Von den mehr als 34.000 Aufgegriffenen wurden nach den Erkenntnissen der Ermittlern 20.768 geschleppt.

Die für Österreich wichtigsten Routen sind nach wie vor die Eastern Mediterranean Route per Schiff nach Italien und dann weiter nach Österreich und dann in Richtung Nordwesteuropa sowie die Western Balkan Route entweder von der Türkei ausgehend über Bulgarien, Rumänien und Ungarn oder über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn. Die meisten angezeigten Schlepper stammten übrigens aus Ungarn. Diese dürften vor allem als Transporteure fungieren. Der Westbalkan ist auch einer der Schwerpunkte in der Arbeit heimischer Ermittler und von Kooperationsprojekten mit den jeweiligen Polizeiorganisationen.

http://www.unzensuriert.at/content/0017581-Sensationsfund-der-Krone-Conchita-Wurst-endlich-nackt

http://www.unzensuriert.at/content/0017574-Die-Jugend-von-Wien-hat-die-Politik-von-Rot-und-Gruen-satt

http://www.unzensuriert.at/content/0017575-Deutschland-Ex-Rapper-droht-mit-Terror

http://www.unzensuriert.at/content/0017585-AMS-kontert-Kurz-Fuer-Fluechtlinge-nicht-zustaendig

Muslimische Flüchtlinge werfen christliche Flüchtlinge über Bord

Im Mittelmeer ereignete sich diese Woche Unfassbares. Ein Flüchtlingsboot mit Personen aus Mali, Senegal und der Elfenbeinküste, die überwiegend muslimischen Glaubens sind, und mit Personen aus Nigeria und Ghana, die zum großen Teil christlichen Glaubens sind, machte sich auf den Weg von Libyen nach Italien.

Zwölf Flüchtlinge ertranken

Auf der Sizilianischen Straße, einem Teil des Mittelmeers, attackierten die Flüchtlinge mit muslimischem Glauben plötzlich die Christen wegen deren Religion und versuchten, sie über Bord zu werfen, berichteten Augenzeugen. Zwölf der Flüchtlinge überlebten den Vorfall nicht und ertranken auf offener See. Die anderen konnten sich nur retten, da sie eine Menschenkette gegen die muslimischen Aggressoren bildeten, um nicht über Bord zu gehen. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte die Polizei aus Palermo 15 Verdächtige ausfindig machen und festnehmen.

FPÖ fordert seit langem Auffanglager in Afrika

Alleine in den vergangenen Tagen kamen mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Libyen nach Sizilien. Die dortigen Flüchtlingslager sind weit überfüllt. Eine langjährige Forderung der FPÖ ist es, dass die EU Auffanglager in Afrika unterstützen solle, da Europa nicht alle Flüchtlinge, von denen ein großer Teil Wirtschaftsflüchtlinge sind, aufnehmen kann, wie das Beispiel Italien zeigt. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache betonte bereits im September letzten Jahres die Wichtigkeit der humanitären Hilfe in Afrika, um auch den Schlepperbanden den Wind aus den Segeln zu nehmen: „Tatsächlich Verfolgten sollte die humanitäre Hilfe möglichst nahe an ihrer Heimat geleistet werden. Damit würde man der Schlepperindustrie zumindest teilweise die Existenzgrundlage entziehen und für Flüchtlinge wird eine spätere Rückkehr in ihre Heimat einfacher.". Durch diese Maßnahmen würde man auch verhindern, dass die Flüchtlinge übers Mittelmeer müssen und dadurch, wie so viele, schiffbrüchig werden.