03/2015

Dschihad

 

Na klar, die Opfer des Terrors sind letztlich selbst schuld!

Zu Beginn dieser Woche, als endgültig feststand, dass es auf diesem Planeten außerhalb des Islamischen Staates praktisch niemanden mehr gibt, der nicht „Charlie“ ist, brachte auch der österreichische Bundespräsident seinen legendären Mut in Stellung und verkündete dem zum Neujahrsempfang angetretenen Diplomatischen Corps: „Je suis Charlie!“

Heinz Fischer bewies mit seiner Bekennung vor allem eines: wie situationselastisch er Marginalien wie Meinungs-oder Pressefreiheit zu beurteilen imstande ist. Denn 2006, als die berühmten dänischen Mohammed-Karikaturen für Zoff sorgten, war er noch nicht so wirklich Charlie: „Wenn ein sogenanntes Abbildungsverbot ein wesentliches Element einer Religion bildet, dann soll und darf man nicht doppelt gegen diesen Grundsatz verstoßen, indem nicht nur das Abbildungsverbot durchbrochen wird, sondern durch eine karikierende Darstellung der kränkende Tabubruch noch verstärkt wird“ (Rede vor dem Europarat, Februar 2006).

Der Bundespräsident behauptet also heute, metaphorisch jemand zu sein – Charlie –, dessen Verhalten er als unzulässig („Man darf nicht“) und ungehörig („man soll nicht“) bezeichnet hat. Vom Standpunkt der intellektuellen Redlichkeit und Konsistenz ist da noch etwas Luft nach oben. (Dass er das Saudi-Propagandazentrum in Wien verteidigt, passt übrigens bestens in dieses Bild.)

Heinz Fischer ist freilich nicht der Einzige, der uns in diesen Tagen zeigt, dass eine konsequente Haltung, wie sie die „Charlie Hebdo“-Redaktion bewiesen hat, außer Ärger nicht viel bringt. Im „Profil“ war etwa vor zwei Jahren noch zu lesen: „Die Anhänger Mohammeds offensiv mit Satirischem zu verletzen – das tut man einfach nicht. Da mögen die ,Charlies‘ und ,Titanics‘ noch so aufklärerisch daherkommen und sich als Vorkämpfer der Meinungsfreiheit gerieren.“ Und weiter: „Im Westen sollte man aber mit den Mohammed-Verarschungen Schluss machen. Sie sind letztlich für den Tod unzähliger Personen mitverantwortlich.“ Na klar: Die Karikaturisten sind irgendwie für ihren eigenen Tod selbst verantwortlich, weil sie nicht „mit den Mohammed-Karikaturen Schluss gemacht“ haben.

Diese Woche freilich las sich das, sozusagen umständehalber, ein wenig anders: „Charlie Hebdo“, so formulierte der gleiche „Profil“-Autor empathisch, habe „seit Jahr und Tag zu intelligentem Lachen verführt“ und stünde „fest in der Tradition jener Aufklärung, die nicht nur der französischen Republik, sondern der ganzen Welt den Wertekanon der Menschenrechte, der Toleranz und des Universalismus hinterlassen (hat)“.

Dass nicht nur ein toter Fisch mit dem Strom schwimmt, bewies „Profil“ auch eindrucksvoll mit seiner jüngsten Titelgeschichte „Was den Islam gefährlich macht“. Denn wer, wie etwa Henryk Broder, Thilo Sarrazin, Alice Schwarzer (oder der Autor dieser Kolumne) auch nur moderat islamkritische Thesen vertrat, ist von „Profil“ nach dem Massaker des Anders Behring Breivik gnadenlos und namentlich als jemand bezeichnet worden, der „die Paranoia eines Einzeltäters salonfähig macht“, als publizistischer Mittäter Breiviks also.

Wenn das je gestimmt hätte, was macht dann „Profil“ 2015 mit einem Cover „Was den Islam gefährlich macht“ eigentlich salonfähig?

Es war freilich kein Privileg des heimischen Justemilieu, seine Haltung situationselastisch an das Wehen des Zeitgeistes angepasst zu haben. Da war etwa, eingeladen vom französischen Staatspräsidenten François Hollande, in der ersten Reihe der am Sonntag in Paris Hand in Hand gegen den Terror protestierenden Politiker auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu sehen. Er war einst im terroristischen Milieu unter seinem Künstlernamen Abu Mazin bekannt.

„Wir kotzen auf all die Leute, die sich plötzlich unsere Freunde nennen“, hat der holländische „Charlie Hebdo“-Zeichner Bernard Holtrop dieser Tage gemeint. Man kann ihn irgendwie verstehen.

Wien. Das zweite Halbjahr 2014 brachte die beiden bisher größten Aktionen der österreichischen Sicherheitskräfte gegen den Jihadismus. Recherchen ergaben nun, dass zwischen beiden ein Zusammenhang bestehen könnte, das Islamisten-Netz größer ist, als bekannt. Im Zentrum der Erkenntnisse steht der Ende November festgenommene Prediger Mirsad O., alias Ebu Tejma.

Der bis zu seiner Festnahme in Wien lebende Salafist soll nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zahlreiche Interessierte in der Hauptstadt, Graz und Linz dazu gebracht haben, sich in Syrien und im Irak den Terrormilizen Jabhat al-Nusra (al-Qaida-Ableger) oder Islamischer Staat (IS) anzuschließen oder anschließen zu wollen. O. bestreitet das, gab – via Anwalt – vielmehr bekannt, dass er sogar versucht habe, Ausreisewillige von ihrem Plan abzuhalten.

„Presse“-Informationen lassen auch andere Schlüsse zu. Quellen zufolge hatte O. nämlich Kontakt zu Yunus F., der wie der Prediger in U-Haft sitzt und ebenfalls mit einer Anklage wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung rechnen muss. Der 34-Jährige ist jener gebürtige Türke, der am 18. August neun tschetschenische Islamisten in zwei Pkw von Österreich aus in die syrischen Kriegsgebiete bringen sollte. An der Grenze griffen Anti-Terror-Kommandos der Sondereinheit Cobra zu.

Interessant ist nicht nur die Tatsache des Kontakts zwischen dem Prediger und dem Schleuser. Bemerkenswert ist auch der Zeitpunkt des letzten Treffens. Dieses soll nämlich nur wenige Tage vor der Großaktion an der Grenze in Wien stattgefunden haben.
O.s Anwalt Lennart Binder erklärt sich die Verbindung so: „Dieses Thema kam bei den Einvernahmen vor, die beiden haben sich eben gekannt.“ Und: „Wahrscheinlich kennen sie sich von einer Moschee, der Kreis der Leute, die dort hingehen, ist überschaubar.“

Und der Verfassungsschutz? Offiziell heißt es dort: „Kein Kommentar.“ Intern jedoch, das ergab die Auswertung von Quellen der „Presse“, ziehen die Ermittler selbstverständlich ihre Schlüsse. Demnach dürfte F. dem Prediger O. genau jene Logistik zur Verfügung gestellt haben, die ihm fehlte. O. verfügt zwar über beste Verbindungen zur Salafistenszene am Westbalken. Um Interessierte in die Kampfgebiete in Syrien und im Irak zu bringen, braucht es aber Kontakte in die Türkei. Und Ortskenntnisse entlang der Grenze dort.

Der Schleuser des Predigers

Yunus F. hat beides. Er stammt sogar aus dem Dreiländerdreck Türkei-Syrien-Irak, durch das viele Jihadisten in ihre Zielgebiete reisen. F.s Verteidigung behält sich auf Befragen der „Presse“ eine Stellungnahme vor.

Für die Theorie einer Arbeitsteilung zwischen den beiden sprechen einige Details. So sagt etwa Anwalt Lennart Binder, dass O. derzeit das Rekrutieren von Jihadisten gar nicht vorgeworfen werde, vielmehr werde derzeit in Richtung „Finanzierung der Reisen“ und „Kontaktvermittlung“ ermittelt. Weiters hat F. gestanden, dass er die neun Tschetschenen wissentlich in den Jihad, und nicht wie von diesen behauptet, an einen Urlaubsort bringen sollte. „Dass diese Personen mit mir in die Türkei gefahren sind, um Urlaub zu machen, glaubt niemand“, sagte er in einem Verhör. Und weiter: Die betroffenen Personen „hatten definitiv die Absicht, sich nach Syrien in den bewaffneten Jihad zu begeben“.

Wie weit gefächert das Netz der Religionsfanatiker zu sein scheint, zeigen O.s Verbindungen zu weiteren Personen der Szene. Vor einem Jahr verteilte er in Graz an öffentlichen Orten mit zwei Glaubensbrüdern den Koran, die beide in Syrien an Kämpfen teilgenommen haben dürften. Einer von ihnen soll dort gefallen sein, der andere kehrte zurück und wartet auf eine Anklage.

Eine andere Spur deutet zu A., der ebenfalls zum Vertrautenkreis von O. gehörte. Von A. nimmt der Staatsschutz an, dass auch er Yunus F. Jihadisten aus Österreich zur Schleusung in die Kriegsgebiete zuführte. Alles in allem dürfte knapp die Hälfte der 170 ausgereisten Kämpfer mit dem beschriebenen Netzwerk in Kontakt gestanden sein.

Österreichs Moschee Nummer 1 und die Takiyya

Direkt an der Neuen Donau in Wien-Floridsdorf steht die größte Moschee Österreichs und die erste mit Minaretten, 1977 von Richard Lugner gebaut. Sie gehört der saudi-arabischen Botschaft. Diese Woche fand dort das zweite Freitagsgebet nach dem Massaker in Paris statt. Beim ersten filmte der ORF Wien mit. Ein klassischer Fall von „Takiyya“.

„Takiyya“ (auch „Taqīya“) klingt für unsere Ohren ein bisschen wie „Taktik“ und ist inhaltlich auch nicht ganz unverwandt. Dieser Begriff bedeutet religiös erlaubte Täuschung. Sunniten sagen meistens, dass das ein rein schiitisches Element ist, aber selbstverständlich wird die Takiyya auch von ihnen praktiziert. Das Wort leitet sich von einer Formulierung im Koran ab. In Sure 3, Vers 28 heißt es, der Moslem soll keine Freundschaften mit Ungläubigen schließen – außer er fürchtet diese.

Takiyya braucht Getäuschte – ÖVP ganz vorne dabei

Zur Takiyya gehören freilich zwei Seiten – nicht nur jene, die täuscht, sondern auch jene, die sich täuschen lässt. Und was sich hier momentan abspielt in allen politischen Lagern außerhalb des freiheitlichen ist irreal absurd. Die zwei krassesten Beispiele sind ÖVP und KPÖ. Die „Christlichsozialen“ halten von Bundesparteiobmann „Django“ Mitterlehner und Außenminister Kurz abwärts am König-Abdullah-Zentrum der Saudis in Wien fest, obwohl das Christentum in Saudi-Arabien verboten ist und man bei Besitz einer Bibel sein Leben riskiert. Und die Kommunisten laden nächste Woche über ihre Vorfeldorganisation „Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum“ zur Veranstaltung „Der Islam als willkommenes Feindbild“. Referieren darf dort auch Amir Zaidan, der in der „Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich“ für die Lehrerfortbildung zuständig ist und der durch seine „Kamel-Fatwa“ bekannt wurde: Mädchen dürfen sich bei Schulausflügen bis zu 81 km weit wegbegeben, denn das sei die Distanz, die eine Kamelkarawane an einem Tag zurücklegen könne. Genosse Nadschibullah dreht sich im Grab um… (Das war jener von den Sowjets gehaltene afghanische Staatspräsident, der am 27. 9. 1996 nach der Einnahme Kabuls durch die Taliban gelyncht und seine Leiche öffentlich ausgehängt wurde.)

In der Moschee in Floridsdorf lag noch 2008 stoßweise ein mörderisches Pamphlet von Yusuf Al-Qaradawi auf, das auf Druck der FPÖ vier Jahre zuvor aus dem Schulunterricht entfernt worden war. Aus der dort verkauften Koran-Übersetzung waren Suren über das Frauenschlagen oder das Handabhacken einfach herausgestrichen.

Beim ORF-Besuch tun sich Junge schwer mit Takiyya

Beim Besuch des ORF („Abscheu bei Wiener Muslimen“) wird nach arabischer Predigt auch eine deutsche Übersetzung des Bedauerns verlesen. Der Imam, ein von den Saudis bezahlter Bosniak, verurteilt Gewalt bei Erwähnung der Beleidigung des Glaubens. Eine Frau mit Tschador neben einer Frau im Nikab meint, gläubige Muslime würden so etwas nicht tun. Die Jungen tun sich mit der Takkiya schon schwerer: Einer meint, das Attentat von Paris habe „Vorteile und Nachteile“. Als die „Wien heute“-Reporterin irritiert wegen der Vorteile nachfragt, wird der Bursch von anderen per Zuruf vom Mikrofon wegbeordert. Und ein Bub mit Vollbartflaum meint nur zornig, es gäbe keine Beweise, „es könnten Amerikaner gewesen sein“…

Mit Kopfabschlagen zum Dschihaddiplom:

http://tablet.krone.at/tablet/kmm__1/story_id__437024/sendung_id__28/story.phtml.

http://www.pi-news.net/2011/03/es-ist-an-der-zeit-mohammed-zu-demaskieren/

http://or-om.org/gadelang.pdfmm

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4655971/Nur-die-ganz-Dummen-zahlen-ihre-Kredite-auch-wirklich-zuruck?_vl_backlink=/home/index.do,

http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4657544/Spaniens-Polizei-alarmiert_Bis-zu-100000-DschihadTouristen-aus-der-EU-

https://heimatsos.wordpress.com/2011/10/28/osterreichischer-polizeiprasident/

http://m.diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4684028/index.do

http://m.kleinezeitung.at/k/politik/innenpolitik/4685227/index.do

 

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4679999/Titos-langer-Schatten-uber-Kaernten?_vl_backlink=/home/index.do

Europa ist islamischer als viele islamische Länder

Das Cajetan-Felder-Institut (CFI) lud am 5. März zur ersten Diskussionsveranstaltung im heurigen Jahr, die den Titel „Integrationsunwilligkeit und traditionelle Werte – Ein europäisches Problem!“ hatte. Nicht nur der Titel ließ erahnen, dass es im bis zum letzten Platz gefüllten Saal des alten Wiener Rathauses emotional zugehen würde.

Geladen war unter anderenTarafa Baghajati, der Obmann der Initiative Muslimischer Österreicher, der erst vor wenigen Wochen im ORF-Bürgerforum gemeint hatte, dass der Islam ein Teil Österreichs sei. Weiters begrüßte CFI-Präsident Walter Prinz den SPÖ-Landtagsabgeordneten Peter Florianschütz und Thomas Hennefeld, den Landessuperintendenten der evangelischen. Kirche. Das Podium war zweigeteilt, die drei genannten Personen hatten mit Harald Vilimsky (EU-Abgeordneter) und Monika Mühlwerth (Abgeordnete zum Bundesrat) zwei freiheitlichen Politiker gegenüber, die Kritik am Islamismus übten. Moderiert wurde die Diskussion von CFI-Vorstandsmitglied und Integrationsreferent Martin Hobek.

„Selbstverständlich gibt es den Islam und die Muslime

Die drei Diskussionsrunden der fünf Diskutanten lassen sich wie folgt zusammenfassen: Zwar verurteilte Baghajati die Terroranschläge, die im Namen des Islam begangen wurden, er enttäuschte das Publikum dennoch freilich – im negativen Sinne – nicht und verteidigte seinen Sager, dass der Islam ein Teil Österreichs sei: „Selbstverständlich gibt es den Islam und die Muslime. Wir sind stolze Bürger dieses Landes, multiple Integrität ist möglich.“ Erwartungsgemäß sah dies Vilimsky ganz anders: „Der Islam ist kein Teil Österreichs, er würde uns auch nicht abgehen!“

Baghajati: „Ich bin nicht Ihr Gast!“

Außerdem seien die Österreicher die Gastgeber, weshalb die Moslems als Gäste auch eine Bringschuld hätten und sich anpassen müssten. „Wir müssen uns nicht anpassen“, stellte Vilimsky klar und meinte auch, dass der Islam Wertvorstellungen habe, die mit jenen der aufgeklärten Gesellschaft nicht kompatibel sei. Der Islamismus sei die Vermischung von Religion und Staat, warnte er. Der freiheitliche EU-Abgeordnete zählte auf, welche Forderungen laufend Konflikte provozieren: Aus für den Nikolaus, Schweinefleischverbot, Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, Muslime, die beim Bundesheer den Fahnenappell verweigern, muslimischer Schwimmunterricht, etc. Baghajati legte dennoch nach: „Ich bin nicht Ihr Gast! Wir sind gleichberechtigte Bürger Ihres Landes!“ Außerdem wusste er im Zuge seiner Ausführungen zu berichten: „Europa ist islamischer als viele islamische Länder!“ Vilimskys Konter: „Wenn ich das höre, ist das ein Alarmläuten in meinem poltischen Radar!“

Mühlwerth: „Wir wollen Herr im eigenen Haus bleiben!“

Und Monika Mühlwerth als ehemalige Vizepräsidentin des Stadtschulrats wusste freilich über zahlreiche Missstände zu berichten, die es beim Islam im laufenden Schulalltag gebe. 90 Prozent der Pflichtschullehrer seien weiblich. Immer wieder komme es vor, dass muslimische Väter mit diesen Frauen nicht sprechen wollen – selbst dann, wenn es sich dabei um die Direktorin handle. Auch erfuhr sie von einem Fall, bei dem ein achtjähriges Mädchen verängstigt meinte, das es sterben müsse. Ihre muslimischen Mitschüler begründeten das damit, dass sie nicht zum Islam gehöre. Auch gebe es schon Ganztagsschulen, wo das Schweinefleisch verboten sei. Der zusätzliche Schwimmunterricht eigens für Muslime koste immens viel Steuergeld, kritisierte sie. „Das, was der Islam durchsetzen will, haben wir vor 300 Jahren überwunden. Es gibt bei uns die Trennung von Kirche und Staat! Nur wenige sind mit dem Kopf bei uns angekommen. Wenn Schweinefleisch eine Tradition ist, dann soll es auch so bleiben. Die Minderheit hat nicht über die Mehrheit zu bestimmen. Ich möchte nicht von einer fremden Kultur überrollt werden. Und ja, wir wollen Herr im eigenen Haus bleiben“, verteidigte Mühlwerth auch das einstige FPÖ-Plakat mit dem Spruch „Daham statt Islam“. Wer nach Österreich komme, müsse sich anpassen, umgekehrt jemand, der nach Syrien auswandern wolle: „Dort kann ich auch nicht mit dem Mini-Rock herumlaufen.“

Baghajati vergleicht Islamische Glaubensgemeinschaft mit  Gewerkschaft

Baghajati wirkte fast schon zynisch. Er meinte, dass seine Glaubensgemeinschaft nie ein Schweinefleischverbot gefordert habe. Was den Schwimmunterricht betreffe, hätte der Burkini (ein eigens erfundener Schwimmanzug für muslimische Frauen) viele Probleme gelöst. Baghajati wusste auch zu erklären, warum die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), obwohl sie nur 30.000 Mitglieder habe, dennoch für die 500.000 Muslime in Österreich sprechen dürfe. Das sei eben wie bei den Gewerkschaften, „die vertreten auch alle Arbeitnehmer“, obwohl dort nicht jeder Mitglied sei. Die 68.000 moslemischen Schüler, die derzeit unterrichtet würden, seien automatisch Mitglieder der Islamischen Glaubensgemeinschaft – samt deren Eltern, auch wenn die meisten davon in der IGGiÖ kein Stimmrecht hätten, weil sie die Kultusumlage nicht zahlen, verkündete Baghajati.

Florianschütz: Moslems haben andere Probleme als die Einführung der Scharia

Hennefelds Ausführungen wirkten vergleichsweise blass. Er stehe weder für Anpassung noch eine Parallelgesellschaft, sondern für „Pluralität und Vielfalt“. Probleme habe er als Bewohner des 15. Bezirks (eines Bezirks mit extrem hohem Migrantenanteil) mit Integration nicht, ließ er wissen. Florianschütz von der SPÖ wiederum ließ mit Ankündigungen aufhorchen: „Wo ist die Schule, wo es kein Schweinefleisch gibt? Ich stelle das ab.“ Der rote Gemeinderat hat als jemand, der keiner Glaubensrichtung angehört, einen anderen Zugang zur Religion. Religion sei Privatsache, Kritik an ihr auch legitim. Dass es durch die hohe Zahl der Moslems zur Einführung der Scharia kommen könnte, glaubt er nicht: „Man kann Probleme auch übertreiben. Ich glaube nicht, dass die Moslems bei uns die Scharia einführen wollen. Die haben andere Probleme.“ Mit dem Satz „Österreich hat eine christlich-jüdische Kulturtradition“ widersprach er sogar Baghajatis Ansichten. Den „harten Kern“ der österreichischen Identität gebe es außerdem.

Vorzugsstimmen: Al Rawi hat sich mehr bemüht als die Stadträte

Vilimsky überzeugte er damit nicht, zumal es mit Omar Al Rawi, dem Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, sogar einen roten Gemeinderat gebe, der nach Bürgermeister Häupl mehr Vorzugsstimmen habe, als die restlichen SPÖ-Stadträte zusammen. „Die Stadträte haben sich eben nicht im Ausmaß bemüht, wie Al Rawi“, meinte Florianschütz. Im Zuge der Debatte bezeichnete Baghajati es als Lüge, dass Al Rawi bei einer Demonstration gewesen sei, im Zuge derer Moslems in eine Kamera die Aufschrift „Hitler wach auf“ gehalten hätten. Bekanntlich übte die Israelitische Kultusgemeinde heftige Kritik und kündigte eine Anzeige an. Vilimsky resümierte abschließend, dass das Überhandnehmen des Islam oder ein Wegdrängen der autochthonen Kultur nicht akzeptabel seien. Die Wien-Wahl werde eine Auseinandersetzung zwischen den Freiheitlichen und der „Kebap-Fraktion“.

Anti-IS-Allianz unterstützt in Wirklichkeit Islamisten | Unzensuriert.at

Der sogenannte Kampf gegen den Islamischen Staat (IS), welchem sich allen voran die USA verschrieben haben, blieb bisher weitgehend wirkungslos. Anders ist das Vorrücken der Terrormilliz in Syrien, dem Irak und nun auch in Libyen nicht zu erklären. Im Gegenteil. Die mittlerweile gesammelten Beweise erhärten eine immer noch ansauernde, direkte Unterstützung des IS durch westliche Staaten. Unzensuriert.at berichtete bereits im vergangenen Jahr von erdrückenden Beweisen des Aufbaues der Islamisten durch die USA.

Luftschläge durch US-Airforce wirkungslos

Ein Beispiel sind die seit Monaten angehenden Luftschläge der US-Airforce gegen Stellungen der Dschihadisten. Diese brachten bei weitem nicht die erwarteten Erfolge mit sich, die Islamisten konnten sich sogar ausbreiten. Obwohl der IS fast ausschließlich in offenem Wüstengelände operiert und hier auch mit kilometerlangen Militärkonvois unterwegs ist, wurden diese bisher nie Ziel eines US-Angriffs. Hingegen werden von den US-Streitkräften immer wieder Wohngebiete in syrischen Städten bombardiert, wobei bereits dutzende Zivilisten ums Leben kamen. Auch die irakischen Ölfelder zu bombardieren - Haupteinnahmequelle der Terroristen - wäre ein Leichtes, aber auch hier wird nichts unternommen. Die IS-Milizen können mit den Tankwagen voll Öl ungehindert zu ihren Abnehmern fahren.

Britische Flieger mit Waffen für IS

Währenddessen schoss die irakische Armee vor kurzem zwei britische Flieger mit Waffenlieferungen für die IS ab. Dies geht aus einem Bericht des irakischen Verteidigungsministeriums hervor, welchem Fotos von den Flugzeugen vorgelegt wurden. Des weiteren soll es mittlerweile täglich Berichte über Waffenabwürfe der „Anti-IS-Allianz“ in der vom IS kontrollierten Al-Anbar-Region geben. Auch werden bei im Kampf getöteten oder gefangenengenommenen IS-Terroristen fast immer US-amerikanische oder israelische Waffen gefunden. Die USA sprachen bei den Waffenabwürfen im Feindesgebiet bisher immer von „Versehen“.     

http://www.unzensuriert.at/content/0017312-Asylanten-sollen-Puffs-gratis-besuchen-duerfen

http://www.unzensuriert.at/content/0017304-Hans-Werner-Sinn-Griechenland-betreibt-Konkursverschleppung

http://www.unzensuriert.at/content/0017307-Erdogan-laesst-Charlie-Hebdo-Internetseite-sperren

http://www.welt.de/politik/deutschland/article137944948/Bei-Fluechtlingen-klafft-eine-gefaehrliche-Impfluecke.html

http://diepresse.com/home/panorama/welt/4670596/Saudiarabien_Gotteslaesterer-zum-Tode-verurteilt?_vl_backlink=/home/index.do

http://diepresse.com/home/panorama/welt/4666725/Saudiarabischer-Prediger_Erde-dreht-sich-nicht?from=simarchiv

http://www.unzensuriert.at/content/0017311-Mitten-Europa-Pakistani-zwangen-weisse-Maedchen-zu-Foltersex

http://www.unzensuriert.at/content/0017335-Auslaender-Gang-ging-auf-deutsche-Frauen-los