10/2014

 

schariapolizei

Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) setzt einem Bericht zufolge immer häufiger radikale Islamisten aus Deutschland als Selbstmordattentäter und Kämpfer in Syrien und im Irak ein. Es gebe Hinweise, dass "einige Männer aus Nordrhein-Westfalen im Irak Selbstmordattentäter des Islamischen Staates geworden sind", sagte der Leiter des Verfassungsschutzes in Düsseldorf, Burkhard Freier, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). 

https://de.nachrichten.yahoo.com/bericht-is-setzt-deutsche-selbstmordattent%C3%A4ter-163208594.html

Afghanische Asylwerber inszenierten Massenschlägerei in Graz  

Eine Schlägerei mit rund 40 Beteiligten in Graz hat Samstagfrüh mit vier Verletzten geendet. Die afghanischen Staatsbürger trugen ihren Streit bewaffnet mit Messern, Schlagstöcken, Baseballschlägern, Schlagringen und Macheten aus. 

http://steiermark.orf.at/news/stories/2665805/

Akif Pirincci: Volksverhetzung wegen Islamkritik

Da Religionskritik hierzulande nicht verboten ist und irgendwie immer noch eine Presse-Kunst-und-Meinungsfreiheit herrscht, hat man schnell den Wischiwaschi-Begriff Hasskriminalität erfunden. So kann man jeden unter dem Deckmantel der Humanität drankriegen, der sich gegen die grün links versiffte Ideologie stemmt. Es geht um die finanzielle und gesellschaftliche Vernichtung des Gegners mit allen Mitteln. Der Trick ist dabei denkbar einfach: Es ist natürlich großer Quatsch den Islam zu kritisieren, ohne die Menschen, die daran glauben, in die Kritik miteinzubeziehen. Das wäre nämlich so, als würde man sagen: der Nationalsozialismus war scheiße, aber die Nationalsozialisten waren alle gute Menschen. Doch in dem Augenblick, in dem die Anhänger dieses Aberglaubens ins Spiel kommen, greift der Staatsanwalt ein. Tolle Sache!

Dennoch ein paar juristische Tatsachen: 1. Es gibt in Deutschland keinen Blasphemieparagraphen. 2. Wenn man einmal damit anfängt, mit dem Volksverhetzungsparagraphen und dessen deformierten Schatten namens Hasskriminalität bei jeder nichts ins politische Bild passenden Meinungsäußerung um sich zu ballern, so wird dieser Staat in einer Diktatur enden, meiner bescheidenen Meinung nach in einer islamischen. 3. Ich weiß sehr wohl, dass die Impulse für solcherlei gefährlichen Possen an die Justitia von der Politik ausgesandt werden, die eine katastrophale Einwanderungspolitik zu verschulden hat. Aber die Justiz muss sich ja dafür nicht hergeben. Doch wir werden sehen. Lustig ist die Chose allemal.

http://www.unzensuriert.at/content/0016278-Akif-Pirincci-Volksverhetzung-wegen-Islamkritik

 

IWF: Welt mit 150 Billionen US-Dollar verschuldet

Die Weltwirtschaft steuert auf einen neuen Höchstverschuldungsgrad zu. Wie Finanzexperten aus den Reihen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank bekanntgegeben haben, ist die Welt aktuell mit mehr als 150 Billionen US-Dollar verschuldet. Allein in den Jahren 2007 bis 2013 hat sich der weltweite Verschuldungsgrad der Volkswirtschaftenvon 174 auf 212 Prozent der jährlichen internationalen Wirtschaftsleistung erhöht.

In den letzten Jahren hat sich laut einerAufstellung der Bank für InternationalenZahlungsausgleich der Schuldenberg um 43 Billionen Euro erhöht.

USA sind mit 5,7 Billionen Euro verschuldet

Die Weltwirtschaftsmacht USA geht bei der Verschuldung mit schlechtem Beispiel voran. So hat sich zwischen 2007 und 2013 der Verschuldungsgrad der USA im Ausland von knapp 2 Billionen Dollar auf 5,7 Billionen fast verdreifacht. Innerhalb der EU sind vor allem Griechenland, Italien, Portugal und Frankreich total verschuldet und machen keine Anstalten, ihren Schuldenberg tatsächlich in den Griff zu bekommen.

Auch die amtierende IWF-Präsidentin Christine Lagarde, die Frankreich als ehemalige Finanzministerin auf Defizitkurs hielt, hat kein Rezept, um die Schulden weltweit einzudämmen.

http://www.unzensuriert.at/content/0016290-IWF-Welt-mit-150-Billionen-US-Dollar-verschuldet

http://www.kaschachtschneider.de/component/content/article/2-aktuelles/23-verfassungswidrigkeit-islamischer-religionsausuebung-in-deutschland.html

 

Das Rechtsgutachten von Prof.Dr. Karl Schachtschneider ist  eindeutig - die Moslems müssen unsere Gesetze endlich  akzeptieren und nicht Gottesgesetz vor "Alles Recht geht vom  Volk aus" stellen.

http://www.unzensuriert.at/content/0016278-Akif-Pirincci-Volksverhetzung-wegen-Islamkritik

https://www.droemer-knaur.de/buch/Der+islamische+Faschismus.7917563.html

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3884351/Islamgesetz_Fischer-soll-Schieflage-bereinigen?parentid=0&act=2&isanonym=null

http://www.unzensuriert.at/content/0016303-M-rder-und-Sympathisant-wieder-Deutschland

Zwangsbefreiung durch die Feministin

„Es gibt nicht nur einen Frauenwillen“, wie Birgit Kelle betonte. Frauen, die sich dafür entschieden haben, bei ihren Kindern zu bleiben, würden sich derzeit in jener Situation befinden, ihren Lebensentwurf ständig gegen die vermeintlich befreienden feministischen Ansätze verteidigen zu müssen. Wo den Frauen unbedingt angeraten werde, durch ständige Berufstätigkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Kelle hielt dafür eine Erklärung parat, nämlich: „Die Feministin möchte mich unbedingt befreien.“

Was jedoch hinter dieser vermeintlichen Befreiung zu verstehen ist, sei für die Mehrzahl der Frauen nicht befriedigend. Hier würden feministische und wirtschaftspolitische Forderungen eine sonderbare Allianz eingehen. Die unentgeltlich geleistete Arbeit einer Hausfrau und Mutter müsse dringend sichtbar gemacht und Wege gefunden werden, wie dies honoriert werden könne. Wenn sich erst einmal der Wille etabliere, auf politischer Ebene zuzulassen, dass die Perspektive auf Familie, auf Frau-Sein legitim ist, dann würde sich auch die Wahlfreiheit zwischen den verschiedenen Lebensmodellen etablieren können, sieht Kelle einen viel versprechenden Weg.

http://www.unzensuriert.at/content/0016301-Kelle-Die-Feministin-m-chte-mich-unbedingt-befreien

Bürgerkrieg in Österreich?

Nur wenige Tage nachdem es in Deutschland bei Kurden-Demonstrationen zu schweren Gewaltexzessen gekommen ist, wird auch aus Österreich ein derartiger Vorfall gemeldet. In der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz wurde im Vorfeld eines Protestmarschs für die von der Terrormiliz Islamischer Staat belagerte syrisch-kurdische Stadt Kobane eine Gruppe Kurden von Sympathisanten der Mörderbanden des Islameischen Staates (IS) angegriffen. Letzten Informationen zufolge sollen zwei Männer durch Messerstiche schwer verletzte worden sein. Sie sollen der Angreifergruppe, die sich aus Tschetschenen und Türken zusammensetzte, angehören.

http://www.unzensuriert.at/content/0016313-Bregenz-Anh-nger-attackieren-Kurden-zwei-Schwerverletzte

 

Gender Mainstreaming: Die Wissenschaft, die es nicht gibt

Vater und Mutter infrage gestellt

Die Auswüchse moderner Gendertheorie gehen mittlerweile so weit, dass sie die Existenz eines biologischen Geschlechts ablehnen, indem sie die Einteilung Neugeborener in Buben und Mädchen als ein gesellschaftliches Konstrukt abtun. Konfrontiert ist man mit diesen Absurditäten spätestens dann, wenn die Rolle von Vater und Mutter in Frage gestellt wird und sie aufgrund der „Gleichheit“ zumindest sprachlich aufgehoben werden soll. In Anbetracht der Bestrebungen, dieses „gesellschaftliche Konstrukt“ der natürlichen Geschlechter aufzuheben, muss man kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erahnen, dass es sich hierbei um eine weitere Vereinheitlichung der Menschen unter dem Deckmantel der „Gleichheit“ handelt. Die Wissenschaftlichkeit dieser kruden Thesen ist nicht weiter nachweisbar. Nachdem der norwegische Komiker und Soziologe im Zuge seiner Sendereihe „Gehirnwäsche“ Gender Mainstreaming kritisch hinterfragte, musste das norwegische Genderinstitut geschlossenwerden. Die Sendung hatte die Absurdität dieser obskuren Theorie aufgezeigt, woraufhin der gesellschaftliche Druck auf das millionenschwere Institut zu groß wurde.

 

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016322-Gender-Mainstreaming-Die-Wissenschaft-die-es-nicht-gibt

 

Heiratsschwindler soll mindestens 13 Frauen betrogen haben - Haft - BILD

 

Utl.: Vier Kinder gezeugt - Zwei Frauen schwanger - BILD =

 

Wien (APA) - Die Wiener Polizei hat einen mutmaßlichenHeiratsschwindler festgenommen. Der 28 Jahre alte Gambier soll mit zumindest 13 in Österreich lebenden Frauen eine Beziehung eingegangen sein, drei Frauen heiratete er. Aus den Scheinbeziehungen gingen vier Kinder hervor, zwei Frauen sind schwanger. Er lockte ihnen Geld und Wertgegenstände heraus, die Schadenssumme beläuft sich auf mindestens 38.000 Euro.

(Schluss/folgt Zus.) kra/gl

 

APA0226 2014-10-14/12:01

 

Journalisten erledigen politische Drecksarbeit für SPÖ und ÖVP

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016337-Journalisten-erledigen-politische-Drecksarbeit-f-r-SP-und-VP

 

http://www.fpoe-graz.at/media/der_uhrturm/archiv_2014_2/Oktober%202014%20-%20Schluss%20mit%20den%20Budgettricks.pdf

 

http://www.streitschriften.at/

Die Erdoğan-Türkei: NATO-Mitglied und IS-Verbündete

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016288-Die-Erdo-T-rkei-NATO-Mitglied-und-Verb-ndete

 

 Christen bilden Selbstschutzgruppen und nehmen Kampf gegen Islamischen Staat auf

Die syrischen Christen des Irak werden von den Islamisten des „Kalifats“ von al-Baghdadi verfolgt, vertrieben, ermordet oder versklavt. Der irakische Staat hört in den vom Islamischen Staat (IS) eroberten Gebieten zu existieren auf und wird durch die Herrschaft des „Kalifats“ ersetzt. Wegen ihrer Schutzlosigkeit beginnen die Christen ihre Verteidigung selbst in die Hand zu nehmen.

Der gut organisierte und ausgerüstete Islamische Staat erhält seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien Geld und Waffen von sunnitisch regierten Golfstaaten, einschließlich der Weitergabe von Waffen und Informationen, die Saudi-Arabien und andere Emirate von westlichen Verbündeten wie den USA erhalten. Die finanzielle Ausschöpfung durch den Verkauf von Erdöl aus den IS-kontrollierten Gebieten Syriens und des Iraks wäre ohne Hilfe wohlwollender Hintermänner des Islamischen Staates undenkbar.

Die von den USA gebildete Anti-IS-Koalition stellt ein wenig überzeugendes, hybrides Gebilde dar. Die inoffiziellen arabischen Förderer und Waffenlieferanten des Islamischen Staates (IS) am Boden bekämpfen darin offiziell den Islamischen Staat (IS) aus der Luft. Die Bombardierung syrischer Erdölförderanlagen und Raffinerien scheint neben dem eigentlichen Operationsziel der Schwächung und Ausschaltung des IS als weiteres strategisches Ziel die ursprüngliche Absicht einer Schwächung und Ausschaltung der Regierung Assad zu verfolgen.

 

http://www.katholisches.info/2014/10/01/irakische-christen-organisieren-kampf-gegen-das-kalifat/

 

https://de.nachrichten.yahoo.com/tote-bei-protesten-f%C3%BCr-kobane---is-vormarsch-in-grenzstadt-gebremst-114221233.html

 

Messerstecherei in Hamburg: Jagdszenen in Hamburg: Video zeigt Straßenschlacht mit Islamisten

Es waren Szenen wie im Krieg: Nach einer zunächst friedlichen Demonstration von Kurden in Hamburg ist die Situation in der Nacht eskaliert. 400 mit Metallstangen, Macheten und spitzen Gegenständen bewaffnete Salafisten gingen auf die Demonstranten los.

 

http://www.focus.de/panorama/terror-krieg-in-deutschland-mit-macheten-und-metallstangen-400-salafisten-greifen-400-kurden-in-hamburg-an_id_4188208.html

 

http://www.abendblatt.de/hamburg/article133005698/Nach-Krawallen-Kurdische-Proteste-in-Altona-angekuendigt.html

 

Folgende amtliche Zahlen des UN-Hochkommissars für Flüchtlingsfragen

 

(Quelle UNHCR Internetseite, länderweise)

 

Wieviele Flüchtlinge und Asylweber nahmen die reichsten islamischen Länder 2013 auf?

 

Flüchtlinge                       Asylwerber

Saudi Arabien                                559                                  99

Kuwait                                              635                             1030

Verein. Arab. Em.                           603                                 77

Sultanat Oman                               138                                 79

Katar *)                                              130                                 11

Singapur                                              3                                   0

Sultanat Brunei                                  0                                   0

 

*) zahlte Milliarden für die Ausrichtung der nächsten Fußball-WM

 

Der Koran fordert die Gläubigen auf, notleidende Flüchtlinge bei sich aufzunehmen und zu pflegen. Es ist bezeichnend, daß islamische Staaten, die zugleich zu den reichsten Staaten der Welt zählen, so wenige notleidende Glaubensbrüder bei sich aufnehmen.

Zum Vergleich: Der multikonfessionelle Kleinstaat Libanon, der ungefähr gleich groß wie Kärnten ist und rd. drei Millionen Einwohner zählt, mußte im Verlauf der letzten zwei Jahre zwei Millionen syrische Flüchtlinge aufnehmen.

Millionen junger, gesunder Männer und Frauen aus dem Nahen Osten, aus Nord-, West-, Ostafrika und Zentralasien sitzen auf gepackten Bündeln, warten in Grenzstädten auf Busse, an Sandstränden auf zusammengeflickte Boote, um zu uns zu gelangen.

Der ISlam führt zu einem Zivilisationsbruch

30. September 2014 10:06 |

Islam und Gewalt: Kreuzigung – schariagerechte Hinrichtungsform

Angesichts der aktuellen Gewalt-Propaganda von Salafisten und IS-Dschihadisten in Moscheen, Medien und sozialen Netzwerken ist es dringlicher denn je, das Gewaltpotential der islamischen Lehre auszuloten. Muslim-Führer und Politiker reden den gewalthaltigen Islam zu einer Friedensreligion schön.

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker

Der Islam schleppt seit seiner kriegerischen Gründungszeit durch den Propheten, Staats- und Kriegsherrn Mohammed ein erhebliches Gewaltpotential durch die Geschichte. Mehrere Jahrhunderte Eroberungskriege an den verschiedenen Fronten von Galizien bis zum Indus hinterließen ihre Spuren in Selbstverständnis und Überlegenheitsgefühl der Muslime.

Aber auch nach innen übt der klassische islamische Staat erhebliche Gewalt aus im ökonomischen, politischen und religiösen Sinne, und zwar über die muslimischen und mehr noch die nicht-islamischen Untertanen. Die Kurzformel heißt: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht.“ Die Scharia-Zwangsmaßnahmen der IS-Milizen in den eroberten Orten im Nordirak zeigen das rigide religiös-politische Gewaltpotential des Islam.

Im Status der Minderheit geben sich Muslime stets friedlich

Wenn die Muslime in einem Land in der Minderzahl sind, dann propagieren die Imame zunächst friedliches Verhalten – bis die Zeit ihrer Herrschaft gekommen ist. Das ist die Situation der Muslime in Deutschland.

So betonen auch die deutschen Moslem-Führer stets, wie friedlich und eingepasst das Verhalten der überwältigenden Masse der Muslime sei. Von dem islamischen Gewalt-Ansatz, der bei einem Großteil der deutschen Muslime schlummert, sprechen sie lieber nicht. Doch in kritischen Zeiten wird die inkubierte islamische Gewaltbereitschaft hervorbrechen.

Diese Erfahrung machten kurdische Christen kürzlich im Nord-Irak: Seit Jahrhunderten lebten sie gutnachbarlich mit sunnitischen Moslems zusammen. Als dann aber der Anmarsch der IS-Milizen angekündigt war, da plünderten viele die Häuser ihrer christlichen Nachbarn sowie ein Nonnenkloster, noch bevor die IS-Terroristen vor Ort waren. Erzbischof Sharaf von Mossul, dessen Kathedrale die IS-Milizen in eine Moschee verwandelt haben, nennt es eine „große Lüge, wenn der Islam als eine Religion des Friedens bezeichnet wird“.

In den Medien säuselt man islamische Friedens-Schalmaien

Die meisten Politiker und Medien dagegen schmieren den Moslem-Funktionären Friedens-Honig um den Bart. Für ihre Pflichtübung, dass sie sich kürzlich bei ihrem „Aktionstag“ gegen die barbarischen Gräueltaten der IS-Milizen aussprachen, werden sie gar zu Friedens-Aposteln hochstilisiert.

Volker Bouffier, der hessische Ministerpräsident, behauptet in einem Beitrag für die FAZ vom 24.9. sogar, die Muslime seien „Verfassungspatrioten“, wenn sie die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit ausnutzten sowie Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit praktizierten.

Doch das Ausnutzen von Grundrechtsfreiheiten macht noch keine Demokraten. Denn das gleiche wie die gemäßigten Muslime machen auch die Salafisten-Prediger oder die Dschihadisten in zahlreichen Islamisten-Moscheen. Sie nutzen unsere liberale Verfassung aus mit dem Ziel, unseren Staat und die Verfassung zu untergraben sowie langfristig umzustürzen in einen islamischen Staat.

Bouffier und andere Politiker konstruieren sich einen „modernen Islam“ in Deutschland, der völlig frei von Gewaltbereitschaft und Abwertung der „Ungläubigen“ sei. Sie entwerfen ihn als totales Gegenbild zu dem Islam der neuen Radikal-Milizen.

Islam führt zu einem Zivilisationsbruch

Der hessische Ministerpräsident verstrickt sich bei diesem Konstrukt in entlarvende Widersprüche. Er behauptet, dass der „ungeheure Zivilisationsbruch“ durch die Islamisten „im Irak und andernorts nicht im Namen des Islams“ geschehe“. Aber schon im nächsten Satz stellt er fest, dass sich die „islamistischen Terroristen von IS, Boko Haran und Al Shabab bei ihren Gräueltaten auf die Scharia, den Koran und den Propheten berufen“. Doch genau mit diesen drei Komponenten – Mohammed, Koran und Scharia – ist der authentische Islam angemessen umschrieben. Worauf berufen sich denn „die Muslime in Deutschland“?

Wenn man die Aussagen der beiden Bouffier-Sätze dem Sinn nach kombiniert, dann kommt man zu folgender Schlussfolgerung: Die strikte Anwendung von Mohammeds Reden und Regeln in Koran und Scharia durch die streng-islamischen Kräfte führt zu ungeheuren Gewalttätigkeiten und Gräueltaten, einem Zivilisationsbruch. Oder anders gesagt: Das latente Gewaltpotential, das Mohammed in die Welt setzte, im Koran kodifiziert und im Frühislam praktiziert wurde, wird bei den Muslimen des ‚Islamischen Staats’ wieder manifest.

Nach dieser Feststellung bleibt es aber völlig unerklärlich, wieso der Islam in Deutschland eine Musterreligion von Friedlichkeit und Verfassungstreue sein soll.

Haben die deutschen Muslime den zahlreichen Gewalt-Aufrufen des Korans öffentlich abgeschworen? Verurteilen sie die Eroberungskriege und Überfälle der Kriegsherren Mohammed und seiner Nachfolger im Frühislam?

Solange das nicht der Fall ist, sollten die Politiker und Medien ein wachsames Auge auf das Gewaltpotential des Islam halten. Der Kanzlei von Ministerpräsident Bouffier sei empfohlen, einmal gründlich die einschlägigen Stellen im Koran zu studieren – und anschließend die entsprechenden Auswirkungen bei jungen Muslimen in Deutschland.

Wie sieht es mit dem islamischen Gewaltpotential bei deutschen Muslimen aus?

Der Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer stellte schon vor knapp 20 Jahren bei türkisch-muslimischen Jugendlichen „ein erhebliches Ausmaß an islamzentriertem Überlegenheitsgefühl und religiös fundierter Gewaltbereitschaft“ fest. Die Ergebnisse seiner Studie publizierte er in der Schrift: „Verlockender Fundamentalismus. Türkische Jugendliche in Deutschland, Frankfurt 1997“. Die 1220 schriftlich befragten Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren waren in Deutschland geboren und sozialisiert. Den Befragten wurden Thesen vorgelegt, zu denen sie in je zwei Kategorien Zustimmung oder Ablehnung ankreuzen konnten.

Eine abgefragte These lautete so: „Jeder Gläubige muss wissen, dass die Religion anderer Nationen nichtig und falsch sind und ihre Angehörigen Ungläubige sind. Der Islam ist die einzig rechtgläubige Religion.“

Wie unschwer zu erkennen ist, enthält das Statement die islamischen Positionen, die seit Mohammed durch den Koran den Muslimen in Moscheen und Koran-Schulen tradiert werden: das Überlegenheitsgefühl der eigenen Religion („einzig rechtgläubige Religion“), kombiniert mit der Abwertung aller anderen Religion ohne Unterschied als „nichtig und falsch“. Die Angehörige anderer Religionen werden dabei stigmatisiert als „Ungläubige“. Sie seien alle verfluchte Kandidaten der Hölle, wie der Salafisten-Prediger Pierre Vogel ständig herableiert.

Mehr als die Hälfte der befragten muslimischen Jugendlichen, in einer erschreckend hohen Zahl von 55,9 Prozent, stimmten dieser These zu, über 30 Prozent davon sogar mit dem Votum „stimmt völlig“.

Woher haben die muslimischen Jugendlichen diese islamistisch-nahe Auffassung? Zum einen sicherlich aus den Lehren der Imame und Koranschulen, die laut Moslem-Führern ca. 20 bis 25 Prozent der eigenen Jugendlichen erreichen. Mit dieser Zahl darf man den Kreis der streng-religiösen Muslime in Deutschland annehmen. Dem verbleibenden von 30 Prozent wird wahrscheinlich durch Familien- und Gemeinschaftstraditionen der islamische Überlegenheitsanspruch und die Abwertung aller Nicht-Muslime vermittelt.

Es ist davon auszugehen, dass sich der Prozentsatz der streng-religiösen Muslime in den letzten 20 Jahren eher noch vergrößert hat. Daher sind die Befragungsergebnisse auch für heute relevant.

Bereitschaft zu physischer Gewalt bei einem Drittel junger Muslime in Deutschland

Brisanter noch sind die vier Fragen und Antworten zu religiös fundierter Gewaltbereitschaft bei muslimischen Jugendlichen. Die Antworten treffen den Kern unserer Verfassungsordnung, insofern sie das staatliche Gewaltmonopol in Frage stellen.

Die erste Frage bezieht sich allgemein auf die Rechtfertigung von „Gewalt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht“. 28, 5 Prozent halten diese Gewalt im Namen Allahs für „gerechtfertigt“. In Glaubensdingen soll es zwar „keinen Zwang“ geben (Sure 2,256), aber Gewalt für den Islam schon. In der Antwort spiegelt sich auch die historische Praxis der Muslime wieder. Die hatten über fast zehn Jahrhunderte mit kriegerischer Gewalt den islamischen Glauben in der halben Welt der mittleren Breitengrade ‚durchgesetzt’.

Die Zustimmung zu einem allgemeinen Satz ist leicht gegeben. Deshalb schoben die Sozialwissenschaftler eine weitere (Kontroll-) Frage bzw. These nach zu der persönlichen Bereitschaft zum Kampf – wie diese: „Ich bin bereit, mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige durchzusetzen, wenn es der islamischen Gemeinschaft dient“.

Normalerweise ist die Zustimmung bei einer persönlichen Bereitschaftsfrage geringer als bei allgemeiner Meinungsabfrage. In diesem Fall ergab sich aber eine gegenteilige Tendenz:

Knapp 36 Prozent, also mehr als ein Drittel, war bereit, persönlich und mit physischer Gewalt gegen „Ungläubige“ die Interessen der islamischen Gemeinschaft durchzusetzen. Wohlgemerkt – diese Gewaltphantasie und Gewaltbereitschaft wurden von jungen, in Deutschland sozialisierten Muslimen im Horizont des Grundgesetzes geäußert.

Die „Ungläubigen“ als Adressaten muslimischer Gewalttätigkeiten wären in Deutschland vor allem Christen und Juden.

Gewalt und Kampf gegen „Ungläubige“ gehen auf Mohammed und den Koran zurück

Letztlich geht die Aufforderung, gegen die „Ungläubigen“ mit allen Mitteln zu kämpfen, auf Mohammed und den Koran zurück. In vielen Suren-Versen wird der kriegerische Kampf propagiert gegen diejenigen, „die nicht der wahren Religion angehören“ – etwa in Sure 9.123: Ihr Gläubigen, kämpft gegen die Ungläubigen in eurer Nähe und lasst sie von eurer Seite Härte spüren.“

Diese ur-islamische Gewaltbereitschaft junger Muslime in Deutschland wird immer gefährlicher. Denn in diesen Kreisen finden die Dschihad-Predigten von radikal-islamistischen Imamen und Salafisten vorbereiteten Boden. Die dort gewonnenen Kämpfer gegen die „Ungläubigen“ in Syrien, dem Irak oder in Algerien werden als geschulte Terroristen nach Deutschland zurückkehren und dort eine Bomben-Stimmung verbreiten.

Töten im Namen Allahs – ein Viertel der jungen deutschen Muslime ist dazu bereit

Bei der dritten Frage äußerte ein Viertel der Jugendliche Zustimmung zu dem Statement, dass sie persönlich bereit seien, „andere zu erniedrigen, wenn es der islamischen Gemeinschaft dient“. Diese Bereitschaft von jungen Muslimen, Andersdenkende zu erniedrigen oder zu demütigen, korrespondiert mit der eigenen islamischen Überheblichkeit sowie der Verachtung aller „Ungläubigen“, wie oben zum ersten Fragen-Komplex dargelegt.

Bei der letzten Frage ging es um die äußerste Form von Gewaltbereitschaft – den Todschlag im Namen Allahs. 23 Prozent der jungen Muslime in Deutschland wollten davor dann nicht zurückschrecken, „wenn jemand gegen den Islam kämpft“. Dabei war die vorgegebene These noch besonders scharf formuliert: „… muss man ihn töten!?“ „Stimmt völlig“, meinte 9,2 Prozent der deutsch-türkischen Jugendlichen, 14 Prozent sagte „stimmt“.

Der Ansatz, die Zahl der potentiellen Dschihadisten in Deutschland mit 36 Prozent der gewaltbereiten Muslime (siehe oben) anzunehmen, mag zu hoch gegriffen zu sein. Die 23 Prozent der deutschen Muslime, die nicht nur zu töten bereit ist, sondern von einem „Muss“ des Tötens beim Kampf für den Islam ausgeht, gehört sicherlich zu dem engeren Kreis der Dschihad-Anfälligen. Dabei lässt sich eine Rechtfertigung durch einen vorgeblicher ‚Kampf gegen den Islam’ leicht konstruieren – etwa die amerikanischen Luftschläge gegen IS-Stellungen.

Auch zum Töten der Ungläubigen forderte Mohammed an verschiedenen Koranstellen auf. Die Heiden sollen ohne Umschweife getötet werden, so in Sure 9,5: „Wo immer ihr sie findet, greift sie an, belagert sie und lauert ihnen auf.“ So handeln die IS-Terroristen derzeit gegenüber den Jesiden. Vom Töten der anderen Ungläubigen spricht Mohammed in den Suren 2, 4, 8, 9 und einigen anderen.

Das generelle Tötungsverbot des Christentums gibt es im Islam nicht

In der jüdisch-christlichen Tradition gibt es ein grundsätzliches Tötungsverbot; „Du sollst nicht töten“ heißt es kategorisch im 5. Gebot des Dekalogs. In der christlichen Bibel erscheint Gott allein als Herr über Leben und Tod. Kein Mensch hat das Recht zu töten, auch nicht im Namen Gottes.

„Im Christentum führte die Erfahrung des Unglaubens nicht zum Aufruf, die Ungläubigen zu töten, sondern zum Missionseifer“ – so Prof. Martin Rhonheimer in einem Artikel der NZZ. Solche Missionare wie Francesco Vitoria und Bartolomé de las Casas machten bei ihrer Mission in Mittelamerika geltend, dass Ungläubige als Menschen die gleichen grundlegenden Rechte besitzen würden wie Christen. Dabei wurden sie von päpstlichen Verlautbarungen unterstützt. Diese christliche Tradition steht im diametralen Gegensatz zur islamischen Lehre und Praxis gegenüber den Ungläubigen.

Das generelle Tötungsverbot der jüdisch-christlichen Tradition ist Grundlage unserer Verfassung und Gesetzgebung. Entscheidend ist dabei, dass das gesetzliche Tötungsverbot in Paragraf 211 ff. im „Recht auf Leben“ (Art. 2,2) begründet ist.

Dieses Grundrecht im Verfassungsrang gilt für jeden Menschen gleich welcher Konfession, Herkunft etc. Ein solches positives Lebensrecht kennt der Islam nicht, denn alles Leben und die Lebenselemente seien Gnade und Gabe Allahs.

Im Islam gilt eine geteilte oder gestufte Tötungs-Ethik

Der Islam kennt daher kein generelles Tötungsverbot gegenüber anderen Menschen. Zwar wird die Tötung der eigenen Glaubensgenossen streng geahndet, aber für den Totschlag von „Ungläubigen“ gibt es großzügige Ausnahmen. Unter bestimmten Bedingungen ist vom Koran sogar ein „Muss“ angesagt, Ungläubige zu töten. Ein bekanntes Beispiel für die Tötungs-Pflicht der Muslime gegenüber einem bezeichneten „Ungläubigen“ war das Scharia-Urteil gegen den indisch-britischen Schriftsteller Salman Rushdie.

Was ist der islamisch-koranische Hintergrund für diese geteilten Tötungs-Regelungen?

Nach dem Koran ist die Menschheit zweigeteilt zwischen den gottgewollten Muslimen als vollwertige Menschen und den Ungläubigen als verfluchte Menschen minderer Qualitäten und Rechte, deren Schicksal sowieso die Hölle ist. Für die zwei Klassen von Menschen gibt der Koran unterschiedliche Weisungen vor – exemplarisch ausgedrückt in der Sure 48,29: ‚Ihr Gläubigen, seid gegeneinander barmherzig, gegen die Ungläubigen aber hart und heftig.’

Trennung von Staat und Religion in der christlich-europäischen Tradition

In diesem Zusammenhang ist ein weiterer Unterschied zwischen der christlichen und islamischen Tradition wichtig: Mit dem Jesus-Wort, Gott und dem Kaiser ihre unterschiedlichen Referenzen (und Steuern) zu erweisen, ist dem Christentum die Trennung zwischen Staat und Religion in die Wiege gelegt.

In der europäischen Tradition von römischem Recht und christlicher Staatsferne bildete sich ein Staatstyp heraus, der konfessions- und religionsneutral ist: Der Staat gewährleistet allen Religionsgemeinschaften die gleichen Bedingungen der freien Religionspraxis. Im Gegenzug erwartete er eine entsprechende Toleranz untereinander sowie die unbedingte Respektierung des staatlichen Gewaltmonopols. Demnach ist den Bürgern generell Gewalt, Kampf oder gar Totschlag gegenüber Menschen anderer Religion verboten. Ein Widerstandsrecht gegenüber Staat und Regierung ist allenfalls bei Bedrohung der verfassten Ganzheit erlaubt.

Islamische Gewaltbereitschaft bedroht Menschenrechte und staatliches Gewaltmonopol

Im Islam dagegen sind in den Gestalten Mohammeds und seiner Nachfolger-Kalifen von Anfang an Staat und Religion vermischt. Nach dem Modell des Früh-Islam bestand und besteht immer wieder die Tendenz zu einer politisch-religiösen Gewalten-Einheit – aktuell in dem Konstrukt des „Islamischen Staates“. Oder der (islamische) Staat steht unter der Fuchtel von Moslem-Führern bzw. einem Wächterrat.

Selbst in der muslimischen Minderheitensituation in Deutschland unterminiert ein beachtlicher Teil streng religiöser Muslime das staatliche Gewalt- und Tötungsverbot. Mit der oben aufgezeigten islamischen Bereitschaft zu Todschlag und Gewalttätigkeiten gegenüber anderen „ungläubigen“ Menschen stellen Muslime sowohl das Menschenrecht anderer Bürger in Frage als auch das Gewaltmonopol des Staates.

Angesichts der aktuellen Gewalt-Propaganda von Salafisten und IS-Dschihadisten ist es dringlicher denn je, dass Politiker und Medien die hier lebenden Muslimen in aller Deutlichkeit aufklären: Die islamisch-koranische Lehre von den zwei Menschenklassen an Gläubigen und Ungläubigen gehört definitiv nicht zu Deutschland. Propaganda und Bereitschaft zu Gewalt und Kampf gegen „Ungläubige“ ist mit der deutschen Verfassungsordnung gänzlich unvereinbar.

Weiterführender Text:
Martin Rhonheimer: Töten im Namen Allahs, Neue Zürcher Zeitung vom 6. 9. 2014

http://www.katholisches.info/2014/09/30/der-islam-fuehrt-zu-einem-zivilisationsbruch/

 

Identitätskrise: Wird Europa erwachen?

16. September 2014 15:16

Das Kreuz und die Welt

(Rom) Europa steckt in einer tiefen Krise. Die Menschen spüren es und blicken verunsichert in die Zukunft. Auf vielfältige Weise wird versucht, dieses Gefühl zu unterdrücken oder zu übertünchen. Dazu gehört auch die frenetische Ausgelassenheit in der Zelebration des Augenblicks. Auch die geförderte Umsetzung des altrömischen Mottos panem et circenses kann nicht über die Krise hinwegtäuschen. Wird Europa erwachen? Wird die europäische Kultur überleben oder wird sie unwiederbringlich zusammen mit ihren Völkern untergehen? Kluge und wirklich freie Köpfe, die nicht im Sold irgendwelcher Zweckoptimisten stehen, stellen sich dieser Frage. Dazu gehört auch der katholische Historiker Roberto de Mattei. Am 13. März 2008 hielt er an der Europäischen Universität Rom auf der Tagung „Identitätskrise: Wird die europäische Kultur überleben?“ eine Rede, wie wir aufgrund ihrer ungebrochenen Aktualität in deutscher Übersetzung veröffentlichen. Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.

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Identitätskrise: Wird die europäische Kultur überleben?

von Roberto de Mattei

Ich möchte von einem Hinweis ausgehen, den wir als sicher annehmen können. Ein Teil des Islams betrachtet heute den Westen als Feind und sucht den Zusammenprall mit ihm. Hier ist nicht der Ort, um zu klären, ob dieser Teil des Islams Mehrheits- oder Minderheitsmeinung ist, ob diese Haltung direkt vom Koran abzuleiten ist oder ob sie einen Verrat an dessen Grundsätzen darstellt, und ebensowenig ob die größere Gefahr vom fundamentalistischen Islam oder vom sogenannten gemäßigten Islam ausgeht. Sicher ist, daß der Islam oder ein Teil von ihm, Europa vor ein Problem stellt. Es ist nicht das erste Mal, daß dies in der europäischen Geschichte der Fall ist. Es ist aber das erste Mal, daß Europa angesichts der Herausforderung durch den Islam nicht seine religiöse und kulturelle Identität bezeugt. Das ist der Kern des Problems.

Stockholm-Syndrom: Das psychologische und moralische Drama Europas

Europa erlebt ein psychologisches und moralisches Drama, das als „Stockholm-Syndrom“ definiert wurde, jenes Phänomen psychologischer Unterwerfung gegenüber dem Aggressor, die ein schwer verständliches Abhängigkeitsverhältnis des Opfers zum Täter schafft. Heute müßte man besser von Kopenhagen-Syndrom, London-Syndrom, Madrid-Syndrom oder auch Rom-Syndrom sprechen, um die psychologische Haltung gegenüber dem Gegner zu benennen, von dem man eingeschüchtert, manchmal geradezu terrorisiert ist, aber gleichzeitig ebenso angezogen, manchmal geradezu fasziniert ist. Anders läßt sich die Entstehung und Verbreitung von Mythen, wie jenen von Louis Massignon (1883-1962), Edward Said (1935-2003) und Franco Cardini (1940) nicht erklären, die ein Jahrtausend der Konflikte zwischen Europa und dem Islam aus dem Gedächtnis auslöschen möchten im Namen angeblicher Erfahrungen, die zu Idealmodellen stilisiert werden. Dazu gehören der Oriens felix, die arabisch-andalusische Gesellschaft vor der Reconquista oder die sizilianische Gesellschaft zur Zeit Friedrichs II., um von philosophischen Träumereien wie der progressiven Utopie eines universalen Friedens oder des esoterischen Mythos einer transzendentalen Einheit der Religionen erst gar nicht zu reden. Einige dieser Mythen wurden von Bat Ye’or in Eurabia. The Euro-Arab Axis (2005) und von Alexandre del Valle in Le Totalitarisme islamiste à l‘assaut des démocraties (2002) dargestellt.

In dieser Perspektive löst sich nicht nur die Idee vom Feind des Westens auf, sondern es lösen sich auch die Vorstellungen von Okzident, Abendland und Europa selbst auf, die nur mehr als literarische Erfindung gesehen werden, so wie die Theoretiker von „Gender“ die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau als bloßes kulturelles Konstrukt betrachten.

Gestern der Kommunismus, heute der Islam – Fünfte Kolonne und nützliche Idioten

Die Haltung der Europäer gegenüber dem Islam erinnert an die Haltung, die der Westen im 20. Jahrhundert gegenüber dem Kommunismus einnahm. Die Sowjetunion bedrohte die Welt, doch der Antikommunismus wurde als größere Sünde betrachtet als der Kommunismus. Der Zeithistoriker kann nicht über die Verantwortung der fünften Kolonnen im Dienst des Feindes und über die „nützlichen Idioten“ schweigen, über Bürgerliche, Politiker, auch Kirchenvertreter, die statt den Kommunismus zu kritisieren, die Verleumdungskampagnen gegen die Antikommunisten unterstützten und dies im Namen von talismanartigen Zauberworten taten, die sich nicht von den heutigen unterscheiden, wie Frieden, Dialog, friedliche Koexistenz. Kurzum, die Illusion, sich mit dem Feind schon arrangieren zu können, indem man ihn einfach aus dem eigenen Bewußtsein verdrängt. Ein Phänomen über das Plinio Corrêa de Oliveira in Baldeação Ideológica Inadvertida e Diálogo (1965, deutsche Ausgabe Unbemerkte ideologische Umwandlung und Dialog, 1967) geschrieben hat.

Ideologische Wurzel: moralischer Relativismus und politischer Pragmatismus

Was ist die ideologische Wurzel dieser Haltung, die sich heute gegenüber dem Islam wiederholt? Die Idee, daß es weder einen logischen Dualismus zwischen Wahrheit und Irrtum noch einen moralischen Dualismus zwischen Gut und Böse gibt, sondern daß alles relativ sei im Verhältnis zu den gerade aktuellen Bedürfnissen und Interessen des Individuums. Moralischer Relativismus und politischer Pragmatismus sind zwei Seiten dieser Herangehensweise an die Realität, die sich nicht aus Realismus, sondern Utopismus speist, da sie eine fiktive und irreale Welt postuliert, die der schwache Machtwille des postmodernen Individuums unfähig ist, zu erobern.

Wenn Europa überleben will, muß es diese psychologische und kulturelle Haltung ändern. Wie aber kann man zu dieser Änderung beitragen? Angefangen durch die Wiederbelebung der Idee, daß es Gut und Böse im objektiven und absoluten Sinn gibt, und daß die Wahrheit und die Grundsätze auf denen sich unsere Kultur gründet, keineswegs als Ideen der Vergangenheit oder ideologische Vorurteile zu archivieren sind.

Grundlage der Menschenrechte nicht Subjektivität, sondern objektives Naturgesetz

Die Grundlage der Rechte und Pflichten des Menschen ist nicht die Subjektivität. In unserem Bewußtsein ist ein objektives Naturgesetz vorhanden, das das göttliche Gesetz widerspiegelt. Deses Gesetz hat seinen historischen, aber definitiven Ausdruck in den von Moses durch göttliche Eingebung geschriebenen Gesetzestafeln gefunden. Die Zehn Gebote sind das Naturgesetz, das jeder von uns, ob Laizist oder Christ, in sich trägt wie ein Kompaß, der uns hilft, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Der Dekalog richtet sich an alle Menschen zu allen Zeiten und allen Bedingungen mit demselben normativen Wert. Dieser Wert rührt nicht nur von den Gesetzestafeln her, sondern auch von der menschlichen Vernunft, weil Gott noch bevor er sie als positives Gesetz in Stein meißeln ließ, sie bereits in das Herz des Menschen gelegt hat (Heiliger Thomas von Aquin: Contra Gentes, II, c. 117; Summa teologica, q. 100, a.3).Der heilige Augustinus sagt: „Es wurde auf den Tafeln (des Gesetzes) geschrieben, was die Menschen nicht mehr in ihren Herzen lasen; nicht daß sie es dort nicht mehr geschrieben hatten, doch sie wollten nicht lesen“ („Non enim scriptum non habebant, sed legere nolebant“, Enarratio in Psalmos, LVII, 1: PL, 36, 673). Auch heute wollen die Menschen nicht lesen, was mit unauslöschlichen Buchstaben in ihr Herz geschrieben steht, um stattdessen der Utopie einer schrankenlosen Welt ohne Konflikte, ohne Feinde und außerhalb jeder Realität und Geschichte nachzulaufen.

Kollaboration mit Islam durch pessimistische Weltsicht

Dennoch gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen der Haltung, die der Westen im 20. Jahrhundert gegenüber dem Kommunismus hatte und der, die er heute gegenüber dem Islam hat. Die Kollaboration des vorigen Jahrhunderts gründete auf einem optimistischen Geschichtsverständnis, das im Mythos eines unumkehrbaren Fortschritts der Menschheit wurzelte. Die Kollaboration des 21. Jahrhunderts geht hingegen aus einer pessimistischen Weltsicht hervor, die sich aus einem tiefen Gefühl der Angst und der Unsicherheit speist. Der Mensch des 20. Jahrhunderts machte sich etwas über die Zukunft vor. Der heutige Mensch hat Angst vor der Zukunft. Er hat Angst vor sich selbst und bekämpft die eigenen Ängste, indem er seine Feinde aus seinem Denkhorizont zu streichen versucht, so als würde deren Nichtnennung ihrem Verschwinden aus der Realität gleichkommen. So als würde die Weigerung, von einem Konflikt der Kulturen zu sprechen, genügen, um diese Gefahr abzuwenden. Die ideologische Quelle dieses psychologischen Prozesses ist damals wie heute der Relativismus und der dialektische Evolutionismus, die jede Wahrheit und jeden Wert auflösen.

Wertegewißheit bedeutet Zukunftshoffnung

Wenn es eine Sicherheit der Werte gibt, gibt es auch Hoffnung für die Zukunft. Wertegewißheit und Zukunftshoffnung gehen Hand in Hand. Die Hoffnung ist eine natürliche Tugend, die in der Erwartung eines künftigen Guten besteht. Für einen Christen ist es auch eine übernatürliche Tugend, doch diese Tugend setzt das Bewußtsein und die Beachtung des natürlichen und göttlichen Gesetzes voraus, jenes mosaischen Gesetzes, das nicht nur den Juden und den Christen gehört, sondern in jedes Menschenherz eingeschrieben ist. Nicht von ungefähr hat Benedikt XVI. seine Enzyklika Spe Salvi der Hoffnung gewidmet.

Die christliche Hoffnung in Jesus Christus, dem Gott der auferweckt und erlöst, ist auch die Hoffnung und mehr noch das Vertrauen in das Erwachen und ein Wiederaufblühen Europas. Europa erlebt einen tiefen Schlaf, eine Lethargie, vielleicht eine provozierte Anästhesie, doch der Schlaf ist nicht der Tod. Der Schlaf hat ein Ende, er geht dem Erwachen voraus. Wir glauben an ein Erwachen Europas. Deshalb antworte ich auf die Frage, ob die europäische Kultur überleben wird, mit einem überzeugten Ja.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi

http://www.katholisches.info/2014/09/16/identitaetskrise-wird-europa-erwachen/

 

Mohammed häufigster Jungenname in London – Die Zerstörung der europäischen Völker und Islamisierung Europas

26. August 2014 09:47 |

 

Islamistendemonstration in England

von Andreas Becker

(London) Seit 2006 ist Mohammed der häufigste Jungenname in Brüssel, der Hauptstadt Belgiens und faktischen Hauptstadt der Europäischen Union. Ein Omen für die Zukunft Europas? Das Szenario ist dasselbe in Mailand, Marseille, Amsterdam und Oslo und nicht anders in der britischen Hauptstadt London. Noch mehr: Seit 2009 ist Mohammed der „beliebteste“ Jungennamen in ganz England samt Wales. Seit 2010 ist Mohammed der häufigste Jungennamen in der EU.

Im deutschen Sprachraum, wo der moslemischen Anteil an der Gesamtbevölkerung nicht geringer als in den Niederlanden, Belgien oder England ist, scheint Mohammed in der Vornamenstatistik nicht auf, weil Türken aus kulturellen Gründen, wegen der großen Verehrung Mohammeds, dessen Namen nicht den eigenen Söhnen geben oder nur als Zweitname.

Die brutale Verfolgung der Christen durch die Dschihadistenmilizen des Islamischen Staates (IS) scheint nun zumindest teilweise den entchristlichten Europäern die Augen geöffnet zu haben, welche Gefahr von der islamischen Welt ausgeht. Die Schlächter des „Kalifen“ al-Baghdadi geben offen bekannt, daß es für die „Feinde des Islams“ nur das Schwert geben könne.

Ist auch katholische Welt aus illusorischem Schlaf erwacht?

Auch die katholische Welt scheint langsam aus einem illusorischen Schlaf zu erwachen, in den man die Vernunft gewiegt hat. Eingelullt von Schönrednern oder Zynikern, die wortreich und/oder moralingesättigt dazu aufrufen, die Augen vor Gewalt, Aggression und Dekadenz zu verschließen und Kritik sowohl nach außen (Gewalt) als auch nach innen (Dekadenz) tabuisieren. Erzbischof Luigi Negri von Ferrara gehört zu den wenigen klarsichtigen und mutigen Bischöfen, die es wagen, den religiösen islamischen Kontext zu benennen, der der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der Christen durch die Islamisten zugrundeliegt.

Die Bedrohung durch den Islam betrifft aber nicht nur den Terrorismus und den offenen Krieg, den die Dschihadisten gegen die Christen führen. Die Expansionsstrategie umfaßt nicht nur die Schaffung eines neuen Kalifats durch Eroberung des Bodens. Sie umfaßt auch eine Strategie der Durchdringung nicht-islamischer Gebiete wie Europa durch die Moslems. Hier heißt die Gefahr demographische Invasion und stellt die andere Seite derselben Medaille dar, die treffen als Dekadenz bezeichnet werden muß, als Verfall der Fertilität der europäischen Völker.

Anti-identitäre Strategie der westlichen Eliten nützt Islam

Moslemführer nützen die Strategie der westlichen Eliten, ihre eigenen Völker mit ihrer je besonderen Kultur und Identität auszulöschen und durch eine undefinierbare Einheitsbevölkerung zu ersetzen. Was in liberalen Kreisen aus Herrschaftskalkül kapitalistischer Raffgier geschieht, verbündete sich mit dem Anti-Nationalismus linker Internationalisten. Die demographische Vernichtung der eigenen Völker und der demographische Umbau vom Staatsvolk zur Staatsbevölkerung öffnete der islamischen Masseneinwanderung die Tore. Das war so von den liberalen Eliten nicht unbedingt gewollt, wird jedoch billigend in Kauf genommen, stellt es numal einen unweigerlichen Kollateraleffekt der genannten Strategie dar, der zudem von linken Internationalisten und anderen „Globalisierern“ durchaus begrüßt wird.

Der Westen bringt seit 40 Jahren seinen eigenen Nachwuchs um, um gleichzeitig zur „Aufrechterhaltung der Wirtschaft und des Lebensstandards“ oder als „humanitäre Pflicht“ Menschenersatz in Form von Masseneinwanderung aus aller Welt zu rekrutieren. Daß die Zahl der durch Abtreibung getöteten Kinder weitgehend exakt den Einwanderungszahlen entspricht, ist mehr als eine bloße Ironie der Geschichte. Für Liberale und Linke ist sowohl das Thema Abtreibung als auch das Thema Einwanderung tabu. Die Rechte schimpft zwar auf die Einwanderung, doch das Thema Abtreibung ist für sie nicht minder tabu. Solange die Europäer den Zusammenhang zwischen Abtreibung und Einwanderung nicht erkennen, die die beiden Seiten derselben Medaille bilden, wird Europa dem selbstmörderischen Sog nicht entrinnen können.

Abtreibung und Einwanderung Kehrseiten derselben Medaille

Seit sich der Abtreibungsmechanismus als angeblich emanzipatorischer Akt in der Gesetzgebung der europäischen Staaten eingenistet hat, wächst die islamische Bevölkerung im Westen rapide. Die Bevölkerungswissenschaftler und Statistiker, sofern nicht vom Establishment in ihrer Meinungsäußerung geknebelt, legen eindeutige Zahlen vor. Es ist eine mathematische Formel, die keinen Spielraum für subjektive Interpretation läßt. In wenigen Jahrzehnten, werden – bei gleichbleibender Entwicklung – die Moslems die einheimische Bevölkerung in Europa überrundet haben, und damit den Boden erobert haben, ohne eine Kugel abgefeuert zu müssen.

2028 erreicht erster „mohammedanischer“ EU-Jahrgang die Volljährigkeit

In London hat der Name Mohammed Jungennamen wie Harry, William und George längst in den Schatten gestellt. 2009 hat nach 1000 Jahren der Geschichte Englands ein ausländischer Jungennamen alle einheimischen Namen überrundet. Im Jahr darauf galt dies bereits für die gesamte EU. Bedenkt man den reichen und vielfältigen Schatz an Vornamen, den die europäischen Völker zum Erbe bekommen haben, bedenkt man zudem, daß die Moslems statistisch (noch) eine kleine Minderheit darstellen, wird die Bedeutung erst klar, daß es ihnen bereits gelungen ist, sich sichtbar an die Spitze der Namensstatistik der Neugebornen zu setzen. Die Neugeborenen sind wirklicher Ausdruck von Zukunft. Eine Zukunft, die sich „prophetengrün“ färbt und im Jahr 2028 als erste „mohammedanischer“ Jahrgang die Volljährigkeit erreicht.

Die Illusionisten versuchen selbst diese erschreckende Meldung „positiv“ umzudeuten und sprechen vom „Beweis“ einer „gelungenen Integration“ und dem „erfolgreichen Aufbau einer multikulturellen und multiethnischen Gesellschaft“. Der blinde und oberflächliche Optimismus kaschiert auf erbärmliche Weise den größten Angriff auf die Existenz und Identität der europäischen Völker seit der Entstehung des Abendlandes durch Völkerwanderung und Christianisierung. Ein Angriff, der von islamischen Staaten und Religionsführern geduldig zum Schaden Europas und des Christentums geplant wird. Und das schon seit einigen Jahrzehnten. Ein Angriff, der jedoch viele Helfer, Helfershelfer und nützliche Idioten in Europa hat. Warum eigentlich?

http://www.katholisches.info/2014/08/26/mohammed-haeufigster-jungenname-in-london-die-zerstoerung-der-europaeischen-voelker-und-islamisierung-europas/

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016249-Russlands-Agrarsanktionen-kosten-EU-weitere-165-Millionen

http://www.unzensuriert.at/content/0016255-Faymanns-tolles-Krisenmanagement-Zehn-Prozent-mehr-Arbeitslose

http://www.unzensuriert.at/content/0016212-Grazer-Asylantenschl-gerei-wird-Fall-f-r-Parlament

http://www.unzensuriert.at/content/0016221-Streit-Asylheim-endete-t-dlich

http://www.unzensuriert.at/content/0016193-K-lner-Bonhotel-wird-Luxus-Asylwerberheim

http://www.unzensuriert.at/content/0016237-Gewaltt-tige-T-rken-verletzten-Polizisten-bei-Hochzeitsfeier

Frankreich: Junge Muslimas wollten Synagoge sprengen

http://www.unzensuriert.at/content/0016079-Frankreich-Junge-Muslimas-wollten-Synagoge-sprengen

Wiener Naschmarkt ohne Schweinefleisch

http://www.unzensuriert.at/content/0016069-Wiener-Naschmarkt-ohne-Schweinefleisch

Deutscher Rapper will alle Ungläubigen umbringen

Radikale Botschaften von Islamisten gehen derzeit rund um die Welt. Immer noch wird viel Aufsehen um den ehemaligen Wiener Firas H. gemacht, der als Jugendlicher in den heiligen Krieg zog und nun seine Freunde in der Heimat dazu motiviert. Aber nicht nur er schürt Hass in Europa, auch im deutschen Berlin sorgt ein Ex-Rapper aus Kreuzberg, der sich der gewalttätigen Vereinigung angeschlossen hat, nun für Angst und Schrecken.

Hassbotschaften auf DVD

Er droht allen Ungläubigen mit Horrorbotschaften während europäische Regierungen ohnmächtig dem brutalen Treiben der so oft angepriesenen Zuwanderer zusehen. Eine Hochglanz-DVD ist es, auf der sich die Hassbotschaften des ehemaligen Kreuzberger Rappers wiederfinden. Dort droht er etwa allen Ungläubigen mit dem Umbringen und richtet seine Aussagen auch gezielt an einen Kreis von Politikern.

http://www.unzensuriert.at/content/0016072-Deutscher-Rapper-will-alle-Ungl-ubigen-umbringen

Radikale am Vormarsch

IGGiÖ-Chef Fuat Sanac: "Jihad kommt auch zu uns"

Der Vorsitzende der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Fuat Sanac, hat gewisse Hilflosigkeit gegenüber jungen, radikalisierten Muslimen eingeräumt. In extremistischen Kreisen werde sein Wort nicht gehört, so Sanac gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Profil". Auch die Behörden könnten ohne Beweise oft nichts unternehmen. Sanac warnt davor, den Jihad nicht ernst zu nehmen. Schließlich würde er immer näher kommen.

http://www.heute.at/news/politik/art23660,1063347

Grüner Dönmez fordert Verbotsgesetz für Islamismus

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3859571/Gruner-Donmez-fordert-Verbotsgesetz-fur-Islamismus

Verhaftungswelle gegen Christen im Iran

https://www.portesouvertes.ch/de/Verfolgung/nachrichten/2014/3321156/

 

Extremismus: „Scharia-Polizei“ in Wuppertal sorgt weiter für Empörung

http://www.focus.de/politik/deutschland/extremismus-de-maiziere-scharia-wird-auf-deutschem-boden-nicht-geduldet_id_4113076.html

Hassprediger ruft in Wiener Moschee zum Dschihad auf

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016093-Hassprediger-ruft-Wiener-Moschee-zum-Dschihad-auf

 

Die Muslime Europas, die seit Jahren als "gut integriert" beschrieben werden, ziehen zu Hunderten in den Irak und nach Syrien, um dort für die Errichtung eines Kalifats zu kämpfen und zu morden. Nach groben Schätzungen europäischer Geheimdienste sollen mindestens 1.000 Islamisten aus dem Westen angereist sein, manche Analyse geht gar von 3.000 europäischen Kämpfern aus.

http://www.businessinsider.com/isis-is-recruiting-westerners-countries-2014-8

 

Erdogan-Besuch kostete 800.000 Euro

 

http://www.unzensuriert.at/content/0016094-Erdogan-Besuch-kostete-800000-Euro

TID-Pressespiegel: (Salto 5.9.2014)

 

Vor 50 Jahren wurde Luis Amplatz auf der Brunner Mahder im Passeiertal erschossen. Es war ein Mord im Staatsauftrag. Die Hintergründe einer Geheimdienstoperation.

Von Christoph Franceschini   5.9.2014

Luis Amplatz (beim Interview mit dem Hamburger Spiegel 1964): Opfer einer verdeckten Operation

Zeitgeschichte

Beretta, Kaliber 9

Vor 50 Jahren wurde Luis Amplatz auf der Brunner Mahder im Passeiertal erschossen. Es war ein Mord im Staatsauftrag. Die Hintergründe einer Geheimdienstoperation.

Von

Christoph Franceschini   5.9.2014

Dem italienischen Geheimdienst SIFAR („Servizio Informazioni delle Forze Armate“) gelingt es zwischen 1961 und 1970, weit über zwei Dutzend eigene Agenten und Spitzel rund um den „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS) anzuwerben und einzusetzen. Der SIFAR ist damit bestens über das Innenleben der Südtiroler Untergrundbewegung informiert. Zeitweise geht es so weit, dass führende BAS-Leute von einem ganzen Netz von Agenten und Zuträgern der Geheimdienste umgeben sind.
Dies ist etwa bei Luis Amplatz und Jörg Klotz der Fall, als sie 1964 vom österreichischen Innenministerium von Tirol nach Wien versetzt werden. Die beiden BAS-Männer sind von einem Netz von Spitzeln umgeben, die zum Großteil gleich für mehrere Dienste arbeiten: für den SIFAR, die österreichische STAPO und wahrscheinlich auch für die amerikanischen Nachrichtendienste. In dieser Situation kommt es zu einem der tragischsten Vorfälle: zum Mord am BAS-Mann Luis Amplatz, bei dem auch der SIFAR seine Hände maßgeblich im Spiel hatte.

Die Kerbler-Brüder

Im Herbst 1963 tauchen im Umkreis des Südtiroler BAS in Innsbruck plötzlich zwei Brüder auf: Christian und Franz Kerbler. Die beiden aus Hall in Tirol stammenden Brüder, 23 und 24 Jahre alt, machen sich an Georg Klotz heran. Klotz, für jede Hilfe dankbar, fasst schnell Vertrauen in die beiden jungen Burschen.
Christian und Franz Kerbler stellen sich Jörg Klotz als Journalisten vor und bieten zusammen mit dem Nordtiroler Hans Paul Wagner dem Passeirer BAS-Mann vor allem Hilfe bei der medialen Verbreitung des Kampfes um Südtirol an. So dreht Christian Kerbler im Winter 1963/64 einen Film über den BAS.
Doch die notorisch an Geldknappheit leidenden Kerbler-Brüder haben vom Anfang der Kontaktnahme mit dem BAS an ein zweites Verwertungsziel im Visier: Man will die Informationen, die man bekommt, den italienischen Behörden verkaufen und somit doppelt zu Geld kommen. Dazu nimmt Christian Kerbler über das italienische Konsulat in Innsbruck mit den italienischen Behörden direkten Kontakt auf.

Ab November 1963 arbeiten die beiden Brüder damit für die italienische Polizei. Geführt werden sie direkt vom Bozner Quästor Ferruccio Alitto Bonanno und vom Leiter der politischen Abteilung der Quästur Bozen, Giovanni Peternel. Es kommt fast wöchentlich zu Treffen, bei denen vor allem Christian Kerbler detaillierte Informationen über die Vorgänge im BAS und über die Pläne des BAS weitergibt. Schon ganz zu Beginn wird auch der SIFAR zu den Treffen hinzugezogen. Der Geheimdienst wertet die Informationen Kerblers dann aus.
Mitte März 1964 schlägt Christian Kerbler erstmals konkret vor, Jörg Klotz zu entführen und nach Südtirol zu bringen. Bei einem Treffen am 13. März 1964 schildert Kerbler detailliert seinen Plan. Er will Klotz ein mit Drogen vermischtes Getränk geben. Wenn sich Klotz dann halb betäubt auf den Nachhauseweg macht, will er ihn zusammen mit einem Freund endgültig narkotisieren und ihn dann per Auto in die Nähe der italienischen Grenze bringen. Dort könnte ihn dann ein Beamter der italienischen Grenzpolizei übernehmen und nach Italien bringen. Doch die Bozner Quästur steigt – vor allem auf energisches Abraten des SIFAR – auf den Kerbler-Plan nicht ein. Der italienische Geheimdienst befürchtet, dass Jörg Klotz tot in Italien ankommen könnte.
Als im Frühsommer 1964 der erste Mailänder Sprengstoffprozess zu Ende geht, will der BAS wieder losschlagen. Schon 1962 und 1963 war es die BAS-Taktik gewesen, dass man im Sommer in verschiedenen Gruppen illegal über die Berge nach Südtirol ging, um Anschläge zu begehen. So sollte es auch im Sommer 1964 sein.
Ende August tauchen Luis Amplatz und Jörg Klotz in Wien ab und verschwinden aus der österreichischen Hauptstadt. Die beiden BAS-Leute gehen am 29. August gemeinsam über den Rootsmossferner illegal über die Grenze. Ihr Ziel ist das Passeiertal. Bereits vier Tage vorher waren dort die beiden Kerbler-Brüder angekommen und hatten sich bei Rosa Klotz und den Passeirer BAS-Leuten gemeldet: Die Kerbler-Brüder sollten bei der BAS-Aktion mitmachen und sozusagen als eine Art Vorhut die Ankunft von Klotz und Amplatz im Passeiertal vorbereiten. In Walten treffen sie vorab auch den wichtigsten Gewährsmann von Klotz, Toni Platter.
Was die beiden BAS-Gründer Klotz und Amplatz zu diesem Zeitpunkt aber nicht wissen, ist die absurde Tatsache, dass sie sich in dieser Konstellation freiwillig mit drei italienischen Konfidenten umgeben. Christian und Franz Kerbler arbeiten zu diesem Zeitpunkt seit fast einem Jahr für die Quästur in Bozen, und Toni Platter ist ebenso seit gut einem Jahr für die Carabinieri aktiv. Die Informationen beider laufen beim SIFAR zusammen.
Die Spitzel haben ihre Ansprechpartner zu diesem Zeitpunkt längst über die genauen Pläne des Duos Amplatz/Klotz unterrichtet. Die italienischen Dienste sehen die Chance gekommen, die beiden BAS-Führer endlich zu verhaften.

Die italienischen Behörden kennen von Toni Platter und auch von den Kerblers, den ausgemachten Treffpunkt. Platter überreicht den Carabinieri eine Karte, auf der genau der Weg eingezeichnet ist, den Klotz und Amplatz von der Grenze Richtung Passeier gehen werden.
Obwohl der Plan nicht schlecht durchdacht ist, geht in den folgenden Tagen alles schief, was schiefgehen kann. Durch Konkurrenzdenken und Eifersüchteleien zwischen Carabinieri und Finanzwache – jeder will bei der Verhaftung der beiden gesuchten Terroristen die Hauptrolle spielen – kommt es am 30. August nahe der Staatsgrenze zwischen den Attentätern und einer Streife der Finanzwache zu einem Schusswechsel. Amplatz und Klotz ändern daraufhin ihren ursprünglichen Plan.
Als die Carabinieri durch ihren Spitzel Toni Platter zwei Tage später erfahren, wo sich die Gesuchten aufhalten, versucht man einen zweiten Zugriff. Aber auch diesmal gelingt es Jörg Klotz zu entkommen. Inzwischen aber eskalieren die Ereignisse: Es wird ein Mordplan entwickelt, bei dem Christian Kerbler die beiden BAS-Leute Jörg Klotz und Luis Amplatz physisch eliminieren soll.

Piano Solo und Tiralongo

Um zu verstehen, was sich Anfang September 1964 auf der Brunner-Mahder-Alm im Passeiertal abspielt, muss ein Ausblick auf die politische Situation der damaligen Zeit gemacht werden. Der Oberkommandant der Carabinieri ist im Jahr 1964 General Giovanni De Lorenzo. De Lorenzo plant seit langem einen Staatsstreich. Er will mit ausgewählten Carabinieri-Einheiten die wichtigsten strategischen Stellen des Landes besetzen, tausende Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens verhaften lassen und die Macht putschartig übernehmen. Weil De Lorenzo bei der Ausführung dieses Staatsstreiches ausschließlich auf die Carabinieri zurückgreifen will, erhält der Plan den Namen „piano solo“.
Ausgeführt werden soll der „piano solo“ Anfang Juli 1964. Doch die geplante Aktion wird im allerletzten Moment abgeblasen. Mitten in dieser aufgeheizten Stimmung innerhalb der Carabinieri beginnt der BAS, Anschläge direkt auf Angehörige der Carabinieri zu machen. Am 27. August 1964 fährt bei Percha im Pustertal ein Carabinieri-Jeep auf eine Tretmine, dabei werden vier Carabinieri verletzt. Der Anschlag dürfte von den „Pusterer Buam“ ausgeführt worden sein.
Sechs Tage später, am 2. September, wird in Mühlwald der Carabiniere Vittorio Tiralongo unter nie geklärten Umständen hinterrücks erschossen. Obwohl einiges für eine Abrechnung im privaten Milieu spricht, wird auch dieser Anschlag den vier Pusterern angelastet. Man spricht jetzt offen von einem direkten Angriff des BAS auf die Carabinieri, und das Tiralongo-Begräbnis wird zum demonstrativen Staatsakt, an dem auch der Oberkommandant der Carabinieri, Giovanni De Lorenzo, teilnimmt.
De Lorenzo, immer noch aufgeputscht vom gescheiterten Staatsstreich und konfrontiert mit der neuen Situation in Südtirol, fordert seine Leute offen zu illegalen Aktionen auf. Die Carabinieri sollen mit gleichen Mittel zurückzuschlagen. So regt De Lorenzo an, einige BAS-Leute einfach zu erschießen. Diese Repressalie kann im letzten Moment gestoppt werden
In diesem grundlegenden Stimmungswandel und in dieser für die Carabinieri besonderen Situation muss auch das eingebettet werden, was Anfang September in Südtirol passiert. Mit einem Schlag ändern sich Gangart und Taktik der Behörden gegenüber dem BAS: Die Carabinieri wollen jetzt Luis Amplatz und Jörg Klotz nicht mehr verhaften, sondern sie wollen Rache für ihren getöteten Kollegen Vittorio Tiralongo üben.
Das Problem dabei: Von den ursprünglichen drei Spitzeln, Christian und Franz Kerbler und Toni Platter, ist nur mehr einer bei den beiden Attentätern: Christian Kerbler. Anhand der vorliegenden Dokumente und der Zeugenaussagen weiß man heute, dass Kerbler in der Bozner Quästur den Auftrag bekam, Luis Amplatz und Jörg Klotz zu erschießen.
Christian Kerbler erhält beim Treffen in Bozen eine Waffe. Es ist eine Pistole der Marke „Beretta“, Kaliber 9 Millimeter und der Matrikelnummer „616534“. Es ist keine gewöhnliche Waffe, sondern die Dienstwaffe eines Carabiniere. „Die Pistole, mit der Amplatz erschossen wurde, war von einem Hauptmann der Carabinieri in Brixen“, notiert der Carabinieri-General Giorgio Manes wenige Monate später in sein privates Tagebuch.
Die Ermittlungen haben Jahre später eindeutig erwiesen, dass es sich bei der Pistole, mit der Luis Amplatz erschossen wurde, um eine Waffe gehandelt hat, die von der Firma „Beretta“ an das italienische Heer, dazu gehören auch die Carabinieri, geliefert wurde.

Es ist keine gewöhnliche Waffe, sondern die Dienstwaffe eines Carabiniere

Dass man an diesem Septembermorgen Christian Kerbler die Dienstwaffe eines Carabiniere in die Hand gibt, hat einen klaren Grund. Man will die Ermordung von Klotz und Amplatz durch Christian Kerbler kaschieren. Der damalige Carabinieri-Offizier und spätere Nachrichtendienstler Federico Marzollo beschreibt den Plan in wenigen Worten:

„Das Ziel war, sowohl Amplatz wie auch Klotz zu eliminieren, und das, indem nicht der Einsatz des infiltrierten Kerbler bekannt wurde, sondern indem man am Ende das Ganze so darstellen wollte, als sei alles nach einem Feuerwechsel mit den Einheiten geschehen, die gerade die Gegend durchsuchten“.

Der Plan ist einfach: Kerbler soll die beiden BAS-Leute erschießen. Die anrückenden Carabinieri feuern dann noch weitere Schüsse auf die Hütte ab, in der die beiden längst tot liegen, und in der Öffentlichkeit stellt man es so dar, dass die Carabinieri nach einem heroischen Kampf die beiden gefürchteten Terroristen erschossen haben. Eine mögliche Autopsie wird belegen, dass Amplatz und Klotz an den Kugeln einer Carabinieri-Pistole gestorben sind.


In der Nacht vom 6. auf den 7. September 1964 schreitet man zur Umsetzung des Planes. Keine 15 Stunden, nachdem er die Waffe bekommen hat, schießt Christian Kerbler gegen 2.30 Uhr auf die in der Heuhütte schlafenden Jörg Klotz und Luis Amplatz. In kürzester Entfernung feuert Kerbler das gesamte Magazin der „Beretta“ leer: je drei Schüsse auf Amplatz und Klotz.
Luis Amplatz wird von drei Schüssen getroffen und ist auf der Stelle tot. Jörg Klotz, auf den Christian Kerbler als Zweiten schießt, wird von einem Schuss an der Oberlippe gestreift, und der zweite Schuss bleibt ihm im Brustbereich stecken, ohne die Lunge zu verletzten. Der dritte Schuss verfehlt Klotz.
Jörg Klotz kann verletzt fliehen, wird von einem befreundeten Arzt behandelt und schaffte es in den Tagen danach über die Berge nach Sölden ins Ötztal. Jetzt haben die italienischen Behörden ein Problem. Es gibt einen lebenden Zeugen der Aktion. Damit fällt der ursprüngliche Plan. Man improvisiert einen Ausweichplan.

Kerblers Flucht

Noch in der Nacht stellt sich Christian Kerbler den Carabinieri. Offiziell wird bekannt, dass ein deutscher Student mit dem Namen Peter Hoffmann als Mörder von Luis Amplatz verhaftet worden sei. Allen Beteiligten ist klar, dass der Verhaftete irgendwie verschwinden muss, sonst könnte die gesamte Wahrheit ans Tageslicht kommen.
Die offizielle Version: Gegen 2.00 Uhr früh des 8. September übernehmen drei Beamte der Bozner Quästur den jungen Tiroler in Meran, um ihn nach Bozen zu bringen. Auf der Fahrt in die Landeshauptstadt stürzt sich Kerbler auf den Fahrer, der Wagen kommt von der Straße ab, und der Verhaftete kann fliehen.
In Wirklichkeit hat es die Überführung von Christian Kerbler nach Bozen aber nie gegeben. In jener Nacht wurde Christian Kerbler über den Vinschgau an die Schweizer Grenze gebracht, ausgestattet mit Garantien und Geld des italienischen Innenministeriums. Christian Kerbler wurde in der Schweiz von einem Mitarbeiter der italienischen Nachrichtendienste kontrolliert und geführt. Dieser Mann brachte Kerbler im Oktober 1964 dann nach London, wo sich der Amplatz-Mörder für lange Zeit unter falschem Namen aufgehalten haben dürfte.
Kerbler wird pro forma 1971 in Perugia zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt, doch in Wirklichkeit wissen die italienischen Behörden bis heute genau, wo sich ihr Spitzel aufhält. Man fahndet nicht nach Kerbler, sondern schützt ihn vielleicht sogar.
Wie weit dieser Schutz geht, zeigt sich zwölf Jahre nach der Flucht von Christian Kerbler. Im Dezember 1976 wird Christian Kerbler unter dem Decknamen Christian Eschenberg in London bei einem kleinen Diebstahl in einer Drogerie verhaftet. Schnell kommt seine wahre Identität heraus.
Jetzt aber stellt sich ein Problem. Österreich könnte die Auslieferung Kerblers beantragen. Damit aber würde die Wahrheit über den Amplatz-Mord und die Rolle der Carabinieri und der Quästur Bozen bekannt werden. Wie ernsthaft die Situation damals eingeschätzt wurde, zeigen die Dokumente. Der Chef der italienischen Nachrichtendienste informiert im Dezember 1976 die wichtigsten Regierungsmitglieder über die Kerbler-Verhaftung und die möglichen Konsequenzen.

Die italienische Regierung interveniert direkt in London. Christian Kerbler wird danach von den englischen Behörden wieder auf freien Fuß gesetzt und taucht wieder unter. Bis heute bleibt der Nordtiroler Spitzel verschwunden.
Spätestens nach der Ermordung von Luis Amplatz fallen endgültig die Hemmschwellen. In den Jahren danach werden die Aktionen gegen den BAS immer härter. Es gelingt mit Hilfe von Spitzeln Attentate zu verüben, für die BAS-Leute dann eingesperrt werden, zudem plant man direkte Aktionen gegen einzelne BAS-Exponenten wie etwa die versuchten Entführungen von Norbert Burger oder Peter Kienesberger.
Im September 1966 gelingt es dem SID in Zusammenarbeit mit der Finanzwache, einen Unfall in eines der angeblich brutalsten Attentate des BAS zu verwandeln. Am 10. September 1966 kommt es in der kleinen Kaserne der Finanzwache auf der Steinalm zu einer Explosion. Drei Beamte sterben. Das Ganze ist ein Unfall in der ohnehin äußert locker geführten Kaserne. Doch dem italienischen Nachrichtendienst gelingt es, das Ganze als BAS-Anschlag darzustellen. Drei BAS-Männer – unter ihnen Jörg Klotz – werden für den Anschlag zu lebenslanger Haft verurteilt. Sofort nach dem Anschlag wird bei der Bozner Finanzwache der so genannte „Centro occulto I“ gegründet. Er koordiniert ab Herbst 1966 alle nachrichtendienstlichen Tätigkeiten um den Südtirol-Terrorismus.
Vor allem für die Jahre 1964 bis 1968 liegt noch vieles im Dunkeln. Mit einer möglichen Öffnung der Archive der Nachrichtendienste könnte dabei so manche neue, unbequeme Wahrheit noch an den Tag kommen.