12/2014

sklaven

 

Graz wird von Bettlern heimgesucht

 http://www.krone.at/krone/S493/hxcms/object_id__420737/index.html

 http://unzensuriert.at/content/0016509-Graz-wird-von-Bettlern-heimgesucht

APA0124 5 WA 0192 WI / AI                                 Fr, 21.Nov 2014

 EU/Eurozone/Konjunktur/Inflation/Notenbank/EZB/Deutschland

 Draghi - Werden alles tun, um Teuerung zu erhöhen

 Utl.: EZB sei bereit, bei Bedarf noch stärker als bisher Geld in die

      Wirtschaft zu pumpen - Euro am Devisenmarkt auf Talfahrt =

    Frankfurt (APA/Reuters) - EZB-Präsident Mario Draghi will die auf der Konjunktur in der Eurozone lastende schwache Teuerung mit allen Mitteln anheizen. "Wir werden tun, was wir tun müssen, um die Inflation und die Inflationserwartungen so schnell wie möglich zu erhöhen, wie es unser Auftrag verlangt", sagte der Italiener am Freitag auf einem Bankenkongress in Frankfurt.    Dafür sei die Europäische Zentralbank (EZB) unter seiner Führung bereit, bei Bedarf noch stärker als bisher an den Finanzmärkten zu intervenieren und über Wertpapierkäufe mehr Geld in die Wirtschaft zu pumpen. "Und das ohne unnötige Verzögerung", sagte Draghi und schickte den Euro am Devisenmarkt damit auf Talfahrt.

 Die EZB hat zuletzt mit dem massenhaften Aufkauf von Pfandbriefen und Kreditverbriefungen begonnen und pumpt in den nächsten zwei Jahren viele Milliarden in das Finanzsystem. Sie will zudem ihre Bilanz aufblähen - um rund 1 Billion Euro. Um dies zu erreichen, könnten die Notenbanker demnächst auch Unternehmensanleihen und Staatsanleihen aufkaufen. Letzteres ist in Deutschland heftig umstritten.

Tschetschene Omar al Schischani ist IS-Anführer

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016521-Tschetschene-Omar-al-Schischani-ist-Anf-hrer

 

APA0216 5 CI 0521 II                                    Do, 20.Nov 2014

 

Bevölkerung/Migration/Österreich/Statistik

 

Bevölkerung: Neun Millionen bis 2025, Zuwanderer sorgen für Plus - GRAFIK

 

Utl.: Zahl der Erwerbstätigen schrumpft leicht, jene der

      Pensionisten steigt stark - GRAFIK =

 

   Wien (APA) - Österreichs Bevölkerung wächst dank Zuwanderung stärker als erwartet, ohne Immigration würde sie schrumpfen: 2025 wird die Einwohnerzahl laut Statistik Austria erstmals mehr als neun Millionen betragen. Am stärksten wirkt sich der Zuzug in Wien aus, das in der zweiten Hälfte der 2020er-Jahre von mehr als zwei Millionen Menschen bevölkert sein wird.

 

   Schon im Lauf des Jahres 2013 sei die Einwohnerzahl in Österreich durch sogenannte Wanderungsgewinne um 56.000 gestiegen, von 8,452 auf 8,508 Millionen, geht aus den am Donnerstag in Wien präsentierten Daten hervor. Bis 2040 steigt die Einwohnerzahl auf 9,41 Millionen (plus 11,0 Prozent), bis 2060 auf 9,62 Millionen (plus 13,4 Prozent im Vergleich zu 2013). Zuvor waren die Statistiker noch von einem geringeren Zuwachs bis 2060 auf 9,37 Millionen ausgegangen, das wäre rund eine Viertelmillion Menschen weniger als in der neuen Prognose.

 

   2013 lebten in Österreich 1,69 Millionen Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren, das sind 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Bis 2015 dürfte diese Zahl auf 1,68 Millionen zurückgehen, danach zuwanderungsbedingt leicht steigen. Langfristig sinkt der Anteil der unter 20-Jährigen aber auf 19 Prozent ab dem Jahr 2020.

 

   5,24 Millionen Menschen waren im Jahr 2013 im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 65. Bis 2020 wird sich das Erwerbspotenzial leicht auf 5,31 Millionen (plus drei Prozent) erhöhen. Danach werden deutlich mehr Menschen ins Pensionsalter übertreten, als Jugendliche aus der Ausbildung bzw. Zugewanderte hinzukommen. Die Zahl der potenziell Erwerbstätigen sinkt dadurch bis 2030 auf das derzeitige Niveau und wird danach nur knapp über fünf Millionen liegen. Der Anteil der 20- bis 64-Jährigen geht bis 2030 von 62 Prozent (2013) auf 57 Prozent zurück, 2060 wird er nur mehr 53 Prozent betragen.

 

   Kräftige Zuwächse verzeichnen die über 65-Jährigen: Ab 2020 kommen die Babyboomer ins Pensionsalter, außerdem erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter. Im Jahr 2013 waren 1,54 Millionen bzw. 18 Prozent 65 Jahre und älter. 2020 wird die Population der über 65-Jährigen mit 1,72 Millionen um zwölf Prozent größer sein. Bis 2030 steigt ihre Zahl auf 2,17 Millionen (plus 41 Prozent), bis 2060 auf 2,78 Millionen (plus 79 Prozent). "Das ist ein langfristiger Zuwachs um nahezu vier Fünftel", so die Statistik Austria. Waren im vergangenen Jahr 18 Prozent der Bevölkerung im Pensionsalter, werden es in zehn Jahren mehr als 20 Prozent und nach 2035 mehr als ein Viertel sein. Bis 2060 steigt der Anteil der über 65-Jährigen dann auf 29 Prozent.

 

   Die Zuwanderung ist der einzige Faktor, der die Bevölkerungszahl wachsen lässt, und ohne Zuzug würde auch der Anteil der Einwohner im erwerbsfähigen Alter zurückgehen: Wenn die Babyboomer ins höhere Alter kommen, wird die Zahl der jährlichen Sterbefälle deutlich jene der Geburten überwiegen. Ohne Einwanderer würde die Einwohnerzahl vorerst stagnieren und danach um vier Prozent auf 8,12 Millionen Menschen im Jahr 2040 bzw. auf 7,17 Millionen im Jahr 2060 schrumpfen, legten die Statistiker dar. Der Anteil der über 65-Jährigen würde ohne Immigration bis 2060 sogar auf 37 Prozent steigen.

 

 

Der Anteil der Muslime verdoppelt sich bis zum Jahr 2046

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016529-Der-Anteil-der-Muslime-verdoppelt-sich-bis-zum-Jahr-2046

 

Dublin-System: Schweiz schiebt Asylwerber konsequent ab

 

In der Schweiz wird rigoros abgeschoben!
Die Dublin-System regelt, welcher Staat für die Durchführung von Asylverfahren verantwortlich ist. Der Kern: Kommt ein Asylwerber aus einem sogenannten sicheren Drittstaat, hat er dort den Asylantrag zu stellen und darf ihn diesen zurückgeschickt werden. 

Die Schweiz nutzt dieses Abkommen mit 17.000 Abschiebungen wie kaum ein anderer Staat in Europa. Zwischen 2009 und 2013 wurden etwa 17.000 Asylwerber in einen anderen Dublin-Staat zurückgeschickt. Dies geht nun aus einem vertraulichen EU-Dokument hervor, welches der Neuen Zürcher Zeitung vorliegt.

Von der EU gab es wie so oft keine Stellungnahme zu diesen Zahlen. Ein Sprecher meinte lediglich, bei dem Dokument handle es sich "nicht um eine öffentliche Publikation".

Asylparadies Österreich

Vergleicht man die Schweizer-Zahlen mit jenen Österreichs, muss man feststellen, dass in der rot-weiß-roten Alpenrepublik im selben Zeitraum nur 6.000 Personen abgeschoben wurden. Das sind acht Prozent der gestellten Asylanträge.

Während in der Schweiz rigoros abgeschoben wird, ist Österreich weiterhin ein Paradies für Asylwerber. Laut den jüngst veröffentlichten Zahlen aus dem Innenministerium stieg die Zahl der Asylanträge im Oktober 2014 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 85,2 Prozent. 

Was in der Schweiz möglich ist, dürfte doch auch bei uns kein Problem darstellen: Das denken sich wahrscheinlich viele besorgte Bürger. 

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016515-Dublin-System-Schweiz-schiebt-Asylwerber-konsequent-ab

 Ein Glaube zum Fürchten

 

Deutsche ziehen in den Dschihad, Muslime liefern sich bei uns Straßenschlachten, ein Kabarettist soll den Mund halten: Der Islamismus ist ein deutsches Problem geworden. Doch vieles, worauf sich die Extremisten berufen, ist im Islam angelegt.

Der Islam besitzt eine magische Eigenschaft. Eigentlich gibt es ihn gar nicht. Es gibt vielmehr zahlreiche islamische Glaubensrichtungen, Strömungen, Lehrmeinungen, Schulen, Sekten. Die Schreckenstaten des Islamischen Staates, so lautet der Kanon von Grün bis Muslimfunktionär, haben nichts mit dem Islam zu tun. Überhaupt ist absolut unstatthaft, von „dem“ Islam zu sprechen. Nur wenn er beleidigt wird, ist „der“ Islam plötzlich da.

Diese Erfahrung muss, neben vielen anderen, derzeit der Kabarettist Dieter Nuhr machen. Ein in Osnabrück lebender Muslim erstattete Strafanzeige gegen Nuhr, weil er „unter dem Deckmantel der Satire eine blöde, dumme Hetze“ gegen den Islam treibe. Als besonders verletzend empfand der Kläger den Satz: „Der Islam ist ausschließlich dann tolerant, wenn er keine Macht hat. Und wir müssen dafür sorgen, dass das so bleibt.“

Kultursensibel sprang der Migrationsforscher Klaus J. Bade dem Kläger zur Seite: „Da verwechselt einer den Islam mit dem Islamischen Staat.“ Und auch der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner stellte eilends klar: „Wenn ich es richtig sehe, kritisiert Dieter Nuhr nicht den Islam als Religion, sondern den Islamismus.“

Und was wäre, wenn er den Islam als Religion kritisierte? Das tun längst einige. „Ist der Islam böse?“, fragt das Magazin „Cicero“, der ägyptische Publizist und ehemalige Muslimbruder Hamed Abdel-Samad hat ein Buch namens „Der islamische Faschismus“ geschrieben. Für den Historiker Egon Flaig ist der Islamismus der „gefährlichste Rechtsextremismus der Gegenwart“.

Etliche junge Männer aus Deutschland kämpfen als Dschihadisten im Irak und in Syrien

Konservative machen darauf aufmerksam, dass sich das Abendland mit dem Islam praktisch seit dessen Auftauchen im Krieg befinde. Linke wiederum weisen darauf hin, dass der europäische Kolonialismus und die brutale Nahost-Politik der USA für die derzeitigen Konflikte verantwortlich seien.

Wie auch immer - Ausläufer des Kriegs in Nahost haben uns längst erreicht. Antiisraelische, muslimische Demonstranten zogen mit „Juden ins Gas!“-Rufen durch deutsche Innenstädte. Im Hamburger „Moscheenviertel“ Sankt Georg fielen Hunderte Kurden und Salafisten mit Messern und Knüppeln übereinander her. In Celle machten Tschetschenen Jagd auf Jesiden. Bis zu tausend junge Männer aus Deutschland kämpfen und töten inzwischen als Dschihadisten im Irak und in Syrien. Und Hooligans wollen jetzt auf eigene Faust den Salafismus in Deutschland bekämpfen.

In solchen Kreisen gilt man schnell als "islamophob"

Grüne und Sozialdemokraten finden es schlimm, dass Rechte oder Rechtsextreme gegen den militanten Islamismus mobil machen, aber sie blieben stumm, als die deutsche Salafistenszene demonstrierte, rekrutierte und randalierte - in solchen Kreisen gilt man schnell als „islamophob“. Periodisch erscheinen hierzulande soziologische Studien, in denen der Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft verankert wird. Aus denselben Theoriezirkeln hören wir, der Islam habe mit dem Islamismus nichts zu tun.

Der Politologe Abdel-Samad meint, dass diese Trennung „nur Islamisten in die Hände spielt“. Stattdessen plädiert er für eine Unterscheidung zwischen dem Islam und den Muslimen.

Eine große Mehrheit der Muslime lebt friedlich ihren Glauben und lehnt den Islamischen Staat (IS) ab. Viele empfinden Schmerz darüber, dass ihre Heilige Schrift von Banditen zur Begründung grässlicher Verbrechen genutzt wird. Aber ist „der“ Islam wirklich ganz unbeteiligt an den kollektiven Gewaltausbrüchen?

Ein Glaube zum Fürchten?1. Der Islam will das gesamte Leben bestimmen

In weiten Teilen der islamischen Welt dürfen Frauen weder am öffentlichen Leben teilnehmen noch Eigentum besitzen, noch heiraten, wen sie wollen. Sie haben Burka, Tschador oder Schleier zu tragen.

Neben den „fünf Säulen“ - Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosengeben, Fasten und Pilgerreise nach Mekka - existieren für den muslimischen Gläubigen umfassende Regeln, wie er zu leben hat. Speise- und Kleidungsvorschriften, Alkohol- und Glücksspielverbot, das Verhältnis der Geschlechter, Strafen von Blasphemie bis Diebstahl, Begräbnis - alles ist festgelegt; darin ist der Islam am ehesten mit dem orthodoxen Judentum vergleichbar. „Der Islam, nicht nur der Islamismus, hat den Anspruch, das Leben der Gläubigen zu regulieren“ (Abdel-Samad).

Mehrere Koran-Stellen gebieten zudem den bewaffneten Kampf (Dschihad) für die Sache Gottes. Alle islamischen Staaten tragen zumindest Züge einer Theokratie.

2. Der Islam ist intolerant

Intoleranz liegt im Wesen von Religion, könnte man einwenden. Doch der Buddhismus ist nicht intolerant. Auch der antike Polytheismus kannte den Alleingeltungsanspruch eines Gottes nicht. Der Allmächtige betritt erst mit dem Monotheismus die Weltbühne. Der Islam versteht sich als der reinste und ultimative Monotheismus.

Es hat unter seiner Herrschaft nie Religionsfreiheit gegeben. Für andere Religionen herrscht Missionierungsverbot. Man kann zum Islam konvertieren, aber der umgekehrte Schritt ist ein todeswürdiges Verbrechen. In keinem muslimischen Land sind Christen gleichberechtigte Bürger, vielerorts gelten sie als Menschen zweiter Klasse, sogenannte Dhimmis.

Bis heute unterscheiden islamische Rechtsgelehrte zwischen dem „Haus des Islam“ (Dar al-Islam) und dem „Haus des Krieges“ (Dar al-Harb), also den friedvollen Gebieten unter islamischer Herrschaft und denjenigen, die es (noch) nicht sind.

3. Der Islam unterdrückt die Frauen

Dieser Punkt bedarf keiner ausführlichen Begründung. In weiten Teilen der islamischen Welt dürfen Frauen weder am öffentlichen Leben teilnehmen noch Eigentum besitzen, noch heiraten, wen sie wollen. Sie haben Burka, Tschador oder Schleier zu tragen. Eine Steinigung wegen Ehebruchs oder ein Ehrenmord schweben als konstante Drohung über dem Dasein vieler Muslimas.

Wiederholt haben islamische Gelehrte darauf insistiert, dass westliche Frauen mit ihrer Kleidung zur Vergewaltigung geradezu einlüden. 2007 erklärte der australische Imam Sheik Faiz Mohammed, dass westliche Mädchen „Huren und Schlampen“ seien und Vergewaltigungsopfer niemanden anzuklagen hätten als sich selbst. „Der Scharia-Islam“, notiert Althistoriker Flaig, „billigt solche Vergewaltigungen andersgläubiger Frauen seit über einem Jahrtausend.“

4. Der Islam ist innovationsfeindlich

Das war nicht immer so. Besonders unter der Herrschaft der Abbasiden im 8. und 9. Jahrhundert erlebten Wissenschaft und Kultur im arabischen Raum eine Blütezeit. Der Ruf arabischer Ärzte war legendär. Viele Texte der Antike wurden durch arabische Übersetzungen gerettet.

Heute rangieren die meisten islamischen Länder, was ihre wissenschaftliche und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit angeht, am Ende des globalen Vergleichs, desgleichen bei den Patentanmeldungen und Nobelpreisen. Indonesien und Malaysia bilden Ausnahmen, dort hat sich offenbar die asiatische Mentalität durchgesetzt. Die bemerkenswerten wirtschaftlichen und urbanen Entwicklungen in Ländern wie Saudi-Arabien oder Katar resultieren aus dem Erdölreichtum dieser Regionen. Weder Ölförderung noch Städtebau könnten ohne westliche Hilfe stattfinden.

Zugleich herrscht bei den Saudis der Wahhabismus, eine Lehre, die sich ausschließlich am Koran und der Sunna orientiert und Wissenschaft für Blasphemie hält. „Schizophrenie“, nennt das der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci: „Die Geräte zum Ölbohren sind allesamt im Westen erfunden worden, die Ölscheichs fahren westliche Autos, ihre Villen haben westliche Architekten gebaut, und über ihr iPhone, das Ungläubige erfunden haben, befehlen sie, dass man im Westen mehr Moscheen errichten soll.“

Ein Glaube zum Fürchten?5. Die islamische Welt ist heute islamistischer als vor 100 Jahren

Nach dem Ersten Weltkrieg ging ein Säkularisierungsschub durch den Orient. Die Türkei avancierte 1923 unter Kemal Atatürk zum ersten laizistischen Staat in der muslimischen Welt. Atatürk brach die Macht der Rechtsgelehrten (Ulama), ließ die Koranschulen schließen, verbot Schleier, Kopftücher, Fes und erklärte Turbane sowie Bärte für unerwünscht. Er beendete die Polygamie und verschaffte den Frauen das Recht, zu wählen und politische Ämter zu bekleiden. Auch im Iran und in Afghanistan wurden Kopftücher, Schleier, Turbane und Bärte verboten.

Überall in der muslimischen Welt machte das Zauberwort „Entwicklung“ die Runde. Heute haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Der Roll-back begann in Pakistan mit der Hinrichtung des laizistischen Premierministers Zulfikar Ali Bhutto durch islamistische Putschisten anno 1979. In Afghanistan spülte der Einmarsch der Sowjetunion die Radikalen an die Macht. Den Iran verwandelte Ajatollah Chomeini im selben Jahr in eine Islamische Republik.

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In Algerien bildete sich die Islamische Heilsfront, in Palästina löste die Hamas die PLO ab. In Ägypten, Syrien und im Irak kämpften die Muslimbrüder gegen die autokratischen Regierungen. Der „Arabische Frühling“ demonstrierte vor allem das Erstarken der Islamisten in all diesen Ländern.

Auch die Türkei hat unter Recep Tayyip Erdogan wieder einen islamischen Weg eingeschlagen. Erdogan hatte 1998 in einer Rede zustimmend aus einem religiösen Gedicht zitiert: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Ein türkisches Gericht verurteilte ihn deshalb wegen „Aufstachelung zur Feindschaft“ zu zehn Monaten Gefängnis und lebenslangem Politikverbot. Fünf Jahre später wurde er Ministerpräsident.

6. Die Anpassung der Muslime an europäische Sitten ist rückläufig

Bei seinem Deutschland-Besuch 2008 bezeichnete Erdogan die Assimilation türkischer Einwanderer als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Der Unternehmer Vural Öger, der bis 2009 für die SPD im EU-Parlament saß, kündigte mit Hinweis auf die unterschiedlichen Geburtenraten bei Einheimischen und muslimischen Zuwanderern an: „Was Sultan Suleiman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.“

Eine 2013 veröffentlichte Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) unter 9.000 Personen mit muslimischem Migrationshintergrund in sechs europäischen Staaten ergab, „dass fast die Hälfte der in Europa lebenden Muslime findet, dass es nur eine gültige Auslegung des Korans gibt und dass Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollen“. 65 Prozent waren der Meinung, dass religiöse Gesetze wichtiger seien als weltliche.

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Die renommierte französische Demoskopin Michèle Tribalat hält das französische Modell der kulturellen Annäherung für gescheitert. Die wachsende Religiosität („Desäkularisierung“) der Zuwanderer und ihre Konzentration in urbanen Ballungsgebieten habe dazu geführt, dass sich auch die Einheimischen in „eigene Gebiete“ zurückzögen, um ihre Lebensweise zu schützen. Das Resultat sei Trennung statt Vermischung - wobei im letzten Erhebungszeitraum auf ein autochthones Kind fast zwölf muslimische Geburten kamen. Der Trend ist klar.

Hierzulande nehme nicht nur der Anteil von Kopftuchträgerinnen unter den Muslimas zu, hört man von Sozialarbeitern und Lehrern, sondern desgleichen die Zahl der Jugendlichen, die Sätze sagen, die vor 20 Jahren kein muslimischer Zuwanderer gesagt hätte, etwa dass in 20 Jahren dieses Land sowieso ihnen gehöre oder dass „Ungläubige“ mit gutem Gewissen betrogen werden dürften.

Im Wiener Stadtteil Floridsdorf flog im Oktober ein Musikpädagoge von einer islamischen Privatschule, weil er den Kindern klassische Musik vorspielte - nach Ansicht der Eltern „Teufelszeug“. Der gebürtige Ägypter war „aus Liebe zu Beethoven“ nach Österreich umgesiedelt. In einem Zeitungsinterview sagte er: „Es ist erschreckend, dass Leute mitten in Österreich von Dingen überzeugt sind, die nicht einmal einige Verwandte von mir, die nie aus Kairo hinausgekommen sind, glauben würden.“

Amüsant ist in diesem Zusammenhang die Bemerkung des Islamwissenschaftlers Tariq Ramadan, wir befänden uns „in einer Übergangsphase, in der Muslime immer sichtbarer werden“, doch „gerade weil Muslime im Alltag sichtbar werden, sind sie integriert“. Das zeigt zumindest, wie gut sich muslimische Vordenker in puncto Rabulistik in die westliche Linke integriert haben.

Ein Glaube zum Fürchten?7. Der Islam eignet sich zum Missbrauch durch Extremisten

 

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 /Stefanie Paul Luther sorgte für die Trennung von Evangelium und Gesetz und verursachte somit die Trennung von Staat und Kirche. FOCUS-Redakteur Michael Klonovsky glaubt, auch der Islam braucht einen Luther.

Das Grundproblem des Islam besteht darin, dass er mit dem Schwert verbreitet wurde und ihm „die Verbindung von Sieg und Wahrheit“ (so der Schriftsteller Tamim Ansary) in die Wiege gelegt war. Im Umkehrschluss ließ sich die welthistorische Niederlage des Morgenlandes gegen die technische und industrielle Revolution des Westens als eine Folge des Abfalls von Allah interpretieren. Nichts anderes unternimmt der radikale Islamismus, indem er ein Zurück zu den Geboten der Vorfahren („Salaf“) fordert.

In keiner anderen Religionsgemeinschaft wird das kriegerische Märtyrertum so verherrlicht wie im Islam. Das Aufgehobensein in einer viele Länder umfassenden, solidarischen Gemeinschaft, in der sich das Männlichkeitsideal des Dschihad mit Verachtung für den westlichen, dekadenten Lebensstil verbindet, übt auf viele junge Männer eine starke Anziehung aus.

8. Der Islam braucht einen Luther

Ohne die westliche Tradition als einzig richtiges Vorbild hinzustellen: Ein muslimischer Reformator müsste Luthers Trennung von Evangelium und Gesetz, aus welcher im Westen die Trennung von Staat und Kirche wuchs, auf den Islam anwenden. Wenn wir alle in Gottes Hand sind, braucht es keine Autorität, die anderen die richtige Lebensweise aufzwingt.

Der Prophet Mohammed habe eine Gesellschaftsordnung begründet und Regeln für das Zusammenleben aufgestellt, sagt Scheich Ahmed al-Karima, Professor für islamische Theologie an der Universität Kairo. „Das darf man nicht als Gebot missverstehen, einen islamischen Staat zu errichten. Ein solcher muss zwangsläufig faschistisch sein und Andersdenkende ausgrenzen.“ Der Kairoer Islamwissenschaftler Ahmed Said al-Masry sekundiert: „Die Hoffnung auf einen islamischen Staat müssen wir ein für alle Mal aufgeben. Das Beispiel IS zeigt, dass es nur schiefgehen kann. Das Einzige, was hilft, ist die Trennung von Religion und Staat.“

Halten wir fest:

Der gläubige Muslim, der täglich fünfmal vor seinem Gott kniet, stört niemandes Frieden - im Gegenteil, die fromme Übung in Demut täte manchem Westler gut, auch wenn er nicht an Gott glaubt. Aber ein Teil des Islam betrachtet heute den Westen als Feind und sucht den Konflikt mit ihm.

Es ist nicht das erste Mal in der europäischen Geschichte, dass dies geschieht. Aber nie zuvor hat Europa angesichts der Herausforderung seine religiöse und kulturelle Identität verleugnet.

 

http://www.focus.de/wissen/mensch/religion/islam/titel-ein-glaube-zum-fuerchten_id_4242325.html

 

http://www.focus.de/wissen/mensch/religion/islam/tid-26570/islamismus-die-falschen-vorstellungen-der-salafisten_aid_783604.html

 

Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf.“

 

"Frauen als Sklaven zu halten, ist Glaubensverrichtung

Wetten, der in Sankt Pölten jetzt unter Terrorverdacht inhaftierte 14-Jährige wird bald wieder freikommen? Man kann doch nicht bei einem halben Kind! Man kann doch nicht, wenn eigentlich eh noch gar nichts passiert ist! Man kann doch nicht, da doch islamische Menschen immer von uns so arg traumatisiert oder diskriminiert werden! Und so weiter. Die in den Medien und in den unteren Rängen der Justiz etablierte grün-gutmenschliche Front wird bald wieder gewonnen haben.

Der ORF hat sich auch schon ein linkes Spezialexemplar als „Experten“ hochgezüchtet, der dort jetzt regelmäßig einen seltsamen Kurs steuert. Peinlich auch wie Armin Wolf im Gespräch mit einem türkisch-kurdisch-österreichischen Soziologen diesen zu Kritik an der „Integration“ in Österreich hinzulenken versucht.

Der hoffnungsvolle Knabe aus Niederösterreich mit den großen Sympathien für den „Islamischen Staat“ ist ein Austrotürke. Aber noch viel mehr Sorgen machen die hierzulande in rauhen Mengen als „Flüchtlinge“ aufgenommenen Tschetschenen.

Denn Tschetschenen sind im Schnitt nach ihren jahrelangen Bürgerkriegserfahrungen in noch viel höherem Ausmaß als andere Moslems gewaltbereit. Und gleichzeitig hat ihnen kein EU-Land in so hohem Ausmaß Asyl gewährt wie Österreich. Als logische Folge ist Österreich heute das Land, aus dem im Verhältnis zu seiner Größe so viele IS-Dschihadisten aktiv geworden sind wie aus keinem anderen EU-Land. Das ist alles andere als ein Zufall.

Freilich wird dieser mehr als schlüssige Zusammenhang zwischen Österreichs besonders gutmenschlicher Asylpraxis und der heutigen Terror-Gefahr von fast allen Medien totgeschwiegen. Dann müsste man ja Selbstkritik üben. Und in manchen katholischen Pfarren wird in Predigten Europa sogar jetzt noch heftig getadelt, weil es doch nicht alle Zuwanderer hereinlässt.

Alle jene, die da noch immer beschwichtigen oder relativieren oder wegschauen, sollten sich vielleicht die Fotos aus Syrien anschauen, wo (vollverschleierte) IS-Terroristinnen triumphierend in der einen Hand die Kalaschnikow und in der anderen die abgetrennten Köpfe von Opfern halten. Oder sie sollten die Tweets einer britischen IS-Konvertitin aus Syrien lesen, die wörtlich etwa schreibt: „Ungläubige Frauen als Sklaven zu halten ist Ibada, ein Akt der Glaubensverrichtung.“

Aber bei uns rennen statt dessen gleich drei linke Verfassungsjuristen herum (immer dieselben drei wie bei allen politisch-korrekten Themen) und warnen nicht etwa vor den eskalierenden Gefahren für den demokratisch-liberalen Rechtsstaat und Österreichs Sicherheit, sondern vielmehr vor dem geplanten Islamgesetz. Dabei würde dieses Gesetz im Vergleich zur heutigen Praxis eine etwas bessere Kontrolle des Treibens von Scharfmachern ermöglichen.

Diese Juristen fordern allen Ernstes eine Gleichbehandlung des Islams mit anderen Religionen, obwohl diese anderen allesamt Lichtjahre von den bekannt gewordenen Exzessen im Islam und den korangestützten Gewaltverherrlichungen entfernt sind. Das ist so viel anders, dass eine unterschiedliche Behandlung durchaus erlaubt sein sollte.

Dennoch sollten wir trotz all dieses Wahnsinns auch das Positive festhalten: Vorerst sind die SPÖ und ihr zuständiger Minister Ostermayer noch nicht unter dem linken Druck umgefallen. Sie halten tapfer am Gesetzesentwurf fest. Das ist so erstaunlich wie lobenswert.

Wenn es die Koalition mit einem besseren Schutz der Bürger und des Staates wirklich ernst meinen sollte, müsste sie freilich auch unbedingt versuchen, dieses Gesetz in den Verfassungsrang zu heben. Denn nur dann wäre es auch gegen unberechenbare Gutmensch-Verfassungsrichter abgesichert. Eigentlich müssten ja sowohl die Freiheitlichen als auch das Team Stronach dabei mitmachen.

Positiv stimmt noch etwas Zweites: In Wiener Neustadt sind jetzt erstmals Infostände zur Koranverteilung verboten worden. Laut der Stadtverwaltung haben sich Standbetreiber „relativ aggressiv“ verhalten. Das ist zwar nichts Neues; aber es ist doppelt anerkennenswert, dass das jetzt als Anlass zum Einschreiten genommen wird, weil ja Wiener Neustadt rotes Kerngebiet ist.

Freilich: Ihre schon quantitativ viel wichtigeren Wiener Genossen werden diesem Beispiel nicht folgen. Denen sind die islamischen Kandidaten und Stimmen bei den nächsten Gemeinderatswahlen viel wichtiger als der Abscheu der traditionellen SPÖ-Wähler gegenüber dem bärtigen Treiben in Fußgängerzonen. Und selbst wenn das nicht so wäre, würden sich die Wiener Grünen jedenfalls querlegen. Die legen wohl eher noch einen Gebetsteppich unter die Tische der Koranverteiler.

http://www.andreas-unterberger.at/2014/10/ijfrauen-als-sklaven-zu-halten-ist-glaubensverrichtungij/#

Islam und Nationalismus

 Von Dominik Schwarzenberger

Ein Widerspruch?

Für Nationalisten in aller Welt stellt sich die Frage: Wie mit der Weltreligion Islam und immer stärker auftretenden radikal-islamischen Bewegungen umgehen? Das gilt für Nationalisten in islamisch geprägten Staaten genauso wie für Europa, das ja auch mit islamischer Einwanderung konfrontiert ist. Wie vertragen sich islamische Religion und politischer Nationalismus? Stehen sie sich diametral gegenüber oder sind sie kompatibel?

http://www.neue-ordnung.at/index.php?id=102

Europa ist nur noch ein Zwerg : In 14 Grafiken erklärt: Diese Probleme bedrohen unsere Wirtschaft

http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/europa-ist-nur-noch-ein-zwerg-in-14-grafiken-erklaert-diese-probleme-bedrohen-unsere-wirtschaft_id_4260512.html

Zahlreiche Christen in Pakistan ermordet

 http://www.unzensuriert.at/content/0016461-Zahlreiche-Christen-Pakistan-ermordet

 Jeder zweite Häftling ist ein Migrant

 Zuwanderung sei eine Bereicherung oder gar ein Schatz für Österreich, heißt es immer wieder vollmundig von großteils linken Politikern. Sicher ist zumindest, dass die Ausländer Österreichs Gefängnisse „bereichern“. Wie Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) nun über die Medien zugab, sitzen in Österreichs Häfen Kriminelle aus 50 Nationen. Jeder zweite Insasse kommt nicht aus Österreich

 

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Justizwache-sucht-vielsprachige-Beamte/164647636

 http://www.unzensuriert.at/content/0016484-Jeder-zweite-H-ftling-ist-ein-Migrant

 

Das Islam-Gleichnis des Akif Pirinçci

 Akif Pirinçci schrieb mehrere belletristische Bücher, vor allem Kriminalromane. Sie verkauften sich millionenfach, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und einige verfilmt. 2014 überraschte er als Buchautor („Deutschland von Sinnen“) zweifach: Durch das Genre (Gesellschaftskritik) und die Position: gegen Homo- und Feministinnenlobby, gegen Multikulti im Allgemeinen und den Islam im speziellen. Seine diesbezügliche Hauptaussage: „Der Islam gehört zu Deutschland wie die Reeperbahn nach Mekka“ und „Es ist mir völlig egal, ob man mich einen Nazi schimpft oder eine Klobürste!“ Als Türke und Moslem ist er noch unangreifbarer als das mit wissenschaftlichen Zahlen arbeitende SPD-Mitglied Thilo Sarrazin. Da er viel lockerer als dieser und weniger kämpferisch ist, konnte man ihn besser totschweigen.

Feiern, wenn die Party längst vorbei ist

Pirinçcis Formulierungen sind pointiert, hart (die BRD bezeichnet er gerne als „Raubtiersozialismusstaat“ und die Grünen als „Kindersexpartei“) und manchmal nicht jugendfrei. Dass er mit seinem Scharfsinn bestens bildlich arbeiten kann beweist er mit seinem Gleichnis zum Islam.

Am Samstag ist I. zu einer Party eingeladen, auf die er sich schon die ganze Zeit freut. Es ist eigentlich ein Wunder, dass man ihn eingeladen hat, denn I. ist ein ziemlich unausstehlicher Typ, den keiner mag. Im Grunde handelt es sich auch nicht um eine richtige Einladung. I. hat den Gastgeber, der ein sehr gutmütiger und freundlicher Mensch ist, so lange bekniet und bedrängt, bis dieser die Einladung am Ende doch noch ausgesprochen hat.

Bevor I. sich in der Nacht zum Samstag ins Bett legt, schaut er noch einmal kurz in seinen Terminkalender – und stößt einen Wutschrei aus. Voll Entsetzen stellt er nämlich fest, dass die Party nicht am Samstag, sondern schon am Freitag stattfinden sollte, also sich gerade ihrem Ende zuneigen müsste. Er hat sich im Datum vertan. Sofort rennt I. aus dem Haus, setzt sich in seinen Wagen und braust los. Denn er kann es nicht verwinden, dass dieses von ihm so sehr herbeigesehnte Ereignis ohne ihn stattgefunden haben soll.

Als I. an seinem Ziel eintrifft, ist schon drei Uhr vorbei, und die Party ist in der Tat gelaufen. Die meisten Gäste sind schon gegangen, und die wenigen, die noch da sind, fläzen sich völlig betrunken und zusammenhangloses Zeug stammelnd in dunklen Ecken. Die Putzleute sind schon im Anmarsch. Im Hintergrund läuft leise Abschiedsmusik. I. ist außer sich vor Empörung, den ganzen Spaß verpasst zu haben. Denn nach den auf Schritt und Tritt stehenden und rollenden ausgetrunkenen Flaschen, den vielen Koksspuren auf dem Glastisch und der beeindruckenden Unordnung im Haus zu urteilen, muss hier wirklich die Post abgegangen sein.

I. aber kann nicht akzeptieren, dass es ist, wie es ist. Er macht den Gastgeber ausfindig und setzt ihn in einer cleveren Kombination aus Betteln, Drohen und Schmollen unter Druck. Die Party dürfe jetzt, wo er da sei, nicht zu Ende gehen und müsse fortgesetzt werden, fordert er aggressiv. Der Gastgeber, selbst ziemlich betrunken und kaum mehr Herr seiner Sinne und, wie gesagt, ein sehr gutmütiger Mensch, lässt sich von I. zermürben und willigt schließlich ein, die Party ihm zuliebe fortzusetzen. Er legt laute Stimmungslieder auf, bittet die Kellner, neuen Champagner aufzufahren, und gibt den Putzleuten Anweisung, einstweilen zu pausieren. Dann trommelt er ein paar Partyleichen zusammen und zwingt sie auf die nette Art zum wilden Tanz, als ginge es wie Stunden zuvor auf die Klimax der Festlichkeit zu. Doch diesmal ist alles lustlos und gekünstelt, weil jeder körperlich und psychisch spürt, dass der ganze Rummel überlebt ist. Ein Gefühl der Unwirklichkeit breitet sich aus. Es ist eher eine Zombieveranstaltung denn eine Party, was jetzt stattfindet, inszeniert nur für I. Der aber glaubt tatsächlich, dass er die Zeit zurückgedreht habe. I. ist wirklich ein totaler Dummkopf…

Vielleicht haben es einige erraten: ‚I.‘ ist der Islam in Europa bzw. Deutschland, und die geile Party, die längst vorbei ist, ist die einst große Zeit der sowohl das Gesellschaftsleben als auch noch den geheimsten Winkel der Privatheit okkupierenden Religion darin.

Religion findet nur mehr für die Muslime statt

Es ist ein armseliges Schauspiel im Namen der ‚Toleranz‘, ein Wort, das mir inzwischen mehr vorkommt wie eine zigmal vergewaltigte Frau, die sich morgens trotzdem hübsch zurechtmacht, um den Schein zu wahren. Anders ausgedrückt, unser Gott ist längst tot und tangiert unser Denken und Handeln kaum noch, während Allah quicklebendig und ungerührt von der geänderten Lage seine steinzeitlichen Befehle erteilen darf, als wäre nichts passiert. Unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit kehrt etwas nach Deutschland zurück, das wir längst überwunden glaubten. Wieso eigentlich? Ich hatte schon erwähnt, dass der ‚Gastgeber‘ ein sehr gutmütiger Kerl ist. Aber so einfach ist die Angelegenheit leider nicht. Es hat tiefere Gründe, warum unser ungebetener Gast mit lauter Haltungen, die wir längst für abgehakt hielten, in unserem schönen und schön säkularisierten Land ungehindert ausbreiten darf. Ich weiß, ich höre mich an wie ein sogenannter Islamhasser. Ja, das bin ich denn wohl auch!

Warum soll man einen vor Urzeiten frei erfundenen Kram nicht hassen dürfen? Es ist auch nicht verboten, Batman zu hassen oder Mr. Spock oder Mickey Mouse, allesamt fiktionale Gestalten. Nur weil fünfzig Millionen der Meinung sind, dass es einen Yeti gibt, ist das noch lange kein Beweis für dessen Existenz. Diese fünfzig Millionen glauben nämlich auch, dass Aliens regelmäßig in ihrem Vorgarten landen. Deshalb nennt man das Ganze ja auch Glaube und nicht Wissen.

Gastarbeiter ohne Interesse an Religion

Pirinçci, der eingangs die Naturschönheiten und hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen seiner „Mutter Deutschland“ preist, beschreibt auch die erste Generation von Gastarbeitern:

1969 sind meine Eltern mit uns Kindern und einem Pappkoffer in der Hand in dieses Land gekommen. Die Türkei bot uns nichts, keine Chance, keine erste und keine zweite, einfach gar nichts. Wir waren so arm, dass wir uns am Ende nicht einmal mehr Holz oder Kohle zum Heizen für den Winter leisten konnten. Wir empfanden es als ein unfassbares Geschenk, dass Deutschland uns aufnahm. Hätte man uns gebeten, wir hätten ihm auf Knien gedankt. Aber das tat man nicht. Man gab uns nur zu verstehen: Arbeitet, geht zur Schule, macht etwas aus eurem Leben, ihr seid uns nichts schuldig, außer vielleicht, dass ihr ein produktiver, kreativer und bereichernder Teil dieses Landes werdet und hier sogar Wurzeln schlagt, wenn es euch gefällt. Meine Eltern waren keinen einzigen Tag ihres deutschen Berufslebens arbeitslos; dass der Staat Sozialhilfe an Leute auszahlt, die einfach gar nichts tun, erfuhren sie erst Mitte der achtziger Jahre, als sie längst wieder in die Türkei zurückgekehrt waren und dort ihren Lebensabend genossen.

Unsere Familie hatte weder die Muße noch das Interesse, sich mit der Religion zu beschäftigen. Die Erarbeitung von bescheidenem Wohlstand und das Schaffe-schaffe-in-der-Türkei-Häusle-Baue standen im Vordergrund, der Gastarbeiter-Klassiker halt. Ja, irgendwo waren wir dem Namen nach islamischen Glaubens, waren alle da reingeboren worden, so wie man in das hiesige Christentum reingeboren wird, wenn die Ahnen dem Verein entstammen. Aber sonst? Schon gar nicht wären meine Eltern jemals auf die Idee gekommen, ihr deutsches Umfeld, das ihnen immer wieder selbstlos unter die Arme griff, vor allem bei der Wohnungssuche und in Schulangelegenheiten der Kinder, mit ihrer Religion zu belästigen und ihm auf den Sack zu gehen.

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016489-Das-Islam-Gleichnis-des-Akif-Pirin-ci

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Wir sind sehr besorgt über die aktuellen Entwicklungen in Österreich im Zusammenhang mit dem alten und neuen Islamgesetz.

Um einen sachlichen Gesprächsprozess in einer überaus emotionalisierten Situation in Gang zu setzen, erlauben wir uns unsere Stellungnahme vom 7.11.2014 zum beabsichtigten Islamgesetz zur geschätzten Kenntnis zu übermitteln (siehe beiliegendes PDF-Dokument).

1.

Zahlreiche Koranverse und Hadithe Auslegungen stehen mit den österreichischen Gesetzen, dem EU-Recht, den Menschenrechten (EMRK) und der Rechtsprechung des EGMR und EuGH in unauflöslichem Widerspruch.

Die Koranverse und die Scharia als göttliches Recht werden von Schiiten, Sunniten und Aleviten aufgrund ihrer verschiedenen Glaubensauslegungen unterschiedlich interpretiert.

2.

Aufgrund der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes vom 1. Dezember 2010 (B1214/09) hat die sunnitische "Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" (IGGIÖ) keinen Alleinvertretungsanspruch für alle Muslime in Österreich

Am 22. Mai 2013 erfolgte mit Verordnung im BGBl.II Nr.133/2013 die staatliche Anerkennung der Anhänger der Islamischen Alevitischen Glaubensgemeinschaft als Religionsgesellschaft mit der Bezeichnung Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (ALEVI)". Mit Bescheid vom 28. Februar 2013 (BMUKK-12.056/0005-KA/2012) erfolgte die staatliche Anerkennung der schiitischen Anhänger des Islam mit der Bezeichnung Islamische-Schiitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (SCHIA)".

3.

Von einer Religion des Friedens" kann beim Islam in Österreich, aufgrund einer Reihe von Koransuren welche die Unterdrückung Andersgläubiger beinhalten, solange nicht gesprochen werden, bis sich die sunnitische Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" davon distanziert.

Unter anderem wird seit rund 1400 Jahren im Koran (114 Suren mit 6236 Versen) und in den verschiedenen Glaubensauslegungen die Feindschaft gegen Juden und Christen und Andersgläubige offenbart.

Der Österreichische Staat hat nunmehr die Möglichkeit gemäß § 5 und § 6 Islamgesetz 1912 die "Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" sofort zu untersagen, oder dieser innerhalb einer angemessenen Frist die Gelegenheit zu geben, sich von bestimmten Koranversen und Hadithe Auslegungen - vor Fassung des neuen Islamgesetzes 2014 - öffentlich und rechtsverbindlich zu distanzieren.

Jede andere Vorgehensweise durch den österreichischen Staat oder sogar Beschlussfassung des neuen Islamgesetzes 2014 ist gesetzwidrig und verstößt gegen österreichisches Recht.

Daher ist es erforderlich - vor einer allfälligen staatlichen Anerkennung der "Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich" durch das beabsichtigte neue Islamgesetz - zu klären, welche Glaubensinhalte der IGGiÖ der österreichischen Rechtsordnung und dem EU Recht entsprechen oder diesem widersprechen.

4.

Die Muslime erhalten durch das beabsichtigte neue Islamgesetz Rechte und Pflichten, zu denen auch die uneingeschränkte Anerkennung der österreichischen Rechtsordnung und des EU-Recht gehört.

5.

Als international anerkannte Friedensorganisation, die in der UNO, EU-Grundrechtsagentur, OSCE und im EU-Parlament akkreditiert ist, sind wir der österreichischen und europäischen Rechtsordnung, dem Grundsatz der Trennung von Staat und Religion, dem Verbot der Diskriminierung und den Menschenrechten verpflichtet.

In Übereinstimmung mit der UN-Charta und dem EU-Recht führen wir einen Dialog mit allen Glaubensgemeinschaften, zu dem auch der gegenseitige Respekt und eine ruhige und sachorientierte Diskussionsplattform gehört.

Die interessierten Personen und Organisationen laden wir dazu ein, unsere Stellungnahme in einem ruhigen und sachlichen Dialog-Prozess zu diskutieren.

 Türkenkinder ritzten Bub ein Kreuz in den Rücken

 http://www.unzensuriert.at/content/0016496-T-rkenkinder-ritzten-Bub-ein-Kreuz-den-R-cken

 

Studie: TTIP vernichtet 600.000 Arbeitsplätze in der EU

Eine aktuelle Studie des Global Delevopment and Environment Institute entlarvt das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union (TTIP) als Vernichtung von Arbeitsplätzen und Umverteilungsaktion von Arm zu Reich. Studienautor Jeronim Capaldo rechnet mit einem Verlust von bis zu 600.000 Arbeitsplätzen in der EU bis 2025 , wenn das Abkommen tatsächlich in dieser Form umgesetzt wird.

Laut Capaldo würden allein 134.000 Arbeitsplätze in Deutschland, 130.000 Arbeitsplätze in Frankreich und 223.000 Arbeitsplätze in Nordeuropa durch TTIP verloren gehen.

Steuereinnahmen und Exporte sinken durch TTIP

Aber nicht nur Arbeitsplätze würden durch TTIP  vernichtet, es soll laut  Capaldo auch zu einer Reduktion der Steuereinnahmen und zu einem Minus bei den Exporten kommen. Doch es gibt auch eine Gruppe, die vom TTIP profitieren soll, die Besitzer von Kapitalvermögen. Laut Studie sollen  die Börsen in Frankreich und Deutschland, vor allem aber die Börse in London, den „großen Schnitt“ machen. 

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016499-Studie-TTIP-vernichtet-600000-Arbeitspl-tze-der-EU

 Jeder zweite Wiener hat Migrationshintergrund

 Immer mehr Menschen in Wien haben Migrationshintergrund
Die Bundeshauptstadt Wien wird immer internationaler. Jeder zweite Hauptstädter hat seine Wurzeln im Ausland.  Damit wurde so gut wie jeder zweite Wiener im Ausland geboren oder hat zumindest einen nicht in Österreich geborenen Elternteil. Das geht aus dem aktuellen Integrations- und Diversitätsmonitor hervor. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen Menschen aus allen Ecken der Welt als Gastarbeiter in die Bundeshauptstadt. Nur wenige von ihnen haben Österreich auch wieder verlassen.  Obwohl es in Österreich von Monat zu Monat erneut mehr Arbeitsuchende gibt und viele Menschen sich das alltägliche Leben kaum mehr leisten können,  suchen trotzdem immer mehr Menschen aus vielen EU-Staaten, aber auch aus Osteuropa und vom Balkan ihr Glück in Wien. Insgesamt ist der Migranten-Anteil in Wien deutlich höher als in anderen Teilen Österreichs.

23 Prozent mit ausländischem Pass

Der im Auftrag der Stadt erarbeitete Monitor, dessen inzwischen dritte Auflage Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) am Mittwochabend vor Journalisten vorstellte, soll regelmäßig den Status quo analysieren. Laut des präsentierten Monitors gehören  ganze 31 Prozent der Wiener mit Migrationshintergrund der ersten Generation an, wurden also tatsächlich im Ausland geboren. 18 Prozent sind Migranten der zweiten Generation. Immerhin 23 Prozent der Stadtbewohner haben einen ausländischen Pass.

Der Monitor zeigt deutlich auf, dass die Politik von Rot und Grün völlig gescheitert ist.  Denn in manchen Bezirken Wiens sind die Migranten schon in der Mehrheit.  Da viele Schüler Deutsch nicht als Muttersprache haben, wird in vielen Schulklassen Wiens kaum ein deutsches Wort gesprochen. Wird es auch in Zukunft kein Umdenken des politischen Establishments geben, gehört diese ohnehin den Wiener Migranten.

http://www.unzensuriert.at/content/0016495-Jeder-zweite-Wiener-hat-Migrationshintergrund

Vor zehn Tagen habe ich die 2 Überwachungskameras in meinem Haus                                  abgeschaltet; Dann habe ich das mit der lokalen Polizei verbundene Alarmsystem gekündigt und dabei gut gespart;  Ich bin dann auch von der Vereinigung der wachsamen Strasseneinwohner             ausgetreten; Sodann habe ich im Hof eine Pakistanische Flagge gehisst und auf der Hauswand eine Fahne des neuen Islamischen Staates angebracht;

Seit diesem Tage überwacht die Polizei mein Zuhause rund um die Uhr;

Österreicher fühlen sich unsicher!

Die Österreicher fühlen sich in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Untersuchung der Marktforschungsgesellschaft Humaninstitut.Die Meinungsforscher von Humaninstitut kamen bei ihrer Befragung zum Ergebnis, dass sich 52 Prozent der Österreicher nicht sicher fühlen.

Die Ursache ist auch schnell ausgemacht: 67 Prozent der Befragten geben der Regierungspolitik die Schuld, dass das Sicherheitsbedürfnis der Österreicher nicht ausreichend befriedigt wird. Dabei kommen vor allem die beiden Ressortminister Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Gerald Klug (SPÖ) in den Focus bei der Zurechnung sicherheitspolitischer Versäumnisse.

Einsparungen bei Polizei und Bundesheer als Sicherheitsdefizit

Bei der Nennung von Sicherheitsdefiziten wird als Ursache vor allem die Schließung von Polizeiinspektionen (90 Prozent), Verantwortung: Innenministerin Mikl-Leitner und die massiven Sparmaßnahmen beim Bundesheer (62 Prozent): Verantwortung: Verteidigungsminister Klug genannt. An der Spitze der Nennung insgesamt steht die erhöhte Kriminalität mit 93 Prozent, gefolgt von Terrorismusszenarien (88 Prozent) und dem illegalen Waffenbesitz durch Kriminaltouristen (83 Prozent)

Apropos Waffenbesitz: Während die Befragten den illegalen Waffenbesitz als Sicherheitsrisiko einschätzten, macht sie die steigende Sicherheitsbedrohung gegenüber legalem Waffenbesitz als Gegenmaßnahme empfänglich. So sind 38 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass legaler Waffenbesitz die Sicherheit der Bevölkerung erhöht. 

Die letzten Steuerzahler: 

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/diebilanz/4617184/Analyse_Die-letzten-echten-Steuerzahler?_vl_backlink=/hom4be5c945a4660c68866d84239c2a5910e/index.do

 Entmündigt die Politiker 

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4617255/Leute-nehmt-den-Politikern-doch-endlich-das-Geld-weg?_vl_backlink=/home/index.do

 Neuer Gesetzentwurf zum Umgang mit Flüchtlingen in Israel 

   Jerusalem (APA/AFP) - Das israelische Regierungskabinett hat einen neuen Gesetzentwurf verabschiedet, der den bisherigen Umgang mit illegal ins Land eingewanderten Flüchtlingen etwas lockern soll. Dies teilte das Innenministerium nach dem Beschluss am Sonntag mit.

   Zwei frühere Gesetze waren vom Obersten Gerichtshof des Landes für verfassungswidrig erklärt worden, weil sie aus Sicht der Richter die Grundrechte auf Freiheit und Würde verletzten. 

   Der neue Entwurf muss nun in drei Lesungen vom Parlament debattiert und abgestimmt werden. Er sieht vor, dass illegal Eingewanderte drei Monate lang (bisher ein Jahr) ins Gefängnis gesteckt werden können. Im Anschluss müssen sie bis zu zwanzig Monate (bisher unbefristet) im offenen Internierungslager Cholot übernachten, das abgelegen in der Negevwüste liegt. Anders als bisher müssen sie sich dort nur noch jeden Abend und nicht mehr dreimal täglich zum Zählappell melden. Zugleich sollen Arbeitgeber, die nicht-registrierte Flüchtlinge beschäftigen, schärfer bestraft werden. 

   Der Oberste Gerichtshof hatte am 22. September das Vorläufergesetz außer Kraft gesetzt und dem Parlament 90 Tage eingeräumt, eine neue Regelung zu schaffen. Ansonsten müsse das Lager Cholot ganz geschlossen werden. Bürgerrechtsgruppen hatten bereits angekündigt, dass sie auch gegen die nun eingebrachte Neufassung klagen würden und mit guten Chancen rechneten, erneut bei den Obersten Richtern Gehör zu finden.

   In Israel gab es bis vor wenigen Jahren einen starken Zustrom von Bewerbern auf politisches Asyl und Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika. Fast alle bleiben in Israel, da sie von dort nicht weiter nach Norden gelangen können. 

   Seit entlang der Grenze zu Ägypten vor zwei Jahren eine Sperranlage errichtet wurde, gelangen kaum noch Flüchtlinge ins Land. Allerdings halten sich weiterhin 48.000 Afrikaner in Israel auf, die fast alle aus Eritrea und dem Sudan stammen, wohin sie wegen der dort drohenden Verfolgung nicht abgeschoben werden können. 

   Weil sich viele von ihnen unter ärmlichsten Bedingungen im Süden von Tel Aviv konzentrieren, kommt es immer wieder zu Protesten von Anwohnern. Mit Internierungen und dem Entzug der Arbeitserlaubnis versucht Israel, die Eritreer und Sudanesen zur Ausreise in Drittländer zu drängen. Inzwischen haben 6.000 Menschen dem Druck nachgegeben und diesen Weg gewählt. 

   Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass Anträge auf politisches Asyl von den israelischen Behörden äußerst schleppend oder gar nicht behandelt werden. Die Anerkennungsquote tendiert zudem gegen Null, während sie in Europa für Eritreer und Sudanesen 70 Prozent beträgt.